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	<title>Kunde - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>~2025-54467-1: /* Endkunden */</title>
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		<updated>2025-09-07T20:42:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Endkunden&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Kunden in der Wirtschaft – zu weiteren Bedeutungen siehe [[Kunde (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kunde&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{enS|customer&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;client}}) ist allgemein in der [[Wirtschaft]] und speziell im [[Marketing]] eine [[Person]], ein [[Unternehmen]] oder eine [[Organisation]] ([[Wirtschaftseinheit|Wirtschaftssubjekt]]), das als [[Nachfrage (Mikroökonomie)|Nachfrager]] ein [[Geschäft (Wirtschaft)|Geschäft]] mit einer [[Gegenpartei]] abschließt. Ein solches Geschäft ist beispielsweise ein [[Kaufvertrag]], [[Immobiliarmiete|Miete]] oder [[Leasing]], eine [[Dienstleistung]] oder ein [[Werkvertrag (Deutschland)|Werkvertrag]]. Meist zahlt der Kunde dafür [[Geld]], seine [[Gegenleistung]] kann aber auch unentgeltlich oder in Form eines gegenseitigen [[Tauschvertrag|Tauschgeschäftes]] erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lückenhaft|[[Endkunde]] leitet hierher weiter, wird aber nicht erklärt.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
Das Wort „Kunde“ stammt ab von [[Althochdeutsche Sprache|althochdeutsch]] &amp;#039;&amp;#039;kundo&amp;#039;&amp;#039; („Einheimischer, Bekannter, Kundiger“), das erstmals um das Jahr 870 zu finden ist.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gerhard Köbler]]: &amp;#039;&amp;#039;Etymologisches Rechtswörterbuch.&amp;#039;&amp;#039; 1995, S. 240.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;!--Verlag? Ort?--&amp;gt; Das [[Deutsches Wörterbuch|Deutsche Wörterbuch]] der [[Brüder Grimm]] von 1868 enthält eine Vielzahl von Bedeutungsrichtungen, die sowohl den Bedeutungswandel als den unterschiedlichen regionalen Gebrauch reflektieren. Danach bedeutet das althochdeutsche &amp;#039;&amp;#039;chundo&amp;#039;&amp;#039; „Bekannter“&amp;lt;ref&amp;gt;Jacob und Wilhelm Grimm, &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Wörterbuch&amp;#039;&amp;#039; Bd. 11, Sp. 2620, Art. „Kunde, &amp;#039;&amp;#039;m. notus&amp;#039;&amp;#039;“ ([https://woerterbuchnetz.de/?sigle=DWB&amp;amp;bookref=11,2620,35 online])&amp;lt;/ref&amp;gt; (neben &amp;#039;&amp;#039;chundeo&amp;#039;&amp;#039; „Zeuge“&amp;lt;ref&amp;gt;Jacob und Wilhelm Grimm, &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Wörterbuch&amp;#039;&amp;#039; Band 11, 1868, Sp. 2620, Art. „Kunde“ &amp;#039;&amp;#039;m. zeuge&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot; ([https://woerterbuchnetz.de/?sigle=DWB&amp;amp;bookref=11,2620,20 online])&amp;lt;/ref&amp;gt;) und behielt die Bedeutung „der bekannt ist, den man kennt, der Einheimische, der Vertraute“ auch im [[Mittelhochdeutsche Sprache|Mittelhochdeutschen]]&amp;lt;ref&amp;gt;Mathias Lexer, &amp;#039;&amp;#039;Mittelhochdeutsches Handwörterbuch&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 1, 1872, Sp. 1771 ([https://woerterbuchnetz.de/?sigle=Lexer&amp;amp;bookref=1,1771,3 online])&amp;lt;/ref&amp;gt; bei. Erst im [[Frühneuhochdeutsche Sprache|Frühneuhochdeutschen]] des 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts etablierte sich die Verwendung für den in der Anfangsphase noch als regelmäßig wiederkehrend, d.&amp;amp;nbsp;h. als dem Anbieter „bekannt“ vorgestellten Kunden einer Gastwirtschaft, eines Kaufmanns, eines Handwerkers oder eines sonstigen Geschäftsbereichs.&amp;lt;ref&amp;gt;Jacob und Wilhelm Grimm, &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Wörterbuch&amp;#039;&amp;#039; Bd. 11, 1868, Sp. 2620, Art. „Kunde“, &amp;#039;&amp;#039;m. notus&amp;#039;&amp;#039;, §&amp;amp;nbsp;2&amp;lt;/ref&amp;gt; Ebenfalls schon in frühneuhochdeutscher Zeit entstanden auch verallgemeinernde [[Umgangssprache|umgangssprachliche]] Verwendungen mit Bedeutungen wie „Kerl“, „Kumpan“.&amp;lt;ref&amp;gt;Jacob und Wilhelm Grimm, &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Wörterbuch&amp;#039;&amp;#039; Bd. 11, 1868, Sp. 2620, Art. „Kunde“, &amp;#039;&amp;#039;m. notus&amp;#039;&amp;#039;, §&amp;amp;nbsp;3&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit dem 16. Jahrhundert entwickelte sich die engere Begriffsfassung „der in einem (Geschäft) regelmäßig kaufende“,&amp;lt;ref&amp;gt;Günther Drosdowski, &amp;#039;&amp;#039;Duden-Etymologie&amp;#039;&amp;#039;, 1989, S. 394&amp;lt;/ref&amp;gt; die auch die [[Betriebswirtschaftslehre|betriebswirtschaftliche]] Literatur übernahm.&amp;lt;ref&amp;gt;Rötger Nötzel, &amp;#039;&amp;#039;Kunde&amp;#039;&amp;#039;, in: Bernd Falk/Jakob Wolf (Hrsg.), Das große Lexikon für Handel und Absatz, 1982, S. 392&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1828 ist in [[Rotwelsch]] das Wort &amp;#039;&amp;#039;Kunde&amp;#039;&amp;#039; mit der Sonderbedeutung „wandernder Handwerksbursche, Bettler, Landstreicher“ belegt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wolf&amp;quot;&amp;gt;Siegmund A. Wolf, &amp;#039;&amp;#039;Wörterbuch des Rotwelschen&amp;#039;&amp;#039;, Bibliographisches Institut, Mannheim 1956, S. 188, Nr. 3017&amp;lt;/ref&amp;gt; Hieran anknüpfend verwendet die Rotwelschforschung seit dem 19. Jahrhundert die Bezeichnungen &amp;#039;&amp;#039;Kundensprache&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Kundenlied&amp;#039;&amp;#039; für das sondersprachliche Wort- und Liedgut dieser Sprechergruppe, während im Sprachgebrauch der Sprechergruppe selbst seit 1906 die Eigenbezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Kundenschall&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;wolf&amp;quot; /&amp;gt; belegt ist und speziell das [[Rheinisches Wörterbuch|Rheinische Wörterbuch]] den Terminus &amp;#039;&amp;#039;Kundensprache&amp;#039;&amp;#039; allgemein für sondersprachlich-rotwelschen Wortschatz im rheinischen Sprachgebiet, ohne spezielle Zuordnung zu einer sozial definierten Sprechergruppe, verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Der Kunde]] war die erste „Zeit- und Streitschrift der Vagabunden“ (Untertitel). Die erste Ausgabe wurde im Frühjahr 1927 vom Balinger Landstreicher und Schriftsteller Gustav Brügel herausgegeben, später von [[Gregor Gog]] und der [[Bruderschaft der Vagabunden]]. Sie erschien in zwangloser Folge (etwa viermal im Jahr) mit einer Auflage von 1000 Exemplaren. 1931 wurde die Zeitschrift in „Der Vagabund“ umbenannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Als Kunden kommen alle Wirtschaftssubjekte ([[Privathaushalt]]e, [[Unternehmen]], sonstige [[Institution]]en, [[Staat]]) in Frage. Bei der Definition als Kunde kommt es darauf an, dass der Kunde mindestens ein Geschäft mit seinem Geschäftspartner abgeschlossen haben muss.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=9m2Xr1KqeQAC&amp;amp;pg=PA31&amp;amp;dq=kunde+kundo&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=kunde%20kundo&amp;amp;f=false Markus Müller-Martini, &amp;#039;&amp;#039;Kundenkompetenzen als Determinanten der Kundenbindung&amp;#039;&amp;#039;, 2008, S. 32]&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch [[DIN EN ISO]] 9000:2005-12 definiert den Kunden als „eine Organisation oder Person, die ein Produkt empfängt“. In den [[Good Manufacturing Practice]]s der [[WHO]] wird der Kunde als ein Handelspartner definiert, der den besser [[Konvertibilität|konvertiblen]] Wert ([[Geld]]) im Austausch für den schlechter konvertiblen Wert (Produkt/Dienstleistung) liefert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=f-vw4dXTQCkC&amp;amp;pg=PA146&amp;amp;dq=Kunde+Kundo&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=Kunde%20Kundo&amp;amp;f=false Norbert Hochheimer, &amp;#039;&amp;#039;Das kleine QM-Lexikon&amp;#039;&amp;#039;, 2011, S. 146]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die bloße Absicht zum Geschäftsabschluss macht den Teilnehmer des [[Marktgeschehen]]s zum Potenzialkunden (Interessent), ein Kundenstatus ist erst beim [[Auftraggeber]] erreicht. Kommt lediglich ein einziges Geschäft zustande, spricht man von [[Laufkundschaft]], bei einer regelmäßigen [[Geschäftsbeziehung]] zwischen denselben Geschäftspartnern in einem bestimmten Zeitraum handelt es sich um [[Stammkunde]]n. Schließt ein Kunde zum ersten Mal einen Vertrag, ist er aus Sicht des Lieferanten ein &amp;#039;&amp;#039;Neukunde&amp;#039;&amp;#039;. Hat er mit dem Lieferanten schon einmal einen Vertrag geschlossen, ist er ein &amp;#039;&amp;#039;Altkunde&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Bestandskunde&amp;#039;&amp;#039;. &amp;#039;&amp;#039;Kundschaft&amp;#039;&amp;#039; ist die Gesamtheit aller Kunden, [[Kundengruppe]] im Rahmen der [[Marktsegmentierung]] ist die Aufteilung der Kunden nach [[Lebensalter]], [[Einkommen]], [[Bedarfsanalyse]] oder [[Sozialer Status|sozialem Status]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Umfang ==&lt;br /&gt;
Der Kundenbegriff ist weiter gefasst als der des [[Kaufvertrag|Käufers]], denn auch andere Formen des Absatzabschlusses wie der [[Dienstvertrag (Deutschland)|Dienst-]] oder [[Werkvertrag (Deutschland)|Werkvertrag]] kommen bei Kunden in Betracht.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=baQkBgAAQBAJ&amp;amp;pg=PA25&amp;amp;dq=kunde+ist&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=kunde%20ist&amp;amp;f=false Gunter Eberling, &amp;#039;&amp;#039;Kundenwertmanagement&amp;#039;&amp;#039;, 2002, S. 26]&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Geschäft kann deshalb [[Kaufvertrag (Deutschland)|Kauf]], [[Mietvertrag (Deutschland)|Miete]], [[Leasing]], [[Pachtvertrag (Deutschland)|Pacht]] oder [[Tausch]] sein, als [[Handelsobjekt|Geschäftsobjekt]] kommen Produkte oder Dienstleistungen in Frage. Die Rolle des Kunden kann die eines [[Endverbraucher (Lebensmittel)|Endverbrauchers]], Geschäftspartners im [[Handel]] oder [[Weiterverarbeitung (Produktion)|Weiterverarbeiters]] in einer [[Wertschöpfungskette]] sein.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=ydSBSpgQF2oC&amp;amp;pg=PA25&amp;amp;dq=kunde+ist&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=kunde%20ist&amp;amp;f=false Melanie Mattes/Holger Nohr, &amp;#039;&amp;#039;Kundenorientierung&amp;#039;&amp;#039;, 2007, S. 25]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv B 145 Bild-F079097-0017, Göttingen, Bäckerei.jpg|mini|Kunden in einer Göttinger Bäckerei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im deutschen [[Zivilrecht]] kommt der Kunde nicht vor. Ein Kunde kann hier entweder [[Verbraucher]] ({{§|13|bgb|juris}} [[Bürgerliches Gesetzbuch|BGB]]) oder [[Unternehmer]] ({{§|14|bgb|juris}} BGB) sein. Als Verbraucher kommen [[natürliche Person]]en in Betracht, deren Kundeneigenschaft weder aus einer [[Gewerbe|gewerblichen]] noch aus einer [[Selbständigkeit (beruflich)|beruflich selbständigen]] [[Tätigkeit]] resultieren darf. Unternehmer sind demnach Kunden als natürliche Personen und alle [[Juristische Person|juristischen Personen]] mit gewerblicher/selbständiger Tätigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesem Verbraucher-Unternehmer-Verhältnis ergeben sich als Kundenbeziehung die Kombinationen [[Business-to-Business]] ({{enS|Unternehmen-Unternehmen}}), [[Business-to-Consumer]] ({{enS|Unternehmen-Konsument}}) und [[Business-to-Administration]] ({{enS|Unternehmen-öffentliche Verwaltung}}). Bei Business-to-business handelt es sich um Kundenbeziehungen zwischen Unternehmen, etwa die Verbindung zwischen gewerblichen [[Debitor]]en und gewerblichen [[Kreditor]]en, zwischen [[Kreditinstitut]]en ([[Interbankenhandel]], [[Korrespondenzbank]]en) oder zwischen Banken und [[Großunternehmen]]. Business-to-Consumer beschreibt die Beziehungen zwischen Unternehmen und Verbrauchern (etwa Banken bei [[Konsumkredit]]en, Käufer im [[Supermarkt]]), Business-to-Administration betrifft die Kundenbeziehung zwischen Unternehmen und der [[öffentliche Verwaltung|öffentlichen Verwaltung]] ([[Behörde]]n, [[öffentliches Unternehmen|öffentliche Unternehmen]], [[Kommunalunternehmen]]). Die Consumer-to-consumer-Beziehung zwischen Verbrauchern, etwa über den [[Electronic Commerce]] wie bei [[eBay]], kann ebenfalls als Kundenbeziehung angesehen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Arbeitender Kunde]] wird die Tendenz zum Wandel des Verhältnisses von Konsumenten und Unternehmen bezeichnet, bei der gezielt betriebliche Funktionen auf den Kunden ausgelagert werden. Ziel der Unternehmen ist dabei, Kosten einzusparen und/oder produktive Leistungen der Kunden (Produktentwicklung, Innovationen, Qualitätskontrolle, Marketing, Werbung usw.) direkt oder indirekt für die Wertschöpfung zu nutzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bereich der [[Prostitution]] und [[Sexarbeit]] ist für Freier die Bezeichnung „[[Kunde (Prostitution)|Kunde]]“ üblich&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.nd-aktuell.de/artikel/1123836.sexarbeit-die-merkwuerdige-vorstellung-der-gesellschaft-von-dem-was-wir-tun.html Beleg Kunde im Artikel Sexarbeit, ND vom 3. August 2019]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Der im [[Kloster Cismar]] im 20. Jahrhundert&amp;lt;ref&amp;gt;und nicht, wie oft angegeben im 12. Jahrhundert&amp;lt;/ref&amp;gt; lebende Schriftenschreiber Hans Heinrich Path (* 9. Juli 1934; † 13. Dezember 1984) wird insbesondere in der Marketing-Fachliteratur über seine Auffassung zum Kunden zitiert:&amp;lt;ref&amp;gt;Matthias Krieg: &amp;#039;&amp;#039;App-Marketing als Instrument zur Kundenbindung&amp;#039;&amp;#039;. Diplomica, Hamburg 2013, ISBN 978-3-8428-8829-6, S. 33 ({{Google Buch |BuchID=bX7epdl2YlAC |Seite=33 |Hervorhebung=&amp;quot;hans heinrich path&amp;quot; kunde}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Ein Kunde ist die jeweils wichtigste Person in dem Betrieb. Er ist nicht von uns abhängig, sondern wir von ihm. Er bedeutet keine Unterbrechung unserer Arbeit, sondern ist ihr Inhalt. … Ein Kunde ist eine Person, die uns ihre Wünsche mitteilt. Unsere Aufgabe ist es, diese zu seiner Zufriedenheit auszuführen.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Zitat reflektiert die Bedeutung des Kunden in der heutigen Wirtschaft. Die Bedeutung eines Kunden für Unternehmen kommt in seinem [[Kundenwert]] zum Ausdruck. Ein Kunde mit großer Bedeutung verursacht bei seiner Abwanderung einen größeren Schaden als ein weniger bedeutender Kunde.&amp;lt;ref&amp;gt;Oliver Kohrmann: &amp;#039;&amp;#039;Mehrstufige Marktsegmentierung zur Neukundenakquisition&amp;#039;&amp;#039;. Deutscher Universitäts-Verlag, Wiesbaden 2003, ISBN 3-8244-7958-3, S. 24 ({{Google Buch |BuchID=CbQkBgAAQBAJ |Seite=24 |Hervorhebung=kunde bedeutung}}).&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Schaden besteht in einem ausbleibenden Gewinnbeitrag. Erst Kunden ermöglichen den Unternehmen über ihren [[Betriebszweck]] die Erfüllung ihres [[Unternehmensziel]]s der [[Gewinnmaximierung]]. Jede [[Kundenbeziehung]] wird in Unternehmen in ein [[Customer-Relationship-Management]] und ein [[Kundenmanagement]] integriert, um Kundenbeziehungen systematisch zu gestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Phasen der Kundengewinnung ==&lt;br /&gt;
Ausgangspunkt ist eine [[Marktanalyse]], die aus dem [[Marktpotenzial]] die in Frage kommenden potenziellen Kunden identifiziert und ihren [[Bedarf]] durch [[Kundenbefragung]] ermittelt. Die anschließende Kundenanalyse befasst sich zunächst mit den [[Kundenerwartung]]en, die mit dem [[Angebot (Betriebswirtschaftslehre)|Angebot]] an [[Produkt (Wirtschaft)|Produkten]] oder [[Dienstleistung]]en abgeglichen werden. Ziel des Marketings ist letztlich der [[Kundenauftrag]], der dem Kunden einen [[Kundennutzen]] und dem Anbieter einen [[Grenzgewinn]] verschaffen soll. Ein anschließender [[Kundenservice]] sorgt für die Sicherstellung der künftigen [[Produktqualität|Produkt-]] oder Dienstleistungsqualität und trägt damit zur [[Kundenzufriedenheit]] bei. Eine intensive [[Kundenorientierung]] muss anschließend versuchen, jeden Kunden durch aktive [[Kundenbetreuung]] einer [[Kundenbindung]] zu unterwerfen, die über den [[Lieferantenkredit]] bis hin zum [[Lock-in-Effekt]] alle Möglichkeiten ausschöpft, Kunden auch langfristig an das Unternehmen zu binden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die interne Auswertung des Kundenwerts erfolgt durch die [[Kalkulationn|Kundenkalkulation]]. Sie zeigt [[Stärkenanalyse|Stärken]] und [[Schwachstelle (Organisation)|Schwachstellen]] einer Kundenbeziehung auf und liefert [[Entscheidung]]sgrundlagen für eine künftige [[Marktstrategie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Marktverhalten]] der Kunden wird maßgeblich durch ihre [[Verhandlungsmacht]] bestimmt. Diese kommt in der [[Marktmacht]] zum Ausdruck. Während der [[Normalverbraucher]] keinerlei Verhandlungsmacht besitzt und weder [[Marktpreis]] noch [[Marktvolumen|Menge]] beeinflussen kann („Optionsempfänger“), sind [[Großkunde]]n aufgrund ihres [[Marktanteil]]s in der Lage, diese [[Marktdaten]] zu ihren Gunsten zu beeinflussen (Mengen- oder Preisfixierer).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kunden der öffentlichen Verwaltung ==&lt;br /&gt;
Die [[öffentliche Verwaltung]] ([[Behörde]]n) betrachtet zunehmend den [[Antragsrecht|Antragsteller]] und Nutzer öffentlicher Leistungen im Rahmen der [[Daseinsvorsorge]] als Kunde. Im Zuge des [[Öffentliche Reformverwaltung|New Public Management]] wird versucht, [[privatwirtschaft]]liche [[Managementtechnik]]en auf den [[öffentlicher Sektor|öffentlichen Sektor]] zu übertragen. Die Einstufung als Kunden fällt der Verwaltung nicht leicht, zumal sie ein [[Monopol]] besitzt und die [[Bürger]] gezwungen sind, bestimmte Behörden in Anspruch zu nehmen. Das „Dienstleistungsunternehmen Stadt“ ist „primär nachfrage- und kundenorientiert“ und soll sich „von außen nach innen“ organisieren,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Kommunale Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement]] (KGSt), &amp;#039;&amp;#039;Das neue Steuerungsmodell&amp;#039;&amp;#039;, KGSt-Bericht Nr. 5/93, 1993, S. 13 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; was organisatorisch im Umbau von Verwaltungsstellen zu Dienstleistungs- und Kundenzentren oder [[Bürgeramt|Bürgerbüros]] und [[Bürgeramt|Bürgerämtern]] zum Ausdruck kommt. Zunehmend betont die Verwaltung ihre die [[Bürgernähe]] verbessernde Servicefunktion. „Jeder Mitarbeiter muss sich bewusst sein, dass er es mit Kunden zu tun hat“.&amp;lt;ref&amp;gt;G. Jan Wolters, &amp;#039;&amp;#039;Die öffentliche Verwaltung: Ein „System organisierter Unverantwortlichkeit“ oder ein Dienstleistungsunternehmen?&amp;#039;&amp;#039;, in: Zeitschrift Organisationsentwicklung, Heft 3, 1994, S. 88&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Kunde als Abnehmer von Leistungen der öffentlichen Verwaltung ist zumeist (unfreiwilliger) Zwangsabnehmer dieser Leistungen von einem konkurrenzlosen Verwaltungsmonopol, was – neben anderen Unterschieden – den [[Sozialhilfe (Deutschland)|Sozialhilfeempfänger]] als Kunden des [[Sozialamt (Deutschland)|Sozialamts]] vom Käufer eines [[Luxusgut]]s unterscheidet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Endkunden ==&lt;br /&gt;
Endkunden sind zunächst Kunden nach der hier aufgeführten Definition. Ihre spezielle Bezeichnung beruht auf dem Sachverhalt, das sie am Ende einer Lieferkette stehen. Das ist letztlich der, der das Kaufgut gemäß seiner Bestimmung nutzen oder ohne einen Geschäftsvorgang weitergeben möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bankkunden ==&lt;br /&gt;
Kunden im [[bankenaufsicht]]srechtlichen Sinne sind „alle natürlichen oder juristischen Personen, für die [[Wertpapierdienstleistungsunternehmen]] Wertpapierdienstleistungen oder Wertpapiernebendienstleistungen erbringen oder anbahnen“ ({{§|63|wphg|buzer}} Abs. 1 [[Wertpapierhandelsgesetz|WpHG]]). Diese [[Legaldefinition]] macht jemanden bereits durch die Geschäftsanbahnung zum Kunden und nicht erst durch den Geschäftsabschluss. [[Kreditinstitut]]e unterscheiden bei Bankkunden zwischen &amp;#039;&amp;#039;Privatkunden&amp;#039;&amp;#039; nach {{§|67|wphg|buzer}} Abs. 3 WpHG, die gesetzlich besonders durch [[Anlegerschutz]] geschützt sind, und &amp;#039;&amp;#039;professionellen Kunden&amp;#039;&amp;#039;. Als Privatkunden gelten nach dieser Vorschrift alle Kunden, die keine professionellen Kunden sind. Nach der „Suitability-Regel“ sind Kreditinstitute gefordert, Privatkunden nur dann ein [[Finanzprodukt]] zu empfehlen, wenn es für sie geeignet ({{enS|suitable}}) ist. Geeignet ist ein [[Finanzinstrument]] für Privatkunden, wenn es den Anlagezielen des Kunden entspricht, die hieraus resultierenden Risiken vom Kunden getragen werden können und der Kunde die Risiken richtig einzuschätzen weiß.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Deutsches Institut für Interne Revision|DIIR – Deutsches Institut für Interne Revision e.&amp;amp;nbsp;V.]] (Hrsg.): [https://books.google.de/books?id=yw3dhlVXNt4C&amp;amp;pg=PA40&amp;amp;dq=wphg+Privatkunden&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=Privatkunden&amp;amp;f=false &amp;#039;&amp;#039;Interne Revision aktuell – Berufsstand 07/08: Prüfungsansätze und -methoden&amp;#039;&amp;#039;], S. 47 f. Erich Schmidt, Berlin, 2008. ISBN 978-3-503-11038-4.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu den &amp;#039;&amp;#039;professionellen Kunden&amp;#039;&amp;#039; gehören neben Kreditinstituten [[Versicherung (Kollektiv)|Versicherungen]], [[Geschlossener Fonds|Fonds]], [[öffentliche Hand]], [[Pensionskasse]]n oder sonstige [[Nichtbank]]en wie [[Großunternehmen]] sowie der [[Bundesebene (Deutschland)|Bund]] und die [[Land (Deutschland)|Länder]] als nationale Regierungen oder regionale Regierungen im Sinne des §&amp;amp;nbsp;67 Abs.&amp;amp;nbsp;2 Satz 2 Nr. 3 WpHG. [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinden]], [[Landkreis]]e und [[Kreisfreie Stadt|kreisfreie Städte]] gelten nach der Klarstellung der [[BaFin]] vom 25. Juni 2010&amp;lt;ref&amp;gt;BaFin vom 25. Juni 2010, &amp;#039;&amp;#039;Kundeneinstufung von Gemeinden, Landkreisen und kreisfreien Städten nach §&amp;amp;nbsp;2 Abs.&amp;amp;nbsp;1 Wertpapierdienstleistungs-Verhaltens- und Organisationsverordnung (WpDVerOV)&amp;#039;&amp;#039;, Geschäftszeichen WA 31 – Wp 2002–2007/0127&amp;lt;/ref&amp;gt; als Privatkunden im Sinne des §&amp;amp;nbsp;67 Abs.&amp;amp;nbsp;3 WpHG, weil sie keine „regionalen Regierungen“ im Sinne des §&amp;amp;nbsp;67 Abs.&amp;amp;nbsp;2 Satz 2 Nr. 3 WpHG sind. Bei professionellen Kunden können Kreditinstitute nach §&amp;amp;nbsp;67 Abs.&amp;amp;nbsp;2 WpHG davon ausgehen, dass sie über ausreichende [[Erfahrung]]en, [[Kenntnis]]se und [[Sachverständiger|Sachverstand]] verfügen, um ihre Anlageentscheidungen zu treffen und die damit verbundenen Risiken angemessen beurteilen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klient ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Klient}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In vielen [[Beratung]]sberufen heißt der Kunde &amp;#039;&amp;#039;Klient&amp;#039;&amp;#039;, um den Dienstleistungscharakter zu betonen. Hierzu gehören unter anderem [[Notar]]e, [[Rechtsanwalt|Rechtsanwälte]], [[Steuerberater]], [[Wirtschaftsprüfer]] oder [[Sozialpädagogik|Sozialpädagogen]]. Anwälte und Steuerberater verwenden oft die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;[[Mandat (Recht)|Mandant]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Patient ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Patient}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kunde des Arztes wird &amp;#039;&amp;#039;Patient&amp;#039;&amp;#039; genannt, um die Abhängigkeit und Hilfsbedürftigkeit zu betonen, unabhängig davon, ob der Kunde krank oder gesund ist. Bei freiwilligen Leistungen oder Privat„patienten“ wird auch von &amp;#039;&amp;#039;Kunde&amp;#039;&amp;#039; gesprochen, um den Dienstleistungscharakter zu betonen. Auch im Krankenhaus wird der Kunde &amp;#039;&amp;#039;Patient&amp;#039;&amp;#039; genannt. In der Psychotherapie ist je nach Berufsauffassung des Therapeuten sowohl &amp;#039;&amp;#039;Klient&amp;#039;&amp;#039; als auch &amp;#039;&amp;#039;Patient&amp;#039;&amp;#039; gebräuchlich, in Gutachten regelmäßig &amp;#039;&amp;#039;Patient&amp;#039;&amp;#039;. Ebenfalls sprechen Zahnärzte von &amp;#039;&amp;#039;Patient&amp;#039;&amp;#039;. Angehörige medizinischer Hilfsberufe (etwa Physiotherapeut, Masseur, Krankenpfleger) verwenden je nach Berufsauffassung &amp;#039;&amp;#039;Klient&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Patient&amp;#039;&amp;#039;. Im Rettungsdienst wird die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Patient&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Klient&amp;#039;&amp;#039; genutzt, im Qualitätsmanagement ist jedoch auch &amp;#039;&amp;#039;Kunde&amp;#039;&amp;#039; üblich.&amp;lt;!--BELEG ?--&amp;gt; Hebammen verwenden keine dahingehende Bezeichnung, um die Beziehung zu ihren Schwangeren oder Wöchnerinnen ausdrücken. Apotheker und Optiker sprechen meist von &amp;#039;&amp;#039;Kunden&amp;#039;&amp;#039;. Krankenversicherungen benutzen entweder die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Mitglied&amp;#039;&amp;#039; oder je nach [[Unternehmenskultur]] &amp;#039;&amp;#039;Kunde&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Versicherungsnehmer&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Euphemismen ==&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Kunde&amp;#039;&amp;#039; wird gelegentlich umgangssprachlich für Personen oder Institutionen verwendet, die kein eigentliches Interesse an einem Vertragsschluss oder einer Zusammenarbeit haben. Beispielsweise nennt die [[Polizei]] [[Beschuldigter|Beschuldigte]] oder [[Tatverdacht|Tatverdächtige]] in einigen Zusammenhängen ihre &amp;#039;&amp;#039;Kunden&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spiegel Online&amp;quot;&amp;gt;[https://www.spiegel.de/panorama/justiz/neuer-polizei-wasserwerfer-der-nassmacher-a-665006.html Neuer Polizei-Wasserwerfer], Website Spiegel Online vom 7. Dezember 2009&amp;lt;/ref&amp;gt; oder &amp;#039;&amp;#039;Kundschaft&amp;#039;&amp;#039; und meint damit regelmäßig mit denselben Problemen anzutreffende Personen/-gruppen. Auch die [[Bundesagentur für Arbeit]] spricht in offiziellen Zusammenhängen von &amp;#039;&amp;#039;Kunden&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser eher euphemistisch gemeinten Einstufung handelt es sich aber im eigentlichen Sinn nicht um Kunden, denn die Zusammenarbeit ist in diesen Fällen zumeist nicht freiwillig, oft sogar alternativlos. Dieses gilt insbesondere, wenn es sich um hoheitliche Akte handelt. In diesen Fällen gibt es sehr wohl andere gebräuchliche Bezeichnungen (etwa &amp;#039;&amp;#039;Beschuldigter&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Zeuge&amp;#039;&amp;#039;), die aber manchmal negativ besetzt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Endbenutzer]]&lt;br /&gt;
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== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Customers|Kunden &amp;#039;&amp;#039;(Customers)&amp;#039;&amp;#039;}}&lt;br /&gt;
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== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Beschaffung und Einkauf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personenbezeichnung (Handel)]]&lt;/div&gt;</summary>
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