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	<title>Kumyken - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Caucasus-ethnic koemyken.png|mini|Hauptsiedlungsgebiet der Kumyken (rot) innerhalb Dagestans (grünbraun)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Flag of the Kumukh people 1.svg|mini|Flagge der Kumyken]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kumyk-lands-Caucasus.png|mini|Karte mit den Prozentanteilen kumykischer Bevölkerung in den Bezirken Dagestans, [[Tschetschenien]]s und [[Nordossetien-Alanien]]s nach der russischen Volkszählung 2010]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kumyken&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Kumykische Sprache|kumykisch]] Къумукъ, Къумукълар &amp;#039;&amp;#039;Qumuq&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Qumuqlar&amp;#039;&amp;#039;) sind eine [[Turksprachen|turksprachige]] [[Ethnie]] von 503.060 Menschen nach der Volkszählung in Russland 2010&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.gks.ru/free_doc/new_site/perepis2010/perepis_itogi1612.htm |wayback=20160605223320 |text=Excel-Tabelle 5, Zeile 101 |archiv-bot=2022-11-28 21:18:10 InternetArchiveBot }}.&amp;lt;/ref&amp;gt;, die westlich des [[Kaspisches Meer|Kaspischen Meeres]] am nordöstlichen Rand des [[Kaukasus]] in [[Dagestan]] siedeln. In der russischen Teilrepublik Dagestan leben nach der Volkszählung 2010 431.736 Kumyken, wo sie mit 14,9 % die drittgrößte Ethnie bilden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.gks.ru/free_doc/new_site/perepis2010/perepis_itogi1612.htm |wayback=20160605223320 |text=Ergebnisse der Volkszählung Russlands 2010 |archiv-bot=2022-11-28 21:18:10 InternetArchiveBot }}, Excel-Tabelle 7, Zeile 447.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Sprache der Kumyken gehört zur [[Kiptschakische Sprachen|nordwesttürkischen Sprachgruppe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit besteht eine enge sprachliche Verwandtschaft mit den benachbarten [[Nogaier]]n, [[Balkaren]] und [[Karatschaier]]n. Diese Sprachen weisen untereinander nur geringe Unterschiede auf. Ein größerer sprachlicher Unterschied besteht jedoch zu den [[Tataren]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Alternative Bezeichnungen ==&lt;br /&gt;
Diese Volksgruppe ist auch unter den Namen &amp;#039;&amp;#039;„Kumücken/Kumüken“ &amp;#039;&amp;#039; (veraltet) und &amp;#039;&amp;#039;„Qumuq“ &amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;„Kumuk“ &amp;#039;&amp;#039; (nach der Selbstbezeichnung) bekannt. Sie wurden in der Vergangenheit auch verfälschend „kaukasische Türken“, „[[Berg-Tataren]]“ oder „Tataren“ genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlungsgebiet, Demographie und Tradition ==&lt;br /&gt;
Die Kumyken bewohnen hauptsächlich nördliche Teile der [[Russland|russischen]] Teilrepublik [[Dagestan]], vorwiegend die Küstenebene und die Randgebirge von [[Derbent]] bis zur [[Terek]]mündung, daneben kleine Teile der [[Tschetschenien|tschetschenischen]] Republik, [[Ossetien|Nordossetiens]] und der [[Region Stawropol]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Volkszählung]] 1989 bezeichneten sich rund 390.000 Menschen als Kumyken. Die russische Volkszählung 2002 ergab rund 450.000 Kumyken, davon 365.804 in Dagestan,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ethno-kavkaz.narod.ru/rndaghestan.html Ergebnisse russischer Volkszählungen in Dagestan, letzte Tabelle, fünfte Zeile (nach der Kopfzeile)]&amp;lt;/ref&amp;gt; wo sie die drittgrößte Ethnie bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kumyken sind noch teilweise, wie die meisten dagestanischen Völker, [[Halbnomadismus|halbsesshaft]], leben also einen Teil des Jahres als [[Wanderhirte]]n und betreiben die übrige Zeit Acker- und Gartenbau, sowie Bienenzucht. Sesshafte Kumyken betreiben [[Ackerbau]] und an den Küsten des [[Kaspisches Meer|Kaspischen Meeres]] die Fischerei. Die Gesellschaft ist traditionell [[Patrilinearität|vaterrechtlich]] organisiert. Viele Kumyken leben heute in Städten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Caucasus 1000 map de.png|miniatur|Kaukasien 1000. Auch nach Zerfall des Chasarenreiches war die Region Rückzugsgebiet chasarischer Stämme]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Traditionen der Kumyken ähneln den Traditionen anderer [[Kaukasien|kaukasischer]] Völker. Zu ihrem [[Ethnogenese|Entstehungsprozess]] trugen alteingesessene [[Laken (Volk)|Laken]] und andere kaukasische Völker und auch [[Turksprachen|turksprachige]] Völker, wie die teilweise [[Konversion (Judentum)|jüdisch konvertierten]], animistischen, christlichen und muslimischen [[Chasaren]], die vorwiegend muslimischen [[Kiptschaken]] und die [[Onoguren]] und [[Protobulgaren]] bei, die im [[Mongolensturm]] im 13. Jahrhundert an die Gebirgsränder abgedrängt wurden und sich dort mit kaukasischsprachigen lakischen Vorbevölkerung vermischten. Die [[Lakische Sprache]] blieb nur in Gebirgsgebieten erhalten. Der Name Kumyk leitet sich höchstwahrscheinlich vom regionalen Ortsnamen &amp;quot;[[Kumuch|Gazi-Kumuch]]&amp;quot; im historischen Siedlungsgebiet der [[Laken (Volk)|Laken]] ab, der später von den lokalen Turksprachigen, aber auch den Laken als Eigenbezeichnung übernommen wurde (siehe unten).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Doç. Dr. Ufuk TAVKUL |Titel=KUMUK TÜRKLERİ&lt;br /&gt;
Tarihleri, Sosyal Yapıları ve Dilleri Üzerine Bir İnceleme |Datum=2005 |Online=http://turkoloji.cu.edu.tr/CAGDAS%20TURK%20LEHCELERI/ufuk_tavkul_kumuk_turkleri.pdf}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
Die Kumyken waren einst durch den Einfluss Georgiens oft [[Orthodoxe Kirchen|orthodoxe]] Christen, teilweise auch jüdischer, islamischer oder animistischer Religion. Sie wurden aber in der Zeit zwischen dem [[11. Jahrhundert|11.]] und [[14. Jahrhundert]] [[islam]]isiert und sind [[Sunniten|sunnitische]] [[Muslim]]e ([[Hanafiten]]), im Gegensatz zu anderen Ethnien meist im Bergland von Dagestan, die zur [[Madhhab|Rechtsschule]] der [[Schāfiʿiten]] gehören. Eine Minderheit im Süden sind [[Schia|schiitische]] [[Imamiten]]. Wie bei allen kaukasischen Völkern haben sich auch vorislamische Elemente erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Einige Historiker sehen erste Hinweise auf die Kumyken in dem von [[Al-Masʿūdī]] und [[Abu Hamid al-Gharnati]] als unabhängiges Reich in Dagestan beschriebenen &amp;#039;&amp;#039;Ghumīq&amp;#039;&amp;#039;, das während der [[Mongolensturm|mongolischen Eroberung]] in den 1230er Jahren unterging. Al-Masʿūdī berichtete, Ghumik war ein Verbündeter [[Alanen|Alaniens]]. Andere Historiker leiten den Namen des Reiches dagegen von seinem Hauptort [[Kumuch]] im Siedlungsgebiet der [[Laken (Volk)|Laken]] im Hochland ab. Kumuch war nach der mongolischen Eroberung auch der erste Hauptort des kumykisch dominierten Schamchalats (siehe unten), von dem wahrscheinlich auch die Kumyken und die bis ins 19. Jahrhundert auch „Ghazi-Kumyken“ genannten Laken ihre Namen hatten. Der [[Lakische Sprache|lakischsprachige]] Alternativname &amp;#039;&amp;#039;Lak&amp;#039;&amp;#039; steht mit dem heutigen [[Ethnonym]] der Laken in Verbindung.&amp;lt;ref&amp;gt;Смирнов Н.А. Очерки истории Чечено-Ингушской АССР: с древнейших времен до наших дней : в 2-х томах, Том 1.Чечено-Ингушское книжное изд-во, 1967. P.40 (=Smirnow, N.A.: &amp;#039;&amp;#039;Abriss der Geschichte der Tschetscheno-Inguschischen ASSR: Von den Anfängen bis in unsere Tage.&amp;#039;&amp;#039; 1967, 2 Bd.e; Bd. 1, S. 40.)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Калоев Б.А. Осетины: Историко-этнографическое исследование. М.: Наука, 2004. - P. 29 (= Kalojew, B.A.: &amp;#039;&amp;#039;Osseten: Historisch-ethnographische Untersuchung.&amp;#039;&amp;#039; Verlag der Russischen Akademie der Wissenschaften, 2004, S. 29.)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Caucasus 1530 map de.png|mini|Das Schamchalat (gelb) und abhängige Vasallen-Fürstentümer (im gelben Band) 1530 innerhalb Kaukasiens.]]&lt;br /&gt;
Nach der mongolischen Unterwerfung bildeten die Kumyken und Laken einen [[tribut]]pflichtigen Teil der [[Goldene Horde|Goldenen Horde]], später der Nachfolgestaaten [[Khanat Astrachan]] und ab ca. 1280 der [[Nogaier-Horde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Herrscher der Kumyken wurden von den mongolischen [[Khan]]en der Goldenen und der Nogaier-Horde als &amp;#039;&amp;#039;basqaq&amp;#039;&amp;#039; (Steuereintreiber, vergleichbar der zeitgleichen Rolle der Fürsten von [[Fürstentum Wladimir-Susdal|Wladimir]], später [[Großfürstentum Moskau|Moskau]] in Russland) für die Staaten- und Stammeswelt Dagestans eingesetzt. In dieser Funktion waren die Khane vom 14. Jahrhundert bis zum 16. Jahrhundert dominierende Herrscher Dagestans. Das Khanat umfasste auch Siedlungsgebiete der Laken (früher auch &amp;#039;&amp;#039;„Ghazi-Kumyken“ &amp;#039;&amp;#039; = „Krieger-Kumyken“ genannt) und einige Siedlungsgebiete der [[Darginer]] und beherrschte indirekt weitere Staaten der Region. Ihre Einkünfte hatten die Herrscher aus Steuern, Abgaben und Tributen, aus Zöllen an der Handelsstraße von Zentralasien über [[Derbent]] nach Osteuropa, aus dem Salzmonopol und auch sehr stark aus der Verpachtung von Winterweiden an die Bergvölker, die als [[Halbnomadismus|Halbnomaden]] in dieser Jahreszeit immer fast vollständig die Bergdörfer verließen.&amp;lt;ref&amp;gt;Kemper S. 33.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Anker|Schamchal (Titel)}}&lt;br /&gt;
Die kumykisch-lakischen Herrscher trugen den Titel &amp;#039;&amp;#039;Schamchal&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wilhelm Barthold|V.V. Bartol´d]], David K. Kermani: &amp;quot;ḳumuḳ&amp;quot; in: EI2, Bd. V, S. 382&amp;lt;/ref&amp;gt; Zentrum war anfangs die vorwiegend von Laken bewohnten Bergstadt Kumuk (heute Dorf [[Kumuch]]), die den Kumyken und &amp;quot;Ghazi-Kumyken&amp;quot; (Laken) die Namen gab. Der kumykische Titel &amp;quot;Schamchal&amp;quot; leitet sich nach einer Theorie von der Bezeichnung frühester muslimischer Gouverneure Dagestans in [[Derbent]] (10. Jahrhundert) &amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;schām&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot; ([[Arabische Sprache|arab.]] &amp;quot;Syrer&amp;quot;+ &amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;chalq&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;=&amp;quot;Leute&amp;quot;) ab. Nach ihrer Herrscherlegende, die ihnen mehr Autorität verschaffen sollte, stammten sie vom ersten &amp;quot;Schām&amp;quot; von Derbent, Schahbaala ibn Abdullah ab&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Artikel &amp;quot;Laḳ&amp;quot; von Robert Wixman in: &amp;quot;The Encyclopedia of Islam. New Edition&amp;quot; (EI2), Band V., S. 618 oder Chantal Lemercier-Quelquejay: &amp;quot;Cooptation of the Elites of Kabarda and Daghestan in the sixteenth century&amp;quot; in: Abdurrahman Avtorkhanov, Marie Bennigsen Broxup u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;quot;The North Caucasus barrier: the Russian advance towards the Muslim world&amp;quot;, London 1992, [http://books.google.de/books?id=EOsPCjixL04C&amp;amp;pg=PA43&amp;amp;dq=shamkhal&amp;amp;cd=1#v=onepage&amp;amp;q=shamkhal&amp;amp;f=false online, S. 31–32]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Diese vielleicht volkstümliche Etymologie des Herrschertitels wird zuerst im &amp;#039;&amp;#039;Taʾrīḫ Daġistān&amp;#039;&amp;#039; (=Geschichte Dagestans; entstanden vor dem 14. Jahrhundert, aber mehrfach überarbeitet) vertreten. Das etwas ältere &amp;#039;&amp;#039;Darbandnāme&amp;#039;&amp;#039;, die Stadtchronik von Derbent leitet den Titel dagegen von dem Personennamen Schahbaala ab, der zum Titel der frühen muslimischen Emire in Derbent (8.–10. Jahrhundert) wurde, die in Kumuk eine Sommerresidenz unterhalten haben sollen. Nach einer Hypothese des Linguisten Kadiradschiew geht der Titel aber vielleicht nicht auf arabische Ursprünge zurück, wie man im von der arabischen Schriftsprache geprägten Dagestan vermutete, sondern auf den [[Kiptschakische Sprachen|kiptschakisch]]-turksprachigen Titel &amp;#039;&amp;#039;Schewkal&amp;#039;&amp;#039;, der &amp;quot;Wächter, Überwacher, Verwalter&amp;quot; bedeutet und aus mongolischer Zeit auch nachgewiesen ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Kemper S. 93.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der Zeit der Vorherrschaft der Schamchale war die [[kumykische Sprache]] Verkehrssprache ([[Lingua franca]]) im extrem vielsprachigen Nordostkaukasien, die auch den Vorteil hatte, von den benachbarten Turkvölkern der Tataren, Nogaier, [[Aserbaidschaner]] und noch von den historisch verwandten nordwestkaukasischen Balkaren und Karatschaiern verstanden zu werden. Aus dieser Rolle wurde das Kumykische in Dagestan erst im 19./20. Jahrhundert durch die [[russische Sprache]] verdrängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Karte des Kaukasischen Isthmus - Entworfen und gezeichnet von J-Grassl - 1856.jpg|miniatur|links|Karte Kaukasiens von 1856. Oberhalb der Hälfte der Karte ist an der Ostküste das &amp;quot;Chanat Tarku oder Schamchalat&amp;quot; verzeichnet.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Тарковский Джамалутдин с супругой Патимат-бике.jpg|mini|Fürst Dschamaluddin Dalgatowitsch Tarkowski (1849–1906), General und Gouverneur ([[Naib]]) in russischen Diensten und Halbbruder des letzten Schamchal mit Ehefrau Patimat-bik.]]&lt;br /&gt;
Nach dem Verfall der Goldenen Horde im 15. Jahrhundert ging das Schamchalat wechselnde Koalitionen mit dem [[Khanat der Krim]], dem [[Osmanisches Reich|Osmanischen Reich]], dem persischen [[Safawiden]]reich und [[Geschichte Russlands|Russland]] ein. Nach dem Tod des Schamchal Tschoban (gest. 1578) erhoben sich fast alle Laken-Clans gegen seinen Nachfolger Sultan-But, woraufhin sich auch andere Bergvölker, wie die [[Awaren (Kaukasus)|kaukasischen Awaren]], [[Darginer]] u.&amp;amp;nbsp;a. dem Aufstand gegen ihre Oberherren anschlossen. Die Schamchale verlegten ihren Sitz 1578 nach [[Buinaksk]] und 1640 weiter nach [[Tarki]] (auch &amp;quot;Tarchu&amp;quot;/&amp;quot;Tarku&amp;quot; genannt, nahe [[Machatschkala]], heute administratorisch dem Stadtkreis von Machatschkala eingemeindet). Die Laken begründeten ein eigenes Khanat (manchmal als &amp;quot;Khanat der Ghazi-Kumyken&amp;quot; oder &amp;quot;Khanat von Qumuq/Kumuk&amp;quot; bezeichnet, ihre eigene Bezeichnung war aber &amp;#039;&amp;#039;Chachlawtschāt&amp;#039;&amp;#039;). Bis Anfang des 17. Jahrhunderts verloren die Schamchale die Kontrolle über das dagestanische Bergland. In den folgenden Jahren mehrfach von Russland (1594, 1604 und 1605), zerfiel das Schamchalat durch Erbteilung und durch zunehmend selbständig agierende kumykische u.&amp;amp;nbsp;a. Fürstentümer (&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;beylik&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;), u.&amp;amp;nbsp;a. Yarym, Qaraqach, Qarabudach, Erpeli, Dschengutaj, das spätere &amp;quot;Khanat Mechtulin&amp;quot;, Enderi, Aksaej, Bammatullah, Buinaksk u.&amp;amp;nbsp;v.&amp;amp;nbsp;a. Einige der Kleinstfürsten legten sich den gewaltigen Titel &amp;quot;[[Sultan]]&amp;quot; zu, der Bey von Yarym bezeichnete sich selbst als &amp;quot;Schamchal&amp;quot; und rivalisierte damit offen mit den Schamchalen von Tarki, die im 17./18. Jahrhundert nur noch einen kleinen Landstrich beherrschten. Während des [[Russisch-Persischer Krieg (1722–1723)|Russisch-Persischen Krieges]] der 1720er Jahre wurde das Schamchalat und andere kumykische Staaten von Russland erobert, aber von [[Nadir Schah]] wiedererrichtet. Mit der Ansiedlung der [[Terek-Kosakenheer|Terekkosaken]] seit Ende des 18. Jahrhunderts und der folgenden Anlage eines Festungsgürtels (vgl. Karte) waren die Aussichten der kumykischen Herrscher im Flachland schlecht. Einige Kumyken beteiligten sich am langjährigen Aufstand des [[Imam Schamil]] ([[Kaukasuskrieg (1817–1864)]]) und seiner Vorgänger. Nach Etappen der [[Protektorat|russischen Oberhoheit]] 1776–1811 und 1820–1858, in denen bis auf Mechtulin alle kumykischen Fürstentümer wieder stärker dem Schamchalat untergeordnet wurden, beendete der letzte Schamchal Schams ad-Din 1867 das Schamchalat, wofür er, wie viele nordkaukasischen Fürsten in den höheren [[Rangtabelle|russischen Adel]] aufstieg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Daghestan, A Kumik family (A).jpg|miniatur|Eine kumykische Familie im 19. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die traditionelle kumykische Gesellschaft bestand aus [[Stratifikation (Soziologie)|gesellschaftlichen Schichten]] der Fürsten (&amp;#039;&amp;#039;[[Bey (Titel)|bek]]&amp;#039;&amp;#039;), des Hochadels (&amp;#039;&amp;#039;çanka&amp;#039;&amp;#039;), des Kleinadels und religiöser Autoritäten (&amp;#039;&amp;#039;sala-uzden&amp;#039;&amp;#039;), aus den Freien (&amp;#039;&amp;#039;uzden&amp;#039;&amp;#039;), den frei beweglichen Dienstverpflichteten (&amp;#039;&amp;#039;çagar&amp;#039;&amp;#039;, organisiert in Gruppen &amp;#039;&amp;#039;dim&amp;#039;&amp;#039;), den Dienstverpflichteten, die ihre [[Aul|Dörfer]] nicht verlassen durften (&amp;#039;&amp;#039;terkeme&amp;#039;&amp;#039;) und aus der kleinen Gruppe der Haussklaven (&amp;#039;&amp;#039;kul&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Barthol´d; Kermani in &amp;quot;The Encyclopedia of Islam. New Edition&amp;quot;, Bd. V., S. 382&amp;lt;/ref&amp;gt;. Ähnliche Traditionen gab es in vielen nordkaukasischen Völkern meist in fruchtbaren, flacheren Gebieten des [[Kaukasus]] mit langer Tradition. Hochgebirgsvölker lebten in ihrer dünn besiedelten Heimat dagegen meist in [[Stammesgesellschaft]] oder Gemeindebündnissen ohne soziale Schichtung, wie auch die [[Tschetschenen]] und [[Inguschen]], die erst seit dem [[17. Jahrhundert]] vom Hochgebirge flachere Regionen besiedelten. In diesen sozialen Schichten war [[Endogamie]], also die Heirat untereinander üblich, weshalb sie in der Fachliteratur gelegentlich des vergleichsweise als [[Kaste]]ngesellschaften bezeichnet werden, aber auch an die europäische [[Ständegesellschaft]] mit [[Leibeigenschaft]] erinnern. Während aber z.&amp;amp;nbsp;B. bei den [[Tscherkessen]] Ehen zwischen den verschiedenen Schichten strikt verboten waren, waren sie bei den Laken und den nahestehenden Kumyken nur sozial so ungern gesehen, dass sie selten waren&amp;lt;ref&amp;gt;zum nicht existierenden Heiratsverbot, aber geringem Ansehen in Dagestan vgl. den in Fußnote 3 angegebenen Artikel v. Wixman in Fußnote 3, S. 618&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als einziges dagestanisches Volk bildeten die Kumyken schon im 19. Jahrhundert eine Nationalliteratur und ein kumykischsprachiges Schul- und Pressewesen, noch in arabischer Schrift, das zwar im gesamtrussischen Rahmen klein war, aber in Dagestan fast allein dastand. Später bildete sich 1916 unter den Schriftstellern Nochai Batirmuzajew und seinem Sohn Zanailabid die intellektuelle kumykisch dominierte dagestanische Nationalbewegung &amp;#039;&amp;#039;Tañ Çolpan&amp;#039;&amp;#039; („Morgenstern“), der sich auch [[Tatische Sprache|tatische]], russische und andere Dichter Dagestans anschlossen. Als kumykische Hochsprache wurde der [[Dialekt]] von [[Chassawjurt]] festgelegt. &amp;#039;&amp;#039;Tañ Çolpan&amp;#039;&amp;#039; entwickelte während des Russischen Bürgerkriegs im April 1918, die nationalistische Bewegungen nichtrussischer Kolonialvölker als natürliche Verbündete gegen die [[Weiße Armee]] betrachtete, prosowjetisch, forderte aber auch eine Wiederherstellung der im 17. Jahrhundert verlorenen politischen und der im [[19. Jahrhundert]] verlorenen sprachlichen kumykischen [[Dominanz (Psychologie)|Dominanz]] in Dagestan. Viele Aktivisten schlossen sich nach der sowjetischen Eroberung 1920 der [[Kommunistische Partei der Sowjetunion|KPdSU]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Phase des [[Russischer Bürgerkrieg|russischen Bürgerkrieges]] gehörte das kumykische Siedlungsgebiet zu den autonomen, später unabhängigen Staatsgebilden der [[Bergrepublik]], der Republik Ter-Dagestan und dem Imamat Kaukasus unter [[Nadschmuddin Gozinski]], bis es schließlich von der [[Rote Armee|Roten Armee]] erobert und der [[Dagestanische Autonome Sozialistische Sowjetrepublik|ASSR Dagestan]] angegliedert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In sowjetischer Zeit kam die Mehrheit des Siedlungsgebietes der Kumyken zur [[Dagestanische Autonome Sozialistische Sowjetrepublik|ASSR Dagestan]] innerhalb [[RSFSR|Russlands]] und man folgte anfangs der Linie von &amp;#039;&amp;#039;Tañ Çolpan&amp;#039;&amp;#039;, ging aber ab 1924 zur Politik der [[Korenisazija]] über, die besagte, dass alle Völker in ihrer jeweiligen Hochsprache (die oft festgelegt werden musste) zu 100 % alphabetisiert und gebildet und industriell entwickelt werden müssen&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. [[Gerhard Simon (Slawist)|Gerhard Simon]]: Nationalismus und Nationalitätenpolitik in der Sowjetunion von der Diktatur zur nachstalinistischen Gesellschaft. Baden-Baden 1986.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die kumykische Schrift wurde 1926 auf das lateinische Alphabet umgestellt, 1938 durch [[Josef Stalin|Stalin]] auf das kyrillische Alphabet. In kumykischen Städten hatte die Industrialisierung und Bildung seit den 1930er–1950er Jahren Erfolg. Gleichzeitig wurde die &amp;quot;Atheistische Bewegung&amp;quot; (Gottlosen-Bewegung) propagiert. Die gesellschaftlichen Unterschiede wurden in sozialistischer Zeit beseitigt. In sowjetischer Zeit wurde auch der traditionelle Halbnomadismus großer Bevölkerungsgruppen untersagt und die (weiterhin sehr großen) Viehherden an [[Kolchos]]en hauptberuflicher Hirten übergeben. Die Menschen, ob Kumyken oder Bergvölker, sollten sich für einen dauerhaften Wohnsitz im Gebirge oder im Vorland entscheiden, was zu einer Ansiedlung vieler Bergbewohner im kumykisch geprägten Vorland führte. Teilweise wurden unter Stalin Bergbewohner auch zwangsweise umgesiedelt.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe dazu die Erklärungen bei Luchterhandt oder z.&amp;amp;nbsp;B. die {{Webarchiv|url=http://www.kaukasiologie.ac.ge/einfuumlhrung-in-die-feldforschung-2011.html |wayback=20160304063650 |text=Erklärung im Feldforschungsbericht der Kaukasiologie der Universität Jena  }} (dritter Absatz) über angesiedelte Dagestaner (hier [[Didoische Sprachen|Beschtinen]]) in Georgien.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[Zerfall der Sowjetunion]] Ende der 1980er Jahre schlossen sich die Kumyken und andere dagestanische Völker zu [[Bürgerbewegung]]en zusammen, die sich oft bald [[Nationalismus|nationalistisch]] orientierten. Die 1988 gegründete kumykische Bewegung &amp;#039;&amp;#039;Tenglik&amp;#039;&amp;#039; („Gleichheit“) unter Salau Alijew forderte eine kumykische Dominanz oder eine kumykische Autonomie oder einen Austritt der Kumyken aus Dagestan, was auf heftigen Widerstand anderer dagestanischer Nationalbewegungen stieß. Die kumykische Bewegung beklagte eine Überfremdung durch zuziehende Angehörige der Bergvölker in kumykische Städte. Heute sind die Kumyken in größeren Städten ihres Siedlungsgebietes die Minderheit. &amp;#039;&amp;#039;Tenglik&amp;#039;&amp;#039; behauptete eine Benachteiligung der Kumyken in Sowjetzeiten, die sprachpolitisch nicht zutrifft. Vielmehr emanzipierten sich in Sowjetzeiten andere Bergvölker, aber es kam auch zu Umsiedlungen. Die Forderung kumykischer Verbände nach Austritt aus Dagestan&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe z.&amp;amp;nbsp;B. [http://www.iriston.com/books/cuciev_-_etno_atlas/maps/map31.jpg diese Karte Kaukasiens (russisch) des Kaukasushistorikers Artur Zuzijew]. Alle dort mit einer Zahl-Buchstaben-Kombination versehenen Gebiete hatten damals Austrittsbewegungen oder waren national umstritten. Kumykien ist das Gebiet 6a.&amp;lt;/ref&amp;gt; war schon aufgrund der ethnischen Gemengelage eine der sehr ernsthaften nationalen Krisen 1990–92 in Kaukasien und ein Konflikt konnte nur im letzten Moment auch durch Kompromisse auf einem Kongress unter Beteiligung der nationalen Bürgerbewegungen im Oktober 1992 in Chassawjurt abgewendet werden. Die dagestanische Verfassung bildete deshalb seit 1992 einen [[Präsidialrat (Staatsoberhaupt)|Vielvölker-Präsidialrat]], in dem alle Völker Dagestans jeweils einen gewählten Vertreter haben, dessen Vorsitz jährlich wechseln soll. Entgegen der Verfassung war 1983–2006 der Funktionär [[Magomedali Magomedowitsch Magomedow|Magomedali Magomedow]] bestimmender Politiker Dagestans. Tenglik trat der [[Unrepresented Nations and Peoples Organization|UNPO]] (1997–2008, Mitgliedschaft nicht verlängert) bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Ende der 1990er / Anfang der 2000er Jahre haben sich nationalistische Konflikte in Dagestan beruhigt. Dagegen wuchsen islamistische [[Saudi-Arabien|saudisch]] finanzierte Netzwerke, die zuvor gegen den in der Region verankerten [[Sufismus]] (60 %) und Atheismus (30 %) zurückstecken mussten&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. dazu Paul Lies: &amp;quot;Ausbreitung und Radikalisierung des islamischen Fundamentalismus in Dagestan&amp;quot; Berlin 2008 [http://books.google.de/books?id=54EcRk4511AC&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;dq=dagestan&amp;amp;client=firefox-a&amp;amp;cd=4#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false online]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Konzeptlosigkeit Magomedows führte zur Intervention Moskaus und Magomedows Absetzung 2006 und zur Aufhebung der Präsidialratsverfassung. Die Gewalt zwischen der Regierung und dem islamistischen Untergrund verstärkte sich 2008 und 2009&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2019-04 |url=http://www.gfbv.de/show_file.php?type=inhaltsDok&amp;amp;property=download&amp;amp;id=1864 |text=S.&amp;amp;nbsp;12-14 |archivebot=2019-04-24 06:59:25 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Etwa seit Ende 2010/2011 ist aber ein allmählicher Rückgang der Gewalt zu beobachten.&amp;lt;ref&amp;gt;Einzelnachrichten aus der Region finden sich z.&amp;amp;nbsp;B. auf der Seite [[Kawkasski Usel]] [http://eng.kavkaz-uzel.eu/dagestan hier Nachrichtenteil aus Dagestan (englisch)], siehe auch die seit 2010 [http://www.eng.kavkaz-uzel.eu/articles/30858 geführte Statistik der bekannten Toten und Verwundeten der noch andauernden Konflikte mit dem Untergrund]. &amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Probleme haben in den letzten Jahren natürlich die Wirtschaft Dagestans, besonders den Tourismus stark geschädigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Barthold]], David K. Kermani: &amp;quot;ḳumuḳ&amp;quot; in: [[The Encyclopaedia of Islam. New Edition|EI2]], Bd. V., 381-84&lt;br /&gt;
* [[Wolfdieter Bihl]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Kaukasuspolitik der Mittelmächte.&amp;#039;&amp;#039; Teil 1: &amp;#039;&amp;#039;Ihre Basis in der Orient-Politik und ihre Aktionen 1914–1917&amp;#039;&amp;#039;. Böhlau, Wien/Köln/Graz 1975, ISBN 3-205-08564-7, S.&amp;amp;nbsp;31f.&lt;br /&gt;
* Michael Kemper: &amp;#039;&amp;#039;Herrschaft, Recht und Islam in Daghestan. Von den Khanaten und Gemeindebünden zum ǧihād-Staat.&amp;#039;&amp;#039; Wiesbaden 2005.&lt;br /&gt;
* [[Otto Luchterhandt]]: &amp;#039;&amp;#039;Dagestan. Unaufhaltsamer Zerfall einer gewachsenen Kultur interethnischer Balance?&amp;#039;&amp;#039; Hamburg 1999.&lt;br /&gt;
* Johannes Rau: &amp;#039;&amp;#039;Politik und Islam in Nordkaukasien. Skizzen über Tschetschenien, Dagestan und Adygea.&amp;#039;&amp;#039; Wien 2002.&lt;br /&gt;
* [[Emanuel Sarkisyanz]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der orientalischen Völker Rußlands bis 1917.&amp;#039;&amp;#039; München 1961, S.&amp;amp;nbsp;123–133.&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Simon (Slawist)|Gerhard Simon]]: &amp;#039;&amp;#039;Nationalismus und Nationalitätenpolitik in der Sowjetunion von der Diktatur zur nachstalinistischen Gesellschaft.&amp;#039;&amp;#039; Baden-Baden 1986.&lt;br /&gt;
* Heinz-Gerhard Zimpel: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Weltbevölkerung. Geografie – Kultur – Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039;, Nikol Verlagsgesellschaft mbH &amp;amp; Co. KG Hamburg 2000, ISBN 3-933203-84-8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Kumyk people}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ethnie in Asien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Turksprachige Ethnie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ethnie in Russland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ethnie im Kaukasus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Islam in Russland]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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