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	<title>Kulturtechnik - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kulturtechnik&amp;diff=17414&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dieringer63: Link auf „Heinrich Schmidinger (Philosoph)“ und Clemens Sedmak; Kleinkram</title>
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		<updated>2026-04-06T16:33:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link auf „Heinrich Schmidinger (Philosoph)“ und Clemens Sedmak; Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit Fragen mit &amp;#039;&amp;#039;Kulturtechniken&amp;#039;&amp;#039; im erweiterten Sinn von &amp;#039;&amp;#039;Kulturtechnik&amp;#039;&amp;#039;; &amp;#039;&amp;#039;Kulturtechnik&amp;#039;&amp;#039; im ursprünglichen Sinn von [[Bodenkultur]], [[Ackerbau|Feldbau]] usw. siehe [[Kulturtechnik (Bodenkultur)]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kulturtechniken&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind [[kultur]]elle und [[Technik|technische]] Konzepte zur Bewältigung von Problemen in unterschiedlichen Lebenssituationen. Dabei stehen die kulturelle Leistung (Gestaltung der Umstände), das technische Können (Verwendung von Technologie) und die Technik (Gegenstand) in einem komplexen Zusammenhang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Typische Kulturtechniken sind [[Feuer#Entfachen eines Feuers|Feuer machen]], [[Landwirtschaft]], [[Kunst#Vorgeschichte|Kunst zu gestalten]], [[Kalender#Entstehung des Kalenderwesens|Kalender zu verwenden]], anhand von [[Topografische Karte|Landkarten]] [[Räumliche Mobilität|mobil]] zu sein, Wissenschaft zu betreiben, aber auch [[kollaboratives Schreiben]] in [[Social Media|sozialen Netzwerken]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;nibis&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.nibis.de/nli1/chaplin/portal%20neu/grundlagen/grundlagen_allgemein/kulturtechnik.htm |wayback=20100815033831 |text=Niedersächsisches Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung, abgerufen am 12. Dezember 2012 |archiv-bot=2019-04-24 06:39:31 InternetArchiveBot}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;MeyerGross&amp;quot;&amp;gt;[http://www.zeno.org/Meyers-1905/A/Kulturtechnik?hl=kulturtechnik &amp;#039;&amp;#039;Meyers Großes Konversations-Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; Band 11. Leipzig 1907, S.&amp;amp;nbsp;793.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zukunft&amp;quot;&amp;gt;NRW Bildungskommission: „Zukunft der Bildung – Schule der Zukunft“, o.&amp;amp;nbsp;O 1995.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dafür sind ein oder mehrere Voraussetzungen nötig: das Beherrschen von Lesen, Schreiben und Rechnen, die Fähigkeit zur bildlichen Darstellung, analytische Fähigkeiten, die Anwendung von kulturhistorischem Wissen oder die Vernetzung verschiedener Methoden. Aber: bei der Entwicklung von Kulturtechniken handelt es sich nicht um Leistungen von Einzelpersonen, sondern um Gruppenleistungen, die in einem [[soziokulturell]]en Kontext entstehen. Alle genannten Voraussetzungen benötigen daher immer [[soziale Interaktion]] und [[gesellschaftliche Teilhabe]] (Partizipation).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historische Entwicklung des Begriffs ==&lt;br /&gt;
Der Neologismus „Kulturtechnik“ kam in der zweiten Hälfte 19. Jahrhundert mit den Techniken der [[Melioration]] auf. Er verbindet den lateinischen Begriff der &amp;#039;&amp;#039;cultura&amp;#039;&amp;#039; mit dem griechischen Begriff der &amp;#039;&amp;#039;techné&amp;#039;&amp;#039;. Kultur, &amp;#039;&amp;#039;cultura&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;colere&amp;#039;&amp;#039;, meint „Feldbau betreiben“, „bauen“ und „pflegen“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Karl Georges |Hrsg=Karl Georges |Titel=„colo“ |Sammelwerk=Ausführliches lateinisch-deutsches Handwörterbuch |Band=1 |Auflage=8 |Ort=Hannover |Datum=1913 |Seiten=1278-1280}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Techné&amp;#039;&amp;#039; verweist auf die Künste als Techniken und Handwerk. Der Begriff der Kulturtechnik bezeichnet in seiner Entstehungszeit zunächst Techniken der Melioration und Nivellierung, mit denen unbebaute, ungenutzte Flächen [[Urbarmachung|urbar]] gemacht, erschlossen und bewirtschaftet werden können. Unter Kulturtechnik verstand man „die Lehre von allen mit der Bodenkultur in Verbindung stehenden Arbeiten, besonders die praktische Vermessungskunst, der Wasserbau und die Kenntnis des landwirtschaftlichen Maschinenwesens“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Brockhaus |Titel=„Kulturtechnik“ |Sammelwerk=Kleines Konversations-Lexikon in zwei Bänden |Band=1 |Auflage=5 |Verlag=F. A. Brockhaus |Datum=1911 |Seiten=1033}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur Kulturtechnik in diesem ursprünglichen Sinn siehe [[Kulturtechnik (Bodenkultur)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kulturtechnikforschung in den Kultur- und Medienwissenschaften ==&lt;br /&gt;
Eine Bedeutungserweiterung und Übertragung erfuhr der Begriff der Kulturtechniken mit den Arbeiten in der [[Forschergruppe|DFG-Forschergruppe]] Bild–Schrift–Zahl&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kulturtechnik.hu-berlin.de/de/content/bild-schrift-zahl-grundungsprojekt-des-helmholtz-zentrums-fur-kulturtechnik/ |titel=Bild Schrift Zahl. Gründungsprojekt des Helmholtz-Zentrums für Kulturtechnik |abruf=2017-11-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; am [[Hermann von Helmholtz-Zentrum für Kulturtechnik|Hermann-von-Helmholtz-Zentrum für Kulturtechnik]] der [[Humboldt-Universität zu Berlin]] und dem [[Internationales Kolleg für Kulturtechnikforschung und Medienphilosophie|Internationalen Kolleg für Kulturtechnikforschung und Medienphilosophie]] der [[Bauhaus-Universität Weimar]]. In Absetzung von [[Marcel Mauss]]’ „Körpertechniken“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Marcel Mauss |Hrsg=Marcel Mauss |Titel=Die Techniken des Körpers. |Sammelwerk=Soziologie und Anthropologie |Band=2 |Ort=München |Datum=1974 |Seiten=197-220}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Harun Maye |Hrsg=Lorenz Engell, Bernhard Siegert |Titel=Was ist Kulturtechnik |Sammelwerk=Zeitschrift für Medien- und Kulturtechnikforschung |Band=1 |Datum=2010 |Seiten=135}}&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde er auf die symbolischen Operationen des Schreibens, Lesens, Rechnens und Komponierens übertragen. Kulturtechniken seien „operative Verfahren zum Umgang mit Bildern und Dingen“, formulierten der Kunsthistoriker [[Horst Bredekamp]] und die Philosophin [[Sybille Krämer]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Horst Bredekamp, Sybille Krämer |Hrsg=Horst Bredekamp, Sybille Krämer |Titel=Kultur, Technik, Kulturtechnik: Wider die Diskursivierung der Kultur |Sammelwerk=Bild–Schrift–Zahl |Verlag=Wilhelm Fink Verlag |Ort=München |Datum=2003 |Seiten=9-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Vor dem Hintergrund der digitalen Medien – der Möglichkeit, Schreiben, Sprechen, Malen, Rechnen digital zu emulieren und zu modellieren – betonte der Kulturwissenschaftler [[Thomas Macho]]: „Kulturtechniken unterscheiden sich von allen anderen Techniken durch ihren potentiellen Selbstbezug.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Thomas Macho |Hrsg=Heinrich Schmidinger, Clemens Sedmak |Titel=Tiere zweiter Ordnung. Kulturtechniken der Identität. |Sammelwerk=Der Mensch – ein &amp;quot;animal symbolicum&amp;quot;? Sprache, Ritual, Topologien des Menschlichen |Band=4 |Verlag=Wissenschaftliche Buchgesellschaft |Ort=Darmstadt |Datum=2007 |Seiten=53}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Neudefinition der Kulturtechniken stand für einen &amp;#039;&amp;#039;performative turn&amp;#039;&amp;#039; und eine interdisziplinäre Öffnung innerhalb der Geisteswissenschaften, die aus einer Kritik an der [[Kulturanthropologie]] hervorgegangen ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hartmut Winkler |Titel=Prozessieren. Die dritte, vernachlässigte Medienfunktion |Band=1 |Verlag=Wilhelm Fink Verlag München |Ort=Paderborn |Datum=2016 |Seiten=24-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Bernhard Siegert |Hrsg=Harun Maye, Leander Scholz |Titel=Kulturtechnik |Sammelwerk=Einführung in die Kulturwissenschaft. |Ort=München |Datum=2010}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kulturtechnik als soziale Interaktion ==&lt;br /&gt;
Kulturtechniken unterscheiden sich von vielen anderen technischen, technologischen oder kulturellen Leistungen durch soziale Interaktion. Die Interaktionen bilden einen komplexen Vorgang, dessen vorrangiges Ziel die Verankerung und Weiterentwicklung innerhalb der Gesellschaft ist, und bestehen aus einer Vielzahl von [[Gruppendynamik|gruppendynamischen]] Prozessen, die meist selbstorganisiert ablaufen. Entscheidend hierfür ist das starke Interesse einer oder mehrerer gesellschaftlichen Gruppen an der Verankerung oder Weiterentwicklung der entsprechenden Leistung. Ein solcher Prozess lässt sich zum Beispiel an der Kulturtechnik der Schriftbeherrschung erkennen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Forschung&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.uni-weimar.de/medien/kulturtechniken/kultek.html |wayback=20071004041748 |text=„Forschungsgegenstand Kulturtechniken“ von Bernhard Siegert, abgerufen am 12. Dezember 2012}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung der Kulturtechnik ===&lt;br /&gt;
Aus Sicht der [[Semiotik]] ist die Schrift ein Symbolsystem, mit dem gesprochene (oder gedachte) Worte auf ein anderes [[Medium (Kommunikation)|Medium]] übertragen werden können. Je mehr Menschen dieses Symbolsystem beherrschen, desto mehr kann es sich verbreiten und genutzt werden. Allerdings benötigt eine Gesellschaft auch genügend freie Ressourcen (Arbeitszeit, Lehrer …), um genügend vielen Menschen diese Symbole beizubringen. Ebenso ist es notwendig, dass eine Gesellschaft diese Ressourcen kontinuierlich bereitstellt, da das Wissen sonst nicht weitergegeben werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Kulturtechnik der Schrift sind nicht nur Symbolsystem (Buchstaben) und Technik (Stifte, Papier …) notwendig, sondern auch die gesellschaftliche Teilhabe (Verbreitung der Schriftbeherrschung z.&amp;amp;nbsp;B. durch Schulpflicht).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Basis der Schriftbeherrschung entstanden neue gesellschaftliche Bedürfnisse und Entwicklungen zur Verbreitung von Wissen. Exemplarisch können hierbei die Erfindung des [[Buchdruck]]s oder die Entwicklung der [[Massenmedien]] gesehen werden. Die Entwicklung von Buchdruck und Massenmedien entstanden nicht durch einen „großen Plan“, sondern als Ergebnis eines längeren gesellschaftlichen Prozesses: Es gab in der [[Geschichte der Schriftmedien]] verschiedene Ansätze zur Verbreitung schriftgebundenen Wissens. Durchgesetzt und entwickelt haben sich die Ideen, die gesellschaftlich am meisten akzeptiert waren. Beim Buchdruck entstand die gesellschaftliche Akzeptanz (in Europa) [[Buchdruck#Johannes Gutenberg|durch die Verbreitung der Bibel]], bei den Massenmedien war es das große Interesse in der Bevölkerung an Informationen aus Politik und Gesellschaft, vgl. [[Geschichte der Presse]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kulturtechnik als Lösungskonzept ===&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
Kulturtechniken sind komplexe Lösungskonzepte für unterschiedliche Probleme. Diese Probleme entstehen in einer Gesellschaft durch Interaktion mit der Umwelt. Aus den menschlichen Bedürfnissen, die zum Beispiel in der [[Maslowsche Bedürfnishierarchie|Maslowschen Bedürfnishierarchie]] beschrieben werden, entwickeln sich neue, komplexere Probleme.&lt;br /&gt;
: &amp;lt;u&amp;gt;Beispiel 1&amp;lt;/u&amp;gt;: Zur Kulturtechnik des Feuermachens gehören:&lt;br /&gt;
:* das Bedürfnis nach Wärme, Licht und Schutz&lt;br /&gt;
:* die Kenntnis über [[Brennstoff]]e und andere physikalische Voraussetzungen&lt;br /&gt;
:* der Schutz des Feuers&lt;br /&gt;
:* die Wissensvermittlung über das Feuermachen und alle Konsequenzen (Bsp. bei Verlust des Feuers)&lt;br /&gt;
: &amp;lt;u&amp;gt;Beispiel 2&amp;lt;/u&amp;gt;: Zur Kulturtechnik des Feierns gehören:&lt;br /&gt;
:* das Bedürfnis nach und die Pflege von angenehmen Sozialkontakten&lt;br /&gt;
:* die Kenntnis über Rituale, [[Dresscode]]s, Symbole und Finanzen&lt;br /&gt;
:* die Kenntnis über Konsequenzen des Feierns (Bsp.: Kontrollverlust durch Rauschmittel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verschiedene Kulturtechniken ==&lt;br /&gt;
Kulturtechniken können auf verschiedene Arten unterteilt werden: nach klassischen und modernen Methoden, im engeren oder weiteren Sinne, mit dem Schwerpunkt auf elementaren oder abstrakten Lösungskonzepten. Die folgende Unterteilung versteht sich als rein thematische Aufzählung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nahrung und Schutz ===&lt;br /&gt;
* Feuermachen, Jagd, Sammeln, Verteidigung und Kriegskunst&lt;br /&gt;
* Nahrungsmittelbeschaffung, Zubereitung, Konservierung, Kochkunst&lt;br /&gt;
* Wohnen, [[Barn Raising]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Menschlicher Körper ===&lt;br /&gt;
* [[Hygiene]], [[Krankenpflege]], [[Medizin]], [[Fürsorge]], [[Vorbeugung]], Schutz – aber auch [[Bestattung]] und [[Grab]]&amp;amp;shy;pflege&lt;br /&gt;
* [[Bekleidung]], [[Textil]] und [[Mode]], [[Schuhe]], [[Haar]]&amp;amp;shy;tracht, [[Schmuck]], [[Körperpflege]], [[Tätowierung]], [[Körperbemalung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landschaftsgestaltung und Agrikultur ===&lt;br /&gt;
* [[Forstkultur]]: [[Natürliche Altersstufe|Jungwuchs]], der durch künstliche Verjüngung entstanden ist.&lt;br /&gt;
* [[Melioration]]:&amp;lt;ref name=&amp;quot;MeyerGross&amp;quot; /&amp;gt; [[Kulturtechnik (Bodenkultur)|kulturtechnische Maßnahmen]] zur Wertsteigerung des Bodens. Dazu u.&amp;amp;nbsp;a. die [[Bewässerung]]s&amp;amp;shy;kultur&lt;br /&gt;
* [[Aquakultur]]: kontrollierte Aufzucht von Wasserorganismen&lt;br /&gt;
* Siedlungskultur: menschliche Besiedlung einer Landschaft – entweder als Land[[besiedlung]] oder Verstädterung ([[Urbanisierung]]).&lt;br /&gt;
* Agrikultur ([[Pflanzenproduktion]]):&amp;lt;ref name=&amp;quot;MeyerGross&amp;quot; /&amp;gt; dem gezielten Anbau von Nutzpflanzen im [[Ackerbau]], auf [[Weideland|Weiden]], in [[Gartenbau|Gärten]], als [[Weinbau|Wein]], [[Gemüsebau|Gemüse]] usw.&lt;br /&gt;
* [[Agrarwissenschaft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wissen und Kommunikation ===&lt;br /&gt;
* [[Schrift]]-, Bild- und Zahlbeherrschung ([[Lesen]], [[Schreiben]] und elementares [[Rechnen]])&lt;br /&gt;
* (höhere) [[Mathematik]], [[Buchhaltung]], [[Statistik]], [[Kalender]] und die [[Zeitrechnung]], [[Zeitmessung]]&lt;br /&gt;
* [[Sprache]], [[Literatur]]&lt;br /&gt;
* [[Papier]]&amp;amp;shy;herstellung und [[Buchdruck]], [[Bibliothek]], [[Archiv]], [[Museum]]&lt;br /&gt;
* [[Ingenieurwissenschaft]]en, [[Chemie]], [[Physik]] u.&amp;amp;nbsp;a.&lt;br /&gt;
* [[Kommunikation]] – schriftlich oder [[telefon]]isch, [[Radio]], [[Fernseher]], [[Web]] (siehe auch: [[Medienkompetenz]])&lt;br /&gt;
* [[Elektronische Datenverarbeitung]] (EDV) und [[Informationstechnologie]] (IT)&lt;br /&gt;
* Erschließen von Wissen und anderem [[Kulturgut]] (siehe auch: [[Informationskompetenz]])&lt;br /&gt;
* Ordnungs- und Repräsentationssysteme wie etwa Diagramme, Raster, Kataloge, Karten&amp;lt;ref name=&amp;quot;nibis&amp;quot; /&amp;gt; usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Soziales ===&lt;br /&gt;
* [[Kunst]], [[Musik]], [[Theater]], [[Tanz]]&lt;br /&gt;
* [[Maske]]&lt;br /&gt;
* Feiern, Tischsitten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es treten durch die technische Entwicklung ständig neue Kulturtechniken hinzu. Diese zu beherrschen ist ein wichtiger Bestandteil der schulischen Bildung. In der Denkschrift „Zukunft der Bildung – Schule der Zukunft“ der [[Bildungskommission NRW]] heißt es: „Die Beherrschung moderner Informations- und Kommunikationstechnologien wird zu einer basalen (grundlegenden) Kulturtechnik werden, deren Stellenwert dem Lesen und Schreiben gleichkommt.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zukunft&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur zur Kulturtechnikforschung ==&lt;br /&gt;
* Daniel Gethmann, Susanne Hauser (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kulturtechnik Entwerfen. Praktiken, Konzepte und Medien in Architektur und Design Science.&amp;#039;&amp;#039; Transcript, Bielefeld 2009.&lt;br /&gt;
* [[Sybille Krämer]], [[Horst Bredekamp]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Bild – Schrift – Zahl.&amp;#039;&amp;#039; Reihe Kulturtechnik, Band 1, Wilhelm Fink Verlag, München 2003. Sybille Krämer, Horst Bredekamp (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Bild – Schrift – Zahl.&amp;#039;&amp;#039; Reihe Kulturtechnik, Band 1, Wilhelm Fink Verlag, München 2003.&lt;br /&gt;
* [[Thomas Macho]]: &amp;#039;&amp;#039;Tiere zweiter Ordnung. Kulturtechniken der Identität.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Heinrich Schmidinger (Philosoph)|Heinrich Schmidinger]], [[Clemens Sedmak]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Mensch – ein »animal symbolicum«? Sprache – Dialog – Ritual. Topologien des Menschlichen.&amp;#039;&amp;#039; Band IV, Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2007, S. 51–66.&lt;br /&gt;
* [[Harun Maye]]: &amp;#039;&amp;#039;Was ist eine Kulturtechnik?&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Medien- und Kulturforschung.&amp;#039;&amp;#039; Heft 1/2010. S.&amp;amp;nbsp;121–135.&lt;br /&gt;
* [[Bernhard Siegert]]: &amp;#039;&amp;#039;Kulturtechnik.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Einführung in die Kulturwissenschaft.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von Harun Maye, [[Leander Scholz]]. Fink, München 2011, ISBN 978-3-7705-4775-3, S.&amp;amp;nbsp;95–118.&lt;br /&gt;
* [[Jörg Dünne]], Kathrin Fehringer, Kristina Kuhn, Wolfgang Struck (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Cultural Techniques. Assembling Spaces, Texts, Collectives&amp;#039;&amp;#039;. De Gruyter, London 2020.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* http://www.kulturtechnik.hu-berlin.de/&lt;br /&gt;
* [http://www.uni-weimar.de/medien/kulturtechniken uni-weimar.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Methoden, Techniken und Verfahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturgeschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Philosophische Anthropologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dieringer63</name></author>
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