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	<title>Kulturalismus - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kulturalismus&amp;diff=118527&amp;oldid=prev</id>
		<title>109.43.113.130: Tippfehler korrigiert</title>
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		<updated>2025-04-11T12:36:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kulturalismus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein in verschiedenen Disziplinen divergent verwendeter Begriff:&lt;br /&gt;
* In der [[Philosophie]] werden so [[Anthropologie|anthropologische]] Denkweisen, die das Wesen des Menschen als [[Kultur]]wesen besonders stark betonen, bezeichnet.&lt;br /&gt;
* In den [[Sozialwissenschaft]]en wird der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Kulturalismus&amp;#039;&amp;#039; als Bezeichnung für die Überbewertung des Kulturellen gegenüber den gesellschaftlichen Faktoren verwendet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fuchs&amp;quot;&amp;gt;Vgl. WFH [= Werner Fuchs-Heinritz]: &amp;#039;&amp;#039;Kulturalismus.&amp;#039;&amp;#039; In: Werner Fuchs-Heinritz u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lexikon zur Soziologie&amp;#039;&amp;#039;, 3., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Westdeutscher Verlag, Opladen 1994, S. 381.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* In der Forschung zum [[Neorassismus]] dient der Begriff als Bezeichnung sowohl für den differentialistischen als auch den [[Rassismus ohne Rassen#Kultureller Rassismus|kulturellen Rassismus]] seit den 1990er-Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kulturalismus in der Philosophie ==&lt;br /&gt;
In der [[Philosophie]] bezeichnet der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Kulturalismus&amp;#039;&amp;#039; Denkrichtungen, welche die [[Anthropologie|anthropologische Einordnung]] des Menschen als eines zielbewusst und zweckmäßig [[Soziales Handeln|handelnden]] Kulturwesens betonen und Wissenschaft als eine dieser Kulturleistungen betrachten. &amp;#039;&amp;#039;Methodischer Kulturalismus&amp;#039;&amp;#039; nennt sich dabei die philosophische Reflexion, die, von dieser Einsicht ausgehend, den Zusammenhang vorgängiger Kulturleistungen als Grundlage wissenschaftlicher Forschung und Theoriebildung methodisch und [[system]]atisch berücksichtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kulturalistische Position geht auf die Zeit der [[Aufklärung]] zurück, in der sich die ungeahnten Möglichkeiten menschlichen Handelns immer deutlicher offenbarten. Demnach ist der Mensch im Gegensatz zu den anderen Lebewesen ein Kulturwesen. Nach dieser Vorstellung entfernt er sich immer weiter von einem natürlichen Urzustand, der räumlich und zeitlich nicht mehr wiederherstellbar ist. [[Jean-Jacques Rousseau|Rousseau]] nennt diesen Vorgang &amp;#039;&amp;#039;[[Entfremdung]]&amp;#039;&amp;#039;. Natur ist in diesem Sinne nur das Material zur Gestaltung, das überformt, ersetzt und verdrängt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gregor Schiemann]]: &amp;#039;&amp;#039;1.5 Natur – Kultur und ihr Anderes.&amp;#039;&amp;#039; In: Friedrich Jaeger u. Burkhard Liebsch (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Kulturwissenschaften, Band 1: Grundlagen und Schlüsselbegriffe.&amp;#039;&amp;#039; J. B. Metzler, Stuttgart - Weimar, 2004. ISBN 3-476-01881-4. S. 64–65, 71.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Gegenpol zum &amp;#039;&amp;#039;Kulturalismus&amp;#039;&amp;#039; bildet der &amp;#039;&amp;#039;[[Naturalismus (Philosophie)|Naturalismus]]&amp;#039;&amp;#039;, nach dem sinnvolle und zweckmäßige selbstbestimmte und selbstgestaltete Kulturleistungen als Naturerscheinungen wie andere betrachtet werden, mit der Folge, sie undifferenziert naturgesetzlich erklären zu müssen und damit nicht mehr methodisch diskutieren und kritisieren zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Peter Janich definiert deswegen den philosophischen Kulturalismus folgendermaßen: {{Zitat|Kulturalismus bezeichnet in allgemeinster Form eine philosophisch-kritische Bezugnahme auf die Kultürlichkeit des Verhältnisses von Mensch und Welt und mit besonderem Gewicht eine gegen jede Form des Naturalismus gerichtete Betonung, daß alle menschlichen Hervorbringungen im Alltag, in den Wissenschaften und nicht zuletzt in der Philosophie selbst Kulturleistungen sind.}}&amp;lt;!-- ZITAT IST SPRACHLICH KAUM KORREKT! QUELLE??! --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Methodische Philosophie|methodisch-konstruktivistische Richtung]] der [[Marburg]]er Schule von [[Peter Janich]], [[Dirk Hartmann]] und [[Methodische Philosophie#Entwicklungsgeschichte|anderen]] wird zur programmatischen Abgrenzung von &amp;#039;&amp;#039;[[Naturalismus (Philosophie)|naturalistischen]]&amp;#039;&amp;#039; Ansätzen ausdrücklich als &amp;#039;&amp;#039;[[Methodischer Kulturalismus]]&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Ausgang und methodischer Anfang des Philosophierens ist hier die selbstgestaltete [[Lebenswelt]], deren Produkte (Artefakte, [[materielle Kultur]]) und kulturspezifischen Praxen beispielsweise in der [[Wissenschaft]] in Hinblick auf ihre Zwecksetzungen und die Rationalität der Wahl von Mitteln [[Handlungstheorie (Philosophie)|handlungstheoretisch]] reflektiert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;So die Selbstdarstellung von Dirk Hartmann: {{Webarchiv|url=http://www.uni-due.de/philosophie/personen.php?ID=103 |wayback=20121225025859 |text=Zu Publikationen zum Methodischen Kulturalismus |archiv-bot=2019-04-24 06:19:07 InternetArchiveBot }} s.&amp;amp;nbsp;unter &amp;#039;&amp;#039;Literatur&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Kulturbegriff des Methodischen Kulturalismus ist stärker ein technischer als ein [[semiotisch]]er.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Peter Janich: &amp;#039;&amp;#039;Kultur und Methode.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt a.&amp;amp;nbsp;M. 2005&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Methodischer Kulturalismus}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kulturalismus in den Sozialwissenschaften ==&lt;br /&gt;
Kulturalismus ist in den Sozialwissenschaften ein Terminus, der kritisch Forschungen und Ideologeme der [[Kulturanthropologie]] bezeichnet, die eine [[Grundpersönlichkeit]] annehmen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fuchs&amp;quot; /&amp;gt; Auch die Betonung des „Kulturellen“ vor dem „Sozialen“ wird mit „Kulturalismus“ bezeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fuchs&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der starken Betonung kultureller Faktoren – auch in der Manifestation [[Semiotik|semiotischer]] Zeichen &amp;#039;&amp;#039;(culture as a system of symbols and meanings)&amp;#039;&amp;#039; –, wie sie von [[Clifford Geertz]] und &amp;#039;&amp;#039;David Schneider&amp;#039;&amp;#039; verfolgt wurde, stehen seit Mitte der 1980er Jahre Tendenzen gegenüber, welche kulturelle Faktoren verstärkt als gesellschaftlich bedingte „kulturelle Werkzeuge“ &amp;#039;&amp;#039;(culture as tool kit)&amp;#039;&amp;#039; untersuchen. William H. Sewell beschreibt diese Verlagerung des Forschungsschwerpunktes folgendermaßen: &lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=What all of these approaches had in common was an insistence on the systematic nature of cultural meaning and the autonomy of symbol systems – their distinctness from and irreducibility to other features of social life. They all abstracted a realm of pure signification out from the complex messiness of social life and specified its internal coherence and deep logic. Their practice of cultural analysis consequently tended to be more or less synchronic and formalist.&lt;br /&gt;
 |Sprache=en&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;William H. Sewell: &amp;#039;&amp;#039;The Concepts of Culture.&amp;#039;&amp;#039; In: Victoria E. Bonnell and Lynn Hunt: &amp;#039;&amp;#039;Beyond the cultural turn – New directions in the study of society and culture.&amp;#039;&amp;#039; University of California Press, 1999, ISBN 0-520-21678-4, S.&amp;amp;nbsp;51.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kulturalismus in der Ethnologie ===&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Kulturalismus&amp;#039;&amp;#039; wird auch in frühen Arbeiten aus dem Umkreis der englischsprachigen &amp;#039;&amp;#039;[[Kulturanthropologie|cultural anthropology]]&amp;#039;&amp;#039; und der [[cultural studies]] von [[Stuart Hall (Soziologe)|Stuart Hall]] verwendet. Er meint in diesem Zusammenhang die zu starke Betonung des Kulturellen gegenüber dem Sozialen, Ökonomischen oder Geschichtlichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stuart Hall&amp;lt;ref&amp;gt;Stuart Hall: &amp;#039;&amp;#039;Cultural Studies. Zwei Paradigmen.&amp;#039;&amp;#039; 1980.&amp;lt;/ref&amp;gt; stellt &amp;#039;&amp;#039;Cultural Materialism&amp;#039;&amp;#039; (Kulturalismus) und [[Strukturalismus]] einander gegenüber. Der Kulturalismus erforscht Kulturen als Lebensweisen und bevorzuge die [[Sozialgeschichte|sozialgeschichtliche]] Rekonstruktion von Kulturen. Er versucht, den Hyper-Strukturalismus früherer Theorien zu korrigieren, indem er das kollektive wie das individuelle Subjekt wieder ins Zentrum der Betrachtung rückt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.kulturation.de/ki_1_rezi.php?id=21 kulturation.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kulturalismus als Instrument der Entpolitisierung ===&lt;br /&gt;
[[Timothy Gibson]]&amp;lt;ref&amp;gt;Timothy A. Gibson: &amp;#039;&amp;#039;“I don’t want them living around here”: ideologies of race and neighborhood decay.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Rethinking Marxism.&amp;#039;&amp;#039; Band 10, 1998, S. 141–155.&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Bernd Belina]]&amp;lt;ref&amp;gt;Bern Belina: &amp;#039;&amp;#039;We may be in the slum, but the slum is not in us!&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Erdkunde.&amp;#039;&amp;#039; Vol. 62 (2008) Nr. 1, S. 15–26.&amp;lt;/ref&amp;gt; kritisieren den Kulturalismus am Beispiel der US-amerikanischen Debatte über die Unterschichten (&amp;#039;&amp;#039;underclass&amp;#039;&amp;#039;) und deren Wohnsituation. Sie konstatieren, dass kulturalistische Erklärungen ihre Gegenstände [[Entpolitisierung|entpolitisieren]]; diese seien immer nur „unterschiedlich“, aber nie politisch. Zudem seien kulturalistische Erklärungen tautologisch, weil sie das Verharren in bestimmten Milieus (z.&amp;amp;nbsp;B. in Slums) durch die Sozialisation in diesen Milieus erklären. Die Rede von einer Ghetto-Kultur verschleiere nach Belina,&amp;lt;ref&amp;gt;Belina, Berlin 2008, S. 23.&amp;lt;/ref&amp;gt; dass „es sich bei dem, was Ghettobewohner tun, um bewusste und zielgerichtete soziale Praxen handelt, wenn auch offenbar ‚nicht unter selbstgewählten, sondern unter unmittelbar vorgefundenen, gegebenen und überlieferten Umständen‘ (Marx)“.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Marx: &amp;#039;&amp;#039;Der achtzehnte Brumaire des Louis Bonaparte.&amp;#039;&amp;#039; (1852)(= Marx-Engels-Werke 8, Berlin 1969, S. 111–207).&amp;lt;/ref&amp;gt; Kritiker argumentieren, dass die postmoderne Linke sich zu einer rein kulturalistischen Linken entwickelt habe, die nicht mehr für die Veränderungen eines Wirtschaftssystems und die Aufhebung der damit verbundenen Unterprivilegierungen oder gar der Klassenherrschaft insgesamt kämpfe, sondern für einen urbanen liberal-[[hedonistisch]]en [[Lebensstil|Lifestyle]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Robert Kurz]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Welt als Wille und Design. Postmoderne, Lifestyle-Linke und die Ästhetisierung der Krise.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1999.&amp;lt;br /&amp;gt;Guillaume Paoli: &amp;#039;&amp;#039;Die lange Nacht der Metamorphose: Über die Gentrifizierung der Kultur.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die vom Kulturalismus beeinflusste Linke ignoriere ihren „geschichtsphilosophischen Auftrag“; sie sei heute durch „Toleranzfetischismus“, „überschießenden Moralismus“ und „Übertreibung der postmodernen Identitätspolitik“ gekennzeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Nils Heisterhagen]]: &amp;#039;&amp;#039;Kritik der Postmoderne: Warum der Relativismus nicht das letzte Wort hat.&amp;#039;&amp;#039; Springer Verlag 2017, S. 245.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== „Linker“ und „rechter“ Kulturalismus ===&lt;br /&gt;
Einige Autoren postulieren, dass sich die kulturalistischen Konzepte der Rechten und Linken in ihren politischen Implikationen ähnlich sind, obwohl sie sich als Bewegungen heftig bekämpfen: Während die Linke etwa den [[Islamismus]] als totalitäre Ideologie kritisiere, greife die Rechte den [[Islam]] aus der Perspektive einer christlichen Wertorientierung oder als „kulturfremd“ an. Der Autor Jens-Martin Eriksen und der Philosoph [[Frederik Stjernfeld]] zeigen am Beispiel Dänemarks, wie sowohl der Nationalismus als auch der radikale Multikulturalismus Ausdrucksformen einer kulturalistischen „Trennungspolitik“ sind (so ihr Buchtitel).&amp;lt;ref&amp;gt;Jens-Martin Eriksen, Frederik Stjernfelt: &amp;#039;&amp;#039;Adskillelsens politik.&amp;#039;&amp;#039; Kopenhagen 2008 (dänisch).&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Linke sei nicht mehr in der Lage, sich offensiv mit den Positionen kulturalistischer Parteien wie der [[Dänische Volkspartei|Dänischen Volkspartei]] auseinanderzusetzen, weil es ihnen an Sozialutopien mangele und sie letztlich die gleiche Auffassung von Kultur vertrete wie ihre spiegelbildlichen Gegner. Die kulturalistische Linke teile zwar nicht die Vorstellung, dass Individuen von ihrer Kultur völlig determiniert sind und sich nur innerhalb dieser verwirklichen können; sie bestehe vielmehr darauf, dass Menschen ihre Kultur und Religion frei wählen können; doch seien diese Kulturen für die Linke unverletzlich und auch durch Mehrheitsrechte oder -entscheidungen nicht einzuschränken.&amp;lt;ref&amp;gt;Jens-Martin Eriksen, Frederik Stjernfelt: &amp;#039;&amp;#039;The Democratic Contradictions of Multiculturalism.&amp;#039;&amp;#039; Kindler E-Book, ISBN 978-0-914386-46-9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnliche Positionen vertritt der britische Philosoph [[Brian Barry]]: Der Kulturalismus führe zu einer Politik des „Teilens und Herrschens“. Wenn unterprivilegierte Gruppen dazu gebracht werden, sich vermehrt, um ihre Kultur und Identität zu sorgen, werden sie sich zuverlässig aufsplittern.&amp;lt;ref&amp;gt;Brian Barry: &amp;#039;&amp;#039;Culture &amp;amp; Equality: An Egalitarian Critique of Multiculturalism.&amp;#039;&amp;#039; Harvard University Press 2002.&amp;lt;/ref&amp;gt; Hierin liegt nach Eriksen und Stjernfeld auch eine strukturelle Ursache für die tiefgehende Krise der sozialdemokratischen und sozialistischen Parteien Europas, deren Kernwähler sich immer mehr nach ihren kulturellen Bindungen und nicht nach gemeinsamen Interessen gruppieren. So positioniere sich die Sozialdemokratie als „Verteidigerin des industriell-standardisierten Lebensstils“, als Vertreterin einer „Kultur des Durchschnitts“, die in einer „Gesellschaft der Singularitäten“ ([[Andreas Reckwitz]]) fast überall in Europa ihre Resonanz als „identitätspolitische Schutzmacht“ der kleinen Leute verliere.&amp;lt;ref&amp;gt;Nils Markwardt: [https://www.republik.ch/2018/11/20/das-ende-der-sozialdemokratie &amp;#039;&amp;#039;Das Ende der Sozialdemokratie.&amp;#039;&amp;#039;] In: www.republik.ch, 20. November 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Nancy Fraser]] sieht die Ursachen dieser Entwicklung darin, dass sich die Linke mit dem Erstarken von Globalisierung und [[Neoliberalismus]] ein neues Betätigungsfeld gesucht habe. Weil ihnen die Mittel aus der Hand genommen wurden, die [[soziale Frage]] machtpolitisch zu stellen, verlegten sie sich auf das Feld der symbolischen Anerkennung: Niemand dürfe als „Konsument“ diskriminiert werden. Damit schlossen sie unwillentlich ein Bündnis, das Nancy Fraser „progressiven Neoliberalismus“ nennt.&amp;lt;ref&amp;gt;Nancy Fraser: &amp;#039;&amp;#039;Umverteilung oder Anerkennung? Eine politisch-philosophische Kontroverse.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt am Main 2003.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ähnlich argumentierte Simon Schleusener, der bezüglich des [[Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten 2016|US-Wahlkampfes 2016]], dass innerhalb des heutigen linken Mainstreams Themen der symbolischen Anerkennung basierend auf [[Antirassismus|Anti-Rassismus]], Anti-[[Sexismus]] und Anti-[[Homophobie]] dominierten. Er nennt diesen neuen linken Mainstream &amp;#039;&amp;#039;cultural left&amp;#039;&amp;#039; („kulturalistische Linke“). Diese „kulturalistische Linke“ habe sich jedoch von der einfachen Bevölkerung, der Mittelklasse und Arbeiterklasse thematisch entfernt und würde die [[Klassenpolitik]] vernachlässigen. Dies habe mit zum Aufstieg rechtspopulistischer Bewegungen beigetragen, welche die durch die „kulturalistische Linke“ vernachlässigte einfache Bevölkerung abgeholt habe.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Simon Schleusener |Titel=Political Disconnects |Sammelwerk=Coils of the serpent – Issue 2, Special issue: The challenge of the new right |Nummer=2 |Datum=2018-04-17 |Seiten=20–34 |URN=nbn:de:bsz:15-qucosa2-211124}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kulturalismus als Neorassismus ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|kultureller Rassismus}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konzepte, die Kultur nicht als historisch konstruiert und nicht als veränderbar betrachten, und in denen Vorstellungen von Kultur &amp;#039;&amp;#039;„in einem solchen Maße verdinglicht und [[Essentialisierung|essentialisiert]] werden“&amp;#039;&amp;#039;, dass Kultur &amp;#039;&amp;#039;„zum funktionalen Äquivalent des Rassenbegriffs wird“&amp;#039;&amp;#039;, werden von einigen Forschern als „Kulturalismus“ oder „[[kultureller Rassismus]]“ bezeichnet:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fred&amp;quot;&amp;gt;George M. Fredrickson: &amp;#039;&amp;#039;Rassismus. Ein historischer Abriß.&amp;#039;&amp;#039; Hamburger Edition, Hamburg 2004. Einleitung {{Webarchiv |url=http://www.deutschesfachbuch.de/info/detail.php?isbn=3930908980&amp;amp;part=1&amp;amp;word=Kulturalismus+Taguieff |text=Archivierte Kopie |wayback=20130329222354 |archiv-bot=2019-04-24 06:19:07 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt; John Solomos und Les Back vertreten beispielsweise die Auffassung, dass Rasse heute &amp;#039;&amp;#039;„als Kultur kodiert“&amp;#039;&amp;#039; werde und dass &amp;#039;&amp;#039;„das zentrale Merkmal dieser Prozesse darin besteht, dass die Eigenschaften von sozialen Gruppen fixiert, naturalisiert und in einen pseudobiologisch definierten Kulturalismus eingebettet werden.“&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fred&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wort &amp;#039;&amp;#039;Rasse&amp;#039;&amp;#039; werde hier, da heutzutage meist negativ konnotiert, häufig durch &amp;#039;&amp;#039;[[Kultur]]&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;[[Ethnie]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Volk]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Nation]]&amp;#039;&amp;#039; oder andere Begriffe) ersetzt. Da allerdings der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Rasse&amp;#039;&amp;#039; in diesen Argumentationen in der Regel nicht vorkommt, wird der Kulturalismus vielfach als ein „[[Rassismus ohne Rassen]]“ bezeichnet, der den Begriff &amp;#039;&amp;#039;Rasse&amp;#039;&amp;#039; „aufgibt, ohne dass in ihm die Abwertung und Ausgrenzung des ›Anderen‹ an Schärfe“ verloren gingen.&amp;lt;ref&amp;gt;So bei Angelika Magiros: &amp;#039;&amp;#039;Kritik der Identität. ‚Bio-Macht‘ und ‚Dialektik der Aufklärung‘ – Werkzeuge gegen Fremdenabwehr und (Neo-)Rassismus&amp;#039;&amp;#039;. Münster 2004, insb. S.&amp;amp;nbsp;166&amp;amp;nbsp;ff. Weitere Autoren: Barker, Taguieff, Balibar, Bielefeld, Jaschke, Terkessidis, s.&amp;amp;nbsp;unter &amp;#039;&amp;#039;Literatur&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Merkmale kulturalistischer Konzepte werden insbesondere folgende Eigenschaften beschrieben:&lt;br /&gt;
* Ethnische Formulierung: &amp;#039;&amp;#039;Kultur&amp;#039;&amp;#039; wäre allein mit der (ethnischen, völkischen) Herkunft verbunden.&lt;br /&gt;
* [[Homogenität (Soziologie)|Homogenität]]: Alle Mitglieder einer ethnischen Gruppe sollten die gleiche &amp;#039;&amp;#039;Kultur&amp;#039;&amp;#039; haben.&lt;br /&gt;
* Reduzierbarkeit: Die wesentlichen Eigenschaften einzelner Menschen wären auf die &amp;#039;&amp;#039;kulturellen Eigenschaften&amp;#039;&amp;#039; einer Gruppe beschränkt.&lt;br /&gt;
* Starrheit: &amp;#039;&amp;#039;Kulturen&amp;#039;&amp;#039; seien nicht oder nur über lange Zeiträume (im Rahmen von Generationen) veränderbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solchen Konzepten zufolge wird „Kultur“ als eine unüberwindliche Schranke betrachtet, die politisch nicht zu überwinden sei. Entsprechende [[Naturalisierung|naturalisierende]] und [[Biologismus|biologisierende]] Argumentationen kämen sowohl im [[Rechtsextremismus]] als auch in verkürzten [[Ethnopluralismus|ethnopluralistischen]] Ansätzen der [[Neue Rechte|Neuen Rechten]] in der Gestalt von „Kulturalisierungen der Differenz“ (Müller) vor. Der [[Emanzipation|emanzipatorische]] „Kultur“-Begriff des Multikulturalismus werde hier in seiner politischen Bedeutung umgedreht (bei Taguieff als „[[Retorsion]]“ bezeichnet). Dieser „kulturalistische“ (eigentlich naturalistische) „Kultur“-Begriff sei mit emanzipatorischen Vorstellungen der prinzipiellen Veränderbarkeit von Gesellschaften nicht vereinbar, die davon ausgingen, dass Menschen sich ständig mit ihrer Umgebung auseinandersetzten, so dass sie nicht passive &amp;#039;&amp;#039;Kulturträger&amp;#039;&amp;#039; sind, sondern sich aktiv Kultur aneignen und die Kulturen ihrer Umwelt auch verändern.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Pierre-André Taguieff 1988; Mark Terkessidis: &amp;#039;&amp;#039;Kulturkampf. Volk, Nation, der Westen und die Neue Rechte.&amp;#039;&amp;#039; Köln 1995; Jost Müller: &amp;#039;&amp;#039;Rassismus und die Fallstricke des gewöhnlichen Antirassismus.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die freundliche Zivilgesellschaft.&amp;#039;&amp;#039; (Hg.: Redaktion diskus), Edition ID Archiv, Berlin 1990; &amp;#039;&amp;#039;Kanak attak: Multikulturalismus? Die Caprifischer schlagen zurück!&amp;#039;&amp;#039; [http://www.kanak-attak.de/ka/text/caprifischer.html kanak-attak.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Gazi Çağlar]] geht so weit, objektiv sehr verschiedenartige Kreislaufmodelle als „kulturzyklische“ zu bündeln und in die Kulturalismus-Debatte einzubeziehen. Dazu zählt er insbesondere [[Samuel P. Huntington]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Kampf der Kulturen|Clash of Civilizations]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gazi Çağlar]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Mythos vom Krieg der Zivilisationen: Der Westen gegen den Rest der Welt. Eine Replik auf Samuel P. Huntingtons&amp;#039;&amp;#039;. 2002.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zyklische Kreislauftheorien interpretieren nach ihm die Geschichte von Gesellschaften als „Summe der Geschichte einzelner Kulturen bzw. Zivilisationen“.&amp;lt;ref&amp;gt;Gazi Çağlar: &amp;#039;&amp;#039;Der Mythos vom Krieg der Zivilisationen: Der Westen gegen den Rest der Welt. Eine Replik auf Samuel P. Huntingtons&amp;#039;&amp;#039;. 2002, S. 48.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der kulturalistische Rassismus verwende Bruchstücke aus den Zyklentheorien zumal von [[Oswald Spengler]] und [[Arnold J. Toynbee]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Detlef Felken]]: &amp;#039;&amp;#039;Oswald Spengler. Konservativer Denker zwischen Kaiserreich und Diktatur.&amp;#039;&amp;#039; München 1988.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf diesen Zyklentheorien baut – nach Gazi Çağlar – das [[Zivilisation]]sparadigma auf, wie es von Samuel P. Huntington in Kampf der Kulturen ausgeführt wird: Zivilisationen sind durch ihre Kultur bestimmt, und ihr Zusammenprall ist die neue vorherrschende Konfliktform.&amp;lt;ref&amp;gt;Gazi Çağlar: &amp;#039;&amp;#039;Der Mythos vom Krieg der Zivilisationen: Der Westen gegen den Rest der Welt. Eine Replik auf Samuel P. Huntingtons&amp;#039;&amp;#039;. 2002, S. 10.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ethnopluralismus|Ethnopolitische]] und [[Geopolitik|geopolitische]] Konzepte, die auf die Vorstellung eines [[Kulturkampf]]es hinauslaufen und sich auf die Tradition des [[Völkischer Nationalismus|völkischen Nationalismus]] der [[Konservative Revolution|Konservativen Revolution]] beziehen, sind bei [[Alain de Benoist]], [[Armin Mohler]], [[Karlheinz Weißmann]] und anderen Vordenkern der [[Neue Rechte|Neuen Rechten]] zu finden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Martin Dietzsch]], Siegfried Jäger, Helmut Kellershohn, Alfred Schobert: &amp;#039;&amp;#039;Nation statt Demokratie – Sein und Design der »Jungen Freiheit«.&amp;#039;&amp;#039; Edition DISS, Band&amp;amp;nbsp;4. Duisburg 2003.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kulturalismus als gesellschaftliche Praxis ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Speziell bezogen auf die [[Einwanderungsgesellschaft]] kann unter Kulturalismus ein Ensemble politischer und sozialer Praktiken verstanden werden, die von der Vorstellung geprägt sind, dass [[Kulturelle Identität|kulturelle Identitäten]] prinzipiell unbeweglich und kulturelle Differenzen praktisch unauflösbar seien. [[Arata Takeda]] plädiert dafür, solche Praktiken nicht pauschal mit Rassismusvorwürfen zu belegen, sondern sie in ihren Inhalten und Motivationen zu differenzieren, und unterscheidet vor allem „abwertende“, „strukturelle“ und „wohlwollende“ Formen kulturalistischer Praktiken.&lt;br /&gt;
* Der „abwertende“ Kulturalismus habe zum Ziel, die „Reinheit“ der als überlegen gedachten Eigenkultur zu beschützen, und weise darin eine besondere Nähe zum Rassismus auf.&lt;br /&gt;
* Der „strukturelle“ Kulturalismus behaupte zwar keine absolute Überlegenheit der Eigenkultur, erhebe aber für diese den Anspruch auf normative [[Leitkultur|Leitfunktion]] innerhalb der Gesellschaft.&lt;br /&gt;
* Der „wohlwollende“ Kulturalismus begrüße die [[kulturelle Vielfalt]] als gesellschaftliche Bereicherung und strebe dementsprechend danach, die von der Eigenkultur unterschiedenen Fremdkulturen in ihrer „[[Fremde|Andersheit]]“ zu bewahren.&lt;br /&gt;
Nach Takeda sind alle drei Formen des Kulturalismus für die kulturelle Selbstfindung des Individuums in einer [[Globalisierung#Globalisierung der Kultur|globalisierten]] Welt hinderlich. So sieht er für die Zukunft der Einwanderungsgesellschaft die Aufgabe, für die unterschiedlichen Formen des Kulturalismus zu sensibilisieren und die Bereitschaft zur Kritik an kulturalistischen Praktiken zu fördern.&amp;lt;ref&amp;gt;Arata Takeda: &amp;#039;&amp;#039;Konsequenzen von Kulturalismus. Von konfrontativen zu partizipativen Ansätzen in der Vermittlung von Sprache, Kultur und Werten.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;vorgänge.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 217, 56. Jg., Heft 1 (2017), S. 129–132, 136.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Kulturkritik]]&lt;br /&gt;
*[[Ethnisierung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
=== Lexika ===&lt;br /&gt;
* WFH [Werner Fuchs-Heinritz]: &amp;#039;&amp;#039;Kulturalismus.&amp;#039;&amp;#039; In: Werner Fuchs-Heinritz u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lexikon zur Soziologie.&amp;#039;&amp;#039; 3. völlig neu bearb. u. erw. Auflage. Westdt. Verlag, Opladen 1994, S.&amp;amp;nbsp;381.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Methodischer Kulturalismus ===&lt;br /&gt;
* Peter Janich: &amp;#039;&amp;#039;Konstruktivismus und Naturerkenntnis. Auf dem Weg zum Kulturalismus.&amp;#039;&amp;#039; Suhrkamp, Frankfurt a.&amp;amp;nbsp;M. 1996, ISBN 3-518-28844-X.&lt;br /&gt;
* Dirk Hartmann, Peter Janich (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Methodischer Kulturalismus. Zwischen Naturalismus und Postmoderne.&amp;#039;&amp;#039; Suhrkamp, Frankfurt a.&amp;amp;nbsp;M. 1996, ISBN 3-518-28872-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zum Kulturalismus als Neorassismus ===&lt;br /&gt;
* Martin Barker: &amp;#039;&amp;#039;The New Racism. Conservatives and the Ideology of the Tribe.&amp;#039;&amp;#039; Frederick (Maryland) 1982.&lt;br /&gt;
*Benjamin Bauer: &amp;#039;&amp;#039;Kultur und Rasse. Determinismus und Kollektivismus als Elemente rassistischen und kulturalistischen Denkens.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Berliner Debatte Initial&amp;#039;&amp;#039;, 30. Jg., Heft 1 (2019), S. 15–26.&lt;br /&gt;
*[[George M. Fredrickson]]: &amp;#039;&amp;#039;Rassismus. Ein historischer Abriß.&amp;#039;&amp;#039; [[Hamburger Edition]], 2004. [http://www.deutschesfachbuch.de/info/detail.php?isbn=3930908980&amp;amp;part=1&amp;amp;word=Kulturalismus+Taguieff (Einleitung)]&lt;br /&gt;
* [[Institut für Wissenschaft und Kunst]]: &amp;#039;&amp;#039;Rassismus und Kulturalismus.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen des IWK.&amp;#039;&amp;#039; 1997, Nr.&amp;amp;nbsp;3 [http://homepage.univie.ac.at/franz.martin.wimmer/IWK-Mitt1997-3.pdf (online)] (PDF; 1,1&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
* Angelika Magiros: &amp;#039;&amp;#039;Kritik der Identität. ‚Bio-Macht‘ und ‚Dialektik der Aufklärung‘ – Werkzeuge gegen Fremdenabwehr und (Neo-)Rassismus&amp;#039;&amp;#039;. Münster 2004.&lt;br /&gt;
* [[Pierre-André Taguieff]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Macht des Vorurteils. Der Rassismus und sein Double.&amp;#039;&amp;#039; Hamburg 1988.&lt;br /&gt;
* [[Mark Terkessidis]]: &amp;#039;&amp;#039;Kulturkampf. Volk, Nation, der Westen und die Neue Rechte.&amp;#039;&amp;#039; Köln 1995.&lt;br /&gt;
* [[Mark Terkessidis]]: &amp;#039;&amp;#039;Psychologie des Rassismus&amp;#039;&amp;#039;. Opladen/Wiesbaden 1998.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zum Kulturalismus als gesellschaftlicher Praxis ===&lt;br /&gt;
*[[Arata Takeda]]: [http://www.humanistische-union.de/nc/publikationen/vorgaenge/online_artikel/online_artikel_detail/back/vorgaenge-217/article/konsequenzen-von-kulturalismus &amp;#039;&amp;#039;Konsequenzen von Kulturalismus. Von konfrontativen zu partizipativen Ansätzen in der Vermittlung von Sprache, Kultur und Werten&amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;vorgänge&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 217, 56. Jg., Heft 1 (2017), S. 127–139.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [http://homepage.univie.ac.at/franz.martin.wimmer/IWK-Mitt1997-3.pdf IWK: &amp;#039;&amp;#039;Rassismus und Kulturalismus&amp;#039;&amp;#039;] (PDF-Datei; 1,02&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturwissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturideologie]]&lt;/div&gt;</summary>
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