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	<title>Kullorsuaq - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kullorsuaq&amp;diff=1000862&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Fertigkaffee: Bevölkerungsentwicklung bis 2026</title>
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		<updated>2026-02-16T22:21:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bevölkerungsentwicklung bis 2026&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Siedlung in Grönland&lt;br /&gt;
|NAME=Kullorsuaq&lt;br /&gt;
|ALT=Kuvdlorssuaĸ&lt;br /&gt;
|NAME-EXTRA=&lt;br /&gt;
|NAME-DK=Djævlens Tommelfinger&lt;br /&gt;
|BILD=Kullorsuaq.jpg&lt;br /&gt;
|BILD-BESCHREIBUNG=Kullorsuaq (2010)&lt;br /&gt;
|KOMMUNE=Avannaata Kommunia&lt;br /&gt;
|DISTRIKT=Upernavik&lt;br /&gt;
|EINWOHNER=390&lt;br /&gt;
|STAND-EW=1. Januar 2026&lt;br /&gt;
|STATUS=1960–1966: Udsted&amp;lt;br&amp;gt;ab 1966. Dorf&lt;br /&gt;
|DEMONYM=Kullorsuarmiut&lt;br /&gt;
|PLZ=3962&lt;br /&gt;
|ZEITZONE=UTC-2&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD=74/34/43/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD=57/13/15/W&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kullorsuaq&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|ˌkuˈɬːɔsːuɑq}}] (nach alter Rechtschreibung &amp;#039;&amp;#039;Kuvdlorssuaĸ&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Grönland|grönländische]] Siedlung im [[Distrikt Upernavik]] in der [[Avannaata Kommunia]]. Kullorsuaq ist das größte Dorf Grönlands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kullorsuaq1.jpg|mini|links|Blick über Kullorsuaq (2012)]]&lt;br /&gt;
Kullorsuaq liegt auf der Landzunge im Südwesten einer [[Kullorsuaq (Insel)|gleichnamigen Insel]]. Kullorsuaq ist der nördlichste Ort [[Westgrönland]]s. Bis zum nächsten Ort, nach [[Nuussuaq]], sind es 52 km nach Süden, während der nächste Ort im Norden [[Savissivik]] ist, das 274 km nordwestlich liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kullorsuaq liegt im Süden der Region, in der das Inlandeis ohne größere Küstenabschnitte direkt an das Meer anschließt, was die Geografie der [[Melville-Bucht]] charakterisiert. Auf der Insel liegt der charakteristische Berg, der ebenfalls [[Kullorsuaq (Berg)|Kullorsuaq]] heißt und aussieht wie ein ausgestreckter Daumen, woher auch sein Name rührt ({{daS|Djævlens Tommelfinger}}, „Teufelsdaumen“).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://nunataqqi.gl/ Nunat Aqqi.] Karte über die vom Grönländischen Ortsnamenausschuss offiziell anerkannten Ortsnamen. [[Oqaasileriffik]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Kullorsuaq wurde 1928 gegründet, als Siedler von der nordwestlich gelegenen Insel [[Qaarusulik]] kamen und sich hier niederließen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;plan&amp;quot;&amp;gt;[https://kommuneplania.avannaata.gl/dk/by-og-bygd/kullorsuaq/ Kullorsuaq.] Kommunalplan der Avannaata Kommunia (2018–2030).&amp;lt;/ref&amp;gt; 1930 hatte Kullorsuaq 39 Einwohner. 1936 wurde ein Packhaus errichtet. 1940 lebten schon 63 Menschen am Wohnplatz. 1950 waren es bereits 99 Einwohner. 1954 erhielt der Ort eine Schulkapelle sowie ein Packhaus. 1956 wurden eine Hebammenwohnung, eine Werkstatt und eine Telestation errichtet. Erst 1960 wurde Kullorsuaq der [[Udsted]]sstatus verliehen, während die Einwohnerzahl rasant anstieg. Vermutlich wurde auch in diesem Jahr der Laden errichtet. 1962 wurde ein Versammlungsgebäude errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Udsteder og bopladser i Grønland 1901–2000 |Autor=Jens Christian Madsen |Verlag=Atuagkat |Ort= |Datum=2009 |ISBN=978-87-90133-76-4 |Seiten=179}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Pie Barfod |Hrsg=Niels Nielsen, Peter Skautrup, [[Christian Vibe]] |Titel=Kuvdlorssuaq |Sammelwerk=Grønland |Reihe=Trap Danmark. Femte Udgave |BandReihe=XIV |Verlag=G. E. C. Gads Forlag |Datum=1970 |ISBN=87-12-88316-6 |Seiten=597}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kullorsuaq war der Dreh- und Handlungsort des Spielfilms [[Le Voyage au Groenland]] des französischen Regisseurs [[Sébastien Betbeder]] von 2016.&amp;lt;ref&amp;gt;{{IMDb|tt4641248|Le voyage au Groenland}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Kullorsuaq lebt wie die anderen Dörfer in der Umgebung auch vom Fischfang und der Jagd. Hauptsächlich wird [[Schwarzer Heilbutt]] gefischt, während sich die Jagd auf [[Robben]], [[Narwal]]e und [[Weißwal]]e konzentriert. Im Ort existiert eine Fischfabrik. Weitere Berufsmöglichkeiten bilden beispielsweise der Laden, die Schule, die Kirche und die Verwaltung sowie der Tourismus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;plan&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur und Versorgung ==&lt;br /&gt;
Der Naturhafen von Kullorsuaq hat einen zehn Meter langen Kai bei einer Wassertiefe von anderthalb Metern. Der [[Heliport Kullorsuaq]] im Westen des Dorfs verbindet Kullorsuaq dreimal pro Woche mit der Umgebung, während der Ort im Sommer zudem per Boot angelaufen werden kann. Weitere Transportmittel sind [[Hundeschlitten]] und [[Schneemobil]]e. Zwei Wege ziehen sich durch Kullorsuaq, wenngleich die meisten Gebäude freistehend sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Nukissiorfiit]] versorgt Kullorsuaq über einen Schmelzsee auf der Insel mit Trinkwasser und ist zudem für die Strom- und Wärmeversorgung zuständig. Abwasser wird in den Grund und ins Meer entsorgt. Die Bewohner werden über eine [[Pilersuisoq]]-Filiale mit Gütern versorgt. [[TELE Greenland]] bindet den Ort telekommunikativ an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;plan&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bebauung ==&lt;br /&gt;
Kullorsuaq hat ein Servicegebäude mit Wäscherei, Sanitärräumen, Werkstatt sowie Versammlungsräumen einer Arzt- und Zahnarztpraxis. Die &amp;#039;&amp;#039;Kullorsuup Atuarfissua&amp;#039;&amp;#039; beherbergt eine dreistellige Zahl an Schülern bis zur 10. Klasse und ist zudem Standort der Bibliothek und einer Sporthalle. Drei Gebäude in Kullorsuaq sind geschützt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;plan&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Baudenkmäler in der Avannaata Kommunia#Kullorsuaq|titel1=Liste der Baudenkmäler in Kullorsuaq}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sport ==&lt;br /&gt;
Aus Kullorsuaq stammen die beiden Fußballvereine K&amp;#039;ingmiaraĸ und Kamik-79, die jeweils einmal (1959/60 bzw. 1995) an der [[Grönländische Fußballmeisterschaft|Grönländischen Fußballmeisterschaft]] teilnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Bendt Frederiksen]] (1939–2012), Politiker und Jäger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerungsentwicklung ==&lt;br /&gt;
Die Einwohnerzahl von Kullorsuaq steigt seit Jahrzehnten stark an. In den letzten Jahren hat sich die Bevölkerung verzweieinhalbfacht, was für grönländische Dörfer eher ungewöhnlich ist. Das starke Bevölkerungswachstum macht Kullorsuaq heute zum größten natürlichen Dorf Grönlands, lediglich die ursprünglich von den US-Amerikanern gegründete Flughafensiedlung [[Kangerlussuaq]] hat heute mehr Einwohner ohne Stadtrechte.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://bank.stat.gl:443/sq/5052e80b-2935-4f35-ad5a-655c1db60bcf Einwohnerzahl Kullorsuaq seit 1977.] [[Grønlands Statistik]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{ChartDirekt|Breite=1000px&lt;br /&gt;
|xType=string&lt;br /&gt;
|x=1977, ’78, ’79, ’80, ’81, ’82, ’83, ’84, ’85, ’86, ’87, ’88, ’89, ’90, ’91, ’92, ’93, ’94, ’95, ’96, ’97, ’98, ’99, ’00, ’01, ’02, ’03, ’04, ’05, ’06, ’07, ’08, ’09, ’10, ’11, ’12, ’13, ’14, ’15, ’16, ’17, ’18, ’19, ’20, ’21, ’22, ’23, ’24, ’25, ’26&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
== Panorama ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kullorsuaq-island-aerial.jpg|mini|1000px|zentriert|Kullorsuaq mit dem „großen Daumen“ (2010)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Siedlungen in Upernavik}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Distrikt Upernavik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Fertigkaffee</name></author>
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