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	<title>Kujawien - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Prüm am 1. Januar 2026 um 10:46 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt die Region. Ein Ort gleichen Namens in der Wojewodschaft Opole findet sich unter [[Kujau (Klein Strehlitz)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Kujawien Wappen.png|mini|Wappen Kujawiens]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kujawien&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{plS|Kujawy}}) ist ein im nördlich-zentralen Polen westlich der [[Weichsel]] bis an den Oberlauf der [[Noteć|Netze]] gelegener Landstrich in der [[Woiwodschaft Kujawien-Pommern]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografische Lage ==&lt;br /&gt;
Die historische Landschaft Kujawien liegt am Südwestufer der Weichsel wenige Kilometer flussabwärts von [[Bydgoszcz]]-[[Fordon]] und erstreckt sich flussaufwärts etwa die Hälfte der Strecke bis [[Warschau]] bis an die [[Linke Skrwa]]. Auf dem rechten Ufer der Weichsel erstreckt sich hier westlich der [[Drwęca|Drewenz]] und weiter flussabwärts bis an die [[Osa (Fluss)|Osa]] das historische [[Kulmerland]]. Die Südwestgrenze Kujawiens (gegen [[Großpolen]]) wird teilweise von der [[Noteć|Netze]] (Noteć) gebildet, teilweise verläuft sie etwas westlich dieses Flusses. Nördlich von Bydgoszcz grenzt Kujawien an [[Pomerellen]], also an den auf [[Danzig]] und [[Tczew]] (Dirschau) ausgerichteten Osten Pommerns. Historische Nachbargebiete Kujawiens im Osten waren neben [[Masowien]] das kleine [[Dobriner Land]] nördlich der Weichsel zwischen [[Rechte Skrwa|Rechter Skrwa]]&amp;amp;nbsp;und [[Drwęca]] (Drewenz) sowie die &amp;#039;&amp;#039;Ziemia łęczycka&amp;#039;&amp;#039; (Łęczycker Land) in Zentralpolen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Polen - historisches Kujawien, heutige Verwaltungsgrenzen.png|mini|Lage der Region Kujawien]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Herzogtum Kujawien}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fruchtbarer Boden und zahlreiche [[Solequelle|Salzquellen]] begünstigten frühgeschichtliche Ansiedlungen im seit ca. 1136 so benannten Kujawien. Ursprünglich wurde das Gebiet um den [[Gopło|Goplosee]] durch die [[Goplanen]] geprägt, einem [[Masowier|masowischen]] Stamm, mit Hauptzentren in [[Gniezno|Gnesen]] &amp;#039;&amp;#039;(Gniezno)&amp;#039;&amp;#039; und Kruszwica. Im 11. Jahrhundert wurde das Gebiet von den [[Polanen]] erobert. Laut Andrzej Bańkowski siedelten diese im heutigen [[Großpolen]], nachdem sie mit den [[Mährer (Stamm)|Mährern]] von den [[Avaren|Awaren]] aus ihrem alten Siedlungsgebiet in [[Pannonien]] vertrieben worden waren. Laut einigen Angaben wurden die Polanen bei ihrer Bekriegung der Goplanen von der Armee des [[Mährerreich|Mährischen Großreichs]] unterstützt. Die von den Polanen beherrschten Goplanen wurden stark von der pannonischen Kultur beeinflusst und verloren ihren eigentlichen masowischen Charakter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste bezeugte Erwähnung Kujawiens findet sich 1136 in der [[Päpstliche Bulle|Bulle]] &amp;#039;&amp;#039;[[Ex commisso nobis]]&amp;#039;&amp;#039; durch Papst [[Innozenz II.]] unter Anerkennung des von [[Erzbistum Magdeburg|Magdeburg]] unabhängigen [[Erzbistum Gnesen|Erzbistums Gnesen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1233 bis 1306 bildete Kujawien ein selbständiges Herzogtum mit der Hauptstadt [[Inowrocław]]. Im frühen Mittelalter wurde [[Kruszwica]] als wichtigste Stadt angesehen. Im 13. Jahrhundert gab es hier neun Stadtgemeinden. Im Jahr 1332 wurde Kujawien vom [[Deutscher Orden|Deutschen Ritterorden]] besetzt. Im Juli 1343 erhielt der polnische König [[Kasimir III. (Polen)|Kasimir der Große]] vom Deutschen Orden im [[Frieden von Kalisch]] Kujawien zurück und darüber hinaus auch das [[Dobriner Land]]; im Gegenzug versprach er, in Zukunft keine Ansprüche mehr auf [[Pommerellen]], das [[Kulmerland]] und das [[Michelauer Land]] zu erheben.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gotthold Rhode]]: &amp;#039;&amp;#039;Kleine Geschichte Polens&amp;#039;&amp;#039;. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1965, S. 71.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 23. Juli 1343 wurden im Dorf &amp;#039;&amp;#039;Wierzbiczany&amp;#039;&amp;#039; in der Nähe von Inowrocław (Hohensalza) die Friedensurkunden gegenseitig ausgetauscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 17. Jahrhundert ließen sich [[Mennoniten|mennonitische]] Siedler aus  [[Holland]] und [[Friesland]] in Kujawien nieder; sie gründeten zahlreiche Dörfer in traditionell angelehnter Bauweise. Einige Gebäude sind bis heute erhalten geblieben. Sie bildeten selbständige Dorfgemeinden, die sich durch für die damalige Zeit hochentwickelte landwirtschaftliche Fertigkeiten auszeichneten. Besondere Kenntnisse besaßen sie in der Bewässerung ihrer Felder durch Kanäle, wodurch vor allem [[Ödland|Öd-]] und [[Brachland]] urbar gemacht werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Infolge der ersten [[Teilungen Polens|Teilung Polens]] 1772 wurde ein Teil Kujawiens von [[Preußen]] annektiert. 1815 wurde die Teilung Kujawiens auf dem [[Wiener Kongress]] konstitutionell bestätigt. Der Norden wurde Preußen und der Südteil [[Russland]] angegliedert. Seit 1919, nach Ende des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]], gehörte Kujawien wieder ganz zu Polen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Städte == &lt;br /&gt;
[[Datei:Wloclawek sw Witalis i katedra (1).jpg|mini|St.-Witali-Kirche (vorne) und Mariä-Himmelfahrts-Kathedrale in Włocławek]]&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Städte sind die Bischofsstadt [[Włocławek]] im Osten und [[Bydgoszcz]] (Bromberg) im Norden. [[Brześć Kujawski]] (Kujawisch Brest) liegt südwestlich von Włocławek. An der [[Noteć|Netze]] liegen [[Sompolno]] oberhalb des [[Gopło|Goplosees]] und unterhalb [[Kruszwica]], Ort mehrerer historischer Ereignisse, sowie [[Inowrocław]]. Westlich des Flusses gehört noch [[Strzelno]] dazu. Auf dem Boden Kujawiens ließ [[Władysław II. Jagiełło]] 1432 am Ufer der Weichsel schräg gegenüber dem 200 Jahre zuvor vom Deutschen Orden gegründeten Thorn ([[Toruń]]) als Grenzposten die [[Burg Dybów]] errichten. Mit dem [[Zweiter Frieden von Thorn|Zweiten Thorner Frieden]] verlor sie 1466 ihre Grenzfunktion. Seit 1512 gehört sie zu Thorn. [[Solec Kujawski]] liegt an der Weichsel zwischen Toruń und Fordon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Land und Leute ==&lt;br /&gt;
Die [[Landschaft]] ist flach bis gewellt und [[Landwirtschaft|landwirtschaftlich]] geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dialekt der [[Kujawier]] ist eine großpolnische Mundart mit pomerellischen Einflüssen. Auch assimilierte Holländer haben ihre Spuren in Kultur und Sprache hinterlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
{{siehe auch|Liste der historischen Klöster in Großpolen und Kujawien}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Kujawischer Bote]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Marian Biskup: &amp;#039;&amp;#039;Wojny Polski z Zakonem Krzyżackim (1308–1521).&amp;#039;&amp;#039; Gdańsk 1993. (polnisch &amp;#039;&amp;#039;Kujawy&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische Landschaft oder Region in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region in Europa|Kujawien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region in Polen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Woiwodschaft Kujawien-Pommern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Woiwodschaft Kujawien-Pommern)]]&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Region in Polen}}&lt;/div&gt;</summary>
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