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	<title>Kuhmo - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<updated>2026-04-17T08:00:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Finnland&lt;br /&gt;
|Name= Kuhmon kaupunki&lt;br /&gt;
|Wappen= [[Datei:Kuhmo.vaakuna.svg|100px|Wappen von Kuhmo]]&lt;br /&gt;
|Karte= [[Datei:Kuhmo sijainti Suomi.svg|140px|Lage von Kuhmo in Finnland]]&lt;br /&gt;
|Landschaft= Kainuu&lt;br /&gt;
|Verwaltungsgemeinschaft= [[Kehys-Kainuu]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad= 64/7/59/N&lt;br /&gt;
|Längengrad= 29/31/0/E&lt;br /&gt;
|Region-ISO= FI-05&lt;br /&gt;
|Fläche= 5456.88&lt;br /&gt;
|EinzelnachweisFläche = [https://www.maanmittauslaitos.fi/sites/default/files/pinta_alat_kunnittain_01012010.pdf Maanmittauslaitos (finnisches Vermessungsamt): &amp;#039;&amp;#039;Suomen pinta-alat kunnittain 1. Januar 2010&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 199&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
|Landfläche= 4806.89&lt;br /&gt;
|Binnengewässerfläche = 649.99&lt;br /&gt;
|Gemeindenummer = 290&lt;br /&gt;
|Sprache= [[Finnische Sprache|Finnisch]]&lt;br /&gt;
|Website= [https://www.kuhmo.fi/ kuhmo.fi]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kuhmo&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|ˈkuhmɔ}}] (bis 1937 &amp;#039;&amp;#039;Kuhmoniemi&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Gemeinde (Finnland)|Stadt]] im Nordosten [[Finnland]]s mit {{EWZ|FI|290}} Einwohnern (Stand {{EWD|FI}}). Sie liegt rund 100 Kilometer östlich der Stadt [[Kajaani]] unmittelbar an der [[Grenze zwischen Finnland und Russland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Kuhmo liegt im Nordosten Finnlands in der Landschaft [[Kainuu]]. Die nächste größere Stadt ist [[Kajaani]] 100 Kilometer westlich, die Entfernung zur Hauptstadt [[Helsinki]] beträgt 585 Kilometer. Nachbargemeinden von Kuhmo sind [[Suomussalmi]] im Norden, [[Hyrynsalmi]] und [[Ristijärvi]] im Nordwesten, [[Sotkamo]] im Westen sowie [[Nurmes]] und [[Lieksa]] im Süden. Im Osten befindet sich die Staatsgrenze zu [[Russland]]. Die Stadt [[Kostomukscha]] ([[Finnische Sprache|finnisch]]: &amp;#039;&amp;#039;Kostamus&amp;#039;&amp;#039;) liegt auf russischer Seite circa 85 Kilometer nordöstlich von Kuhmo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Stadtgebiet von Kuhmo ist mit 5.457 Quadratkilometern sehr ausgedehnt. Damit ist Kuhmo flächenmäßig mehr als doppelt so groß wie [[Luxemburg]]. Das Stadtgebiet ist sehr dünn besiedelt: Über 80 Prozent der Landfläche Kuhmos besteht aus Wäldern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;heikkinen&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.kajaaninyliopistokeskus.oulu.fi/kainuu/040.htm |text=Reijo Heikkinen: &amp;#039;&amp;#039;Kuhmo – kulttuuri- ja erämaakaupunki&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20070322091920}} (finnisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem Hauptort Kuhmo umfasst die Gemeinde folgende Dörfer:&lt;br /&gt;
[[Datei:Kuhmo-Suomussalmi.JPG|mini|Ein Großteil des Stadtgebiets von Kuhmo ist bewaldet]]&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste |breite=8em |anzahl=4 |abstand= |liste= &lt;br /&gt;
* Haataja-Häkkilä&lt;br /&gt;
* Halla&lt;br /&gt;
* Härmä&lt;br /&gt;
* Haukela-Kiekki&lt;br /&gt;
* Hiekkala&lt;br /&gt;
* Hietaperä&lt;br /&gt;
* Iivantiira&lt;br /&gt;
* Jämäs&lt;br /&gt;
* Jonkeri&lt;br /&gt;
* Juonno&lt;br /&gt;
* Jyrkkä&lt;br /&gt;
* Kalliojoki&lt;br /&gt;
* Katerma&lt;br /&gt;
* Kiekki&lt;br /&gt;
* Kuhmonniemi&lt;br /&gt;
* Kuumo&lt;br /&gt;
* Kuusamonkylä&lt;br /&gt;
* Lauvus&lt;br /&gt;
* Lentiira&lt;br /&gt;
* Lentua&lt;br /&gt;
* Nieminen&lt;br /&gt;
* Niva&lt;br /&gt;
* Paloniemi&lt;br /&gt;
* Rahajärvi&lt;br /&gt;
* Rasti&lt;br /&gt;
* Saunajärvi&lt;br /&gt;
* Seilonen&lt;br /&gt;
* Timoniemi&lt;br /&gt;
* Vartius&lt;br /&gt;
* Vepsä-Ahavaara&lt;br /&gt;
* Vuosanka&lt;br /&gt;
* Ylä-Vieksi&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stadtteil Kuhmonniemi schließt sich unmittelbar an das Stadtzentrum an, die übrigen Siedlungen sind teils Dutzende von Kilometern davon entfernt. Die geringe Siedlungsdichte bedingt eine bescheidene Infrastruktur in den ländlichen Gegenden Kuhmos. Der Ort Iivantiira etwa war bis zum Bau einer Straße im Jahr 1953 nur über den Wasserweg zu erreichen und wurde zumindest in Kainuu sprichwörtlich für den „Arsch der Welt“ bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |url=http://www.iivantiira.net/index.php?option=com_frontpage&amp;amp;Itemid=1 |text=iivantiira.net |date=2019-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dorfschulen gibt es noch in den Orten Hietaperä, Iivantiira, Lentiira, Lentua, Seilonen und Timoniemi, Dorfläden nur in Lentiira und Ylä-Vieksi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Wäldern Kuhmos kommen zahlreiche Tierarten vor, darunter alle vier Großraubtierarten Finnlands ([[Braunbär]]en, [[Wolf|Wölfe]], [[Europäischer Luchs|Luchse]] und [[Vielfraß]]e) sowie das seltene wilde [[Waldren]]. 12 Prozent der Fläche Kuhmos ist von Wasser bedeckt. Insgesamt gibt es im Stadtgebiet mehr als 600 Seen, in denen unter anderem der [[Hecht]], die [[Maräne]], die kleine Maräne, die [[Forelle]] und der [[Echte Barsche|Barsch]] leben. In Kuhmo sind im Rahmen des [[Natura 2000|Natura-2000]]-Programms insgesamt 36 verschiedene Fluren als [[Schutzgebiete in Natur- und Landschaftsschutz|Naturschutzgebiete]] ausgewiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.ymparisto.fi/default.asp?node=13817&amp;amp;lan=FI |text=ymparisto.fi |archive-is=20130213091349}} – &amp;#039;&amp;#039;Kuhmon Natura-alueet&amp;#039;&amp;#039; (Finnisches Umweltministerium)&amp;lt;/ref&amp;gt; Das größte Schutzgebiet ist mit 82,93 Quadratkilometern die Wildnis von [[Elimyssalo]] unmittelbar an der russischen Grenze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Wildnis im Norden des Gemeindegebiets befindet sich der [[Truppenübungsplatz]] Vuosanka (finnisch: &amp;#039;&amp;#039;Vuosangan ampuma-alue&amp;#039;&amp;#039;), auf dem die Kainuu-Brigade (&amp;#039;&amp;#039;Kainuu-Prikaati&amp;#039;&amp;#039;) des finnischen Heeres Manöver übt. Pläne zur Erweiterung des derzeit gut 14.000 Hektar großen Geländes wurden im Jahr 2006 bekannt. Da die Erweiterung das Geschützfeuer deutlich näher an die menschlichen Behausungen führen würde, regt sich seither vor allem im betroffenen Dorf Ylä-Vieskä Widerstand gegen die Pläne des finnischen Verteidigungsministeriums.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.vieksi.fi/vuosangan_ampuma-alue.html |text=vieksi.fi |archive-is=20130213072216}} – &amp;#039;&amp;#039;VUOSANGAN HARJOITUSALUE&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Ursprünglich war das Gebiet von Kuhmo von halbnomadischen [[Samen (Volk)|Samen]] bewohnt. Die sesshafte [[Finnen|finnische]] Besiedlung Kuhmos entstand erst während der [[Binnenkolonisation]] durch Siedler aus [[Savo]] im 16. Jahrhundert. Der Name Kuhmo geht auf den Bauern Kauppi Kuhmalainen zurück, der zu den ersten Neusiedlern gehörte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;heikkinen&amp;quot; /&amp;gt; Bis Ende des 16. Jahrhunderts gehörte das Gebiet von Kuhmo nominell zu Russland. 1595 wurde die schwedisch-russische Grenze aber im [[Friede von Teusina|Frieden von Teusina]] östlich von Kuhmo gezogen und ist an dieser Stelle seitdem unverändert geblieben. Die erste urkundliche Erwähnung Kuhmos stammt aus einer Steuerliste aus dem Jahr 1605.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verwaltungstechnisch gehörte Kuhmo zunächst zum Kirchspiel [[Paltamo]], später wurde es zu einer [[Kapellengemeinde]] von [[Sotkamo]]. 1854 wurde Kuhmo, das damals noch den Namen Kuhmoniemi trug, aus Sotkamo gelöst und zu einer eigenständigen Kirchengemeinde erhoben, die 1865 im Zuge der Trennung der Verwaltung der Landgemeinden von der Kirchenverwaltung in eine politische Gemeinde umgewandelt wurde. 1937 wurde Kuhmoniemi offiziell in Kuhmo umbenannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis weit ins 19. Jahrhundert wurde in Kuhmo [[Schwendbau]] betrieben. Andere wichtige Erwerbszweige waren Forstwirtschaft, [[Flößerei]] und [[Teer]]brennerei. Im Jahr 1900, als 12.717 Fässer Teer von Kuhmo in die Hafenstadt [[Oulu]] verschifft wurden, war Kuhmo sogar der größte Teerproduzent Finnlands. Daneben war Kuhmo ein wichtiger Handelsplatz, der von fahrenden Händlern aus dem russischen Ostkarelien frequentiert wurde. 1874 wurde in Kuhmo auch eine mit Wasserkraft betriebene [[Eisenhütte]] gegründet. Im Großen und Ganzen blieb Kuhmo aber im 19. Jahrhundert eine arme Gegend und wurde auch mehrmals von Hungersnöten geplagt. Während der großen [[Hungersnot in Finnland 1866–1868|Hungersnot von 1866–1868]] starben 1000 Kuhmoer an den Folgen von Hunger und Krankheiten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;heikkinen&amp;quot; /&amp;gt; Im 20. Jahrhundert nahm die wirtschaftliche Bedeutung der Landwirtschaft zu, zugleich stieg die Einwohnerzahl stark von 3310 im Jahr 1900 auf über 9000 im Jahr 1928 an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] rückte zu Beginn des finnisch-sowjetischen [[Winterkrieg]]es Ende 1939 eine Division der [[Rote Armee|Roten Armee]] auf Kuhmo vor. Die Zivilbevölkerung der Gemeinde wurde nach [[Nordösterbotten]] evakuiert und konnte erst nach Ende des Krieges zurückkehren. Den Finnen gelang es in der [[Schlacht von Kuhmo]], den sowjetischen Vormarsch aufzuhalten. Die sowjetische Division wurde Ende Januar 1940 eingekesselt, konnte sich aber bis zum Ende des Krieges am 13. März 1940 halten. Das Zentrum von Kuhmo gehört zu den Orten, die während des Winterkrieges den schwersten Bombardements ausgesetzt waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem höchsten Stand war die Einwohnerzahl in den 1970er Jahren mit nahezu 14.000, ehe sie durch die in Finnland anhaltende [[Landflucht]] auf die heutige Zahl von rund 10.000 sank.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2019-04 |url=http://www.kuhmo.fi/alltypes.asp?menuname=KUHMON+KAUPUNKI%5FKuntatieto%5FPitk%E4+historia&amp;amp;d_type=5&amp;amp;menu_id=50 |text=Website der Stadt Kuhmo: &amp;#039;&amp;#039;Pitkä historia&amp;#039;&amp;#039;}} (finnisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 1986 besitzt Kuhmo die Stadtrechte. 1992 wurde der Grenzübergang Vartius wiedereröffnet und somit wieder Personenverkehr nach Russland ermöglicht. Seit Ausbruch des [[Russisch-Ukrainischer Krieg|Ukraine-Kriegs]] ist dieser Grenzverkehr allerdings praktisch zum Erliegen gekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kuhmo kaupungintalo.JPG|mini|Das Stadthaus von Kuhmo]]&lt;br /&gt;
Die [[Finnische Zentrumspartei]] hat die bei weitem größte Anhängerschaft. Bei der Kommunalwahl 2008 erhielt sie eine absolute Mehrheit, die sie aber in den folgenden Jahren verlor. Zweitstärkste Fraktion sind die rechtspopulistischen [[Basisfinnen]].&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Zusammensetzung des Stadtrats&lt;br /&gt;
! Partei !! Wahlergebnis 2008&amp;lt;ref&amp;gt;[http://tulospalvelu.vaalit.fi/K2008/e/tulos/kutulos_kuhmo.html Finnisches Justizministerium: Ergebnis der Kommunalwahlen 2008]&amp;lt;/ref&amp;gt; !! Sitze&lt;br /&gt;
!2021&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://vaalit.yle.fi/kv2021/fi/regions/12/municipalities/290/ |titel=Kuhmo |abruf=2025-11-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
!Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Finnische Zentrumspartei|Zentrumspartei]] || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 51,0 % || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 19&lt;br /&gt;
|43,4 %&lt;br /&gt;
|13&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Sozialdemokratische Partei Finnlands|Sozialdemokraten]] || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 19,3 % || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 7&lt;br /&gt;
|7,9 %&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Linksbündnis (Finnland)|Linksbündnis]] || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 9,0 % || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 3&lt;br /&gt;
|6,1 %&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Nationale Sammlungspartei (Finnland)|Nationale Sammlungspartei]] || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 8,1 % || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 3&lt;br /&gt;
|9,9 %&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Finnische Christdemokraten|Christdemokraten]] || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 5,2 % || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
|5,6 %&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Grüner Bund]] || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 4,2 % || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
|5,3 %&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Basisfinnen]] || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 3,2 % || align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
|21,8 %&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Das Stadtwappen von Kuhmo wurde von Olof Eriksson entworfen und zeigt in Schwarz drei goldene Tannen (2:1).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Städtepartnerschaften ==&lt;br /&gt;
Kuhmo unterhält [[Gemeindepartnerschaft|Städtepartnerschaften]] mit [[Robertsfors (Gemeinde)|Robertsfors]] in [[Schweden]] (seit 1942), [[Šaľa]] in der [[Slowakei]] (seit 1977), [[Oroszlány]] in [[Ungarn]] (seit 1981) und mit der [[Russland|russischen]] Nachbarstadt [[Kostomukscha]] (seit 1986, wegen des [[Russisch-Ukrainischer Krieg|russischen Überfalls auf die Ukraine]] ausgesetzt seit Frühjahr 2022).&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.kuhmo.fi/wp-content/uploads/2023/02/kolmannesvuosiraportti-31.8.2022.pdf Kolmannesvuosi raportti Kuhmon kaupunki 31.8.2022]&amp;#039;&amp;#039; (Quartalsbericht der Stadt Kuhmo, finnisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Nicht erst seit der schweren Wirtschaftskrise der 1990er Jahre leidet Kuhmo unter einer hohen Arbeitslosigkeit. Im Januar 2007 wies die Gemeinde mit 21,1 Prozent die fünfthöchste Arbeitslosenquote in ganz Finnland aus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |url=http://www.kuntalehti.fi/default.asp?sc=3483&amp;amp;sa=83308 |text=kuntalehti.fi |date=2019-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der bei weitem wichtigste Erwerbszweig in Kuhmo ist nach wie vor die [[Forstwirtschaft]]. Auf die Folgeindustrien entfällt auch mehr als die Hälfte der Arbeitsplätze im sekundären Sektor; größter Arbeitgeber ist das Sägewerk des Unternehmens &amp;#039;&amp;#039;Kuhmo Oy&amp;#039;&amp;#039;. Ein weiterer bedeutender Industriezweig ist die [[Speckstein]]verarbeitung; der Konzern [[Tulikivi]] produziert an diesem Standort vor allem Holzöfen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |url=http://www.kuhmo.fi/index.asp?language=1 |text=&amp;#039;&amp;#039;Kuhmossa toimivat yritykset&amp;#039;&amp;#039; |date=2019-04}} – Website der Gemeinde Kuhmo&amp;lt;/ref&amp;gt; Von einiger Bedeutung ist nach wie vor die Landwirtschaft, in der noch rund 300 Personen beschäftigt sind.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |url=http://www.kuhmo.fi/index.asp?language=1 |text=&amp;#039;&amp;#039;Yleistietoa Kuhmon maaseudusta&amp;#039;&amp;#039; |date=2019-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Schwerpunkt liegt auf der Viehhaltung, insbesondere der Milchwirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von wachsender Bedeutung ist der [[Tourismus]], insbesondere der Naturtourismus, sowie der Grenzverkehr mit Russland. Im Jahr 2007 wurden am Grenzübergang [[Vartius]] 410.000 Grenzüberschreitungen verzeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.merivartiosto.fi/rvl/home.nsf/files/8EDEEA814B93CC51C2257449003CEF65/$file/ulkorajaliikenne_200804.pdf |wayback=20110720190749 |text=Finnischer Grenzschutz: &amp;#039;&amp;#039;Rajanylitysmäärät itärajan rajanylityspaikoilla&amp;#039;&amp;#039;}} (Anzahl der Grenzüberschreitungen an den Grenzübergängen der Ostgrenze, finnisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; Somit war er vor dem Ukraine-Krieg der fünftmeistfrequentierte Grenzübergang von Finnland nach Russland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Kuhmo liegt an der &amp;#039;&amp;#039;[[Via Karelia]]&amp;#039;&amp;#039;, die die gesamte ostfinnische Grenze zu Russland von [[Vaalimaa]] im Süden bis [[Nellim]] im Norden entlangführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kuhmo tori.JPG|mini|Das Zentrum von Kuhmo ist von modernen Zweckbauten geprägt.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Church in Kuhmo, Finland.jpg|mini|Die Kirche von Kuhmo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeden Sommer wird ein [[Kammermusik]]festival veranstaltet, bei dem zahlreiche Kammermusiker von Weltrang aufspielen und das Tausende Besucher auch aus dem Ausland anzieht. Das Festival wurde 1970 vom Cellisten [[Seppo Kimanen]] gegründet; Intendant war von 2005 bis zu seinem Tod 2021 [[Vladimir Mendelssohn]]. Rund um das Festival gruppieren sich weitere Musikinstitutionen und Musikveranstaltungen wie das Kompetenzzentrum &amp;#039;&amp;#039;Virtuoso&amp;#039;&amp;#039;, das als international ausgerichtete Forschungs- und Lehrstätte zur Kammermusik ausgelegt ist.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.virtuosi.fi/ virtuosi.fi]&amp;lt;/ref&amp;gt; Hauptsächlich für die Bedürfnisse des Festivals wurde ab 1991 ein neues Konzerthaus, das „Kuhmohaus“ (&amp;#039;&amp;#039;Kuhmo-talo&amp;#039;&amp;#039;), erbaut und 1993 eröffnet. Geplant von dem Architekten [[Matti Heikkinen (Architekt)|Matti Heikkinen]] aus [[Oulu]], steht der moderne Bau außerhalb der Konzertsaison auch als Kino zur Verfügung.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kuhmotalo.fi/ kuhmotalo.fi]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Achtzigerjahren des 20. Jahrhunderts erbaute die Stadt Kuhmo in unmittelbarer Nähe der Innenstadt das „Kalevaladorf“. Das Dorf sollte als Nachbau alter finnischer Dörfer und Ort für verschiedene Ausstellungen die Tradition des finnischen Nationalepos [[Kalevala]] zum Leben erwecken. Ab 1996 wurde das Dorf als Alternative zum [[Santa Park]] am [[Polarkreis]] bei [[Rovaniemi]] angepriesen. Trotzdem konnte das Dorf nie kostendeckend arbeiten und wurde Ende 2006 an eine private Unternehmensgruppe verkauft. Diese will das Dorf Mitte 2008 unter dem neuen Namen &amp;#039;&amp;#039;Kalevala Spirit Erlebnispark&amp;#039;&amp;#039; mit neuer, touristischerer Orientierung wiedereröffnen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;041.htm&amp;quot;&amp;gt;Universitätszentrum Kajaani – {{Webarchiv |url=http://www.kajaaninyliopistokeskus.oulu.fi/kainuu/041.htm |text=Kuhmo – kulttuuri- ja erämaakaupunki |wayback=20070329053903}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2019-04 |url=http://www.karjalainen.fi/Karjalainen/Uutiset/uusiutunut_kalevalakyl%C3%A4_avaa_ovensa_kuhmossa_3422187.html |text=Uusiutunut Kalevala-kylä avaa ovensa Kuhmossa}} – Artikel in der Tageszeitung &amp;#039;&amp;#039;Karjalainen&amp;#039;&amp;#039; vom 17. November 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ebenfalls mit der Kalevalatradition befasst sich das Kultur- und Informationszentrum &amp;#039;&amp;#039;[[Juminkeko]]&amp;#039;&amp;#039;, das sich außerdem den Kulturaustausch mit dem jenseits der Grenze liegenden [[Weißkarelien]] auf die Fahnen geschrieben hat. Das Zentrum wirkt in einem 1999 errichteten modernen Holzgebäude im Zentrum von Kuhmo.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.juminkeko.fi/ Juminkeko]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirche von Kuhmo liegt am Ufer der Stromschnellen des Flusses Pajakkajoki und wurde 1816 als neoklassizistische Kreuzkirche an der Stelle seines 1804 abgebrannten Vorgängerbaus errichtet. In den Jahren 1859 und 1860 wurden die vier Kreuzenden nach Zeichnungen von [[John Oldenburg]] um klassische Satteldächer erweitert und 1862 zudem ein freistehender Uhrenturm errichtet. Das Gotteshaus stellt seitdem einen Vertreter des schlichten [[Empirestil]]s dar. Die für die Verhältnisse der Region große Kirche bietet auf einer Fläche von 1295&amp;amp;nbsp;m² Sitzplätze für 1250 Gläubige.&amp;lt;ref name=&amp;quot;041.htm&amp;quot; /&amp;gt; Am anderen Ufer befindet sich die um 1900 errichtete [[Pfarrei]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Dörfern Kuhmos finden sich zahlreiche gut erhaltene Beispiele volkstümlicher finnischer Bautradition, die teils auch den starken Einfluss des benachbarten Weißkarelien erkennen lassen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2019-04 |url=http://www.ymparisto.fi/download.asp?contentid=64143&amp;amp;lan=FI |text=&amp;#039;&amp;#039;Karjalaiset jäljet&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die zum Dorf Vartius an der russischen Grenze zählenden Siedlung Rimpi zählt traditionell zum karelischen Kulturkreis. Es wurde gegen 1850 von dem Karelier Eljas Ahtonen gegründet und wurde im weiteren Verlauf des Jahrhunderts von vielen nationalromantisch-[[Karelianismus|karelianistisch]] beseelten finnischen Intellektuellen und Künstlern wie [[Louis Sparre]], [[Samuli Paulaharju]] und [[Akseli Gallen-Kallela]] aufgesucht, die hier die finnische bzw. karelische Volkskultur in einer sehr ursprünglichen Form besichtigen konnten. Der betagte Ahtonen diente Gallen-Kallela als Modell für die Figur des [[Väinämöinen]] im berühmten &amp;#039;&amp;#039;Aino-Triptychon&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.juminkeko.fi/viena/rimpi.html Vienen runokylät: Rimpi]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die im karelischen Stil erbauten Holzhäuser des Dorfes wurden jedoch im [[Winterkrieg]] bis auf eines zerstört.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nba.fi/rky1993/kohde328.htm &amp;#039;&amp;#039;Rimmin vienankarjalainen kylä&amp;#039;&amp;#039;] (Finnisches Denkmalschutzregister, 1993)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Paula Lehtomäki]] (* 1972), Politikerin&lt;br /&gt;
* [[Paavo Puurunen]] (* 1973), finnischer [[Biathlon-Weltmeisterschaften 2001|Weltmeister]] im [[Biathlon]]&lt;br /&gt;
* [[Juho Mikkonen]] (* 1990), Skilangläufer&lt;br /&gt;
* [[Jenna Laukkanen]] (* 1995), Schwimmerin&lt;br /&gt;
* [[Petteri Koivisto]] (* 2000), Skilangläufer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Antero Heikkinen: &amp;#039;&amp;#039;Kirveskansan elämää. Ihmiskohtaloita Kuhmon erämäissä&amp;#039;&amp;#039;. Porvoo 1988.&lt;br /&gt;
* Alpo Räisänen: &amp;#039;&amp;#039;Kuhmon Murrekirja&amp;#039;&amp;#039;. Suomen Kirjallisuuden Seuran toiminto 581. Tampere 1993.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
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== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Stadtrechtsverleihung 1986]]&lt;/div&gt;</summary>
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