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	<title>Kuhlenvenn - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kuhlenvenn&amp;diff=2545626&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-08-19T23:50:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Schutzgebiet&lt;br /&gt;
| IUCN_Kategorie     = IV&lt;br /&gt;
| Name               = Naturschutzgebiet Kuhlenvenn&lt;br /&gt;
| Bild               = Kuhlenvenn Abgrabungssee.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung   = Der Abgrabungssee im Kuhlenvenn.&lt;br /&gt;
| Lage               = [[Gescher]], [[Kreis Borken]], [[Nordrhein-Westfalen|NRW]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
| Fläche             = 0.67&lt;br /&gt;
| Kennung            = {{NSG-NRW |BOR-022 |Box=ja}}&lt;br /&gt;
| WDPA-ID            = 318694&lt;br /&gt;
| Kennung-N2000      = &lt;br /&gt;
| Fläche-FFH         = &lt;br /&gt;
| Fläche-Vogelschutz = &lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 51.9175&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 7.0712&lt;br /&gt;
| Region-ISO         = DE-NW&lt;br /&gt;
| Einrichtungsdatum  = 18. März 1988,&amp;lt;br /&amp;gt;erweitert 11. Januar 1994.&lt;br /&gt;
| Planung            = [http://www.kreis-borken.de/spezial/Landschaftsplan/Gescher/hot/Offenlage.HTML Landschaftsplan „Gescher“&amp;lt;br /&amp;gt;vom 25. Februar 2004]&lt;br /&gt;
| Verwaltung         = [[Kreis Borken]]&lt;br /&gt;
| Besonderheiten     = International bedeutendes Rückzugsgebiet für [[Wasservögel|Wasser-]], [[Watvögel|Wat-]] und [[Wiesenvogel|Wiesenvögel]].&lt;br /&gt;
| Karte              = &lt;br /&gt;
| Kartenbreite       = &lt;br /&gt;
| Kartentext         = Nordrhein-Westfalen&lt;br /&gt;
| Höhe-Min           = 63,8 m (Abgrabungssee)&lt;br /&gt;
| Höhe-Max           = &lt;br /&gt;
| Höhe-Mittel        = &lt;br /&gt;
| Marker             = &lt;br /&gt;
| Markerfarbe        = gold&lt;br /&gt;
| Size               = &lt;br /&gt;
| px                 = &lt;br /&gt;
| py                 = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kuhlenvenn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein 67&amp;amp;nbsp;ha&amp;lt;ref name=&amp;quot;NSG&amp;quot;&amp;gt;{{NSG-NRW |BOR-022 | |Abruf=2017-03-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; großes [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiet]] auf dem Stadtgebiet von [[Gescher]] nahe dem Ortsteil [[Hochmoor (Gescher)|Hochmoor]] im [[Kreis Borken]] in Nordrhein-Westfalen. Die ersten 21 ha wurden am 18. März 1988, der südliche Teil am 11. Januar 1994 unter Schutz gestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;infos1&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Klaus Lütke-Sunderhaus |url=https://www.naturerlebnis-kuhlenvenn.de/informationen.htm |titel=Naturerlebnis Kuhlenvenn |titelerg=Informationen (Teil 1) |abruf=2012-02-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;  Das Naturschutzgebiet trägt die Kennung BOR-022.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NSG&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das in der Quellregion des [[Halterner Mühlenbach|Heubachs]] gelegene Kuhlenvenn ist ein Überbleibsel des [[Weißes Venn|Weißen Venns]]. Das Weiße Venn zwischen [[Velen]] und [[Coesfeld]] war bis Mitte des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts das größte [[Moor]]gebiet in [[Westfalen]]. Heute ist es weitgehend trockengelegt, [[Torfstich|abgetorft]] und [[Moorkultivierung|kultiviert]].&amp;lt;ref&amp;gt;Die Ausstellung im [[Torfmuseum]] von [[Hochmoor (Gescher)|Hochmoor]] widmet sich der Urbarmachung des Weißen Venns und dem Abbau des Torfes.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Gegensatz zur nahegelegenen [[Fürstenkuhle]] haben sich hier jedoch keine Reste des früheren [[Hochmoor|Hochmoores]] erhalten. Das Kuhlenvenn besteht vielmehr aus [[Extensive Grünlandwirtschaft|extensiv genutztem Grünland]] und [[Feuchtwiese]]n mit [[Blänke]]n und einem künstlich geschaffenen See, aus dem zwischen 1984 und 1988 Sand – unter anderem für den Bau der [[Bundesautobahn 31|A 31]] – gefördert wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;infos1&amp;quot; /&amp;gt; Das Kuhlenvenn hat sich zu einem international bedeutenden Rückzugsgebiet für [[Wasservögel|Wasser-]], [[Watvögel|Wat-]] und [[Wiesenvogel|Wiesenvögel]] aller Art entwickelt, die das Habitat zur [[Brut]], zur Nahrungssuche, als Rastplatz oder zum Überwintern nutzen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NABU&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Klaus Lütke-Sunderhaus und Rainer Gildhuis |url=http://www.nabu-naturschutzstation-muensterland.de/upload/pdf/NATURZEIT_09.pdf |titel=Das Kuhlenvenn – eine Erfolgsgeschichte |werk=Naturzeit (9) |hrsg=[[Naturschutzbund Deutschland]] (NABU), Kreisverbände im Münsterland |seiten=15 |format=PDF; 7,1&amp;amp;nbsp;MB |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160107214613/http://www.nabu-naturschutzstation-muensterland.de/upload/pdf/NATURZEIT_09.pdf |archiv-datum=2016-01-07 |abruf=2012-02-12 |archiv-bot=2019-04-24 05:50:35 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Westen und Osten des Gebietes, unmittelbar an dessen Grenze, befinden sich zwei massive Unterstände, von denen aus die Vogelwelt beobachtet werden kann, ohne dass die Tiere gestört werden. Ein Fußweg führt am Abgrabungssee vorbei von Osten nach Westen quer durch das Naturschutzgebiet und verbindet so die beiden Beobachtungsstationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Biologische Station Zwillbrock]] betreut das Naturschutzgebiet Kuhlenvenn und wird vom [[Naturschutzbund Deutschland|Naturschutzbund]] (NABU) Coesfeld bei Arbeitseinsätzen und Vogelzählungen unterstützt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;infos2&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Klaus Lütke-Sunderhaus |url=https://www.naturerlebnis-kuhlenvenn.de/informationen_2.htm |titel=Naturerlebnis Kuhlenvenn |titelerg=Informationen (Teil 2) |abruf=2012-02-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flora ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pflanzenwelt des Kuhlenvenns ist typisch für die verschiedenen Biotoptypen, von denen [[Fettwiese]]n und [[Fettweiden|-weiden]] mit zusammen rund 33&amp;amp;nbsp;ha sowie das Abgrabungsgewässer  mit 9&amp;amp;nbsp;ha flächenmäßig den größten Teil einnehmen. Hier sind u.&amp;amp;nbsp;a. verschiedenste [[Binsen]], [[Seggen]], [[Gräser]], [[Hahnenfußgewächse]], [[Heilpflanze|Kräuter]] und [[Wasserpflanze]]n heimisch. Das Gelände ist von [[Wallhecke]]n ([[Hainbuche]], [[Eberesche]]), Baumreihen, [[Gebüsch]] und [[Strauch]]gruppen ([[Brombeeren|Brombeere]], [[Faulbaum]], [[Sand-Birke]], [[Schwarz-Erle]], [[Gewöhnlicher Schneeball]], [[Stiel-Eiche]], [[Weiden (Botanik)|Weiden]]) durchsetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NSG&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fauna ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kuhlenvenn ist bekannt für seine vielfältige Vogelfauna. Zu den schützenswertesten Arten gehören etliche selten gewordenen [[Wasservogel|Wasser-]], [[Watvogel|Wat-]] und [[Wiesenvogel|Wiesenvögel]] wie der [[Großer Brachvogel|Große Brachvogel]], der [[Kiebitz (Art)|Kiebitz]], der [[Kormoran (Art)|Kormoran]], die [[Uferschnepfe]],  die [[Löffelente]] und der [[Zwergtaucher]]. Diese stehen ebenso auf der [[Rote Liste gefährdeter Arten|Roten Liste]] wie [[Rotmilan]], [[Sperber (Art)|Sperber]] und [[Turmfalke]] sowie [[Steinkauz]], [[Wiesenpieper]] und [[Rauchschwalbe]], die ebenfalls im Kuhlenvenn heimisch sind.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NSG&amp;quot; /&amp;gt; Daneben sind viele weitere Vögel regelmäßig oder ab und an im Venn anzutreffen, etwa [[Blässgans|Bläss-]], [[Waldsaatgans|Waldsaat-]] und [[Graugans]], [[Kampfläufer]], [[Bekassine]], [[Sterntaucher]], [[Grünschenkel|Grün-]] und [[Rotschenkel]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;NABU2&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Jens Dütting |url=http://www.nabu-naturschutzstation-muensterland.de/upload/pdf/NATURZEIT_1002_Nr_14_01_Einzelseiten_web.pdf |titel=Das Kuhlenvenn – bekannt und beliebt für spannende Vogelbeobachtungen |werk=Naturzeit (14) |hrsg=[[Naturschutzbund Deutschland]] (NABU), Kreisverbände im Münsterland |seiten=14 |format=PDF; 3,0&amp;amp;nbsp;MB |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160303234101/http://www.nabu-naturschutzstation-muensterland.de/upload/pdf/NATURZEIT_1002_Nr_14_01_Einzelseiten_web.pdf |archiv-datum=2016-03-03 |abruf=2012-04-04 |archiv-bot=2019-04-24 05:50:35 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, [[Graureiher|Grau-]] und [[Silberreiher]], [[Austernfischer]], [[Bachstelze]], [[Blässhuhn]], [[Dorngrasmücke]], [[Haubentaucher]],  [[Reiherente]], [[Rohrammer]], [[Stockente]], [[Sumpfrohrsänger]] und [[Wiesenschafstelze]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;NSG&amp;quot; /&amp;gt; Die [[Feldlerche]] ist im Zuge der Wiedervernässung stark zurückgedrängt worden und wurde seit 2009 nicht mehr beobachtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NABU2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinter der Vogelfauna tritt die Bedeutung der übrigen Tierwelt des Kuhlenvenns etwas zurück. In den  Feuchtgebieten und Blänken fühlen sich mit [[Grasfrosch]], [[Kreuzkröte]], [[Moorfrosch]] und [[Teichmolch]] einige [[Amphibien]]arten wohl, den Abgrabungssee bevölkern [[Schlammpeitzger]]. Von den heimischen [[Reptilien]]arten sind [[Blindschleiche]] und [[Waldeidechse]] im Venn anzutreffen. [[Breitflügelfledermaus|Breitflügel-]] und [[Wasserfledermaus]] stechen unter den [[Säugetier]]en besonders hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Naturschutzgebiete im Kreis Borken]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Naturschutzgebiet Kuhlenvenn|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Klaus Lütke-Sunderhaus |url=https://www.naturerlebnis-kuhlenvenn.de/ |titel=Naturerlebnis Kuhlenvenn |abruf=2012-02-12}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://www.lanuv.nrw.de/veroeffentlichungen/loebf/oekologie/fb_fuerstenkuhle.pdf |titel=Fürstenkuhle und Kuhlenvenn (NaTourZeit) |hrsg=[[Landesanstalt für Ökologie, Bodenordnung und Forsten NRW]] |format=PDF; 631&amp;amp;nbsp;kB |abruf=2011-04-24}}&lt;br /&gt;
* {{NSG-NRW |BOR-022}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Klaus Lütke-Sunderhaus und Rainer Gildhuis |url=http://www.nabu-naturschutzstation-muensterland.de/upload/pdf/NATURZEIT_09.pdf |titel=Das Kuhlenvenn – eine Erfolgsgeschichte |werk=Naturzeit |hrsg=[[Naturschutzbund Deutschland]] (NABU), Kreisverbände im Münsterland |seiten=15 |format=PDF; 7,1&amp;amp;nbsp;MB |abruf=2012-02-12}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise und Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Naturschutzgebiete im Kreis Borken}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturschutzgebiet im Kreis Borken]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Gescher)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebiet (Umwelt- und Naturschutz) in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebietsgründung 1988]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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