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	<title>Kuhlen-Wendorf - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kuhlen-Wendorf&amp;diff=304365&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2025-12-06T09:04:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen = kein&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 53/41//N&lt;br /&gt;
|Längengrad = 11/38//E&lt;br /&gt;
|Lageplan = Kuhlen-Wendorf in LUP.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland = Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
|Landkreis = Ludwigslust-Parchim&lt;br /&gt;
|Amt = Sternberger Seenlandschaft&lt;br /&gt;
|Höhe = 50&lt;br /&gt;
|PLZ = 19412&lt;br /&gt;
|Vorwahl = 038483, 038486&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 13076078&lt;br /&gt;
|Gliederung = 10 [[Ortsteil]]e&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband = Am Markt 1&amp;lt;br /&amp;gt;19406 Sternberg&lt;br /&gt;
|Website = [https://www.amt-ssl.de/kuhlen-wendorf/ www.amt-ssl.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister = Ralf Toparkus&lt;br /&gt;
|Partei = Die Linke&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kuhlen-Wendorf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine kleine Gemeinde im Norden des [[Landkreis Ludwigslust-Parchim|Landkreises Ludwigslust-Parchim]] in Mecklenburg-Vorpommern (Deutschland). Sie entstand am 13. Juni 2004 durch die Zusammenlegung der damaligen Gemeinden Kuhlen und Wendorf.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/LaenderRegionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/NamensGrenzAenderung/NamensGrenzAenderung.html StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2004.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Verwaltet wird die Gemeinde vom [[Amt Sternberger Seenlandschaft]] mit Sitz in der Stadt [[Sternberg]] (Außenstelle in Brüel).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Kuhlen-Wendorf liegt zwischen [[Brüel]] und [[Crivitz]] im südwestlichen Bereich der [[Sternberger Seenlandschaft]]. Die Entfernung zur Hansestadt [[Wismar]] beträgt etwa 32 km, zur Landeshauptstadt [[Schwerin]] etwa 20 [[Kilometer|km]]. Die Gemeinde erstreckt sich in einem Bereich mehrerer Hügelketten im Norden, dem flacheren Bereich des [[Warnow (Fluss)|Warnowtales]] in der Mitte und einer hügeligen Endmoränenlandschaft im Süden. Im Süden erreichen die Höhen mit dem &amp;#039;&amp;#039;Kahlen Berg&amp;#039;&amp;#039; {{Höhe|82.8|DE-NHN|link=true}} und im Norden mit einer namenlosen Anhöhe {{Höhe|84.0|DE-NHN|link=true}}, während der [[Mickowsee]] nur {{Höhe|15.3|DE-NHN|link=true}} hoch liegt. Der Mickowsee ist der größte See im Gemeindegebiet und mit seinen Uferbereichen eine der vier Teilflächen des [[Naturschutzgebiet Warnowseen|Naturschutzgebiets Warnowseen]]. Ganz im Norden gibt es mit dem Kanzelbruch noch einen weiteren erwähnenswerten See. Das Gemeindegebiet wird von der [[Göwe]] von Süden nach Norden und der Warnow von West nach Ost durchflossen. Kurz vor Einmündung der Göwe in die Warnow liegt der fast vollständig verlandete [[Holzendorfer See (Kuhlen-Wendorf)|Holzendorfer See]]. Über den Anschluss &amp;#039;&amp;#039;Jesendorf&amp;#039;&amp;#039; ist Kuhlen-Wendorf an die [[Bundesautobahn 14]] angebunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortsteile ==&lt;br /&gt;
* Gustävel&lt;br /&gt;
* Holdorf&lt;br /&gt;
* Holzendorf&lt;br /&gt;
* Kuhlen&lt;br /&gt;
* Müsselmow&lt;br /&gt;
* Nutteln&lt;br /&gt;
* Tessin&lt;br /&gt;
* Weberin&lt;br /&gt;
* Wendorf&lt;br /&gt;
* Zaschendorf&amp;lt;ref&amp;gt;§&amp;amp;nbsp;1 der {{Webarchiv|url=http://www.amt-ssl.de/satzungen/Ku_wendorf_Hauptsatzung.pdf |wayback=20170122091411 |text=Hauptsatzung |archiv-bot=2019-04-24 05:50:24 InternetArchiveBot}} (PDF; 273&amp;amp;nbsp;kB) der Gemeinde&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Zahlreiche Funde aus der Steinzeit, der Bronzezeit und der Slawenzeit zeugen von einer sehr frühen Besiedlung dieses Gebietes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Juli 1950 wurden die bisher eigenständigen Gemeinden Holdorf, Nutteln und Tessin in die Gemeinde Kuhlen eingegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gustävel ===&lt;br /&gt;
Das Gut Gustävel gehörte im Mittelalter der Familie von [[Barnekow (Adelsgeschlecht)|Barnekow]], einer auch in [[Mestlin]] begüterten Linie. Nach dem Verkauf im 16. Jahrhundert folgten mehrere Besitzer. Das Gutshaus ist ein 1756 errichteter Barockbau, mit später angesetzten Flügelbauten und einer umfangreichen Gutsanlage.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://gutshaeuser.de/de/guts_herrenhaeuser/gutshaeuser_g/gutshaus_gustaevel |titel=Guts- &amp;amp; Herrenhäuser / Gutshäuser – G / Gustävel |abruf=2020-05-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kuhlen-Wendorf ===&lt;br /&gt;
Kuhlen wurde im 13. Jahrhundert, Wendorf 1321 zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Die Familie von [[Bülow (Adelsgeschlecht)|Bülow]] besaß von 1792 bis 1909 das Gut in Kuhlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Rittergut in Wendorf gehörte bis 1643 der Familie von [[Plessen (Adelsgeschlecht)|Plessen]] und dann mindestens bis 1895/1896 der Familie [[Schack (Adelsgeschlecht)|von Schack]]. Ernst von Schack nannte 1150&amp;amp;nbsp;ha sein eigen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Güter-Adreßbuch für Mecklenburg-Schwerin und -Strelitz. 1896. Verzeichnis sämmtlicher Güter der Ritterschaft und des Großherzoglichen Domaniums, sowie der Erbpachthöfe, die einen Hufenstand von mehr als 350 bonitierten Scheffeln haben |Hrsg=Hofbuchhandlung E.Brückner |Sammelwerk=Landwirtschaftliches Adressbuch |Verlag=Verlag der Brünslow’schen Hofbuchhandlung (E. Brückner) |Ort=Neubrandenburg |Datum=1896 |Seiten=52–53 |Online=https://gdz.sub.uni-goettingen.de/id/PPN560056257?tify={%22pages%22:%5B82%5D,%22panX%22:0.406,%22panY%22:0.38,%22view%22:%22info%22,%22zoom%22:0.777} |Abruf=2021-09-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1845 lebte und arbeitete der Dichter [[August Heinrich Hoffmann von Fallersleben]] immer wieder einige Zeit auf dem Gut Rudolf Müllers in Holdorf, nachdem er ein Jahr zuvor aus Preußen ausgewiesen worden war. Das [[Herrenhaus Wendorf]] ist heute ein Hotel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Schlosshotel Wendorf SEP2013.jpg|[[Herrenhaus Wendorf]] (2013)&lt;br /&gt;
 Schlosshotel Wendorf Garten.jpg|Blick vom Hotel zum Park (2013)&lt;br /&gt;
 Wendorf Herrenhaus 2012-01-30 003.JPG|Wendorf im Winter (2012)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nutteln ===&lt;br /&gt;
Nutteln wurde 1344 erstmals erwähnt. Sichtbare Burgwälle und Gräben um das Gutshaus (Herrenhaus) Nutteln aus dem späten 19. Jahrhundert deuten auf einen alten Rittersitz hin. Als Wilhelm Drews&amp;lt;ref&amp;gt;Der Hauptmann und Rittergutsbesitzer Wilhelm Drews wurde am 13. Dezember 1881 in Hamburg geboren. Er besuchte das dortige [[Wilhelm-Gymnasium (Hamburg)|Wilhelm-Gymnasium]] und trat 1892 ins [[Kadettenanstalt#Kadettenhäuser|Kadettenkorps]] in [[Plön]]. 1900 wurde er Offizier im [[Kurhessisches Jäger-Bataillon Nr. 11|Jäger-Bataillon Nr. 11]] zu [[Marburg]] und diente von 1906 bis 1914 in der [[Schutztruppe für Deutsch-Südwestafrika|Schutztruppe von Südwest-Afrika]], wo er den Feldzug gegen [[Jakobus Morenga]] mitmachte. In jenen Kämpfen erhielt er den [[Königlicher Kronen-Orden (Preußen)|Kronenorden]] mit Schwertern. Im Juli 1914 kehrte er in die Heimat zurück, wo er das ihm von seinem Großvater vermachte Rittergut Nutteln in Mecklenburg übernahm. Bereits im August 1914 ging er ins Feld und machte die Schlachten bei [[Schlacht bei Gumbinnen|Gawaiten-Gumbinnen]], [[Schlacht bei Tannenberg (1914)|Tannenberg]], [[Schlacht an den Masurischen Seen|an den Masurischen Seen]], bei [[Puschkino (Kaliningrad, Nesterow)|Göritten]], [[Schlacht um Łódź|Łódź]], [[Łowicz|Lowisz]], [[Sanniki]] an der [[Rawka]], [[Bzura]], [[Schlacht bei Humin|bei Humin]], sowie die [[Schlacht um Przasnysz|Gefechte um Przasnic]] mit. Nachdem er sich von einer Herz- und Nervenkrankheit erholt hatte, tat er Garnisonsdienst in [[Königsberg (Preußen)|Königsberg]] und [[Orzysz|Arys]] bis zum Frühjahr 1917. Er machte die Schlacht bei [[Smorgon]] mit und kam im März 1918 nach Frankreich, wo er in den Kämpfen bei [[Reims]] fiel. Er war zusätzlich Träger der Eisernen Kreuze, des lübeckischen [[Hanseatenkreuz]]es, [[Militärverdienstkreuz (Mecklenburg)|Mecklenburger Militärverdienstkreuz II. Klasse]] und die [[Südwestafrika-Denkmünze|Denkmünze für die Kämpfe in Südwest]]. Sein [[Ehrenhain]] steht auf dem [[Ehrenfriedhof (Lübeck)|Lübecker Ehrenfriedhof]].&amp;lt;/ref&amp;gt; 1914 aus [[Deutsch-Südwestafrika|Südwestafrika]] zurückkehrte, übernahm er das ihm von seinem Großvater vermachte Rittergut Nutteln in Mecklenburg.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Ehrentafel.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Lübeckische Anzeigen|Vaterstädtische Blätter]]&amp;#039;&amp;#039;; Jahrgang 1917/18, Nr. 23, Ausgabe vom 7. Juli 1918, S. 91.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Holzendorf ===&lt;br /&gt;
Ein Heinricus Holtzatus&amp;lt;ref&amp;gt;MUB I. (1863) Nr. 244.&amp;lt;/ref&amp;gt; war in Urkunden [[Heinrich Borwin I. (Mecklenburg)|Borwin]] von [[Mecklenburg]] 1219 Zeuge bei der Gründung des [[Kloster Sonnenkamp|Klosters Sonnenkamp]] bei Neukloster&amp;lt;ref&amp;gt;MUB I. (1863) Nr. 254.&amp;lt;/ref&amp;gt; und am 7. Juni 1222 bei der Gründung des [[Kloster Tempzin|Antoniterhospitals Tempzin]].&amp;lt;ref&amp;gt;MUB I. (1863) Nr. 282.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Bischof]] [[Brunward]] von [[Schwerin]] verlieh dem [[Kloster Rühn]] zehn Hufen des Ortes &amp;#039;&amp;#039;Holtzendorff.&amp;#039;&amp;#039; Diese hatte ihm der Ritter Thetlev von [[Gadebusch]] als Lehen gegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;MUB I. (1863) Nr. 440.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Legende nach soll auch die Kirche in Holzendorf von Helmold von Plessen gegründet worden sein. 1652 gab Müsselmow gemeinsam mit Wendorf sein Kirchenpatronat auf und wurde mit Müsselmow zusammengelegt. 1672 fand zum Kirchenpatronat noch ein Vergleich zwischen den Familien von Plessen auf Müsselmow und den [[Schack (Adelsgeschlecht)|von Schack]] auf Wendorf statt, die zeitweise auch die Pfarre zu Holzendorf innehatten. 1707 trennte sich Müsselmow von Holzendorf, kam aber schon 1739 zur Holzendorfer Pfarre wieder zurück. 1776 fand dann auch in Holzendorf eine [[Visitation]] der geistlichen Bauten statt.&amp;lt;ref&amp;gt;LKAS Specialia, Abt. 2. Nr. 295.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Holzendorf war zu Zeiten derer von Plessen ein Nebengut von Müsselmow. Ab 1790 kamen beide Güter an den Hofjägermeister Gideon Hellmuth Ernst [[Hopffgarten|von Hopffgarten]] zu Gustävel. Zwischen 1799 und 1801 gab es mehrere Prozesse um die Lehnsgüter Müsselmow und Holzendorf im Amt [[Crivitz]].&amp;lt;ref&amp;gt;LHAS 9.1-1 &amp;#039;&amp;#039;Reichskammergericht.&amp;#039;&amp;#039; Prozeßakten Nr. 700.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1810 kaufte der Königlich Preußische Rittmeister im Husaren-Regiment von Wolky, Ferdinand [[Raven (Adelsgeschlecht)|von Raven]] mit Müsselmow auch Holzendorf. Von 1813 bis 1830 war er Klosterhauptmann im [[Kloster Dobbertin]].&amp;lt;ref&amp;gt;LHAS 3.2-3/1 &amp;#039;&amp;#039;Landeskloster/Klosteramt Dobbertin.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 865 Amtsprotokoll.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Holzendorf Kirche 2013-04-25 271.JPG|Kirchturm (2013)&lt;br /&gt;
 Holzendorf Kirche Innenraum 2013-04-25 293.JPG|Innenraum (2013)&lt;br /&gt;
 Holzendorf Kirche Kollekte 2013-04-25 285.JPG|Kollekte (2013)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Müsselmow ===&lt;br /&gt;
Müsselmow wurde 1333 urkundlich erstmals als &amp;#039;&amp;#039;Mucelmow&amp;#039;&amp;#039; erwähnt und Johann von Plesse als mecklenburgischer Lehnsmann genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;MUB VIII. (1873) Nr. 5387.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Legende nach soll die Kirche von [[Helmold von Plesse]] im 12. Jahrhundert gegründet und dotiert worden sein. Die Familie von Plessen blieb bis 1799 Besitzer des Gutshofes und Kirchdorfes Müsselmow im Amt Crivitz.&amp;lt;ref&amp;gt;(MUB) Band XIV. (1886) Nr. 8534, 8581, 8587.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1516 schloss Helmodt von Plessen mit Jaspar [[Oertzen (Adelsgeschlecht)|von Oertzen]] einen Vertrag über den Verkauf einer Geldrente von 550&amp;amp;nbsp;Mark aus dem Dorf Russow.&amp;lt;ref&amp;gt;LHAS 9.1-1 &amp;#039;&amp;#039;Reichskammergericht&amp;#039;&amp;#039;, Prozeßakten Nr. 156.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1534 ist von einer Klage des Herzogs [[Albrecht VII. (Mecklenburg)|Albrecht VII. von Mecklenburg]] gegen Dietrich von Plessen auf Neuhof, Claus von Plessen als Stadtherr von [[Brüel]] und Johann von Plessen zu hören. Die drei Beklagten sollten durch die Ermordung des Raven von Barnekow auf Golchen im Amt Schwerin auf offener Landstraße, durch Angriffe auf Amtsleute und die gewalttätige Inbesitznahme einer Mühle bei den Streitigkeiten um die Grenzen des Guts Müsselmow diese Verbrechen begangen haben. Die von Plessen stritten alles ab, sie wollten die Güter rechtmäßig von den Familien [[Bülow (Adelsgeschlecht)|von Bülow]] auf Zibühl im Amt Crivitz geerbt haben.&amp;lt;ref&amp;gt;LHAS 9.1-1 &amp;#039;&amp;#039;Reichskammergericht&amp;#039;&amp;#039;, Prozeßakten Nr. 169.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1574 saß Berend von Plessen auf Müsselmow. Um die Grenzziehung und deren Waldstücke zwischen Müsselmow und Kritzow kam es öfter zum Streit. 1602 stritten die Söhne Samuel, Salomon und Daniel des Erbherrn Bernhard von Plessen auf Müsselmow. Rechtsbelehrungen erhielten sie von den Juristischen Fakultäten der Universität in Greifswald und Marburg.&amp;lt;ref&amp;gt;LHAS 9.1-1 &amp;#039;&amp;#039;Reichskammergericht&amp;#039;&amp;#039;, Prozeßakten Nr. 470.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1652 gab Müsselmow sein Kirchenpatronat auf und wurde mit [[Dorfkirche Holzendorf|Holzendorf]] zusammengelegt. 1707 wieder getrennt, waren sie bis 1739 mit Kladow verbunden. Danach kam die Müsselmower Pfarre wieder zu Holzendorf. 1790 war der Hofjägermeister Gideon Hellmuth Ernst [[Hopffgarten|von Hopffgarten]] neben Gustävel und Holzendorf Besitzer von Müsselmow. 1796 waren dann wieder die von Plessen da, doch schon 1799 wurde der Kammerjunker Friedrich Ludwig Graf [[Oeynhausen (Adelsgeschlecht)|von Oeynhausen]] Rechtsnachfolger. 1810 kaufte der Königlich Preußische Rittmeister im Husaren-Regiment von Wolky, Ferdinand [[Raven (Adelsgeschlecht)|von Raven]] Müsselmow mit Holzendorf. Von 1818 bis 1830 war er Klosterhauptmann im [[Kloster Dobbertin]].&amp;lt;ref&amp;gt;LHAS 3.2-3/1 &amp;#039;&amp;#039;Landeskloster/Klosteramt Dobbertin&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 865 Amtsprotokolle&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Horst Alsleben: &amp;#039;&amp;#039;Grabsteine erzählen Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; SVZ, Mecklenburg-Magazin, 22. März 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1842 übernahm Friedrich von Bülow das Gut und das Kirchdorf Müsselmow, schon 1884 besaß es Adolph Alexander. 1911 kaufte der Berliner Rittmeister im „1. Garde-Regiment“, respektive konkret beim „1. Garde-Dragoner-Regiment Königin Viktoria von Großbritannien und Irland“, nachfolgend Oberstleutnant, Albert von Schlick, das Rittergut.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Ehren-Rangliste des ehemaligen Deutschen Heeres auf Grund der Ranglisten von 1914 mit den inzwischen eingetretenen Veränderungen. 1926 |Hrsg=Bund Deutscher Offiziere |Sammelwerk=Standardwerk Ranglisten/Militär-Historie |Auflage=1926 |Verlag=Ernst Siegfried Mittler &amp;amp; Sohn |Ort=Berlin |Datum=1926 |Seiten=394 |DNB=1229897887}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Offizier war standesgemäß Ehrenritter&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Mecklenburgische Genossenschaft des Johanniterordens 1861–2011 |Hrsg=Mecklenburgische Genossenschaft der Balley Brandenburg des Ritterlichen Ordens St. Johannis vom Spital zu Jerusalem |Verlag=Druck-und Verlagsgesellschaft Rudolf Otto |Ort=Berlin |Datum=2011 |Seiten=248 |DNB=1128093057}}&amp;lt;/ref&amp;gt; des [[Johanniterorden]]s und mit seiner Berliner Verwandtschaft Mitglied&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Anschriftenbuch der Deutschen Adelsgenossenschaft. Liste des in der Deutschen Adelsgenossenschaft zusammengeschlossenen reinblütigen Deutschen Adels. 1940 |Hrsg=Deutsche Adelsgenossenschaft |Sammelwerk=Mitgliedsverzeichnis mit Anschriften und Berufsangabe |Verlag=Schlieffen-Verlag |Ort=Berlin |Datum=1940 |Seiten=98–199 |DNB=012108553}}&amp;lt;/ref&amp;gt; der [[Deutsche Adelsgenossenschaft|Deutschen Adelsgenossenschaft]]. Sein Besitztum umfasste nach dem 1928 letztmals amtlich publizierten Güteradressbuch für Mecklenburg-Schwerin konkret 1174 ha Land, davon 600 ha Acker. Betrieben wurde hauptsächlich die damals stark aufkommende Schafsviehwirtschaft. Verwalter war Inspektor Rühsam. Man unterhielt eine Schmiede und kooperierte mit der Genossenschaft Brüel.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ernst Seyfert, Hans Wehner, W. Baarck |Titel=Niekammer’s Landwirtschaftliches Güter-Adreßbücher, Band IV, Mecklenburg |Hrsg=Niekammer |Sammelwerk=Letzte Ausgabe |Band=IV |Auflage=4 |Verlag=Niekammer’s Güter-Adreßbüchern G.m.b.H. |Ort=Leipzig |Datum=1928 |Seiten=227 |Online=http://katalog.g-h-h.de/vufind/Search/Results?lookfor=G%C3%BCteradressbuch+Mecklenburg+1928&amp;amp;type=AllFields |Abruf=2021-09-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Albert von Schlick hielt das Gut und blieb dort bis 1945 der Besitzer. Er wurde 1945 von den Russen verhaftet, das Gut enteignet und das Gutshaus nach der [[Wende und friedliche Revolution in der DDR|Wende]] – trotz insgesamt positiver Dorfentwicklung – abgerissen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.gymnasium-rahlstedt.de/muesselmow/index.php?wahl=102&amp;amp;datei=artikel&amp;amp;viewartikelid=113 Patenschaft Müsselmower Kirche e.&amp;amp;nbsp;V.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Schlick starb 1953 in Hamburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Muesselmow Kirche 2009-04-16 077.jpg|Kirchturm (2009)&lt;br /&gt;
 Muesselmow Kirche 2009-04-16 078.jpg|Eingangstür zur Kirche (2009)&lt;br /&gt;
 Müsselmow Kirche 2013-04-25 359.JPG|Kirche (2013)&lt;br /&gt;
 Müsselmow Turmspeicher 2013-04-25 362.JPG|Turmspeicher (2013)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zaschendorf ===&lt;br /&gt;
In einem Bruchstück des Zehntenregisters des Bistums Schwerin wird 1320 das Dorf &amp;#039;&amp;#039;Saszkendorp sunt III mansi&amp;#039;&amp;#039; erstmals urkundlich erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;MUB VI. (1870) Nr. 4241.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1344 wurde es &amp;#039;&amp;#039;Tzatkendorp&amp;#039;&amp;#039; genannt. Graf Nicolaus zu Schwerin schenkte dem Ritter Raven Barnekow für seine treuen Dienste das Eigentum und das höchste Gericht in den Dörfern Zaschendorf, Passow, Muggelwitz und Zietlitz.&amp;lt;ref&amp;gt;MUB IX. (1875) Nr. 6382.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast 120&amp;amp;nbsp;Jahre lang gehörte Zaschendorf der Familie von Barnekow. Mit zunehmenden Streitigkeiten, Prozessen und Pfändungen wechselten auch die Besitzer. Nach Heinrich [[Thadden|von Thaden]], Familie [[Barner (Adelsgeschlecht)|von Barner]] und [[Hagen (brandenburgisches Adelsgeschlecht)|von Hagen]] gelangte Zaschendorf ab 1759 an Hauptmann Christian Ludwig von Bülow. 1851 kam Zaschendorf durch die Baronin [[Langermann (Adelsgeschlecht)|von Langermann]] in den Besitz der Familie von Langermann-Erlenkamp und blieb es bis 1945. Letzte Grundbesitzer waren Wilhelm von Langermann und Erlencamp, verheiratet mit Bertha Lübbe-Zschendorf, und dann deren Sohn Friedrich von Langermann und Erlencamp (1854–1935). Seine Ehefrau Elisabeth von Fabrice und dann die Tochter Gertrud, liiert mit Klaus von Bredow-Zapel, erbten die Stammgüter und auch Zaschendorf.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Hans Friedrich von Ehrenkrook|Hans Friedrich v. Ehrenkrook]], Otto Reichert, Friedrich Wilhelm Freiherr v. Lyncker u. Ehrenkrook |Titel=Genealogisches Handbuch der Freiherrlichen Häuser / B (Briefadel nach 1400 nobilitiert) 1954 |Hrsg=[[Deutsches Adelsarchiv]] |Sammelwerk=GHdA, von 1951 bis 2014; Nachfolge [[Gothaisches Genealogisches Handbuch|GGH]] seit 2015 |Band=I |Nummer=7 |Verlag=C. A. Starke |Ort=Glücksburg/Ostsee |Datum=1954 |ISSN=0435-2408 |Seiten=201–202 |DNB=451802586}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gutshaus wurde Jahrzehnte nach der [[Friedliche Revolution in der DDR|Wende]] nicht genutzt und war zur Ruine verfallen. Heute ist es teilweise originalgetreu rekonstruiert und bewohnt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://gutshaeuser.de/de/guts_herrenhaeuser/gutshaeuser_z/gutshaus_herrenhaus_zaschendorf |titel=Guts- &amp;amp; Herrenhäuser / Gutshäuser – Z / Zaschendorf |abruf=2022-07-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das schon verfallende [[Torhaus]] mit einer Durchfahrt zum ehemaligen Gutshof, ein zweigeschossiges [[Fachwerkhaus|Fachwerkgebäude]] mit [[Mansarddach|Mansardwalmdach]], wurde in den letzten Jahren gesichert und wird aufwendig saniert.&amp;lt;ref&amp;gt;Horst Alsleben: &amp;#039;&amp;#039;Zaschendorf …&amp;#039;&amp;#039; Mecklenburger Aufbruch, 16. Oktober 1991, S. 11.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittelpunkt des Dorfes nördlich der [[Warnow (Fluss)|Warnow]] steht die [[Dorfkirche Zaschendorf]] mit dreiseitigem Chor. Am Westende des Dachfirstes sitzt ein kleiner viereckiger Dachreiter mit Spitzdach. Die ehemals verbretterte flache Holzbalkendecke war mit vielfältigen Malereien im Renaissancestil versehen. Da die Kirche nicht genutzt wurde, hatte man vorsorglich das Kunstgut ausgelagert.&amp;lt;ref&amp;gt;Krüger: &amp;#039;&amp;#039;Der Marienaltar aus der Kirche zu Zaschendorf. Die Restaurierung des Altars aus der Kirche zu Zaschendorf. (Kreis Sternberg)&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen des Institutes für Denkmalpflege – Arbeitsstelle Schwerin.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 18, 1968, S. 76–78.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 1991 brach das Kirchenschiff zusammen, nur das Turmgerüst blieb stehen. In den Folgejahren wurden die Außenwände abgetragen und die Fachwerkkirche komplett neu errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Horst Alsleben]]: &amp;#039;&amp;#039;Bauernkirche in Zaschendorf.&amp;#039;&amp;#039; SVZ, Mecklenburg-Magazin Nr. 20, 1991.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Zaschendorf Kirche 2013-04-25 375.JPG|Wiederaufgebaute Fachwerkkirche (2013)&lt;br /&gt;
 Zaschendorf Kirche 2013-04-25 367.JPG|Fachwerkkirche mit Glockenturm (2013)&lt;br /&gt;
 Zaschendorf Torhaus 2013-04-25 381.JPG|Torhaus (2013)&lt;br /&gt;
 Zaschendorf Herrenhaus 2013-04-25 379.JPG|Herrenhaus (2013)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeindevertretung und Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Der Gemeinderat besteht (inkl. Bürgermeister) aus 8 Mitgliedern. Die Wahl zum Gemeinderat am 26. Mai 2019 hatte folgende Ergebnisse&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.amt-ssl.de/bekanntmachungen/Oeffentliche_Bekanntmachung_endgueltiges_Wahlergebnis_26.05.2019.pdf Wahlergebnisse auf www.amt-ssl.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;3&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse:collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#CFCFCF&amp;quot;&lt;br /&gt;
! align=&amp;quot;center&amp;quot; | Partei/Bewerber&lt;br /&gt;
! Prozent&lt;br /&gt;
! Sitze&amp;lt;ref&amp;gt;Reihenfolge nach Stimmenanteil&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; | [[Die Linke]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |42,66&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; | Einzelbewerber Neumann&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |14,42&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; | Einzelbewerber Hirsch&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |9,08&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; | Einzelbewerber Klein&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |8,06&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; | Einzelbewerber Ritz&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |6,53&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; | Einzelbewerber Buchholz&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |6,27&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |1&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bürgermeister der Gemeinde ist Ralf Toparkus (Die Linke), er wurde mit 86,43 % der Stimmen gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.amt-ssl.de/bekanntmachungen/Oeffentliche_Bekanntmachung_endgueltiges_Wahlergebnis_26.05.2019.pdf Wahlergebnisse auf www.amt-ssl.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dienstsiegel ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde verfügt über kein amtlich genehmigtes Hoheitszeichen, weder [[Wappen]] noch Flagge. Als [[Dienstsiegel]] wird das kleine Landessiegel mit dem Wappenbild des Landesteils Mecklenburg geführt. Es zeigt einen hersehenden [[Stierkopfwappen|Stierkopf]] mit abgerissenem Halsfell und Krone und der Umschrift „GEMEINDE KUHLEN-WENDORF“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.amt-ssl.de/satzungen/Ku_wendorf_Lesefassung_hauptsatzung.pdf Hauptsatzung § 1 Abs.2]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Baudenkmale in Kuhlen-Wendorf}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Göwehof von ca. 1860 bei Wendorf, heute Wasser- und Fischkundemuseum&lt;br /&gt;
* [[Dorfkirche Müsselmow]], [[Gotik|gotischer]] Backsteinbau&lt;br /&gt;
* [[Dorfkirche Holzendorf]], Backsteinbau aus dem 14. Jahrhundert, gegenüber eine Linde mit einem Umfang von 7,5 Metern&lt;br /&gt;
* Holzendorfer Pfarrhaus von 1779&lt;br /&gt;
* [[Dorfkirche Zaschendorf]], Fachwerkkirche aus dem 17. Jahrhundert&lt;br /&gt;
* Herrenhaus Tessin, aus dem 18. Jahrhundert&lt;br /&gt;
* Herrenhaus Nutteln am [[Mickowsee]], eingeschossiger [[Historismus|historistischer]] Klinkerbau mit Türmchen aus dem späten 19. Jahrhundert&lt;br /&gt;
* [[Herrenhaus Wendorf]], im Volksmund auch als &amp;#039;&amp;#039;Jagdschloss Wendorf&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, erbaut 1904–1906 nach Entwurf von [[Paul Korff]], [[Reformarchitektur]], nach wechselvoller Geschichte heute &amp;#039;&amp;#039;Schlosshotel Wendorf&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Herrenhaus Zaschendorf (Gutshaus), ehemals repräsentativer Bau mit spät[[Klassizismus (Architektur)|klassizistischen]] Gliederungen, erbaut um 1820, in erhöhter Lage umgeben von einem Park, zur Ruine verfallen, heute teilweise wiederaufgebaut und bewohnt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Günther Uecker]] (* 1930 in Wendorf; † 2025), Maler und Objektkünstler&lt;br /&gt;
* [[Theodor Hoffmann (Admiral)|Theodor Hoffmann]] (* 1935 in Gustävel; † 2018), Minister für Nationale Verteidigung der DDR und Chef der NVA&lt;br /&gt;
* [[Karin Gregorek]] (* 1941 in Wendorf; † 2023), Schauspielerin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Schlie]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin&amp;#039;&amp;#039; III. Band: &amp;#039;&amp;#039;Die Amtsgerichtsbezirke Hagenow, Wittenburg, Boizenburg, Lübtheen, Dömitz, Grabow, Ludwigslust, Neustadt, Crivitz, Brüel, Warin, Neubuckow, Kröpelin und Doberan.&amp;#039;&amp;#039; Schwerin 1899, Neudruck 1993, ISBN 3-910179-14-2.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Horst Ende (Kunsthistoriker)|Horst Ende]], Niklot Beste |Titel=Dorfkirchen in Mecklenburg |Auflage= |Verlag=Evangelische Verlagsanstalt |Ort=Berlin |Datum=1975 |DNB=750496630 |Seiten=149–150}}&lt;br /&gt;
* Tilo Schöfbeck: &amp;#039;&amp;#039;Das Land Sternberg im Mittelalter (7.–13. Jh.). Genese einer Kulturlandschaft im Gebiet der Warnower.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Slawen und Deutsche im Hochmittelalter östlich der Elbe.&amp;#039;&amp;#039; Band 8, Studien zur Archäologie Europas. Bonn 2008, ISBN 978-3-7749-3485-6&lt;br /&gt;
* Erika Borchardt: &amp;#039;&amp;#039;Zaschendorf&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Sagenhafte Orte um den Schweriner See.&amp;#039;&amp;#039; EDITION digital (Verlag), 2011, ISBN 978-3-96521-164-3, S. 141–143.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [[Mecklenburgisches Urkundenbuch]] (MUB)&lt;br /&gt;
* [[Verein für mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde|Mecklenburgische Jahrbücher]] (MJB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Ludwigslust-Parchim}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7604477-4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kuhlen-Wendorf| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindegründung 2004]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
	</entry>
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