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	<title>Kufa - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Afus199620 am 30. April 2026 um 21:26 Uhr</title>
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		<updated>2026-04-30T21:26:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort im Irak&lt;br /&gt;
|Breitengrad      = 32/01/47/N&lt;br /&gt;
|Längengrad       = 44/23/41/E&lt;br /&gt;
|Höhe             = 30&lt;br /&gt;
|Fläche           = &lt;br /&gt;
|Einwohner        = 149217&lt;br /&gt;
|EinwohnerStand   = 2024&lt;br /&gt;
|VorwahlStadt     = &lt;br /&gt;
|VorwahlLand      = &lt;br /&gt;
|Bürgermeister    = &lt;br /&gt;
|Stadtplan        = &lt;br /&gt;
|Bild             = Kufa Mosque.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Die Große Moschee 2004&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kufa&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{arS|الكوفة}}, &amp;#039;&amp;#039;al-Kūfa&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Stadt im [[Irak]]. Sie liegt am Ufer des [[Euphrat]], rund 10 Kilometer nordöstlich von [[Nadschaf]] in der [[Provinz Nadschaf]]. Die Einwohnerzahl beträgt 149.217 (Stand Volkszählung 2024).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.citypopulation.de/de/iraq/cities/ |titel=Irak: Gouvernements &amp;amp; Städte - Einwohnerzahlen, Karten, Grafiken, Wetter und Web-Informationen |abruf=2026-04-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Stadt war in frühislamischer Zeit sehr bedeutend. Die sogenannte [[Kufische Schrift]] ist nach ihr ebenso benannt wie die Kopfbedeckung [[Kufiyya]] ([[Palästinensische Kufiya|Palästinensertuch]]). In Kufa steht die [[Große Moschee von Kufa|Große Moschee]], eine der ältesten Moscheen der islamischen Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Region gehörte in vorislamischer Zeit zum Machtbereich der persischen [[Sassaniden]], die in der Nähe des heutigen Kufa im Jahre 634 ein angreifendes muslimisches Heer zurückschlagen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kufa wurde im Jahre 638 als [[Misr]] (arabische Lagerstadt) gegründet, als dort 30.000 Veteranen angesiedelt wurden (wobei die Badschīla die größte Stammesgruppe bildeten). Kufa war nach Ansicht mancher die erste eigentliche „[[Hauptstadt]]“ des islamischen Reiches, da sich dort auch zahlreiche Verwaltungseinrichtungen befanden. Bis in die Zeit [[ʿUthmān ibn ʿAffān|Uthmans]] hatten dort allerdings auch Anhänger des [[Musailima]] aus dem Stamm der Banū Hanīfa ihre eigene Moschee.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. van Ess: &amp;#039;&amp;#039;Theologie und Gesellschaft, Bd. 1&amp;#039;&amp;#039;, S. 4.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kalif [[ʿUmar ibn al-Chattāb]] setzte 641 den Prophetengefährten ʿAmmār ibn Yāsir als Statthalter von Kufa ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[Hermann Reckendorf (Orientalist, 1863)|H. Reckendorf]]: &amp;#039;&amp;#039;ʿAmmār ibn Yāsir&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[The Encyclopaedia of Islam. New Edition]], Bd. 1&amp;#039;&amp;#039;, S. 448b.&amp;lt;/ref&amp;gt; 657 machte der vierte Kalif [[ʿAlī ibn Abī Tālib]] Kufa zu seiner Hauptstadt. Nach seiner Ermordung und der Selbstproklamierung [[Muʿāwiya I.|Muʿāwiyas]] zum Kalifen wurde Kufa zum Zentrum der [[Aliden|alidischen]] Opposition gegen die [[Umayyaden]]. Während des [[Fitna (Islam)|Zweiten Bürgerkriegs]] machte sich die Stadt für knapp zwei Jahre (685–687) unter [[al-Muchtār ibn Abī ʿUbaid]] selbständig.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[Gernot Rotter]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Umayyaden und der zweite Bürgerkrieg. 680–692&amp;#039;&amp;#039; (Abhandlungen für die Kunde des Morgenlandes; Bd. 45,3). Verlag Franz Steiner, Wiesbaden 1982. S. 93–106.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Mitte des 8. Jahrhunderts expandierte von Kufa aus die [[Hanafiten|hanafitische]] Rechtsschule.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. van Ess: &amp;#039;&amp;#039;Theologie und Gesellschaft, Bd. 1&amp;#039;&amp;#039;, S. 149.&amp;lt;/ref&amp;gt; Gleichzeitig war Kufa ein wichtiges Zentrum der [[Schia]]. So ging von Kufa die [[Zaiditen|zaiditische]] Ausrichtung der Schia aus, deren Begründer [[Zaid ibn ʿAlī]] 739/40 hier einen Aufstand gegen die [[Umayyaden]] angeführt hatte und während der Straßenkämpfe umkam. Nachdem im August 749 die Truppen von [[Abū Muslim]] die Stadt eingenommen und die Umaiyaden beseitigt hatten, wurde der Schiitenführer Abū Salama als Gouverneur über die Stadt eingesetzt. Er bemühte sich darum, den [[Aliden]] das Kalifat zu sichern, doch blieben diese Versuche erfolglos, weil die verschiedenen Aliden, die er anschrieb, nicht reagierten, dafür aber die [[Abbasiden]] ihren Anspruch auf den Thron geltend machten.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[Heinz Halm]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Schia&amp;#039;&amp;#039;. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt, 1988. S. 32.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 28. November 749 wurde [[Abu l-Abbas as-Saffah]] in der großen Moschee von Kufa zum neuen Kalifen ausgerufen, womit der Übergang der Macht von den Umaiyaden zu den Abbasiden vollzogen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Buhlul]] (um 749–805), Sufi (islamischer Mystiker), Musiker, Bettler und Stadtnarr&lt;br /&gt;
* [[al-Kindī]] (um 800–837), Wissenschaftler, Mathematiker, Arzt und Musiker&lt;br /&gt;
* [[Abū Hanīfa]] (um 699-767), Islamischer Großgelehrter des Rechts (Fiqh)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Städte im Irak]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hischam Djait]]: &amp;#039;&amp;#039;al-Kufa. Naissance de la ville islamique&amp;#039;&amp;#039; (Islam d&amp;#039;hier et d&amp;#039;aujourd&amp;#039;hui; Bd. 29). Maisonneuve et Larose, Paris 1986, ISBN 2-7068-0927-2.&lt;br /&gt;
* [[Josef van Ess]]: &amp;#039;&amp;#039;Theologie und Gesellschaft im 2. und 3. Jahrhundert der Hidschra. Eine Geschichte des religiösen Denkens im frühen Islam, Bd. 1&amp;#039;&amp;#039;. De Gruyter, Berlin 1991, ISBN 3-11-011859-9&amp;lt;ref&amp;gt;Das gesamte Werk umfasst sechs Bände.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Najam Iftikhar Haider: &amp;#039;&amp;#039;The origins of the Shīʿa: identity, ritual, and sacred space in eighth-century Kūfa.&amp;#039;&amp;#039; Cambridge 2011.&lt;br /&gt;
* Michael G. Morony: &amp;#039;&amp;#039;Iraq after the Muslim Conquest&amp;#039;&amp;#039; (Princeton Studies on the Near East). University Press, Princeton, N.J. 1984, ISBN 0-691-05395-2, S. 239ff.&lt;br /&gt;
* Yaron Friedman: &amp;quot;&amp;#039;Kūfa is Better&amp;#039; The Sanctity of Kūfa in Early Islam and Shī&amp;#039;ism in Particular&amp;quot; in &amp;#039;&amp;#039;Le Muséon&amp;#039;&amp;#039; 126 (2013) 203-237.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4356555-4|LCCN=n/87/137832|VIAF=156031096}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kufa| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Hauptstadt (Irak)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Afus199620</name></author>
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