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	<title>Krypta - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Leuni am 27. April 2026 um 06:46 Uhr</title>
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		<updated>2026-04-27T06:46:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Weiterleitungshinweis|Unterkirche}}&lt;br /&gt;
[[Datei:MemlebenCrypta.jpg|mini|Spätromanische Krypta der [[Pfalz und Kloster Memleben|Klosterruine von Memleben]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Krypta des Freisinger Doms 2012.jpg|mini|Krypta des [[Freisinger Dom]]s]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Trier Krypta St Matthias 1.jpg|mini|[[Benediktinerabtei St. Matthias|St. Matthias, Trier]], mit Gräbern der Heiligen Eucharius, Valerius und des Apostels Matthias]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Braunschweiger Dom Krypta Heinrichs des Loewen (2012).JPG|mini|[[Braunschweiger Dom]]: Krypta Heinrichs des Löwen. Links: Sarkophag [[Heinrich der Löwe|Heinrichs des Löwen]], rechts: Sarkophag seiner zweiten Ehefrau [[Mathilde Plantagenet]]. Im Hintergrund ein Sarkophag, in dem sich die sterblichen Überreste mehrerer [[Brunonen]] befinden, nämlich: Markgräfin [[Gertrud die Ältere von Braunschweig|Gertruds der Älteren von Braunschweig]], die um 1030 die erste Domkirche gegründet hatte, Markgraf [[Ekbert II. (Meißen)|Ekberts II. von Meißen]] und [[Gertrud die Jüngere von Braunschweig|Gertruds der Jüngeren von Braunschweig]], Schwester Ekberts II. und Urgroßmutter Heinrichs des Löwen.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Krypta mit Albertus Magnus Grab in St. Andreas, Köln.jpg|alternativtext=Krypta nach 1945 in St. Andreas, Köln|mini|Krypta in [[St. Andreas (Köln)|St. Andreas]] in Köln (Sarkophag [[Albertus Magnus]])]]&lt;br /&gt;
Eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Krypta&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{grcS|κρυπτή|kryptḗ|de=verborgener Gang, Gewölbe, [[Gruft]]}}&amp;lt;ref&amp;gt;{{Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache |Stichwort=Krypta |Linktext=Krypta, die |Abruf=2019-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;), manchmal auch als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Unterkirche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, ist ein unter dem [[Chor (Architektur)|Chor]] ([[Apsis]]) oder unterhalb des [[Altar]]s christlicher [[Sakralbau|Kirchen]] befindlicher Raum, der in der Regel für Heiligengräber (auch [[Reliquienschrein]]e) und Altäre diente. In der Krypta befanden sich anfänglich nach frühchristlichem Brauch die [[Reliquie]]n eines [[Märtyrer]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorläuferbauten ===&lt;br /&gt;
Als Vorläufer der Krypta ({{grcS|κρυπτός|kryptós|de=verborgen, geheim}}) gelten die frühchristlichen unterirdischen Grabanlagen vor den Mauern des antiken [[Rom]]s. Über einigen dieser Gräber wurden später Kirchen errichtet, wie z.&amp;amp;nbsp;B. [[Petersdom#Konstantinische Basilika (Alt-St. Peter)|Alt-St. Peter]] in Rom, das auf dem Grab des Jüngers [[Simon Petrus|Petrus]] erbaut worden sein soll. Das Grab befindet sich in den meisten Fällen unter der [[Apsis]], in der [[Romanik]] manchmal unter dem West[[Chor (Architektur)|chor]]. Das eigentliche Heiligengrab unter dem [[Altar]] kann als kleine, nicht begehbare Kammer ausgebildet sein, die über einen kleinen Vorraum, der &amp;#039;&amp;#039;[[Confessio]]&amp;#039;&amp;#039; genannt wird, besichtigt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stollenkrypta ===&lt;br /&gt;
Die ersten Krypten wurden in Stollen angelegt, weshalb sie &amp;#039;&amp;#039;Stollenkrypta&amp;#039;&amp;#039; genannt werden. Um Nähe zum Grab zu erzeugen, ließ man den Stollen der Apsis folgen, wodurch ein Umgang um das Grab entstand. Diese Form wird „Ringkrypta“ genannt. Die erste Ringkrypta findet man in [[Alt-St. Peter]] um 590. Als Anbau zur Ringkrypta entstand die Außenkrypta, in der sich vor allem geistliche Würdenträger bestatten ließen, was Altäre für Gedenkgottesdienste nötig machte. Die erste Außenkrypta findet man in [[Brixworth]], [[England]], sie wurde im frühen 8. Jahrhundert errichtet. Die Blütezeit der Krypta als Bauform war die Romanik, in der Form der Hallenkrypta, die sich aus der Ringkrypta mit Außenkrypta entwickelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hallenkrypta ===&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Hallenkrypta&amp;#039;&amp;#039; ist mehrschiffig und erstreckt sich oft bis unter das [[Querschiff]] der Kirche. Ihre Höhe machte es nötig, den Chor anzuheben. Die Hallenkrypta des [[Speyerer Dom]]s ist z.&amp;amp;nbsp;B. sieben Meter hoch und besitzt sieben Altarnischen, wodurch eine „Unterkirche“ entstand. Die Anlage vieler Krypten dürfte auf herrscherliche Wünsche zurückgehen, selber nahe bei Heiligengräbern bestattet zu werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Möhle: &amp;#039;&amp;#039;Die Krypta als Herrscherkapelle.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Archiv für Kulturgeschichte]].&amp;#039;&amp;#039; 73, 1991, S. 1 ff. ([http://www.digizeitschriften.de/dms/img/?PID=GDZPPN000207284 digizeitschriften.de] [eingeschränkter Zugriff]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit dem Aufkommen der Gotik verschwand die Krypta, da nun Märtyrer und deren Reliquien in [[Schrein]]en verwahrt und oberirdisch in Umgangschören offen zur Schau gestellt wurden und die fürstliche [[Memorialwesen|Memorialkultur]] jetzt in öffentlicheren Bereichen des Kirchenbaus stattfand. Kirchen der Reform- und Bettelorden verfügen in der Regel nicht über Krypten, da sie nicht über Heiligengräbern errichtet wurden, das Gleiche gilt fast ausnahmslos für einfache Pfarrkirchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutende Krypten (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste|breite=30em|liste=&lt;br /&gt;
* Krypta in [[San Zeno Maggiore]], Verona&lt;br /&gt;
* Krypta des [[Völkerschlachtdenkmal|Völkerschlachtdenkmals Leipzig]]&lt;br /&gt;
* Krypten in der [[Kloster Sankt Emmeram|Basilika St. Emmeram]] ([[Regensburg]], Deutschland): Ringkrypta (vor 791), Ramwoldskrypta (ca. 980) und Wolfgangskrypta (1052)&lt;br /&gt;
* Krypten von [[St. Michael (Hildesheim)|St. Michael]] (1010–1015), des [[Hildesheimer Dom|Mariendomes]] (872) und von [[St. Mauritius (Hildesheim)|St. Mauritius]] (1058–1072) in [[Hildesheim]]&lt;br /&gt;
* Krypta der Basilika [[Benediktinerabtei St. Matthias|St. Matthias]] mit Apostelgrab  in [[Trier]]&lt;br /&gt;
* Krypta des [[Paderborner Dom]]s&lt;br /&gt;
* Krypta der [[Hauptkirche St. Michaelis (Hamburg)]]&lt;br /&gt;
* Krypta des [[Braunschweiger Dom]]s&lt;br /&gt;
* Krypta des [[Mönchengladbacher Münster]]s&lt;br /&gt;
* Krypta des [[Speyerer Dom#Krypta|Speyerer Doms]]&lt;br /&gt;
* Krypta des [[Fuldaer Dom]]s&lt;br /&gt;
* Krypta des [[Freisinger Dom]]s&lt;br /&gt;
* Krypta in [[Kloster Neuenberg]]&lt;br /&gt;
* Krypta der [[Stiftskirche St. Servatius (Quedlinburg)#Krypta|Stiftskirche St. Servatius (Quedlinburg)]] (um 1070)&lt;br /&gt;
* Krypta im [[Dom zu Gurk]] ([[Kärnten]], [[Österreich]])&lt;br /&gt;
* Krypta im [[Stift Schlägl]] ([[Oberösterreich]], Österreich)&lt;br /&gt;
* Krypta im [[Dom zu Lund]] ([[Schweden]])&lt;br /&gt;
* Krypta im [[Petersdom]] ([[Rom]], [[Italien]]), siehe [[Vatikanische Grotten]]&lt;br /&gt;
* Krypta der [[Basilica Pontificia di San Nicola]] ([[Bari]], [[Italien]])&lt;br /&gt;
* Krypta der [[Matthiaskirche (Budapest)]], [[Ungarn]]&lt;br /&gt;
* Leonhardskrypta in der [[Wawel-Kathedrale]] ([[Krakau]], [[Polen]], um 1038)&lt;br /&gt;
* [[Krypta von San Antolín]] in der Kathedrale von [[Palencia]], [[Spanien]]&lt;br /&gt;
* Krypta der [[Peterskirche Görlitz]]&lt;br /&gt;
* Krypta der [[St-Victor (Marseille)|Abteikirche St-Victor in Marseille]] mit Sammlung frühchristlicher Sarkophage&lt;br /&gt;
* Krypta von [[St. Andreas (Köln)|St. Andreas, Köln]] mit dem römischen Sarkophag des [[Albertus Magnus]]. Ungewöhnlich: Die Romanische Krypta wurde im Spätmittelalter zugeschüttet und beim Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg freigelegt und mit neuen Stützpfeilern versehen.&lt;br /&gt;
* Doppelkrypta in der Kathedrale [[Ste-Anne (Apt)|Ste-Anne]] in [[Apt]], Provence, Frankreich&lt;br /&gt;
* Krypta in der Klosterruine von [[Kloster St. Wigbert (Göllingen)|St. Wigbert]] in [[Göllingen (Kyffhäuserland)|Göllingen]] ([[Kyffhäuserland]])&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Kunst-Krypta]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ulrich Rosner: &amp;#039;&amp;#039;Die ottonische Krypta&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Abteilung Architekturgeschichte des Kunsthistorischen Instituts der Universität Köln.&amp;#039;&amp;#039; Band 40). [[Universität Köln]], Köln 1991, {{DNB|920497829}} (Zugl.: Köln, Univ., Diss., 1991).&lt;br /&gt;
* Uwe Lobbedey: &amp;#039;&amp;#039;Ottonische Krypten. Bemerkungen zum Forschungsstand an Hand ausgewählter Beispiele.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Gerd Althoff]], [[Ernst Schubert (Historiker)|Ernst Schubert]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Herrschaftsrepräsentation im ottonischen Sachsen&amp;#039;&amp;#039; (= Konstanzer Arbeitskreis für Mittelalterliche Geschichte: &amp;#039;&amp;#039;Vorträge und Forschungen.&amp;#039;&amp;#039; Band 46) [Tagung des Konstanzer Arbeitskreises für Mittelalterliche Geschichte vom 22.–25. März 1994]. Sigmaringen 1998, ISBN 3-7995-6646-5, S. 77–102.&lt;br /&gt;
* [[Günther Binding]]: &amp;#039;&amp;#039;Quellen, Brunnen und Reliquiengräber in Kirchen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Archäologie des Mittelalters.&amp;#039;&amp;#039; 3, 1975, {{ISSN|0340-0824}}, S. 37–56.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Crypts|Krypten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4165830-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grabbau (Christentum)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirche (Architektur)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krypta| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Typ von Innenräumen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Leuni</name></author>
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