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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Kryoturbation</id>
	<title>Kryoturbation - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T13:35:56Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kryoturbation&amp;diff=163757&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Acky69: zus. Link</title>
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		<updated>2022-11-12T18:36:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;zus. Link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kryoturbation&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Griechische Sprache|griech.]] &amp;#039;&amp;#039;kryos&amp;#039;&amp;#039; ‚Frost‘ und [[Latein|lat.]] &amp;#039;&amp;#039;turbare&amp;#039;&amp;#039; ‚umherwirbeln‘) ist die Durchmischung des oberflächennahen Untergrundes durch [[Gefrieren]] und Wieder[[auftauen]]. Die Kryoturbation ist ein Phänomen der [[Periglazial]]gebiete, das heißt, der Prozess ist wesentlich an das Vorhandensein von [[Permafrostboden|Permafrost]] gebunden, es handelt sich um eine Periglazial[[Geomorphologie|morphologie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kryoturbation erfordert eine gewisse Wassersättigung sowie [[Frost-Tau-Wechsel|Auftau- und Gefrierzyklen]]. Die sommerliche [[Auftauboden|Auftauschicht]] über dem Permafrost wird in der Fachsprache als &amp;#039;&amp;#039;active layer&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet und stellt den Wirkungsbereich der Kryoturbation dar. Die Auftautiefe beträgt meist 50 bis 70&amp;amp;nbsp;cm.&lt;br /&gt;
[[Datei:Wandern Schweiz auf Cassons bei Flims.jpg|mini|[[Frostmusterboden]] auf dem [[Fil de Cassons]] bei [[Flims]] (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ice-wedge hg.jpg|mini|[[Eiskeil|Eiskeilpolygone]] in [[Spitzbergen (Inselgruppe)|Spitzbergen]]]]&lt;br /&gt;
== Prozessablauf ==&lt;br /&gt;
Durch den Permafrost im Untergrund ist das Versickern des Wassers aus der sommerlichen Auftauschicht erheblich eingeschränkt bzw. unmöglich. Dadurch ergibt sich eine hohe Wassersättigung im &amp;#039;&amp;#039;active layer&amp;#039;&amp;#039;. Das Wiedergefrieren dieser Auftauschicht zum Winter hin erfolgt von oben nach unten. Dadurch entsteht ein [[Auflast]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;druck im Bereich zwischen dem Permafrost im Untergrund und der wiedergefrorenen Schicht des Oberbodens. Durch die Wassersättigung des [[Substrat (Boden)|Substrat]]es wird ein Auspressen des [[schlamm]]igen [[Feinboden]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;materials durch Spalten und Risse an die Oberfläche ermöglicht. Das schlammige Material fließt dabei meist [[Fladenbrot|fladen]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;artig an der Oberfläche aus. Die vielfache Wiederholung dieses Prozesses über viele Auftau- und Gefrierzyklen hinweg führt zu einer Durchmischung der gesamten Auftauschicht (&amp;#039;&amp;#039;active layer&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kryoturbation ruft weiterhin Prozesse wie beispielsweise die [[Sackung]] bei Auftauböden und die [[Frosthub|Frosthebung]] hervor. Hierdurch entstehen zum Beispiel [[Frostmusterboden|Frostmusterböden]] und [[Taschenboden|Taschenböden]] oder [[Oberflächenform]]en wie [[Palsa|Palsen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Folgen ==&lt;br /&gt;
Kryoturbation führt u.&amp;amp;nbsp;U. zu Beschädigungen an [[Artefakt (Archäologie)|Artefakt]]en. Dadurch ausgelöste Kantenbeschädigungen werden als Kryoretusche bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Boden (Bodenkunde)#Bodenbildende Prozesse|Bodenbildende Prozesse]]&lt;br /&gt;
* [[Frostgare]]&lt;br /&gt;
* [[Frostverwitterung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* L. Eißmann: &amp;#039;&amp;#039;Periglaziäre Prozesse und Permafroststrukturen aus sechs Kaltzeiten des Quartärs. Ein Beitrag zur Periglazialgeologie aus der Sicht des Saale - Elbe - Gebietes.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Altenburger Naturwissenschaftliche Forschungen.&amp;#039;&amp;#039; Band 1). Mauritianum, Altenburg 1981, {{DNB|820062073}}.&lt;br /&gt;
* Arno Semmel: &amp;#039;&amp;#039;Periglazialmorphologie.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Erträge der Forschung.&amp;#039;&amp;#039; Band 231). Wiss. Buchges., Darmstadt 1994, ISBN 3-534-01221-6.&lt;br /&gt;
* Bernhard Krummenacher u. a.: &amp;#039;&amp;#039;Periglaziale Prozesse und Formen im Furggentälti, Gemmipass.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Eidgenössisches Institut für Schnee- und Lawinenforschung Mitteilungen.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 56). [[WSL-Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF|Eidgenössisches Institut für Schnee- und Lawinenforschung]], Davos 1998.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodenkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glaziologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Permafrost]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Acky69</name></author>
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