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	<title>Krusta - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-25T18:32:14Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Krusta&amp;diff=536350&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: Änderungen von ~2025-33378-95 (Diskussion) auf die letzte Version von Thorbjoern zurückgesetzt</title>
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		<updated>2025-11-14T13:37:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2025-33378-95&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2025-33378-95&quot;&gt;~2025-33378-95&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:~2025-33378-95&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:~2025-33378-95 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Thorbjoern&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Thorbjoern (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Thorbjoern&lt;/a&gt; zurückgesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Krusta-2023.png|mini|Krusta (in Form der sog. „Teufelskrusta“) mit scharf gewürztem Hackfleisch und Wurst, aus charakteristischem mischbrotartigem Teig.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Krusta-2023-2.png|mini|Typisches, quadratisches Segment aus charakteristischem mischbrotartigem Teig.]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Krusta&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war in  der [[Küche der Deutschen Demokratischen Republik|DDR-Gastronomie]] eine Eigenkreation, welche wie die [[Pizza]] sehr beliebt war. Die von einem Jugendkollektiv entwickelte Idee der Krusta wurde als „ein bißchen Thüringer [[Zwiebelkuchen]], etwas spanische [[Tortilla (Spanien)|Tortilla]], verwandt mit der italienischen Pizza“ umschrieben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schaulies&amp;quot;&amp;gt;Ilse Schaulies: &amp;#039;&amp;#039;Eine Krusta ist eben eine Krusta …&amp;#039;&amp;#039;, in Berliner Zeitung, Nr. 203, 26. August 1976, S. 12.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 1976 eröffnete in der Stargarder Straße 3 in [[Ost-Berlin]] mit der &amp;#039;&amp;#039;Krusta-Stube&amp;#039;&amp;#039; die erste [[HO (Handelsorganisation)|HO]]-[[Gaststätte]], welche die Krusta in verschiedenen Varianten auf der [[Speisekarte]] hatte. Betrieben wurde die Einrichtung damals von den Erfindern der Krusta, einem Jugendneuererkollektiv. Die Betreiber behaupteten damals in der DDR-Presse: „Wir machen die besten Krusta der Welt.“ Pro Tag wurden dort 400 Krusta-Gerichte verzehrt. Die Krusta hatte man damals den Gästen als eine Art „Berliner Pizza“ vorgestellt, sie war als eine warme Zwischenmahlzeit gedacht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schaulies&amp;quot; /&amp;gt; Dass die Krusta die Pizza in der DDR verdrängen oder gar ersetzen sollte, ist nicht erkennbar. Pizza wurde auch weiterhin überall angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der spezielle Hefeteigboden wurde vom Backwarenkombinat Berlin bezogen. Er basierte auf einem eher dunklen, [[Mischbrot|mischbrotartigen]] [[Teig]]. Auf den Boden kam ein Arrangement aus Fleisch, Wurst, Obst, Gemüse wie Zwiebeln und Paprika, Eier sowie verschiedene Gewürze. Die Krusta wurde im Backofen gebacken und kam dann noch einmal kurz in den Grill. Danach wurde sie in 12 × 12 cm große rechteckige Stücke geschnitten. Krusta gab es 1978 in 31 Varianten. Da die einzelnen Backwerke nur 12 × 12 cm groß waren, konnte man davon gleich mehrere Varianten probieren.&amp;lt;ref&amp;gt;BZ: &amp;#039;&amp;#039;Überraschung in der Krusta-Stube&amp;#039;&amp;#039;, in Berliner Zeitung, Nr. 250, 22. Oktober 1977, S. 8.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Helga Born: &amp;#039;&amp;#039;Einmalige Gaumenfreuden&amp;#039;&amp;#039;, in Neue Zeit, Nr. 41, 17. Februar 1978, S. 8.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Krusta-Stuben konnte sich der Gast auf den großen Blechen mit den Krustasorten das Menü an den dort ausgestellten Krusta-Quadraten selbst zusammenstellen.&amp;lt;ref&amp;gt;Dieter: &amp;#039;&amp;#039;Moment mal … Krusta-Stube&amp;#039;&amp;#039;, in Neue Zeit, Nr. 259, 2. November 1978, S. 8.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Krusta-Stuben hatten die Preisstufe III. Der ungewöhnliche Name war von brutzeln und knusprig abgeleitet. Zu den beliebten Gerichten gehörte die „Teufelskrusta“, die „Zwiebel-, Eier- und Hackfleischkrusta“ sowie die „Schwarzmeerkrusta“. Die Schwarzmeerkrusta bestand dabei aus Hefeteig, Salamiwürfeln, Sardellen, Tomatenscheiben, Zwiebeln und Käse. Beliebt war auch die „Krautkrusta“ die aus einer Mischung von verschiedenen vorgegarten Kohlsorten bestand. Man trank zur Krusta Weiß- oder Rotwein, Bier, Saft oder [[Wermut (Getränk)|Wermut]]. Oft wurde dazu in den Krusta-Stuben noch eine Gemüsesuppe angeboten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schaulies&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angeboten wurden bei der Eröffnung 1976 u. a. Eier-, Zwiebel-, [[Duvec|Plowdiwer Guwetsch]]- und Schwarzmeerkrusta aus Hefeteig und mit Käse überbacken.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Originelle Krusta-Stube&amp;#039;&amp;#039; in &amp;#039;&amp;#039;Neues Deutschland&amp;#039;&amp;#039; vom 29. Juli 1976, Seite 6&amp;lt;/ref&amp;gt; Beispiele für die möglichen Variationen waren:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geflügelkrusta&amp;#039;&amp;#039;, mit [[Huhn|Hühnerfleisch]] und [[Gemüse]] belegt&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zwiebel-, Eier- und Hackfleischkrusta&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Spreewald]]krusta&amp;#039;&amp;#039;, belegt mit einer Mischung aus [[Sauerkraut]], [[Hackfleisch]] und [[Rahm#Sauermilchprodukte aus Rahm|saurer Sahne]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Schäfer, Klaus |Titel=Dr. Oetker – iss doch wenigstens das Fleisch! 100 Jahre Schulkochbuch - 100 Jahre Ernährungskultur |Verlag=Dr. Oetker Verlag |Datum=2011 |ISBN=978-3-7670-0656-0 |Seiten=101}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Teufelskrusta&amp;#039;&amp;#039;, belegt mit scharf gewürztem Fleisch und mit [[Käse]] überbacken&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schwarzmeerkrusta&amp;#039;&amp;#039;, belegt mit Salamiwürfeln, Sprotten, Tomatenscheiben, Zwiebeln und mit Käse überbacken&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Krautkrusta&amp;#039;&amp;#039;, belegt mit einer Mischung von Weißkohl, Wirsingkohl, Rotkohl, Zwiebeln und Paprika&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Deutsche Wiedervereinigung|Deutschen Wiedervereinigung]] verschwanden langsam die Krusta-Stuben. Im Jahre 1994 gab es noch eine Krusta-Stube in Berlin, die sich „bb’s Krusta Stube“ nannte und wo noch Krustagerichte auf der Speisekarte standen.&amp;lt;ref&amp;gt;Speisekarte von bb’s Krusta Stube vom 17. Januar 1994&amp;lt;/ref&amp;gt; In einigen Städten, beispielsweise Leipzig-[[Connewitz]], kann man nach wie vor Krustastuben finden, die allerdings auch artverwandte Speisen wie Pizza anbieten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.pizzeria-kruste-vegan-leipzig.de/#cat3 |titel=Pizzeria Kruste + Vegan - Essen online bestellen in Leipzig |abruf=2023-01-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Wolfgang Hinze, Bernd Bosler |Titel=Prinziplösung Spezialimbißgaststätte Krusta |Reihe=Forschungsergebnisse, Informationen |BandReihe=1 |Verlag=Rationalisierungs- und Forschungszentrum Gaststätten, Hotels, Gemeinschaftsverpflegung |Ort=Berlin |Datum=1977 |Kommentar=Auslfg.: Leipzig : Bücherstube Gutenberg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.mdr.de/geschichte/ddr/alltag/pizza-krusta-ddr-102.html Krusta – die DDR-Variante der Pizza] auf mdr.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Essen und Trinken (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Speise aus Getreideprodukten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fast Food]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sprache (DDR)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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