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	<title>Krumme Grafschaft - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T10:46:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Krumme_Grafschaft&amp;diff=1385539&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Laurentianus: entrötet</title>
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		<updated>2026-02-03T11:15:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;entrötet&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Krumme Grafschaft&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine [[Freigrafschaft]] innerhalb der [[Grafschaft Mark]] auf Gebietsanteilen  der heutigen Städte [[Dortmund]], [[Bochum]] und [[Witten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebiet zählte ursprünglich zur Bochumer Freigrafschaft. Nach der [[Nienbrügge (Hamm)#Altenaische Erbteilung|Altenaischen Erbteilung]] gelangte es in den Besitz der [[Isenberg (Adelsgeschlecht)|altenaisch-isenbergischen Linie des Hauses Berg]] ([[Arnold von Altena]]/[[Friedrich von Isenberg]]).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.manfred-hiebl.de/genealogie-mittelalter/berg_und_altena_grafen_von/arnold_graf_von_berg_altena_isenburg_+_1209.html Genealogie Mittelalter].&amp;lt;/ref&amp;gt; Wie die übrigen isenbergischen Besitztümer ging die Krumme Grafschaft nach dem gewaltsamen Tod des Kölner Erzbischofs [[Engelbert I. von Köln]] zunächst in die Hand von [[Adolf I. von der Mark]] über, um dann 1243 im Zuge der [[Isenberger Wirren]] an die Isenberger bzw. Limburger unter [[Dietrich von Altena-Isenberg]] zurückzufallen. So wird berichtet, dass Dietrich (unter dem Namen Theodor von Limburg) und sein Sohn Johann im Jahre 1271 im Beisein des Edlen von Volmarstein und einiger anderer Ritter auf dem Friedhof der Kirche zu [[Kirchhörde]] ihrem Blutsverwandten, dem Ritter Albert von Hörde, die &amp;quot;Krumme Grafschaft&amp;quot; verpfändeten, die deshalb so genannt wurde, weil sie außerhalb der Limburger Herrschaft lag. Die Freigrafschaft war dabei kein Herrschaftsbereich, sondern ein Gerichtsbezirk mit neun Freistühlen.&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Gronemann, Kleine Geschichte der Ämter Barop und Kirchhörde. 1987.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Krumme Grafschaft umfasste unter anderem die Bauerschaften [[Langendreer]], [[Düren (Witten)|Düren]], [[Stockum (Witten)|Stockum]], [[Oespel]] mit den darin gelegenen [[Freigut (Rechtsgeschichte)|Freigütern]]. Ein [[Freigericht (Freigrafschaft)|Freigericht]] befand sich auch zu [[Brünninghausen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dietrichs [[Grafschaft Limburg]] lag eingebettet zwischen der Kölnischen [[Freigrafschaft Volmarstein]] und dem Kölnischen [[Amt Menden (Sauerland)|Amt Menden]]. Es bildete somit eine Enklave im Nordteil der [[Grafschaft Mark|märkischen]] [[Grafschaft Altena]]. Eingebettet in märkisches Gebiet lagen zudem der an die [[Ruhr]] angrenzende [[Reichshof Westhofen]], die Xantener Immunität Schwerte unter der Vogtei der [[Herzogtum Kleve|Grafen von Kleve]] und die Gerichte Hegenichusen/Hengsen und Herreke/Opherdicke, die seit 1176 kölnisch waren und in der Lehnschaft der Edelherren der [[Herrschaft Ardey|Grafschaft und späteren Herrschaft Ardey]] standen. Gemeinsam bildeten diese Besitzungen einen aus Sicht der [[Haus Mark (Adelsgeschlecht)|Grafen von der Mark]] störenden Korridor, der eine Vereinigung der Grafschaft Altena mit dem ebenfalls märkischen Go Unna für lange Zeit verhinderte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Krumme Grafschaft bildete zusammen mit der [[Grafschaft Dortmund|Reichsgrafschaft Dortmund]] einen zweiten Korridor, der den Go Unna von den märkischen Teilen der [[Grafschaft Bochum]] trennte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die isenbergischen Besitztümer verhinderten somit die Herausbildung eines geschlossenen Territoriums namens [[Grafschaft Mark]], was der Interessenlage der Kölner Erzbischöfe und [[Herzogtum Westfalen|Herzöge von Westfalen]] entsprach, nicht jedoch jener von Graf [[Adolf I. von der Mark]] und seinen Nachfolgern. Doch mussten sie diese politische Lage zunächst hinnehmen, da sie nach dem Friedensschluss mit den [[Isenberg (Adelsgeschlecht)|Isenbergern]] kein Interesse an einer weiteren Auseinandersetzung mit dem Haus Isenberg haben konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1282 gelang es jedoch Graf [[Eberhard I. von der Mark]], den Enkel Adolfs I. von der Mark († 1249) und Sohn von Graf Engelbert I.&lt;br /&gt;
v. d. Mark (1249–1277), den inzwischen 67-jährigen Dietrich von Altena-Isenberg zum Verkauf der Krummen Grafschaft zu bewegen.&amp;lt;ref&amp;gt;Beilage zum Anzeiger für Kunde der deutschen Vorzeit von Juli 1854, Nr. 554.[https://books.google.de/books?id=-EROAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA210&amp;amp;dq=krumme+grafschaft&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=RpV3TLHbF42nOKur3NwG&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result#v=onepage&amp;amp;q=krumme%20grafschaft&amp;amp;f=false]&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies war ein weiterer wichtiger Schritt zur Herausbildung eines einheitlichen märkischen Territoriums, so wie sechs Jahre später der Erwerb des vollen Befestigungsrechts durch die Märker als Folge der [[Schlacht von Worringen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dietrich von Isenberg verblieben so zunächst nur sein Kernbesitz, die Grafschaft Limburg, und an der unteren Ruhr die [[Herrschaft Styrum]], während die Krumme Grafschaft integraler Bestandteil der Grafschaft Mark wurde, was endlich ein Zusammenwachsen der märkischen Territorien ermöglichte.&amp;lt;ref&amp;gt;Reinhold Stirnberg, &amp;#039;&amp;#039;Bevor die Märker kamen&amp;#039;&amp;#039;, Teil IX, in: Aktive Senioren Nr. 63. ({{Webarchiv|url=http://www.as.citynetz.com/ausgaben/pdf/as63/as63.pdf |wayback=20140222034200 |text=PDF }}).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeitweise vergaben die Grafen von der Mark das Gebiet zu Lehen an die [[Hoerde (Adelsgeschlecht)|Herren von Hörde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bochumer Richter Dierich Delscher von August berichtet 1553: &amp;#039;&amp;#039;„die von Batenburg (-Bronckhorst) als Erben des verstorbenen Dietrich von Wickede und die von Büren zu Huckarde haben zusammen zwei Freistuhlgerichte zu Oespel und Langendreer, welche die krumme Grafschaft genannt werden. Die Güter und Leute, die dazu gehören, sind dienstfrei und wollen, daß die Güter an den Freistuhlgerichten allein dienstpflichtig sollen sein, was man ihnen in Erbfällen und wenn Streit um Erbnis besteht, bisher gestattet hat. Aber um Schaden und Schuld sind sie dem Hochgericht Bochum unterworfen. Es ist auch alter Brauch, daß, wenn jemand bezüglich seines Freigutes kein Recht bekommt, er seine Sache am Hochgericht Bochum weiter betreiben kann.“&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Richard Borgmann: &amp;#039;&amp;#039;Die Rechte und Besitzungen der Grafen von Limburg in der Krummen Grafschaft im 14. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; 1935&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
| Autor=Günther Höfken&lt;br /&gt;
| Titel=&amp;#039;&amp;#039;Das Gerichtswesen im Amte Bochum im 16. und 17. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Reihe=Bochumer Heimatbuch&lt;br /&gt;
| BandReihe=Band 7&lt;br /&gt;
| Datum=1958&lt;br /&gt;
| HrsgReihe=[[Kortum-Gesellschaft Bochum|Vereinigung für Heimatkunde Bochum]]&lt;br /&gt;
| Ort=Bochum&lt;br /&gt;
| Seiten=&lt;br /&gt;
| Online=[https://www.kortumgesellschaft.de/id-7-heimatbuch-1958-das-gerichtswesen-im-amte-bochum.html online]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grafschaft Mark]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Laurentianus</name></author>
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