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	<title>Kruft - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kruft&amp;diff=158369&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Juepehe: /* Geschichte */ Link zu Christoph Heinrich Reusch</title>
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		<updated>2026-02-26T12:11:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; Link zu Christoph Heinrich Reusch&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschäftigt sich mit der rheinland-pfälzischen Gemeinde Kruft, eine Ortschaft in der Gemeinde [[Thal SG|Thal]] im Schweizer Kanton St. Gallen trägt ebenfalls den Namen Kruft. Zm deutschen Kunsthistoriker siehe [[Hanno-Walter Kruft]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art               = Ortsgemeinde&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Kruft COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 50/23/11/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 7/20/15/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Kruft in MYK.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Rheinland-Pfalz&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Mayen-Koblenz&lt;br /&gt;
|Verbandsgemeinde  = Pellenz&lt;br /&gt;
|Höhe              = 150&lt;br /&gt;
|PLZ               = 56642&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 02652&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 07137057&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Rathausstraße 2–4&amp;lt;br /&amp;gt;56637 Plaidt&lt;br /&gt;
|Website           = &amp;lt;small&amp;gt;[https://ortsgemeinde-kruft.de/ ortsgemeinde-kruft.de]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Walter Kill&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel = Ortsbürgermeister&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Kruft.jpg|mini|hochkant=1.3|Kruft]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kruft&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (in Krufter Platt: &amp;#039;&amp;#039;Kroft&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Ortsgemeinde (Rheinland-Pfalz)|Ortsgemeinde]] im [[Landkreis Mayen-Koblenz]] in [[Rheinland-Pfalz]]. Sie gehört der [[Verbandsgemeinde Pellenz]] an, die ihren Verwaltungssitz in Plaidt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde liegt am Nordrand der [[Pellenz]]. Das Gemeindegebiet grenzt im Nordwesten an den [[Laacher See]]. Im Westen liegt die Stadt [[Mendig]]. Auf der [[Gemarkung]] von Kruft liegt nordwestlich der Ortslage der 463 Meter hohe „Krufter Ofen“ und der 428 Meter hohe „Heidekopf“, beide liegen im [[Naturschutzgebiet Laacher See]]. Südöstlich liegt im gleichnamigen Naturschutzgebiet der 295 Meter hohe [[Korretsberg]], auch „Krufter Hummerich“ genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
Schon die Römer betrieben im Gemeindebereich unterirdische Steinbrüche für die Gewinnung von [[Tuff]]stein. Nachweislich wurden diese Steine bis nach Italien gebracht und dort beim Bau von öffentlichen Gebäuden verarbeitet. Der gewonnene [[Trass (Gestein)|Trass]] fand ebenfalls beim Bau Verwendung. Heute zeugen noch viele unterirdische Stollen in der Gemeinde von den Aktivitäten der Römer. Etwa im Jahre 400 n. Chr. wurden die Römer von den [[Franken (Volk)|Franken]] verdrängt. Das geht auch aus Funden fränkischer Gräber mit Grabbeigaben hervor. Der fränkische Stamm der [[Rheinfranken|Ripuaren]] oder Ripuarier siedelte in dem Land von der Mosel nordwärts bis Köln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In späteren Jahrhunderten widmeten sich die Krufter Einwohner überwiegend dem Ackerbau. Auch hier sind noch einige alte Höfe als Zeugen aus dieser Zeit vorhanden. Die alte Propstei zeugt ebenso von einem Geschichtsabschnitt der Gemeinde, in der enge Verbindungen zur [[Abtei Laach]] bestanden. Bereits in einer Urkunde aus dem Jahre 1093 wird Kruft erwähnt. Im [[Pellenz]]gau war die Gemeinde Kruft eine Enklave, die zum Kloster Laach gehörte. Davon zeugt heute noch der in seinen Ursprüngen 1548 errichtete und dann von Abt Placidus Kessenich 1666 in seiner heutigen Größe errichtete &amp;#039;Laacher Hof&amp;#039; (oft auch falsch als Oehrlings Hof bezeichnet) in der Ortsmitte (s. Architekt und Baumeister Heinzen: [[Fraukirch|Fraukircher Hof]], [[Burghaus Wassenach]], …). Die Krufter hatten als Leibeigene des Klosters dort ihren [[Zehnten]] abzuliefern. Aus dieser Zeit stammt noch der Spruch „Unter dem Krummstab ist gut leben“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Besonderheit in der Gemeinde Kruft ist das Breidelsgut, eine Stiftung, die bereits über Jahrhunderte besteht. Laach hatte 1615 den Breidelswald gegen 400 Morgen Ackerland bei Kruft eingetauscht. Diese Flächen befinden sich heute noch im Besitz der Breidelsmärkerschaft. Das Land dürfen die Breidelsmärker bis heute unentgeltlich selbst beackern oder gemeinschaftlich verpachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1794 rückten die Franzosen in Kruft ein und hielten die Gemeinde fast 20 Jahre besetzt. 1802 wurde durch Napoleon das Kloster Laach aufgelöst. Der Klosterbesitz wurde verkauft. Damit endete für Kruft eine 700 Jahre währende Leibeigenschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Jahre 1850 bis 1907 wurden durch den Neuwieder Fabrikanten [[Christoph Heinrich Reusch]] (1783–1866) und dessen Sohn Julius (1823–1907) geprägt. 1850 erwarb Christoph Heinrich Reusch eine der zwei Krufter Getreidemühlen. Die zweihundert Meter außerhalb des Dorfes liegende Lochsmühle mit Bauernhof erweiterte er in den Jahren 1860 bis 1870 um ein Herrenhaus (Villa Reusch) und um eine auch nachts erleuchtete Parkanlage mit Grotten, Tunneln und Springbrunnen. Um 1880 war Gut Idylle&amp;lt;ref&amp;gt;Die Geschichte des Gut Idylle - Von den Römern bis zur Neuzeit [https://gut-idylle.webnode.page/auf-einen-blick/]&amp;lt;/ref&amp;gt; landesweit bereits so bekannt, dass es erstmals in der Broschüre „Führer zum Laacher See“ Erwähnung fand und auf der gezeichneten Karte als Sehenswürdigkeit eingetragen war. Heute ist Gut Idylle eines von 156 in Deutschland namentlich gelisteten Gütern (eins von zweien in Rheinland-Pfalz).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[August Heinrich Hoffmann von Fallersleben|Hoffmann von Fallersleben]] (u.&amp;amp;nbsp;a. Dichter des Deutschlandlieds) war Julius Reusch seit der gemeinsamen Studienzeit freundschaftlich verbunden. Seit Mitte der 1860er Jahre war er häufig auf dessen Ländereien und im Herrenhaus zu Gast. Er war Namensgeber von „Gut Idylle“. Während der Neuwieder bzw. Krufter Zeit Hoffmann von Fallerslebens entstanden berühmte Kinderlied-Texte wie „Alle Vögel sind schon da“, „Kuckuck, Kuckuck, ruft’s aus dem Wald“, „Ein Männlein steht im Walde“ oder „Morgen kommt der Weihnachtsmann“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tode von Julius Reusch verkaufte seine Schwester Ida das Gut Idylle für eine Million Mark an die später in &amp;#039;&amp;#039;Tuffstein und Basalt-Lava AG&amp;#039;&amp;#039; (TUBAG) umbenannte Firma, die Ende der 1920er Jahre ihren Firmensitz in die repräsentative Villa Reusch verlegte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] begann dann in der Gemeinde Kruft ein Strukturwandel. Eine [[Zement]]fabrik wurde errichtet. Ein Betrieb für feuerfeste Produkte erweiterte seine Kapazitäten und auch die Produktion von [[Bims]]baustoffen konnte in größerem Maße aufgenommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1940 entstand in Kruft die &amp;#039;&amp;#039;[[Kartoffelkäfer]]-Forschungsstelle&amp;#039;&amp;#039; als Einrichtung der [[Biologische Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft#Entstehung und Geschichte|Biologischen Reichsanstalt für Land- und Forstwirtschaft]]. Unter Leitung des [[Insektenkunde|Entomologen]] Martin Schwartz (1880–1947) wurde an [[Resistenz|käferresistenten]] Sorten und [[Pestizid]]en geforscht, aber auch im Auftrag der [[Wehrmacht]] untersucht, ob und wie der Kartoffelkäfer zur [[Biologische Waffe|biologischen Kriegsführung]] eingesetzt werden könnte.&amp;lt;ref&amp;gt;Jan Mohnhaupt: &amp;#039;&amp;#039;Tiere im Nationalsozialismus&amp;#039;&amp;#039;, München 2020, S. 91 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Forschungsstation wurde 1944 nach [[Mühlhausen/Thüringen]] evakuiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] erfolgte dann endgültig eine Umwandlung des Gemeinwesens in eine Industriegemeinde. Es entstanden neue Bimsbaustoffwerke, da durch die ungeheuren Zerstörungen des Krieges ein großer Baustoffbedarf bestand. Die Wirtschaftsstruktur verbesserte sich, indem sich zwar artverwandte aber krisenfeste Betriebe in der Gemeinde ansiedelten. In der Gemeinde Kruft sind heute neben zahlreichen Bimsbaustoffwerken ein großes Zementwerk, ein Betrieb für feuerfeste Produkte, ein [[Beton]]werk, das Produkte für Landschaftsgestaltung herstellt, ein Beton-Rohwerk und viele leistungsfähige Handwerksbetriebe ansässig. Die Zahl der bäuerlichen Betriebe ist erheblich zurückgegangen, wobei allerdings die noch vorhandenen Betriebe ihre Leistungsfähigkeit gesteigert haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der [[Gemeinderat (Deutschland)|Gemeinderat]] in Kruft besteht aus 20 Ratsmitgliedern, die bei der [[Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz 2024|Kommunalwahl am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2024]] in einer [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#PV|personalisierten Verhältniswahl]] gewählt wurden, und dem [[ehrenamt]]lichen [[Ortsbürgermeister]] als Vorsitzendem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sitzverteilung im Gemeinderat:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:4em;&amp;quot;| Wahl || style=&amp;quot;width:4em;&amp;quot;| [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] || style=&amp;quot;width:4em;&amp;quot;| [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] || style=&amp;quot;width:6em;&amp;quot;| Gesamt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2024 || 6 || 14 || 20 Sitze&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rlp-kw24.wahlen.23degrees.eu/wahlen/ratswahlen-gemeindeebene/1370105700 |titel=Kruft, Gemeinderatswahl 09.06.2024 |werk=Kommunalwahlergebnisse Kruft |hrsg=Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |abruf=2024-10-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2019 || 6 || 14 || 20 Sitze&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wahlen.rlp.de/de/kw/wahlen/kg/ergebnisse/1370105700.html Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahlen 2019, Stadt- und Gemeinderatswahlen]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2014 || 6 || 14 || 20 Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2009 || 6 || 14 || 20 Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2004 || 5 || 15 || 20 Sitze&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Walter Kill (CDU) wurde am 25.&amp;amp;nbsp;Juni 2019 Ortsbürgermeister von Kruft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Konst_2019&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Martina Koch |url=https://www.rhein-zeitung.de/region/aus-den-lokalredaktionen/andernach-und-mayen_artikel,-buergermeister-walter-kill-ins-amt-eingefuehrt-neues-trio-steht-in-kruft-an-der-spitze-_arid,1993000.html |titel=Bürgermeister Walter Kill ins Amt eingeführt |hrsg=Rhein-Zeitung |datum=2019-06-26 |abruf=2020-01-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#BM|Direktwahl]] am 26.&amp;amp;nbsp;Mai 2019 war er mit einem Stimmenanteil von 83,42 % gewählt worden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |url=https://www.wahlen.rlp.de/de/kw/wahlen/kd/gebiete/1370000000000.html |titel=Direktwahlen 2019 |titelerg=siehe Pellenz, Verbandsgemeinde, zweite Ergebniszeile |abruf=2020-01-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der Direktwahl am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2024 wurde er als einziger Bewerber mit 75,0 % für weitere fünf Jahre in seinem Amt bestätigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rlp-kw24.wahlen.23degrees.eu/wahlen/direktwahlen-gemeindeebene/1370105700 |titel=Kruft, Ortsbürgermeisterwahl (Gemeinde) 09.06.2024 |werk=Kommunalwahlergebnisse Kruft |hrsg=Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |abruf=2024-10-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorgänger von Walter Kill war Rudolf Schneichel (CDU), der das Amt seit 1998 ausgeübt hatte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Konst_2019&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Blasonierung= In Rot die heilige [[Maria (Mutter Jesu)|Maria]] in blauem Mantel mit goldener Krone, das Christuskind auf dem rechten Arm haltend, beide mit silbernem [[Heiligenschein|Nimbus]], auf goldener Mondsichel stehend, von goldenem [[Strahlenkranz]] umflossen.&lt;br /&gt;
|Quelle= [https://www.pellenz.de/rathaus-gemeinden/ortsgemeinden/kruft/wappen/ Wappen der Ortsgemeinde Kruft auf den Seiten der Verbandsgemeinde Pellenz]&lt;br /&gt;
|Begründung= Das Gemeindewappen geht auf ein [[Schöffensiegel]] zurück, das bis 1562 nachweisbar ist. Das Bildnis der Maria symbolisiert die frühere Zugehörigkeit des Dorfes zur [[Abtei Laach]], die im Mittelalter &amp;#039;&amp;#039;Abbatia (Sanctae) Mariae ad Lacum&amp;#039;&amp;#039; genannt wurde. Kruft war Eigentum der Abtei, die bis 1802 neben den grundherrlichen auch hoheitliche Rechte über das Dorf ausübte.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde vom Heraldiker [[Wilhelm Ewald (Heraldiker)|Wilhelm Ewald]] 1931 nach dem oben genannten Siegel entworfen, die farbliche Ausarbeitung nach dem Wappen aus dem Jahre 1605, beides ist in der Genehmigungsurkunde festgehalten, mit der es am 24. April 1950 durch den rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten [[Peter Altmeier]] genehmigt wurde. Kruft zählt damit zu den wenigen Gemeinden, die zur Führung des Bildnisses der Gottesmutter Maria in ihrem Wappen berechtigt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindepartnerschaft ===&lt;br /&gt;
* Kruft pflegt seit 1967 eine Partnerschaft mit der [[Frankreich|französischen]] Gemeinde [[Paray-Vieille-Poste]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirchen ==&lt;br /&gt;
Die katholische Pfarrkirche ist dem hl. [[Dionysius von Paris|Dionysius]] gewidmet, zweiter Patron ist der hl. [[Sebastian (Heiliger)|Sebastianus]].&lt;br /&gt;
[[Datei:St. Dionysius - 11.jpg|mini|Krufter Pfarrkirche St. Dionysius von Südosten]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pfarrkirche St. Dionysius und Sebastian, Barocker Chor mit Hoch- und Seitenaltären.jpg|mini|Chor der Pfarrkirche mit Hoch- und Seitenaltären]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bruderschaften ==&lt;br /&gt;
Kruft hat offenbar eine alte [[Schützenverein|Schützenbruderschaft]]: Die St. Sebastianus-Schützenbruderschaft 1380 e.&amp;amp;nbsp;V. Kruft, deren im Vereinsnamen angegebenes Gründungsjahr allerdings nicht belegt ist. Die Bruderschaft fühlt sich in der Gegenwart den traditionellen Schützenwerten Glaube, Sitte und Heimat ebenso verpflichtet wie der Pflege des Schießsports.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Nothgottes-Bruderschaft]] wurde 1928 gegründet und zählte 2015 mehr als 340 Mitglieder. Sie unternimmt jedes Jahr am ersten Septemberwochenende eine dreitägige Fußwallfahrt ins 87 Kilometer entfernte [[Nothgottes]] (ehemaliges Kapuzinerkloster oberhalb von Rüdesheim). Die Anzahl der Pilger sank in den letzten Jahren stetig. Nahmen in den 1990er-Jahren in der Regel mehr als 100 Pilger an der Wallfahrt teil, so ist die Zahl inzwischen auf unter 60 gesunken, mit weiter fallender Tendenz.  Die Wallfahrt wird von zwei Pilgerführern geleitet wird (2004/2005 gab es erstmals eine Pilgerführerin). Die nachweislich früheste Wallfahrt war 1674. Ihren Ursprung hat die Pilgerfahrt vermutlich in einem Gelübde während oder nach der großen Pestwelle 1666.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Maria Hilf-Bruderschaft macht Mitte September eine Fußwallfahrt nach Maria Hilf in [[Koblenz-Lützel]], die Bornhofen-Bruderschaft Anfang Juni eine Fußwallfahrt nach [[Kamp-Bornhofen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bahnhof Kruft.jpg|mini|Der Bahnhof Kruft an der Eifelquerbahn]]&lt;br /&gt;
* Straßenverkehr&lt;br /&gt;
Günstige Lage zwischen [[Bundesautobahn 61|A 61]] ([[Köln]], [[Koblenz]], [[Ludwigshafen am Rhein]]) und [[Bundesautobahn 48|A 48]] ([[Trier]]).&lt;br /&gt;
* Eisenbahnanbindung:&lt;br /&gt;
Kruft besitzt einen Bahnhof an der Eisenbahnlinie [[Lahn-Eifel-Bahn]] ([[Kaisersesch]]-[[Mayen]]-[[Mendig]]-[[Andernach]]-[[Koblenz Hbf]]-[[Niederlahnstein]]-[[Bad Ems]]-[[Diez]]-[[Limburg an der Lahn]]), welcher durch die Regionalbahnlinien RB23 und RB38 bedient wird. Diese verkehren nach dem [[Rheinland-Pfalz-Takt]] täglich im Stundentakt.&lt;br /&gt;
* Regionalbusverkehr&lt;br /&gt;
Regelmäßige (stündliche) Buslinien von/nach [[Andernach]]/[[Neuwied]] &amp;amp; [[Koblenz]], und nach [[Mayen]] (nach Westen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der Lage von Kruft im Landkreis Mayen-Koblenz gilt für Zug- und Busfahrscheine der Tarif des [[Verkehrsverbund Rhein-Mosel]] VRM.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kruft in der Literatur ==&lt;br /&gt;
Der Roman „Örtlich betäubt“ von [[Günter Grass]] spielt teilweise in Kruft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Hanns Altmeier]] (1906–1979), Kunstpädagoge, wirkte in Kruft als Lehrer&lt;br /&gt;
* Fritz Gasper († 2007), Landrat des [[Eifelkreis Bitburg-Prüm|Eifelkreises Bitburg-Prüm]], stammte aus Kruft&lt;br /&gt;
* [[Ferdinand Röse]] (1815–1859), Dichter und Philosoph, starb in Kruft&lt;br /&gt;
* [[Christian Geller]], Musikproduzent, geboren in Kruft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Kruft Rathaus.jpg|Rathaus in Kruft&lt;br /&gt;
 Kruft Kirche.jpg|Pfarrkirche [[Sankt Dionysius]]&lt;br /&gt;
 St. Dionysius - 4.jpg|Pfarrkirche St. Dionysius von Nordwesten&lt;br /&gt;
 Kruft waldsee.JPG|Erholungsgebiet am Krufter Waldsee&lt;br /&gt;
 Kruft Vulkanstadion.jpg|Vulkanstadion Kruft&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Kulturdenkmäler in Kruft]]&lt;br /&gt;
* [[Burg Laach (Kruft)|Burg Laach]] (abgegangen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://ortsgemeinde-kruft.de/ Internetpräsenz der Ortsgemeinde Kruft]&lt;br /&gt;
* [https://www.alte-propstei-kruft.de/ Internetseiten des Denkmalschutzförderkreises Alte Propstei Kruft]&lt;br /&gt;
* {{RPB ORT|nr=o13701057}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Mayen-Koblenz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4712527-5|VIAF=237465348}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Mayen-Koblenz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1093]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Juepehe</name></author>
	</entry>
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