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	<title>Kropsburg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-20T22:26:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kropsburg&amp;diff=662000&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Spurzem: Kleinigkeiten</title>
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		<updated>2025-11-14T21:38:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kleinigkeiten&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name                   =&lt;br /&gt;
|Bild                   = Schloss Kropsburg.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung       = Blick auf die Kropsburg&lt;br /&gt;
|Alternativname         = Kropfsegg&lt;br /&gt;
|Entstehungszeit        = um 1200&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = [[Höhenburg]], Spornlage&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand      = Unterburg&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung    = [[Ministeriale]]n&lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale     =&lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname      =&lt;br /&gt;
|Breitengrad            = 49.296123&lt;br /&gt;
|Längengrad             = 8.096393&lt;br /&gt;
|Region-ISO             = DE-RP&lt;br /&gt;
|Poskarte               =&lt;br /&gt;
|Höhenordinate          = 331&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kropsburg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, früher auch &amp;#039;&amp;#039;Kropfsegg&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist eine [[mittelalter]]liche [[Burg]] auf der Gemarkung der [[Südpfalz|südpfälzischen]] Weinbaugemeinde [[Sankt Martin (Pfalz)|St.&amp;amp;nbsp;Martin]] im [[Landkreis Südliche Weinstraße]] ([[Rheinland-Pfalz]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor ihrer Zerstörung 1689 war die [[Spornburg]] unter anderem Sitz der [[Dalberg (Adelsgeschlecht)|Ritter von Dalberg]]. Ein 1771 von einem Dalberg-Nachkommen aus den Trümmern im Hof der Unterburg errichtetes Nachfolgegebäude wurde im 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert als Restaurant betrieben. Mittlerweile ist dieses Restaurant geschlossen und die Burg nicht mehr zugänglich. Es gibt jedoch ein neueres Restaurant in der [[Vorburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Die Kropsburg liegt an der [[Grabenbruch|Bruchzone]] zwischen dem [[Pfälzerwald]] im Westen und der [[Oberrheinische Tiefebene|Rheinebene]] im Osten. Der hügelige Übergang zwischen den beiden Landschaften ist die [[Pfalz (Weinanbaugebiet)|pfälzische Weinbauregion]] beidseits der [[Deutsche Weinstraße|Deutschen Weinstraße]]. Die Burg erhebt sich südlich von St.&amp;amp;nbsp;Martin in einer Höhe von {{Höhe|331}}&amp;lt;ref name=&amp;quot;LANIS&amp;quot;&amp;gt;[https://geodaten.naturschutz.rlp.de/kartendienste_naturschutz/index.php?lang=de&amp;amp;zl=24&amp;amp;bl=tk_rlp_tms_farbe&amp;amp;bo=1&amp;amp;lo=1&amp;amp;layers=grenzen_land&amp;amp;service=kartendienste_naturschutz&amp;amp;x=434301&amp;amp;y=5460768&amp;amp;marker Lage und Höhe der Kropsburg] auf: {{GeoQuelle|DE-RP|LANDIS-Karte|ref=nein}}, abgerufen am 3. Mai 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; auf einem Vorhügel des [[Hochberg (Haardt)|Hochbergs]] ({{Höhe|635.3}}); dieser gehört zum Gebirgszug der [[Haardt (Pfälzerwald)|Haardt]], die den Ostrand des Pfälzerwalds bildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gewässer ===&lt;br /&gt;
Durch das Tal nördlich der Burg fließt von West nach Ost der [[Kropsbach]], der etwa 20&amp;amp;nbsp;km unterhalb bei [[Hanhofen]] von [[Orographisch links und rechts|rechts]] in den [[Speyerbach]] mündet, einen linken Nebenfluss des [[Rhein]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;float-left&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Sankt Martin Hanns von Dalberg.JPG|Grabfigur des Burgherrn [[Johann XXII. Kämmerer von Worms]] ([[St. Martin (Sankt Martin, Pfalz)|Martins&amp;amp;shy;kirche]] von St.&amp;amp;nbsp;Martin)&lt;br /&gt;
 Karl Weysser Burgruine im Winter.jpg|Ölbild (1889)&amp;lt;br /&amp;gt;von [[Karl Weysser]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Errichtung der Kropsburg geht auf die [[Staufer]] zurück und wird auf die Zeit um 1200 datiert; damals entstand zur Abschirmung der etwa 20&amp;amp;nbsp;km entfernt gelegenen [[Reichsburg Trifels]] ein ganzer Kranz von Burgen. Ähnlich wie die nördlich gelegene [[Hambacher Schloss|Kästenburg]] und die [[Rietburg]] südlich bot die Kropsburg einen weiten Ausblick in die Rheinebene.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfangs war die Kropsburg Sitz eines [[Ministeriale]]n. Später wurde sie unter den Nachkommen der [[Lehnswesen|Lehnsleute]] weitervererbt und so zur [[Ganerbschaft|Ganerbenburg]] mit mehreren Eigentümern, die sie zu einer Ober- und einer Unterburg ausbauten. Zu der Burg gehörte eine kleine Herrschaft, die aus den Orten St.&amp;amp;nbsp;Martin, [[Maikammer]] und [[Winnweiler]] bestand.&amp;lt;ref&amp;gt;Johannes Bollinger: &amp;#039;&amp;#039;100 Familien der Kämmerer von Worms und der Herren von Dalberg&amp;#039;&amp;#039;. Bollinger, Worms-Herrnsheim 1989. Ohne ISBN, S. 18. &amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Ende der Staufer in der zweiten Hälfte des 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts kam die Kropsburg in den Besitz des [[Hochstift Speyer|Hochstifts Speyer]]. Dieses [[Lehnswesen|belehnte]] anteilig verschiedene Adelshäuser mit der Kropsburg, darunter die &amp;#039;&amp;#039;von Kropsberg, von [[Ochsenstein (Adelsgeschlecht)|Ochsenstein]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;von Odenbach&amp;#039;&amp;#039;. [[Johann III. Kämmerer von Worms]] erwarb 1323 von seinem Schwiegersohn, &amp;#039;&amp;#039;Merkel von Kropsburg&amp;#039;&amp;#039;, zunächst ein Haus in der Kropsburg. 1345 kaufte er dann dessen gesamten 50%igen Anteil an der Burg und zugehörigen Gütern. Die Nachkommen von Johann III. kauften zwischen 1393 und 1439 auch noch die zweite Hälfte der Kropsburg, so dass sie nun ausschließlich der Familie der Kämmerer von Worms gehörte.&amp;lt;ref&amp;gt; [[Kurt Andermann]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Aufstieg der Kämmerer von Worms im späten Mittelalter&amp;#039;&amp;#039;. In: Kurt Andermann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ritteradel im Alten Reich. Die Kämmerer von Worms genannt von Dalberg&amp;#039;&amp;#039; = Arbeiten der Hessischen Historischen Kommission, N.F. Bd. 31. Darmstadt 2009. ISBN 978-3-88443-054-5, S. 13–34 (22). &amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1492 bis 1531 war aus dieser Familie [[Johann XXII. Kämmerer von Worms]] Herr auf der Kropsburg und in St.&amp;amp;nbsp;Martin, wo in der dortigen Martinskirche sein prächtiges Grabmal erhalten ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1522 wird urkundlich die Schlosskapelle [[Ägidius (Heiliger)|St.&amp;amp;nbsp;Ägidius]] genannt, für die [[Georg von Schwalbach]], [[Domkustos]] und [[Generalvikar]] des Hochstifts Speyer, die Aufbewahrung des [[Allerheiligstes Sakrament des Altares|Allerheiligsten]] genehmigt. Ebenso erhält der [[Kaplan]] von St.&amp;amp;nbsp;Martin die Erlaubnis, dort zusätzlich als Seelsorger tätig zu sein.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Franz Xaver Glasschröder]]: &amp;#039;&amp;#039;Urkunden zur Pfälzischen Kirchengeschichte im Mittelalter&amp;#039;&amp;#039;. München 1903, S. 168, Urkundenregest Nr. 401.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die Kropsburg im 16. bzw. 17. Jahrhundert die Wirren des [[Deutscher Bauernkrieg|Bauern-]] und des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Kriegs]] nahezu unbeschadet überstand, wurde sie 1689 im [[Pfälzischer Erbfolgekrieg|Pfälzischen Erbfolgekrieg]] durch [[Frankreich|französische]] Truppen vollständig und endgültig zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1771 baute [[Jakob Amandus von Dalberg]] auf den Trümmern der Unterburg ein neues [[Herrenhaus (Gebäude)|herrschaftliches Wohnhaus]]. Nach Umgestaltung und Modernisierung wurde es später als Restaurant betrieben, bis es geschlossen wurde. Das auf dem Gelände errichtete neue Restaurant ist für seinen Panoramablick über die Rheinebene bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Die Burg kann zu Fuß oder mit dem Fahrrad von St.&amp;amp;nbsp;Martin und mit dem Auto von der Stadt [[Edenkoben]] aus erreicht werden, wo es einen Anschluss an die [[Bundesautobahn 65|Autobahn&amp;amp;nbsp;65]] ([[Ludwigshafen am Rhein|Ludwigshafen]]–[[Karlsruhe]]) gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Hrsg=[[Alexander Thon]], Hans Reither, Peter Pohlit |Titel=„Wie Schwalben Nester an den Felsen geklebt…“ |TitelErg=Burgen in der Nordpfalz |Auflage=1. |Verlag=Schnell und Steiner |Ort=Regensburg |Datum=2005 |ISBN=3-7954-1674-4 |Seiten=60–63}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{Ebidat|97}}&lt;br /&gt;
* [https://www.kropsburg.de/ Webpräsenz des Kropsburg-Eigentümers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burgruine in Rheinland-Pfalz|Kropsburg, Burg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal im Landkreis Südliche Weinstraße]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk im Pfälzerwald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut im 13. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betriebsstätte eines Gastronomiebetriebes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sankt Martin (Pfalz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmalzone (Rheinland-Pfalz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg im Landkreis Südliche Weinstraße]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Spurzem</name></author>
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