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	<title>Kroppach - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T18:04:30Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kroppach&amp;diff=226301&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mombacher: Amtsniederlegung Ortsbürgermeister 2025, Wahl und Amtseinführung Nachfolger (inkl. Belege)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kroppach&amp;diff=226301&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-12-20T19:28:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Amtsniederlegung Ortsbürgermeister 2025, Wahl und Amtseinführung Nachfolger (inkl. Belege)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art               = Ortsgemeinde&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Kroppach COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 50/41/44/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 07/44/25/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Kroppach im Westerwaldkreis.png&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Rheinland-Pfalz&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Westerwaldkreis&lt;br /&gt;
|Verbandsgemeinde  = Hachenburg&lt;br /&gt;
|Höhe              = 319&lt;br /&gt;
|PLZ               = 57612&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 02688&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 07143250&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE RPH&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Gartenstraße 11&amp;lt;br /&amp;gt;57627 Hachenburg&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.gemeinde-kroppach.de/ www.gemeinde-kroppach.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Volker Birk&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel = Ortsbürgermeister&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Kroppach, evangelische Kirche.jpg|mini|Evangelische Kirche Kroppach]]&lt;br /&gt;
[[Datei:KroppacherSchweiz2009 062.jpg|mini|Bahnhof Ingelbach bei Kroppach]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kroppach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Ortsgemeinde (Rheinland-Pfalz)|Ortsgemeinde]] im [[Westerwaldkreis]] in [[Rheinland-Pfalz]]. Die landwirtschaftlich strukturierte Wohngemeinde gehört der [[Verbandsgemeinde Hachenburg]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde liegt 319 m hoch zwischen [[Hachenburg]] und [[Altenkirchen (Westerwald)|Altenkirchen]] und wird als das Tor zum Natur- und Landschaftsschutzgebiet &amp;#039;&amp;#039;Kroppacher Schweiz&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Im Nordosten des Orts liegt [[Heimborn]], im Osten [[Heuzert]], im Südosten [[Marzhausen (Westerwaldkreis)|Marzhausen]], im Südwesten [[Ingelbach]] und im Westen [[Giesenhausen]]. Zu Kroppach gehört auch der [[Wohnplatz]] Haus Mehl.{{GemeindeverzeichnisRP|Ref=1|Stand=2022|Seiten=70}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Panorama|Kroppach1.jpg|1000|Panorama bei Kroppach}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Erstmals wird Kroppach im Jahre 1199 urkundlich erwähnt. Die Ortsnamensforschung lage eine Gründung zwischen dem 6. und 9. Jahrhundert n. Chr. nahe. Kroppach war lange Zeit der Sitz des [[Kirchspiel]]s Kroppach sowie eines [[Zentgericht]]es und besaß ein eigenes Gerichtssiegel. Zumindest zeitweise waren folgende Orte Teil des Kirchspiels: Kroppach, [[Heuzert]], [[Atzelgift]], [[Helmeroth]], [[Limbach (Westerwald)|Limbach]], [[Mörsbach]], [[Stein-Wingert|Stein und Wingert]], [[Giesenhausen]], [[Mörsbach|Burbach]], [[Astert]], [[Heimborn|Ehrlich]], [[Idelberg|Idelberg-Gellershof]], [[Kundert]], [[Luckenbach]], [[Marzhausen (Westerwaldkreis)|Marzhausen]], [[Mudenbach]], [[Mörsbach|Nieder- und Obermörsbach]], [[Hattert|Oberhattert]], [[Streithausen]], [[Malberg (Westerwald)|Hommelsberg]], [[Müschenbach]] sowie mehrere [[Wüstung]]en und heute in andere Orte aufgegangene Kleinsiedlungen der Region. Da das Kirchspiel nicht nur religiöse Funktionen, sondern auch Verwaltungsaufgaben hatte, war Kroppach damit ein wichtiges politisches Zentrum der Region. Im Hochmittelalter handelte es sich bei einem großen Anteil der Bewohnern des Kirchspiels um Vogtleute, die im Vergleich zu Leibeigenen über größere persönliche Freiheitsrechte verfügten und geringere Abgaben leisten mussten. In den folgenden Jahrhunderten verschlechterte sich der Rechtsstatus vieler Bewohner jedoch. Kirchlich war Kroppach im Mittelalter Teil des Dekanats Siegburg im [[Erzbistum Köln]]. Ein eigener Pfarrer ist erstmals für das Jahr 1300 nachgewiesen, ein Lehrer, der für das gesamte Kirchspiel zuständig war, für 1599. Kirchlich übernahm eine Kapelle vor dem Tor der Abtei Marienstatt mehrere Zentralfunktionen des Kirchspiels von der Kirche in Kroppach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis Mitte des 17. Jahrhunderts war Kroppach [[Landeshoheit|landesherrlich]] ein Teil der [[Grafschaft Sayn]]. Die Einwohner wurden nach der Einführung der [[Reformation]] in der Grafschaft Sayn erst [[Evangelisch-lutherische Kirchen|lutherisch]] und später [[Reformierte Kirchen|reformiert]].&amp;lt;ref&amp;gt;Daniel Schneider: Die Entwicklung der Konfessionen in der Grafschaft Sayn im Grundriss, in: Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen 58 (2015), S. 74–80.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der [[Landesteilung]] der Grafschaft Sayn im 17. Jahrhundert gehörte Kroppach zur [[Grafschaft Sayn-Hachenburg]]. 1661 wurde eine sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Kirchspiel-Winterschule&amp;#039;&amp;#039; eingerichtet, an der ab 1731 schließlich auch das ganze Jahr über unterrichtet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1680 wird erstmals der Abbau von Schiefer in der Kroppacher Gemarkung überliefert, ein Leiendecker (Schieferdachdecker) im Ort erstmals 1589.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1799 ging die Grafschaft auf dem [[Erbschaft|Erbweg]] an die Fürsten von [[Nassau-Weilburg]]. Im Zusammenhang mit der Bildung des [[Rheinbund]]es kam die Region und damit auch Kroppach 1806 an das neu errichtete [[Herzogtum Nassau]]. Unter der nassauischen Verwaltung war Kroppach dem [[Amt Hachenburg]] zugeordnet. Nach der [[Annexion]] des Herzogtums Nassau kam der Ort 1866 an das [[Königreich Preußen]] und gehörte von 1868 an zur Provinz [[Hessen-Nassau]] und zum [[Oberwesterwaldkreis]]. Seit 1946 ist Kroppach Teil des Landes [[Rheinland-Pfalz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Bevölkerungsentwicklung&lt;br /&gt;
Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Kroppach, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:&amp;lt;ref name=&amp;quot;regionaldaten&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz |url=https://infothek.statistik.rlp.de/MeineHeimat/tscontent.aspx?id=103&amp;amp;l=3&amp;amp;g=0714302250&amp;amp;tp=1027&amp;amp;ts=tsPop01 |titel=Kroppach: Bevölkerung – Zeitreihen |werk=Regional: Mein Dorf, meine Stadt |abruf=2022-10-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#EEEEEE&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1579 || 16 Häuser&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1624 || 15 Feuerstätten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1669 || 16 Schatzungspflichtige&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1760 || 128&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1815 || 185&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1835 || 183&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1871 || 204&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#EEEEEE&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1905 || 274&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 || 362&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1950 || 477&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1961 || 487&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1970 || 530&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1987 || 567&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2005 || 656&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem wird 1681 erstmals ein jüdischer Einwohner genannt, 1703 zwei und 1782 drei jüdische Familien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lauterbach ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1335 wird erstmals der Hof Lauterbach erwähnt, der rund einen Kilometer nordwestlich von Kroppach lag. 1812 wurde er in Parzellen aufgeteilt und verkauft. Spätestens im Jahr 1818 war die Hofstelle wüst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der [[Gemeinderat (Deutschland)|Gemeinderat]] in Kroppach besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der [[Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz 2024|Kommunalwahl am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2024]] in einer [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#MW|Mehrheitswahl]] gewählt wurden, und dem [[ehrenamt]]lichen [[Ortsbürgermeister]] als Vorsitzendem.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Michael Birk (Wahlleiter) |url=https://ol.wittich.de/titel/411/ausgabe/25/2024/artikel/00000000000042910632-OL-411-2024-25-25-0 |titel=Bekanntmachung des Ergebnisses zur Wahl des Gemeinderates Kroppach am 9. Juni 2024 |werk=Inform – Wochenzeitung der Verbandsgemeinde Hachenburg, Ausgabe 25/2024 |hrsg=[[Linus Wittich Medien]] GmbH, Höhr-Grenzhausen |datum=2024-06-14 |abruf=2025-09-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Volker Birk wurde am 6.&amp;amp;nbsp;September 2025 Ortsbürgermeister von Kroppach. Bei der [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#BM|Direktwahl]] am 31.&amp;amp;nbsp;August 2025 war er als einziger Bewerber mit einem Stimmenanteil von 95,6 % gewählt worden, nachdem er bereits seit der Amtsniederlegung seines Vorgängers im Frühjahr als Erster Beigeordneter die Amtsgeschäfte geführt hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.hachenburg-vg.de/aktuelles/pressemitteilungen/2025/oktober/birk-loest-birk-ab/ |titel=Birk löst Birk ab |hrsg=Verbandsgemeinde Hachenburg |datum=2025-10-15 |abruf=2025-12-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Vorgänger Michael Birk hatte das Amt im Juni 2012 übernommen.&amp;lt;ref Name=&amp;quot;Birk_2012&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Nadja Hoffmann-Heidrich |url=https://www.rhein-zeitung.de/region/aus-den-lokalredaktionen/westerwaelder-zeitung_artikel,-michael-birk-ist-neuer-ortsbuergermeister-von-kroppach-_arid,437258.html |titel=Michael Birk ist neuer Ortsbürgermeister von Kroppach |hrsg=Westerwälder Zeitung |datum=2012-06-11 |abruf=2020-06-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der Direktwahl am 26.&amp;amp;nbsp;Mai 2019 wurde er mit einem Stimmenanteil von 63,78 %&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |url=https://www.wahlen.rlp.de/de/kw/wahlen/kd/gebiete/1430000000000.html |titel=Direktwahlen 2019 |titelerg=siehe Hachenburg, Verbandsgemeinde, 14. Ergebniszeile |abruf=2020-06-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2024 als einziger Bewerber mit 53,0 % jeweils für weitere fünf Jahre in seinem Amt bestätigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rlp-kw24.wahlen.23degrees.eu/wahlen/direktwahlen-gemeindeebene/1430225000 |titel=Kroppach, Ortsbürgermeisterwahl (Gemeinde) 09.06.2024 |werk=Kommunalwahlergebnisse Kroppach |hrsg=Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |abruf=2025-09-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Mai 2025 kündigte er jedoch an, sein Amt aus persönlichen und gesundheitlichen Gründen vorzeitig zum 31.&amp;amp;nbsp;Mai 2025 niederzulegen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Michael Birk |url=https://gemeinde-kroppach.de/in-eigener-sache/ |titel=In eigener Sache |werk=Neuigkeiten |hrsg=Ortsgemeinde Kroppach |datum=2025-05 |abruf=2025-12-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Michael Birks Vorgänger Rainer Räder war Anfang März 2012 überraschend verstorben.&amp;lt;ref Name=&amp;quot;Birk_2012&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung |Blasonierung=In Schwarz ein goldener Kelch mit roter Innenwand und mit einem roten, blauen und roten Edelstein besetzten sechsseitigen Fuß. |Zusatz= |Quelle= |Begründung= }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturdenkmäler in Kroppach}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kroppacher Schweiz ===&lt;br /&gt;
Kroppach liegt inmitten des 1969 ausgewiesenen [[Landschaftsschutzgebiet]]s [[Nistertal]], das landläufig als &amp;#039;&amp;#039;[[Kroppacher Schweiz]]&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet wird. Die Kroppacher Schweiz wird von zahlreichen ausgewiesenen Wanderwegen entlang des Laufs der [[Nister (Sieg)|Großen Nister]] durchzogen. Zu den bekanntesten zählen der [[Westerwaldsteig]], der Marienwanderweg – ein alter Pilgerpfad, der das [[Kloster Marienstatt|Zisterzienserkloster Marienstatt]] mit dem [[Kloster Marienthal (Westerwald)|Franziskanerkloster Marienthal]] verbindet – und der Naturlehrpfad an das &amp;#039;&amp;#039;Ende der Welt&amp;#039;&amp;#039; bei [[Stein-Wingert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirche ===&lt;br /&gt;
Für die unter [[Denkmalschutz]] stehende evangelische Kirche&amp;lt;ref&amp;gt;Zur konfessionellen Entwicklung siehe Daniel Schneider: Die Entwicklung der Konfessionen in der Grafschaft Sayn im Grundriss, in: Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen 58 (2015), S. 74–80.&amp;lt;/ref&amp;gt; wird als Entstehungszeitraum das frühe 12. Jahrhundert angenommen, möglicherweise ist sie noch älter. Urkundlich nachgewiesen ist sie erstmals im Jahr 1199. Der [[Chor (Architektur)|Chor]] und das südliche [[Kirchenschiff|Seitenschiff]] sind aus dem 13. Jahrhundert, das nördliche Seitenschiff ist jünger. Der Westturm wurde im Jahr 1835 errichtet, nachdem der alte Turm durch Blitzschlag zerstört worden war.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://denkmallisten.gdke-rlp.de/Westerwaldkreis.pdf Nachrichtliches Verzeichnis der Kulturdenkmäler, Westerwaldkreis 18], Seite (PDF; 4,8&amp;amp;nbsp;MB).&amp;lt;/ref&amp;gt; Erst 1950 entdeckte man die im Chor unter dem Verputz verborgenen [[Fresko|Fresken]] aus dem 16. Jahrhundert, die teils figürliche Darstellungen zeigen, teils ornamentalen Charakter haben. Die [[Kanzel]] ist ein Werk des 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts. Die gusseiserne Grabplatte des Bertram von Holdinckhausen (1576) gilt als bedeutendes Werk der [[Siegerland|Siegerländer]] [[Eisengießerei]]. Ähnliche Platten, nur mit veränderter Aufschrift, befinden sich im [[Kloster Marienstatt]] und in [[Ferndorf (Kreuztal)|Ferndorf]] im Siegerland.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hermann Josef Roth]]: Der Westerwald, Köln 1981, S. 77.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erwähnenswert ist auch das steinerne Taufbecken auf [[eifel]]er [[Basalt]]lava aus [[Romanik|romanischer]] Zeit. Es stand ehemals vor dem Pfarrhaus und befindet sich nun im [[Landschaftsmuseum Westerwald]] in Hachenburg.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Landschaftsmuseum&amp;quot;&amp;gt;Landschaftsmuseum Westerwald Hachenburg: Westerwälder Beiträge 1 - Naturkundliche und kulturhistorische Denkmäler im Westerwald: Kroppacher Schweiz und Hachenburg, Hachenburg 1981, S. 56ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Sehenswürdigkeiten ===&lt;br /&gt;
Als Naturdenkmal gilt der Eichenbestand an der Jagdhütte in dem Wiesental zwischen Kroppach und Marzhausen. Dort befand sich &amp;#039;&amp;#039;Altkroppach.&amp;#039;&amp;#039; eine [[Wüstung]], auf die auch die Flurbezeichnung „Die alte Kroppach“ hinweist. An dieser Stelle war die ältere Siedlungsstelle Kroppachs. Die Aufgabe der Siedlung mag mit der Erbauung der [[Kapelle (Kirchenbau)|Kapelle]] und späteren [[Pfarrkirche]] Kroppach zusammenhängen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Landschaftsmuseum&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Steinerne Pfeiler.&amp;#039;&amp;#039; der schon im Wald in der Gemarkung Mudenbach 100&amp;amp;nbsp;m südlich der [[Bundesstraße&amp;amp;nbsp;414]] steht, ist wahrscheinlich eine Hoheitssäule, ein Grenzstein oder ein Entfernungsmessstein gewesen. Er trägt die Jahreszahl &amp;#039;&amp;#039;1595&amp;#039;&amp;#039;. Neben der Säule sieht man noch die Fahrspuren der früheren ungepflasterten [[Köln-Leipziger Straße]]. Er ist als [[Kulturdenkmal]] geschützt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Landschaftsmuseum&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Steinerne Pfeiler.jpg|mini|Steinerne Pfeiler bei Kroppach]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
* Südlich des Ortes verläuft die [[Bundesstraße 414|B&amp;amp;nbsp;414]], die von [[Altenkirchen (Westerwald)|Altenkirchen]] nach Hachenburg führt.&lt;br /&gt;
* Die nächsten Autobahnanschlussstellen sind in [[Siegen]], [[Wilnsdorf]] oder [[Herborn]] an der [[Bundesautobahn 45|A&amp;amp;nbsp;45]] (Dortmund–Gießen).&lt;br /&gt;
* Unweit des Ortes befindet sich der [[Bahnhof Ingelbach]] an der Eisenbahnstrecke [[Bahnstrecke Limburg–Altenkirchen]] (Limburg(Lahn)-Westerburg-Nistertal/Bad Marienberg-Hachenburg-Altenkirchen (Westerwald)-Au (Sieg)-Betzdorf (Sieg)-Siegen-Kreuztal), auf welcher die Züge der Regionalbahnlinie RB 90 der [[Hessische Landesbahn|Hessischen Landesbahn]] HLB, Bereich [[Dreiländerbahn]], nach dem [[Rheinland-Pfalz-Takt]] ca. stündlich verkehren.&lt;br /&gt;
* Am etwa 15&amp;amp;nbsp;km entfernt gelegenen Bahnhof [[Au (Sieg)]] besteht zudem Anschluss an die Züge des [[Rhein-Sieg-Express]] (RSX), welcher unter der Liniennummer RE 9 zwischen [[Aachen]], [[Düren]], [[Köln]], [[Siegburg]]/[[Bonn]], Au (Sieg), [[Betzdorf]] (Sieg), [[Wissen (Stadt)|Wissen]] und [[Siegen]] verkehrt sowie zur S 12, welche zwischen Düren, Köln, Siegburg/Bonn und Au (Sieg) verkehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hans-Josef Born: &amp;#039;&amp;#039;Evangelische Kirche zu Kroppach.&amp;#039;&amp;#039; 1. Auflage, Kroppach 1999.&lt;br /&gt;
* [[Hellmuth Gensicke]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Kirchspiel Kroppach.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Nassauische Annalen]] 83.&amp;#039;&amp;#039; 1972, S. 209–231.&lt;br /&gt;
* Siegfried L. Lukowski: &amp;#039;&amp;#039;Kroppach – unser Dorf. 800 Jahre ...und weiter.&amp;#039;&amp;#039; Kroppach 1999.&lt;br /&gt;
* Daniel Schneider: &amp;#039;&amp;#039;Die Entwicklung der Konfessionen in der Grafschaft Sayn im Grundriss.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen 58.&amp;#039;&amp;#039; 2015, S. 74–80.&lt;br /&gt;
* Dieter Trautmann: &amp;#039;&amp;#039;Das Jahr 1848 und danach im Raume Hachenburg-Kroppach.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Wäller Heimat.&amp;#039;&amp;#039; 1998, S. 26–34.&lt;br /&gt;
* Dieter Trautmann: &amp;#039;&amp;#039;Die Flurnamen in der Kroppacher Schweiz.&amp;#039;&amp;#039; Astert 2013.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.gemeinde-kroppach.de/ Internetpräsenz der Ortsgemeinde Kroppach]&lt;br /&gt;
* [https://www.hachenburg-vg.de/unsere-gemeinden/kroppach/ Ortsgemeinde Kroppach auf den Seiten der Verbandsgemeinde Hachenburg]&lt;br /&gt;
* {{RPB ORT|nr=o14302250}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Orte in der Verbandsgemeinde Hachenburg&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Westerwaldkreis&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4723977-3|VIAF=237021037}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Westerwaldkreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1199]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mombacher</name></author>
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