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	<title>Kronsberg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kronsberg&amp;diff=73757&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;BernwardAurelian: Klarstellung, um den Eindruck eines Widerspruchs (s. Diskussion) zu vermeiden</title>
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		<updated>2026-03-04T15:45:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klarstellung, um den Eindruck eines Widerspruchs (s. Diskussion) zu vermeiden&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kronsberg IMG 2341.jpg|miniatur|Künstlicher Aussichtshügel (Südhügel) auf dem Kronsberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kronsberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein etwa sechs Kilometer langer Hügelrücken am südöstlichen Stadtrand von [[Hannover]] zwischen dem hannoverschen [[Messegelände Hannover|Messegelände]] mit dem [[Expo Park Hannover]] und dem [[Bockmerholz]]. Der Berg überragt die angrenzenden Flächen um bis zu 30 Meter. Der höchste Punkt des Kronsberges ist der künstliche Aussichtshügel mit einer Höhe von {{Höhe|118|DE-NHN|link=true}}. Er ist damit nur vier Meter niedriger als der künstliche &amp;#039;&amp;#039;Nordberg&amp;#039;&amp;#039; auf dem Gelände der [[Deponie Hannover|Deponie Hannover-Lahe]] im Stadtteil [[Lahe (Hannover)|Lahe]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.hannover-entdecken.de/kronsberg-hannover/ |titel=Kronsberg – Hannovers höchste Erhebung |abruf=2022-12-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei überragt der Kronsberg die durchschnittliche Höhe Hannovers um 63 Meter. Er ist auch ohne die künstliche Aufschüttung die höchste &amp;#039;&amp;#039;natürliche&amp;#039;&amp;#039; Erhebung der Stadt und besteht überwiegend aus [[Mergel|Kalkmergel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Die Erhebung des Kronsberges umfasst etwa 2.000 [[Hektar]]. Ursprünglich hatte der Berg eine Höhe von {{Höhe|106|DE-NHN|link=true}}. Durch den künstlich aufgeschütteten, zwölf Meter hohen Aussichtshügel am ursprünglichen Gipfel beträgt die Höhe {{Höhe|118|DE-NHN|link=true}}. Auf der südlichen [[Bergschulter|Schulter]] wurde ein zweiter Hügel aufgeschüttet, der eine Höhe von {{Höhe|107.3|DE-NHN|link=true}} erreicht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|titel = Offizielle Karte der Region und Landeshauptstadt Hannover {{!}} Hannover.de {{!}} Home - hannover.de|url = http://www.hannover.de/Offizielle-Karte-der-Region-und-Landeshauptstadt-Hannover|zugriff = 2015-11-30|werk = www.hannover.de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er liegt etwa 2,3 km südsüdwestlich des Gipfels. Die Aussichtspunkte ermöglichen einen weiten Blick auf Hannover und die umliegenden Höhenzüge, wie den [[Deister]]. Die Aussichtshügel entstanden Ende der 1990er Jahre und dienen auch als gestalterisches Element. Ihre Gipfelflächen sind am Rand mit Bäumen bepflanzt. Ihr Boden besteht aus Kalkmergelgestein, das bei den Baumaßnahmen am Kronsberg abgegraben wurde. Die Hangflächen der oval geformten Hügel sind unbepflanzt und dienen wärme- sowie kalkliebenden Pflanzen zur Ansiedlung. Die Aussichtshügel sind etwa 80 Meter breit und, in Ost-West-Richtung, etwa 250 beziehungsweise 200 Meter (Südhügel) lang. Ihre Gipfelflächen sind ebenfalls oval und haben etwa ein Fünftel der genannten Abmessungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Gipfel entlang der Rückenlinie nach Nordnordosten hin verliert der Hügelrücken nach und nach an Höhe, bereits nach einem halben Kilometer ist er niedriger als {{Höhe|101|DE-NHN|link=true}}. Der nördliche Ausläufer des Kronsbergs endet an der Kreisstraße im Stadtteil [[Misburg]]. Dort und nach Westen hin liegt die Umgebung verbreitet unter {{Höhe|60|DE-NHN|link=true}}. Einige Kilometer nord- bis östlich des nördlichen Endes des Ausläufers gibt es, vor allem bei [[Ahlten]], einige geringfügige Erhebungen. Am Rande des Ausläufers, südlich von Misburg, liegt der Stadtteil [[Anderten (Hannover)|Anderten]]. Der Mittellandkanal wurde im Bereich seiner Westhaltung, dem Unterwasser der [[Schleuse Anderten]] bis zu etwa zwanzig Meter tief in diesen nördlichen Ausläufer des Kronsbergs gegraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südsüdwestlich des Gipfels, auf einer Strecke von mehr als eineinhalb Kilometern, bleibt der Kronsberg über {{Höhe|103|DE-NHN|link=true}}. Hier überquert, etwa dreihundert Meter vom Gipfel entfernt, die [[Wülferode]]r Straße und Landesstraße 388 den Rücken und kreuzt den Grünen Ring. Der [[Grüner Ring Hannover|Grüne Ring]] ist ein Rad- und Wanderweg um Hannover, der auf oder entlang der Längsausdehnung des Kronsbergs verläuft. Im Süden ist der Kronsberg etwas flächiger, weniger charakteristisch als Rücken ausgeprägt. Hier arbeiten drei [[Windkraftanlage]]n, darunter die [[E-66 Windkraftanlage Südkronsberg]]. Der Kronsberg endet hier stumpf mit einem Südhang zu einer Niederung bei [[Grasdorf (Laatzen)|Grasdorf]] und [[Rethen (Leine)|Rethen]], die in die Leineniederung mündet. Auf einer leicht abfallenden flachen Schulter des Kronsberges am südlichen Westhang befinden sich die Wohnsiedlung [[Kronsberg (Stadtviertel)|Kronsberg]], auf etwa {{Höhe|80|DE-NHN|link=true}} eine Niederlassung der [[Finanz Informatik]] und die Hauptverwaltung der [[Landesbausparkasse|LBS]] Nord, die ebenfalls im Zuge der Expo-Bebauung entstanden sind. Bereits seit Ende der [[1980er]] Jahre gibt es dort ein Entwicklungs- und Schulungszentrum des IT-Konzerns [[IBM]]. Noch der [[Kirchrode-Bemerode-Wülferode#(Alt-)Bemerode|Bemeroder Rathausplatz]] liegt auf der Fortsetzung dieses Ausläufers. Westlich von Bemerode und dem Kronsberg, in [[Laatzen]] beziehungsweise im hannoverschen Stadtbezirk [[Döhren-Wülfel]], fällt das Gelände bis auf etwa {{Höhe|55|DE-NHN|link=true}} in der Leineniederung ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Osthang des Kronsbergs liegen die bewaldeten [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiete]] [[Gaim]] und [[Bockmerholz]]. Letzteres schützt nur einen kleinen Teil des Waldes Bockmerholz, der sich nach Osten fortsetzt. Das [[Richtlinie 92/43/EWG (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie)|FFH]]-Gebiet &amp;#039;&amp;#039;Bockmerholz, Gaim&amp;#039;&amp;#039; hingegen schützt eine weitaus größere, in kleineren Teilen unbewaldete, Fläche östlich des Kronsbergs und deckt die beiden Wälder fast ganz ab. Ein flacher [[Bergsattel|Sattel]], dessen Sattelpunkt auf etwa {{Höhe|73|DE-NHN|link=true}} liegt, verbindet den zwischen Süd- und Osthang gebildeten kleinen Ausläufer des Kronsberges mit den bis zu etwa {{Höhe|80|DE-NHN|link=true}} hohen Geländeteilen des östlicheren und südlichen Bockmerholzes. Im Süden, auf etwa {{Höhe|62|DE-NHN|link=true}}, verläuft die Bruch[[-riede|riede]], nimmt von rechts den aus dem Bockmerholz kommenden Ellerngraben auf und fließt in Richtung Leine. Auch die [[Bundesautobahn 37|A37]] und die [[Bundesstraße 443|B443]] verlaufen hier in Ost-West-Richtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bereich „zwischen dem Ortsrand von Bemerode und dem Messe- und EXPO-Gelände im Westen, der B 65 im Norden, der A 37 im Süden und dem Mittellandkanal und der Stadtgrenze im Osten gelegene Fläche [...] [wurde 2001] zum Landschaftsschutzgebiet erklärt“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.hannover.de/content/download/229571/3560647/|titel=Landschaftsschutzgebietsverordnungen der Stadt Hannover. LSG H-S 03 - Kronsberg. Verordnung zum Schutz des Gebietes „Kronsberg“ als Landschaftsschutzgebiet|autor=|hrsg=|werk=|datum=|sprache=|kommentar=Fundstelle: Amtsblatt für die Region Hannover Nr. 1/2003, Seite 5|zugriff=2022-01-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Ursprünglich war die Bergfläche mit Wald bestanden, der sich wahrscheinlich aus [[Hainbuche]]n und [[Eichen]] zusammensetzte, wie die nahe gelegenen, ehemaligen [[Hutewald|Hutewälder]] Gaim und [[Bockmerholz]]. Auf [[mittelalter]]liche Rodungen der Waldbestände weist der [[-rode]]-Ortsname des nahe gelegenen [[Wülferode]] hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als auf dem Südwesthang des Kronsberges Ausstellungsanlagen für die [[Expo 2000]] errichtet wurden, fanden zwischen 1996 und 1999 archäologische Untersuchungen des Baugrunds statt, da bekannt war, dass sich dort die [[Wüstung|wüst]] gefallene mittelalterliche Siedlung [[Eddingerode]] befand. Die [[Ausgrabung]]en führten zum Auffinden der Reste von 43 Gebäuden, 20 Speichern und vier [[Grubenhaus|Grubenhäusern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im Jahr 1735 fanden sich die [[Liste der kur-braunschweig-lüneburgischen Regimenter|Regimenter der kur-braunschweig-lüneburgischen Armee]] zu einer großen [[Heerschau]] am Kronsberg ein, der sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Revue von Bemerode&amp;#039;&amp;#039;. Auch in der Zeit des [[Königreich Hannover|Königreichs Hannover]] (1814–1866) nutzte die [[Hannoversche Armee]] das Gebiet für [[Militärmanöver]]. Nach der Annexion des Königreichs durch [[Preußen]] 1866 wurde diese Tradition von dem in Hannover stationierten [[X. Armee-Korps (Deutsches Kaiserreich)|X. Armee-Korps]] fortgesetzt. In den Jahren 1874, 1881, 1889 und 1907 fanden hier im Rahmen der [[Kaisermanöver (Deutsches Kaiserreich)|Kaisermanöver]] die Kaiserparaden statt. An der letzten Parade 1907 nahmen 46.000 Soldaten in Anwesenheit von Kaiser [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Wilhelm II.]] teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Erinnerung an die Kaiserbesuche wurde 1889 ein [[Gedenkstein]] in Form eines [[Obelisk]]en auf einem Sockel aufgestellt. Diesen sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Paradestein&amp;#039;&amp;#039; errichteten laut einer Inschrift &amp;#039;&amp;#039;Patrioten der Umgegend&amp;#039;&amp;#039; bei der damals noch existierenden Bemeroder [[Bockwindmühle]]&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Wilhelm Kleeberg: &amp;#039;&amp;#039;Niedersächsische Mühlengeschichte&amp;#039;&amp;#039;, H. Bösmann, 1964, p 118&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://olaf.pytalhost.com/galerie/Paradestein_am_Kronsberg.php |wayback=20160117011819 |text=&amp;#039;&amp;#039;Paradestein am Kronsberg&amp;#039;&amp;#039;}}, Foto Nr. 5, in: Web-Fotogalerie &amp;#039;&amp;#039;Öffentliche Kunst in Hannover&amp;#039;&amp;#039; von Olaf Hoffmann (abgerufen am 7. Oktober 2015)&amp;lt;/ref&amp;gt;. Außer dem Gedenkstein sind an der heutigen Wasseler Straße Teile der seinerzeit zur Mühle gehörenden Wohn- und Wirtschaftsgebäude erhalten geblieben. Sie dienten bereits Anfang des 20. Jahrhunderts als [[Ausflug]]slokal und beherbergen gegenwärtig einen Hotel- und Restaurantbetrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;180&amp;quot; heights=&amp;quot;150&amp;quot; perrow=&amp;quot;4&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Datei:Georg II. von England and Prince Wilhelm Ernst Revue von Bemerode 1735 1586x1343.jpg|[[Johann Franz Lüders]]: &amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Die Revue bei Bemerode&amp;#039;&amp;#039;, 1738, Detail. Das [[Kurhannoversches Dragoner-Regiment „von Ramdohr“ (5. Kavallerie-Regiment)|kurhannoversche Dragoner-Regiment von Wendt]] vor König [[Georg II. (Großbritannien)|Georg II.]] und Prinz [[William Augustus, Duke of Cumberland|Wilhelm August]], anlässlich der großen [[Heerschau]] des Jahres 1735 am Kronsberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Datei:1874 Carl Grote Holzstich koloriert Aus den Manövern des zehnten Armeecorps bei Hannover, Kronsberg, Kaisermanöver, Die Gartenlaube.jpg|[[Kaisermanöver (Deutsches Kaiserreich)|Kaisermanöver]] am 15. September 1874 des [[X. Armee-Korps (Deutsches Kaiserreich)|zehnten Armeecorps]] am Kronsberg. &amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;[[Kolorieren|Kolorierter]] [[Holzstich]] nach [[Carl Grote (Illustrator)|Carl Grote]] in: [[Die Gartenlaube]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Datei:Kronsberg Paradestein Grüner Ring.jpg|Der „Paradestein“ zur Erinnerung an die [[Kaisermanöver (Deutsches Kaiserreich)|Kaisermanöver]] am Kronsberg, hier mit blauen Wegmarkierungen des [[Grüner Ring Hannover|Grünen Rings]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1904 und 1914 hielt sich der in Hannover lebende Heidedichter [[Hermann Löns]] häufiger in [[Müllingen]] auf, von wo aus er den Kronsberg und das [[Bockmerholz]] zur Naturbeobachtung erwanderte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1970er Jahren gab es Planungen zur Wohnbebauung des Kronsberges um den Wohnraumbedarf zu decken, die aber nicht umgesetzt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Umgestaltung zur Expo 2000 ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Kronsberg (Stadtviertel)}}[[Datei:Kronsberg Gelände Baumallee.jpg|mini|hochkant=1.4|Baumallee und Wiesenflächen auf dem Kronsberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zur Weltausstellung [[Expo 2000]] war der Kronsberg ein überwiegend kahler und als Ackerfläche bewirtschafteter Landschaftsraum. Im Hinblick auf die Weltausstellung, deren Ausstellungsgelände an den Fuß der Erhebung heranreichte, kam es Ende der 1990er Jahre zur Umgestaltung der großräumigen Bergfläche durch den Schweizer Landschaftsarchitekten [[Dieter Kienast]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| titel=Die EXPO-Gärten. Drei neue Gärten am Kronsberg|url=http://www.hannover.de/content/download/230111/3564901/| zugriff=2022-01-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Planung wurde zum dezentralen Expo-Projekt, dessen Ziele in der ökologischen Optimierung des Landschaftsraumes sowie der Schaffung einer ökologischen Wohnbebauung bestanden. Die der Stadt zugewandte Westseite ist seither durch die ab 1998 entstandene &amp;#039;&amp;#039;[[Bemerode#Kronsberg|Expo-Siedlung]]&amp;#039;&amp;#039; im Stadtteil [[Bemerode]] gekennzeichnet, die sich den Westhang hochzieht. In der Siedlung befindet sich das [[Evangelisches Kirchenzentrum Kronsberg|Evangelische Kirchenzentrum Kronsberg]]. Große Teile des unbebauten Kronsberges wurden zu naturnah gestalteten Ausgleichsräumen mit gras- und buschbestandenen [[Allmende]]flächen als Wiesen und Weiden, Baumalleen sowie flächigen Aufforstungen auf dem Bergkamm. Mit einem engen Wegenetz dient die Bergfläche auch als parkähnliches Naherholungsgebiet. Zu diesem Konzept gehörte auch eine umweltfreundliche Landwirtschaft am Kronsberg und eine regionale Vermarktung ihrer Produkte, wozu am Fuße des Berges ein Modelldorf der [[Herrmannsdorfer Landwerkstätten]] erbaut wurde. Es meldete jedoch bereits 2004 [[Insolvenz]] an, seither werden die landwirtschaftlichen Anlagen als &amp;#039;&amp;#039;Kronsberghof&amp;#039;&amp;#039; weiter betrieben. In den Wohnbauten wurde eine Drogenklinik eingerichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|titel = EXPOSEEUM e.&amp;amp;nbsp;V.|url = http://www.haj.expo2000.de/detail.php?id=1077645570|zugriff = 2015-11-30|werk = www.haj.expo2000.de|archiv-datum = 2015-12-08|archiv-url = https://web.archive.org/web/20151208160423/http://www.haj.expo2000.de/detail.php?id=1077645570|offline = ja|archiv-bot = 2026-01-24 22:57:44 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Expo wurde auch ein [[Gipfelkreuz]] auf dem Kronsberg errichtet, welches 2011 zunächst beschädigt und später abgesägt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=http://www.haz.de/Hannover/Aus-den-Stadtteilen/Sued/Gipfelkreuz-am-Kronsberg-abgesaegt| titel=Gipfelkreuz am Kronsberg abgesägt| autor=Tobias Morchner| hrsg=[[haz.de]]| datum=2011-11-13| zugriff=2017-05-12| archiv-datum=2017-09-13| archiv-url=https://web.archive.org/web/20170913063326/http://www.haz.de/Hannover/Aus-den-Stadtteilen/Sued/Gipfelkreuz-am-Kronsberg-abgesaegt| offline=ja| archiv-bot=2026-01-24 22:57:44 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weiteres ===&lt;br /&gt;
Das [[Rittergut Kronsberg]] war ein Gutshof in der Nähe des Kronsberges. Seit 2010 befindet sich am Berg der [[Kronsberg life tower]]. Seit 2019 erfolgt eine großflächige Bebauung des südlichen Westhangs. In diesem Wohngebiet sollen etwa 3000 Wohneinheiten für bis zu 9000 Personen sowie eine weitere Grundschule und ein weiteres großes Einkaufszentrum gebaut werden. Ab 2023 sollte am nördlichen Westhang innerhalb von fünf Jahren die Ökosiedlung [[ecovillage hannover]] für bis zu 1000 Bewohner entstehen, was 2024 infolge einer Insolvenz scheiterte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;170&amp;quot; heights=&amp;quot;150&amp;quot; perrow=&amp;quot;4&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Datei:Kronsberg Almende.JPG|Schafbeweidung im Landschaftsraum Kronsberg&lt;br /&gt;
 Datei:Kronsberg.jpg|[[Gipfelkreuz]] auf dem Nordhügel, einem künstlichen Aussichtshügel (2007)&lt;br /&gt;
 Datei:Kronsberg Hügel weit Schafe.jpg|Schafbeweidung am Nordhügel&lt;br /&gt;
 Datei:Kronsberg von Expo 09.jpg|Südhügel und [[E-66 Windkraftanlage Südkronsberg|Windkraftanlage Südkronsberg]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hermann Löns]]: &amp;#039;&amp;#039;Hinter dem Kronsberg&amp;#039;&amp;#039;, 1904&lt;br /&gt;
* Hermann Löns: &amp;#039;&amp;#039;Auf dem Kronsberge&amp;#039;&amp;#039;, 1904&lt;br /&gt;
* [[Karl Johaentges]], Eva Holtz: &amp;#039;&amp;#039;Leben am Kronsberg&amp;#039;&amp;#039;, Kajo, 2000, ISBN 978-3-925544-26-2&lt;br /&gt;
* Gudrun Stoletzki, Peter M. Leist (Red.), Jürgen Eppinger, Manfred Hannemann, Roland Kastner, Elke Kümmel, Peter M. Leist, Astrid-Malkus-Wittenberg, Reinhard Wolf (Texte): &amp;#039;&amp;#039;Weltausstellung und Stadtteil Kronsberg. Der städtebauliche Rahmen für die Expo 2000 Hannover&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;World Exposition and Kronsberg District. Urban development programme for the Expo 2000 Hannover&amp;#039;&amp;#039;), hrsg. von der Stadt Hannover, der Oberbürgermeister, Baudezernat in Zusammenarbeit mit dem Presse- und Informationsamt, 1999&lt;br /&gt;
* Anke Benstem, Roland Kastner, Karin Rumming (Red.), Silke Beck u.&amp;amp;nbsp;a. (Mitarb.): &amp;#039;&amp;#039;Hannover Kronsberg. Realisierung einer nachhaltigen Planung.&amp;#039;&amp;#039;, 3., überarbeitete Auflage, Hrsg.: Kronsberg-Umwelt-Kommunikations-Agentur GmbH und Landeshauptstadt Hannover, Hannover: 2000&lt;br /&gt;
* Karin von Schwartzenberg (Verantw.), Karin Rumming (Red.), Gerhard Kier, [[Hans Mönninghoff]]: &amp;#039;&amp;#039;Hannover-Kronsberg. 15 Jahre Erfahrung mit einem nachhaltigen Modellprojekt&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Hannover-Kronsberg. 15 years experience with a sustainable model project&amp;#039;&amp;#039;), hrsg. von der Landeshauptstadt Hannover, Wirtschafts- und Umweltdezernat, Fachbereich Umwelt und Stadtgrün, Hannover: Der Oberbürgermeister, 2013&lt;br /&gt;
* [[Klaus Mlynek]]: &amp;#039;&amp;#039;Kronsberg.&amp;#039;&amp;#039; In: Klaus Mlynek, Waldemar R. Röhrbein (Hrsg.) u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;[[Stadtlexikon Hannover]]. Von den Anfängen bis in die Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Schlütersche, Hannover 2009, ISBN 978-3-89993-662-9, S. 372.&lt;br /&gt;
* Verena und Volker Stahnke (Text): &amp;#039;&amp;#039;Kronsberg.&amp;#039;&amp;#039; In: Silke Beck, Susanne Wildermann, Birgit Roos, Burkhard Wetekam (Red.): &amp;#039;&amp;#039;12 grüne Schätze. Entdeckertouren für Kinder in Stadt und Region Hannover.&amp;#039;&amp;#039; Für Kinder zwischen 5 und 12 Jahren, Hrsg.: Wissenschaftsladen Hannover e.&amp;amp;nbsp;V. in Kooperation mit der Landeshauptstadt Hannover und der Region Hannover, Hannover: Transfer-Medien, 2013, ISBN 978-3-9814315-5-1; [http://d-nb.info/1033322210/04 Inhaltsverzeichnis] und {{Webarchiv | url=http://info.transfer-medien.com/?page_id=272 | wayback=20150505091720 | text=Verlagsmeldung}}, S. 52–59&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Kronsberg (Hannover)}}&lt;br /&gt;
* [https://www.360cities.net/image/kronsberg Interaktives 360°-Panoramafoto von der Spitze des Kronsberges]&lt;br /&gt;
* [https://hannover-park.de/kronsberg1.htm Beschreibung, Bilder und Karte zum Landschaftsraum Kronsberg in Hannover]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=52/20/9.78/N |EW=9/50/37/E |type=mountain |elevation=118 |dim=5000 |region=DE-NI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg unter 1000 Meter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in der Region Hannover]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Hannover)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bemerode]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;BernwardAurelian</name></author>
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