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	<title>Kronblatt - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T20:48:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kronblatt&amp;diff=133628&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Tippfehler entfernt</title>
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		<updated>2025-09-05T10:45:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bluete-Schema.svg|mini|250px|Schematische Darstellung einer Blüte mit oberständigem Fruchtknoten und perigyner Blütenhülle (= „mittelständiger“ Fruchtknoten):&amp;lt;br /&amp;gt;1. [[Blütenboden]] (Receptaculum)&amp;lt;br /&amp;gt;2. [[Kelchblatt|Kelchblätter]] (Sepalen)&amp;lt;br /&amp;gt;3. Kronblätter (Petalen)&amp;lt;br /&amp;gt;4. [[Staubblatt|Staubblätter]] (Stamina)&amp;lt;br /&amp;gt;5. [[Stempel (Botanik)|Stempel]] (Pistill)]]&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kronblatt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Petalum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Mehrzahl: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Petalen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Blatt der inneren [[Blütenhülle]] in der [[Blüte]] von [[Bedecktsamer|bedecktsamigen Pflanzen]]. Die Gesamtheit der Kronblätter einer Blüte wird als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Krone&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Corolla&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stras&amp;quot; /&amp;gt; Von Kronblättern wird nur bei ungleichförmigen Blütenhüllen gesprochen, wenn die Blütenhülle in [[Kelchblatt|Kelch]] und Krone unterschieden ist. Sind alle Blütenhüllblätter gleichartig, dann spricht man von einem [[Perigon]] (Perigonblatt, Tepalum).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fischer&amp;quot; /&amp;gt; Gemeinsprachlich wird meist der Begriff [[Blütenblatt]] verwendet, doch kann dieser im botanischen Gebrauch eine umfassendere Bedeutung haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau und Funktionen ==&lt;br /&gt;
Ein Kronblatt ist typischerweise flächig ausgebildet und größer als ein Kelchblatt der gleichen Blüte. Es ist als [[Blatt (Pflanze)|Blattorgan]] anzusprechen. [[Phylogenetisch]] sind die Kronblätter in den meisten Sippen aus Staubblättern entstanden, in manchen eher ursprünglichen Familien sind sie eher durch Differenzierung eines Perianths in Kelch und Krone hervorgegangen. Beispiele für letzteres sind die [[Magnoliaceae]], [[Calycanthaceae]] und [[Himantandraceae]]. Aus Staubblättern hervorgegangene Kronblätter sind anatomisch an der gleichen Leitbündel-Struktur wie bei Staubblättern zu erkennen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Eames&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kronblätter sind oft auffällig gefärbt oder geformt. Einige Pflanzen haben UV-reflektierende Muster auf ihren Kronblättern, die für das menschliche Auge unsichtbar sind, aber von bestimmten Bestäubern, wie z.&amp;amp;nbsp;B. Bienen, wahrgenommen werden können.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Kugler (1963): UV-Musterungen auf Blüten und ihr Zustandekommen. Planta 59 (3): 296-329. {{JSTOR|23364483}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie haben meist die Funktion, [[Insekten]] zur [[Bestäubung]] anzulocken (vgl. [[Entomophilie]]), dienen manchmal auch der Bildung oder Speicherung von [[Nektar (Botanik)|Nektar]]. Häufig ist auch das nach unten zeigende Kronblatt vergrößert oder auffällig gefärbt und bildet als &amp;#039;&amp;#039;Lippe&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Unterlippe&amp;#039;&amp;#039; einen „Landeplatz“ für Insekten (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Veilchen]], [[Orchideen]], siehe auch [[Labellum]]) oder zur sekundären Präsentation von [[Pollen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;stras&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kronblätter können miteinander verwachsen oder frei-, mehrblätterig (apo-, choripetal, eleutheropetal, pohlpetal)&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karl Theodor Rümpler|Theodor Rümpler]]: &amp;#039;&amp;#039;Illustriertes Gartenbau-Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage, Parey, 1902, S.&amp;amp;nbsp;432, {{Google Buch |BuchID=wMcNAwAAQBAJ |Seite=432}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; sein. Verwachsenblättrige, einblättrige ([[Sympetalie|sym-]], gamopetal, monopetal) Blütenkronen finden sich insbesondere bei [[Asteriden]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;stras&amp;quot; /&amp;gt; Die freien Kronblätter können in sitzende oder gestielt, genagelte (unguiculate) unterteilt werden. Die genagelten Kronblätter sind zusammengesetzt aus einem [[Nagel (Botanik)|Nagel]] (unguis, stielartig verschmälerter unterer Abschnitt) und einer [[Platte (Botanik)|Platte]] (lamina, breiterer oberer Abschnitt), z.&amp;amp;nbsp;B. bei den [[Silenoideae]] der [[Nelkengewächse]] (Caryophyllaceae).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dem Übergang von Nagel und Platte können auch zungenförmige, gelappte Auswüchse, sogenannte „[[Zungenblüte|Ligula]]e“, entstehen und zusammen eine [[Nebenkrone]] (Paracorolla) bilden. Auch bei verwachsenblättrigen Kronen kann eine solche Nebenkrone entstehen, z.&amp;amp;nbsp;B. bei der [[Gelbe Narzisse|Gelben Narzisse]] (&amp;#039;&amp;#039;Narcissus pseudonarcissus&amp;#039;&amp;#039;). Die „Kronröhre“ ist ein röhriger, unterer Abschnitt, und der „Saum“ ist ein erweiterter oder ausgebreiteter, oberer Abschnitt von Kelch, Krone oder Perigon bei Pflanzen mit verwachsener Blütenhülle. Die Übergangsstelle vom Saum in die Röhre ist der „Schlund“ (Faux). Die freien Nebenkronblätter von verwachsenblättrigen Kronen nennt man daher auch „Schlundschuppen“, so z.&amp;amp;nbsp;B. bei den [[Raublattgewächse]]n (Boraginaceae).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der obere, mehr oder weniger ausgebreitete Saum (Gebräme) einer verwachsenen Krone wird auch als [[Limbus (Botanik)|Limbus]] bezeichnet. Ist der obere Saum geteilt, dann sind die einzelnen Teile die Lappen (Lobus, Laciniae).&amp;lt;ref&amp;gt;Carl Wilhelm Fiedler: &amp;#039;&amp;#039;Anleitung zur Pflanzenkenntniß...&amp;#039;&amp;#039; C. F. Schwan und G. C. Götz, 1787, S.&amp;amp;nbsp;42, {{Google Buch |BuchID=4zc-AAAAcAAJ |Seite=42}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sind die verwachsenen Kronblätter ein- oder aufgefaltet (quetschfaltig), nennt man die auf dem Limbus breiteren, dünneren Auf(faltungen), Wölbungen oder Buckel &amp;#039;&amp;#039;plica&amp;#039;&amp;#039;(e), den schmäleren, dickeren Bereich, die Zone (Zwischenfaltung) dazwischen nennt man interplica(e). Eine Nektarrinne (Honigfalte oder -furche) (Plica nectarifera) ist eine Honig absondernde Furche an den Kronenblättern → [[Nektarium]].&amp;lt;ref&amp;gt;G. W. Staples: &amp;#039;&amp;#039;Revision of Asiatic Poraneae (Convolvulaceae) – Cordisepalum, Dinetus, Duperreya, Porana, Poranopsis, and Tridynamia.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Blumea.&amp;#039;&amp;#039; 51(3), 2006, S.&amp;amp;nbsp;403–491, [[doi:10.3767/000651906X622067]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gottlieb Wilhelm Bischoff]]: &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch der Botanik.&amp;#039;&amp;#039; Schweizerbart, 1839, S.&amp;amp;nbsp;154.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Otto Karl Berg|Otto Berg]]: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der pharmaceutischen Botanik.&amp;#039;&amp;#039; Plahn, 1845, S.&amp;amp;nbsp;73.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie alle Blütenorgane können die Kronblätter schraubig angeordnet sein oder [[wirtel]]ig, wobei ersteres als ursprüngliches Merkmal angesehen wird. Aufgrund der starken Stauchung der Blütenachse ist die schraubige Anordnung häufig nur schwer zu erkennen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Leins&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kronblätter befinden sich in der Blüte zwischen den außen gelegenen Kelchblättern und den innen folgenden [[Staubblatt|Staubblättern]]. Bei verschiedenen Verwandtschaftsgruppen sind die Kronblätter durch allmähliche Übergänge mit den Kelchblättern verbunden, so bei den [[Kakteengewächse]]n (Cactaceae) oder bei den [[Pfingstrosen]] (Paeoniaceae).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Leins&amp;quot; /&amp;gt; Bei anderen Sippen gibt es wieder Übergänge von Kronblättern zu Staubblättern, so beispielsweise bei &amp;#039;&amp;#039;[[Nymphaea alba]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Troll&amp;quot; /&amp;gt; Die bei vielen Zuchtformen vorkommende [[gefüllte Blüte]] beruht auf einer Umwandlung von Staubblättern zu Kronblättern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Troll&amp;quot; /&amp;gt; Für die genetische Ausbildung der Blütenorgane während der Blütenentstehung siehe [[Blüte#Blütenbildung|Blütenbildung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kronblattlose, sogenannte apetaloide Blüten (Perigon) sind bei den Blütenpflanzen ein abgeleitetes Merkmal und kommen häufig bei windblütigen ([[Anemophilie|anemophilen]]) Sippen vor, etwa bei den [[Salicaceae]], [[Betulaceae]], [[Juglandaceae]], [[Urticaceae]] und bei &amp;#039;&amp;#039;[[Eschen (Pflanzengattung)|Fraxinus]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Eames&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kronblätter können auch [[Sporn (Botanik)|Sporne]] ausbilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historisches ==&lt;br /&gt;
Der [[latein]]ische Begriff für die Gesamtheit der Kronblätter &amp;#039;&amp;#039;corolla&amp;#039;&amp;#039; geht auf [[Carl von Linné]] zurück, der ihn 1735 erstmals gebrauchte; zuvor war lateinisch &amp;#039;&amp;#039;flos&amp;#039;&amp;#039; („Blüte“) üblich gewesen. Der deutsche Begriff &amp;#039;&amp;#039;Krone&amp;#039;&amp;#039; ist alteingeführt, bereits 1781 findet er sich so in [[Paul Dietrich Giseke|Gisekes]] &amp;#039;&amp;#039;Caroli a Linné Termini botanici&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wag&amp;quot; /&amp;gt; Das lateinische Gegenstück zu &amp;#039;&amp;#039;Krone&amp;#039;&amp;#039; wäre eigentlich &amp;#039;&amp;#039;corona&amp;#039;&amp;#039;. Die verkleinernde Form &amp;#039;&amp;#039;corolla&amp;#039;&amp;#039; bedeutet wörtlich „Krönchen“ oder „Kränzchen“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Knospendeckung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;stras&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{BibISBN|9783827414557|Seite=803–804}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;wag&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{BibISBN|9783937872940|Seite=70}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fischer&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{BibISBN|9783854741879|Seite=93–94}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Leins&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{BibISBN|3510651944|Seite=38–42}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Troll&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wilhelm Troll: &amp;#039;&amp;#039;Praktische Einführung in die Pflanzenmorphologie. Zweiter Teil: Die blühende Pflanze.&amp;#039;&amp;#039; Gustav Fischer, Jena 1957 (ohne ISBN), S. 12–22.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Eames&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Arthur J. Eames: &amp;#039;&amp;#039;Morphology of the Angiosperms.&amp;#039;&amp;#039; McGraw-Hill, New York 1961 (ohne ISBN), S. 88–90.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4534976-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Blüte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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