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	<title>Krollbach - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T13:58:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Krollbach&amp;diff=2074382&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;BurghardRichter: Voriger Edit: kleinere formale und sprachliche Änderungen, Typographie, Verlinkung beim ersten Auftreten des Ausdrucks. Dieser Edit: überflüssigen Ref-Namen entfernt</title>
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		<updated>2023-06-17T14:19:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Voriger Edit: kleinere formale und sprachliche Änderungen, Typographie, Verlinkung beim ersten Auftreten des Ausdrucks. Dieser Edit: überflüssigen Ref-Namen entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Fluss&lt;br /&gt;
| NAME= Krollbach&lt;br /&gt;
| ALTERNATIVNAME= &lt;br /&gt;
| LAGE= [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
* [[Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
** [[Kreis Paderborn]]&lt;br /&gt;
| GKZ= DE/278414&lt;br /&gt;
| FLUSSSYSTEM= Rhein und Ems (s. Anm. unten)&lt;br /&gt;
| ABFLUSSWEG= Glenne//Lippe (Fluss)/Lippe/Rhein//Nordsee&lt;br /&gt;
| EINZUGSGEBIET-PREFIX= &lt;br /&gt;
| EINZUGSGEBIET= 37.717&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-EINZUGSGEBIET= {{GeoQuelle|DE-NW|TIM}}&lt;br /&gt;
| LÄNGE-PREFIX= &lt;br /&gt;
| LÄNGE= 15.300&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-LÄNGE= {{GeoQuelle|DE-NW|TIM}}&lt;br /&gt;
| QUELLE= auf dem [[Truppenübungsplatz Senne]]&lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE-PREFIX= ca.&lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE= 153&lt;br /&gt;
| HÖHENBEZUG-QUELLE= DE-NN&lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE-SUFFIX= &lt;br /&gt;
| NACHWEIS-QUELLHÖHE= {{GeoQuelle|DE|TK25}}&lt;br /&gt;
| QUELLE_LAT_GRAD= 51/51/4.60/N&lt;br /&gt;
| QUELLE_LONG_GRAD= 8/44/54.94/E&lt;br /&gt;
| QUELLE_REGION= DE-NW&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG= südlich von [[Ostenland]]&lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE-PREFIX= &lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE= 95&lt;br /&gt;
| HÖHENBEZUG-MÜNDUNG= DE-NN&lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE-SUFFIX= &lt;br /&gt;
| NACHWEIS-MÜNDUNGSHÖHE= {{GeoQuelle|DE|DGK5}}&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_LAT_GRAD= 51/46/18.53/N&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_LONG_GRAD= 8/36/59.41/E&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_REGION= DE-NW&lt;br /&gt;
| GROSSSTÄDTE= &lt;br /&gt;
| MITTELSTÄDTE= &lt;br /&gt;
| KLEINSTÄDTE= &lt;br /&gt;
| GEMEINDEN= Hövelhof, Delbrück&lt;br /&gt;
| BILD= Moosheide - Krollbach.jpg&lt;br /&gt;
| BILDBESCHREIBUNG= Der Krollbach in der Moosheide (Sandfangteich)&lt;br /&gt;
| ANMERKUNGEN= [[Flussbifurkation|Bifurkation]] bei [[Hövelhof]] mit Abfluss des [[Schwarzwasserbach (Ems)|Schwarzwasserbachs]] zur [[Ems]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Krollbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein über 15 Kilometer langer [[Orografie|orografisch]] rechtes Nebengewässer der [[Glenne]] im [[Nordrhein-Westfalen|nordrhein-westfälischen]] [[Kreis Paderborn]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:LeCoq (Ausschnitt Hoevelhof).jpg|mini|links|Karte von Hövelhof um 1805 mit &amp;#039;&amp;#039;Krull Wasser&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Der Name des Krollbaches entstand aufgrund der Gestalt seines Binnendeltas wohl in Anlehnung an den Begriff &amp;#039;&amp;#039;Krull&amp;#039;&amp;#039;, der ursprünglich eine fächerförmige Frisur bezeichnete, oder an die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Krollen&amp;#039;&amp;#039; für eine fächerförmig geraffte Art von Tüchern und Hauben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Krollbach war jedoch offenbar lange Zeit ein namenloses Gewässer. Darauf deutet unter anderem der Name einer vor 1700 am Bachlauf entstandenen Reihensiedlung hin, die lediglich als „Teichwasser“ bezeichnet wurde; und noch 1828 weist die damalige Katasterkarte eine am Krollbach befindliche Straße mit der einfachen Bezeichnung „Wasserweg“ aus. Die Bezeichnung des Gewässers als &amp;#039;&amp;#039;Krull Wasser&amp;#039;&amp;#039; findet sich erstmals in einer Karte aus dem Jahr 1805 (siehe Abbildung).&amp;lt;ref name=&amp;quot;DELTA&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Verlauf ===&lt;br /&gt;
Die Quelle des Krollbaches befindet sich auf rund 153 Metern Höhe innerhalb des [[Truppenübungsplatz Senne|Truppenübungsplatzes Senne]] und somit auf dem Gelände eines militärischen [[Sperrgebiet]]es. Wie bei den meisten in diesem Bereich entspringenden Gewässern schließt sich auch beim Krollbach oberhalb des Quellgebietes ein [[Trockental]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gewässer fließt der Abflachung der dem [[Teutoburger Wald]] vorgelagerten [[Senne]]landschaft folgend in südwestliche Richtung innerhalb eines [[Kastental]]s ab, passiert nach rund drei Kilometern Fließstrecke die ehemalige Krollmühle, durchquert anschließend den Südrand des Naturschutzgebietes [[Moosheide]] und durchfloss dort bis Ende 2018 einen zum Zwecke des Sandfangs errichteten Teich. Dieser Teich wurde im Zuge der Errichtung eines Regenrückhaltebeckens nördlich der [[Bundesautobahn 33]] aufgelöst.&lt;br /&gt;
[[Datei:Hövelhof - Bifurkation.jpg|miniatur|links|Bifurkation von Krollbach &amp;#039;&amp;#039;(links weiterfließend)&amp;#039;&amp;#039; und [[Schwarzwasserbach (Ems)|Schwarzwasserbach]] &amp;#039;&amp;#039;(rechts abzweigend)&amp;#039;&amp;#039; in [[Hövelhof]]]]&lt;br /&gt;
Nach der Querung der A&amp;amp;nbsp;33 wendet sich der Krollbach dem Siedlungsbereich von [[Hövelhof]] zu und erreicht am Ostrand der Ortschaft eine [[Flussbifurkation]], über die der als [[Schwarzwasserbach (Ems)|Schwarzwasserbach]] bezeichnete rechte Arm in westliche Richtung zur [[Ems]] abfließt. Der Krollbach führt im weiteren Verlauf südwestlich an Hövelhof vorbei und erreicht unterhalb des Orts das rund 121,8&amp;amp;nbsp;ha große Naturschutzgebiet [[Erdgarten-Lauerwiesen]]. Innerhalb dieser aus [[Feuchtwiese]]n und [[Bruchwald|Erlenbruchwald]] bestehenden Schutzfläche übertritt der Bach das Stadtgebiet von [[Delbrück]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Östlich des Ortsteils [[Ostenland]] befindet sich eine erste kanalartige Verbindung zur nur unwesentlich weiter südlich verlaufenden und in diesem Bereich als &amp;#039;&amp;#039;Haustenbach&amp;#039;&amp;#039; bezeichneten Glenne; der Krollbach folgt der Glenne jedoch in annähernd parallelem Verlauf über weitere 2,5&amp;amp;nbsp;km und mündet schließlich südlich von Ostenland auf Höhe des Wasserwerkes in diese ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Krollbach überwindet während seiner 15,3&amp;amp;nbsp;km langen Fließstrecke einen Höhenunterschied von 58 Metern, somit ergibt sich ein mittleres [[Steigung|Sohlgefälle]] von 3,8&amp;amp;nbsp;‰.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zuflüsse und Abzweigungen ===&lt;br /&gt;
* [[Schwarzwasserbach (Ems)|Schwarzwasserbach]] &amp;#039;&amp;#039;(rechte Abzweigung)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Kastenbach &amp;#039;&amp;#039;(links)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gewässergüte ==&lt;br /&gt;
Da sich der Krollbach im Oberlauf innerhalb eines Sperrgebietes befindet, ist die Gewässergüte zumindest dort mangels landwirtschaftlicher oder industrieller Einleitungen kaum beeinträchtigt. Auch die [[Gewässerstrukturgüte|Gewässerstruktur]] zeigt im Oberlauf einen weitestgehend naturnahen Zustand. Mit dem Eintritt des Flusslaufes in das Hövelhofer Siedlungsgebiet nimmt die Gewässerstrukturgüte jedoch signifikant ab und wird in einigen Abschnitten als merklich bis stark geschädigt eingestuft.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.flussgebiete.nrw.de/img_auth.php/7/7c/RT_03_Lippe_OWL_2008_06_08_Tischvorlage_Int2.pdf |wayback=20160309034137 |text=Bericht der Bezirksregierung Detmold 2008 |archiv-bot=2019-04-24 04:20:33 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Infolge von [[Sedimentation]] sowie durch die Einwirkung der Staubarriere eines langgestreckten [[Moräne]]nwalls besaß der Krollbach einst eine geflechtartige Struktur aus einzelnen Bachläufen, Teichen und Sumpfflächen und erschwerte durch dieses [[Binnendelta]] lange Zeit die Entwicklung der Hövelhofer Ortsmitte. Noch um 1930 umspülte ein Teil dieser Bachläufe den heutigen Ortskern. Jedoch begann man bereits zu Beginn des 19. Jahrhunderts mit einer Kanalisierung der einzelnen Krollbacharme und legte in dieser Folge den nördlichen Arm trocken. Einzelne Reste der ehemals durch diesen Arm gespeisten Teiche sowie des Bachbettes sind noch heute erkennbar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DELTA&amp;quot;&amp;gt;Straßennamen der Gemeinde Hövelhof und ihre Bedeutung: {{Webarchiv|url=http://gisportal.gkdpb.de/webdaten/internet/Hoevelhof/pdf/Am_Wasserstrang.pdf |wayback=20160304081229 |text=Am Wasserstrang |archiv-bot=2019-04-24 04:20:33 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fluss in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fluss in Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer im Kreis Paderborn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Delbrück)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Hövelhof)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Senne]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;BurghardRichter</name></author>
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