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	<title>Krodoaltar - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T09:09:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Krodoaltar&amp;diff=1532090&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;René Thiemann: Schreibfehler verbessert.</title>
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		<updated>2025-11-09T16:07:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schreibfehler verbessert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Krodoaltar Goslar.jpg|mini|Krodoaltar im [[Goslarer Museum]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Krodoaltar&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist der einzige erhaltene [[Altar|Kirchenaltar]] der [[Romanik]] aus Metall. Er stammt aus dem Anfang des 19. Jahrhunderts abgerissenen [[Goslarer Dom]] und ist neben dem [[Kaiserstuhl Goslar|Goslarer Kaiserstuhl]] eines der wenigen Ausstattungsstücke, die daraus erhalten sind. Heute ist er im [[Goslarer Museum]] ausgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Objekt ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Krodo-Scheibe.jpg|mini|Zierscheibe aus dem Krodo-Altar]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Altar besteht vollständig aus [[Bronze]] und ist teilweise [[Vergoldung|vergoldet]]. Er wurde in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts gefertigt, vielleicht in [[Goslar]]. Der Goslarer Dom wurde 1051 durch Erzbischof [[Hermann II. (Köln)|Hermann II. von Köln]] geweiht, der Altar kann also nicht zur ursprünglichen Ausstattung gehören. Der Altar hat einen quaderförmigen Korpus mit unterschiedlich großen Öffnungen an den außenliegenden Wänden, in die ursprünglich 132 Schmuckscheiben eingesetzt waren. Diese wiederum fassten Schmucksteine und [[Quarz#Varietäten|Bergkristalle]]. Bis auf eine, schwer beschädigt, die ebenfalls im Goslarer Museum ausgestellt ist, sind sie alle verloren. Der Korpus steht auf vier Füßen, die als [[Atlant]]en ausgebildet sind, die den Altar tragen. Er konnte von innen beleuchtet werden, so dass die Schmucksteine und Bergkristalle leuchteten.&amp;lt;ref&amp;gt;Beschriftung am Objekt im Goslarer Museum.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bezeichnung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Friedrich Georg Weitsch - Opfer-Fest für Krodo auf der Harzburg (1798).jpg|mini|Opfer-Fest für Krodo auf der Harzburg, 1798]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst in der [[Frühe Neuzeit|frühen Neuzeit]] kam die [[Legende]] auf, dass der Altar ursprünglich der Verehrung des [[Germanen|germanischen]] [[Pseudogottheit|Pseudogottes]] [[Krodo]] gedient habe.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.harzburger-wanderseite.de/willkommen/kultur-geschichte/das-war-krodo/seite-10.html harzburger-wanderseite.de].&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Altar, auf dem ein Menschenopfer für Krodo stattfindet, setzte ihn [[Friedrich Georg Weitsch]] 1798 in seinem Historiengemälde &amp;#039;&amp;#039;[[Das Opferfest des Krodo]]&amp;#039;&amp;#039; ins Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Altar musste im Laufe der Jahrhunderte schwere Beschädigungen hinnehmen: Die Hände der Trägerfiguren sind verstümmelt, die ehemals hinter ihnen stehenden Türme sind größtenteils verloren und damit auch die ursprüngliche Verbindung zwischen Korpus und Figuren unkenntlich geworden. Die Schmuckscheiben fehlen und Beschädigungen bezeugen den Versuch, die Vergoldung abzukratzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste schriftliche Beleg für den Altar stammt aus dem 17. Jahrhundert. Schon damals wies er die Beschädigungen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Napoleon Bonaparte|napoleonischer]] Zeit gehörte er zu dem Beutegut, mit dem der Kaiser sein [[Louvre#Weiterer Ausbau der Kunstsammlung|Musée Napoléon]] in [[Paris]] füllte. Nach dem Sturz des Kaisers kehrte der Altar mit zahlreichen anderen Kunstgegenständen zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;Beschriftung am Objekt im Goslarer Museum.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ursula Müller, Hans-Günther Griep, Volker Schadach: &amp;#039;&amp;#039;Kaiserstadt Goslar&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Volker Schadach, Goslar 2000, ISBN 3-928728-48-2&lt;br /&gt;
* [[Reinhard Roseneck]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Rammelsberg&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Goslarsche Zeitung, Goslar 2001, ISBN 3-9804749-3-3&lt;br /&gt;
* Christopf Gutmann, Volker Schadach: &amp;#039;&amp;#039;Kaiserpfalz Goslar&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Volker Schadach, Goslar 2002, ISBN 3-928728-52-0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.bildindex.de/document/obj20179381/?medium=fm619755 Krodoaltar / Crodo-Altar]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christlicher Altar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christentum in Goslar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Goslarer Museum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Romanische Skulptur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schmiedearbeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Werk (12. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Skulptur (Niedersachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildende Kunst (Goslar)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;René Thiemann</name></author>
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