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	<title>Krobnitz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T10:40:39Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Krobnitz&amp;diff=2043094&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Tippfehler entfernt, Kleinkram</title>
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		<updated>2026-04-24T14:56:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Reichenbach/O.L.&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51.1777&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 14.7566&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Sachsen&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 211&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 =  &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 59&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2025-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.reichenbach-ol.de/de/zahlen-fakten/zahlen-und-fakten.html |titel=Zahlen und Fakten |hrsg=Stadt Reichenbach/O.L. |abruf=2026-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1972-01-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = [[Meuselwitz (Reichenbach/O.L.)|Meuselwitz]]&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 02894&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 035828&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Krobnitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Ortsteil]] der [[Ortschaft]] [[Meuselwitz (Reichenbach/O.L.)|Meuselwitz]] der [[Sachsen|sächsischen]] [[Landstadt]] [[Reichenbach/O.L.]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.reichenbach-ol.de/de/datei/anzeigen/id/4693,25/hauptsatzung_gueltig_ab_2024.pdf |titel=Hauptsatzung |titelerg=§&amp;amp;nbsp;18|werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Reichenbach/O.L. |format=PDF; 122&amp;amp;nbsp;kB |abruf=2026-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Überregional bekannt ist sie für das [[Schloss Krobnitz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Fotothek df rp-d 0430056 Reichenbach-O.L.-Krobnitz. Die Schöps vor der Mühle.jpg|mini|Der Schwarze Schöps vor der Krobnitzer Mühle, 1986]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Krobnitz liegt etwa sechs Kilometer nordwestlich des Reichenbacher Stadtzentrums in einem Nebental des [[Schwarzer Schöps|Schwarzen Schöps]]. Umliegende Ortschaften sind von Nordwest bis Nordost die zu [[Vierkirchen (Oberlausitz)|Vierkirchen]] gehörenden Orte [[Melaune]], [[Döbschütz]] und [[Heideberg (Vierkirchen)|Heideberg]], sowie die Reichenbacher Ortsteile [[Dittmannsdorf (Reichenbach/O.L.)|Dittmannsdorf]] im Südosten und Meuselwitz direkt südsüdwestlich angrenzend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der südlich von Krobnitz liegende Schlosspark geht am rechten Talhang des Schwarzen Schöps allmählig in Laubwald über. Dieser wird gebildet von [[Hainbuche]], [[Rotbuche]], [[Winterlinde]] und [[Stieleiche]], vereinzelt auch von [[Gemeine Esche|Esche]] und [[Berg-Ahorn]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;WdH&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Ortsgeschichte ===&lt;br /&gt;
Der Ort findet im 14. Jahrhundert indirekt urkundliche Erwähnung. Um 1315 wird ein &amp;#039;&amp;#039;Peter Crobenus&amp;#039;&amp;#039; genannt, 1342 ein &amp;#039;&amp;#039;Heynich Krobin(us)&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HOV&amp;quot; /&amp;gt; Bei dem Ort handelt es sich um einen erweiterten Rundweiler mit Blockflur. Dies spricht für eine spätmittelalterliche oder frühneuzeitliche Umgestaltung einer ursprünglich sorbischen Siedlung durch deutsche Kolonisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte des 16. Jahrhunderts war ein Hans [[Debschitz (Adelsgeschlecht)|von Döbschütz]] Besitzer des Ritterguts Krobnitz. Nach mehreren Besitzerwechseln gehörte es seit 1732 Carl Heinrich Wilhelm [[Uechtritz (Adelsgeschlecht)|von Uechtritz]], der sich um 1750 darauf ein barockes Herrenhaus errichten ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Wiener Kongress]] (1815) lag Krobnitz in dem Teil der [[Oberlausitz]], der infolge der [[Teilung des Königreiches Sachsen]] an Preußen überging. Im Jahr 1873 erwarb der preußische Kriegsminister [[Albrecht von Roon]] das Rittergut Krobnitz im [[Landkreis Görlitz (Schlesien)|Landkreis Görlitz]] als Alterssitz. Er ließ das Herrenhaus bis 1875 erweitern zum [[Schloss Krobnitz|Schlossbau]] erweitern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Roon’sche Besitz im Zuge der [[Bodenreform in Deutschland #Bodenreform in der Sowjetischen Besatzungszone ab 1945|Bodenreform]] entschädigungslos enteignet. Das Schloss diente kurzzeitig der Roten Armee, bevor es Unterkunft für [[Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–1950|Flüchtlinge und Vertriebene]] wurde. Die auf den Ländereien angesiedelten [[Neubauer (Agrarreform)|Neubauern]] schlossen sich zeitig zu Genossenschaften zusammen. Im Jahr 1960 gab es in Krobnitz drei [[Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft]]en („Friedenstal“, „Friedenshöhe“ und „Lehnhäuser“).&amp;lt;ref  name=&amp;quot;WdH&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kleine Gemeinde im [[Kreis Görlitz-Land]] wurde 1972 ins benachbarte [[Meuselwitz (Reichenbach/O.L.)|Meuselwitz]] eingegliedert, das wiederum am 1. Januar 1994 nach Reichenbach eingemeindet wurde. Kirchlich ist die Einwohnerschaft von Krobnitz seit jeher mit der [[Zum Heiligen Kreuz (Meuselwitz)|Meuselwitzer Kirche]] verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable float-right&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1825&amp;lt;ref name=&amp;quot;HOV&amp;quot; /&amp;gt; ||align=right| 159&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1871 ||align=right| 224&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1885 ||align=right| 190&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1905 ||align=right| 225&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1925 ||align=right| 199&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 ||align=right| 181&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1946 ||align=right| 262&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1950 ||align=right| 247&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1964 ||align=right| 209&lt;br /&gt;
|- &amp;lt;!--&lt;br /&gt;
| 1971&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heimatbuch NOL&amp;quot; /&amp;gt;||align=right| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1988 ||align=right| &lt;br /&gt;
|- --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 2008&amp;lt;ref name=&amp;quot;Reichenbach Ortsteile&amp;quot; /&amp;gt;||align=right| 70&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2012 ||align=right| 58&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2021 ||align=right| 60&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem sächsischen Landesrezess 1777 hatte Krobnitz 20 [[Gärtner#Der Gärtner als Kleinbauer|Gärtner]] und 5 [[Häusler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der preußischen Volkszählung 1825 hatte Krobnitz 159 Einwohner, ein halbes Jahrhundert später war die Einwohnerschaft fast um die Hälfte auf 224 angewachsen. Bis zum Zweiten Weltkrieg schwankte die Zahl wiederholt, stieg dann durch Flüchtlinge und vertriebene kurzzeitig auf über 250 an, aber schon 1950 lag die Einwohnerzahl wieder unter 250, 1964 waren es gar noch 209.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2008 hatte Krobnitz 70 Einwohner, 2012 waren es noch 58 und 2021 60.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsname ===&lt;br /&gt;
Der Ortsname ist altsorbischen Ursprungs. &amp;#039;&amp;#039;Chrobonosy&amp;#039;&amp;#039; könnte auf einen Spottnamen zurückgehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WdH&amp;quot; /&amp;gt; Urkundlich überlieferte Formen des Ortsnamens sind neben den Nennungen als Personennamen (&amp;#039;&amp;#039;Peter Crobenus&amp;#039;&amp;#039; um 1315 und &amp;#039;&amp;#039;Heynich Krobin(us)&amp;#039;&amp;#039; 1342) im Jahr 1447 &amp;#039;&amp;#039;Crobenis&amp;#039;&amp;#039;, dann &amp;#039;&amp;#039;Krobenitz&amp;#039;&amp;#039; 1538 und &amp;#039;&amp;#039;Krobnitz&amp;#039;&amp;#039; 1551. Im Jahr 1753 tauchte auch die Form &amp;#039;&amp;#039;Grobnitz&amp;#039;&amp;#039; auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HOV&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen und weiterführende Literatur ==&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Von der Muskauer Heide zum Rotstein. Heimatbuch des Niederschlesischen Oberlausitzkreises |Verlag=Lusatia Verlag |Ort=Bautzen |Datum=2006 |ISBN=3-929091-96-8 |Seiten= }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{HOV |24028}}&lt;br /&gt;
* [https://www.reichenbach-ol.de/de/meuselwitz.html &amp;#039;&amp;#039;Krobnitz&amp;#039;&amp;#039;] In: Webauftritt der Stadt Reichenbach/OL.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;HOV&amp;quot;&amp;gt;{{HOV|Krobnitz|Krobnitz}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;WdH&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Krobnitz&amp;#039;&amp;#039; in: {{WdH|56|46–47}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Reichenbach Ortsteile&amp;quot;&amp;gt;Einwohnerzahlen der Stadt Reichenbach:&lt;br /&gt;
* 31. Dezember 2021: {{Internetquelle |url=https://www.reichenbach-ol.de/de/zahlen-fakten.html |titel=Zahlen und Fakten |hrsg=Stadt Reichenbach/O.L. |abruf=2023-04-12}}&lt;br /&gt;
* 30. Juni 2012: {{Webarchiv |url=http://www.reichenbach-ol.de/reichenbach/content/10/20081008110610.asp |wayback=20140104004139 |text=&amp;#039;&amp;#039;Stadt Reichenbach/OL – Unsere Stadt und ihre Ortsteile&amp;#039;&amp;#039;}}&lt;br /&gt;
* 31. Dezember 2008: {{Webarchiv |url=http://www.reichenbach-ol.de/reichenbach/content/10/20081008110610.asp |wayback=20090523092323 |text=&amp;#039;&amp;#039;Stadt Reichenbach/OL – Unsere Stadt und ihre Ortsteile&amp;#039;&amp;#039;}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Oberlausitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Görlitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Görlitz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichenbach/O.L.]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1971]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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