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	<title>Kristbergkirche - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T05:07:29Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kristbergkirche&amp;diff=1830176&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;32 Fuß-Freak: /* Agathakirche */</title>
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		<updated>2025-11-22T12:49:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Agathakirche&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Kristbergkirche01.jpg|mini|Kirstbergkirche bergwärts]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kristbergkirche03.jpg|mini|Kirstbergkirche vom Kristbergsattel gesehen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Silbertal Filialkirche hl Agatha 3.JPG|mini|Langhaus zum Chor]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kristbergkirche St.&amp;amp;nbsp;Agatha&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Spätgotik|spätgotische]] [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholische]] Bergknappenkirche im Ortsteil [[Kristberg]] der Gemeinde [[Silbertal]] in [[Österreich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Von 1300 bis 1320 besiedelten [[Walser]] das Silbertal. Am Kristberg wurde wie in der ganzen Region Silbertal-[[Bartholomäberg]] wurde seit prähistorischer Zeit Bergbau betrieben, der im Hochmittelalter seine letzte Blüte erlebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Errichtung der Kirche wird um 1400 angenommen. Urkundlich wird die Kirche im Jahre 1450 erstmals genannt. Eine Legende beschreibt, dass die Errichtung der Kirche auf ein Gelübde von verschütteten Bergleuten bei der Rettung zurückgeht. Der Überlieferung nach steht die Kirche direkt auf dem ehemaligen Stollenausgang des Stollenunglückes. Die Kirche steht auch am Saumweg von Silbertal über den [[Liste der Pässe und Sättel in Vorarlberg#Sättel im Vorarlberger Teil des Verwalls|Kristbergsattel]] nach Dalaas im [[Klostertal]]. Im Jahre 1840 wurde eine Straße von Schruns nach Silbertal gebaut. Dadurch verlor der Saumweg über den Kristbergsattel seine wirtschaftliche Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Joss (Jodok) Erhard lebte in einer Klause am Kristberg, ähnlich dem Bruder Klaus von der Flüe. Er gründete im Jahre 1493, am Montag nach dem Dreifaltigkeitssonntag, mit Männern und Frauen des Montafons eine Dreifaltigkeits-Bruderschaft, welche anfangs vom Pfarrer Jodok Greber vom Silberberg (gemeint ist damit der heutige Ort Silbertal) und dem Pfarrer Johann Spitzennagel von [[St.&amp;amp;nbsp;Gallenkirch]] bestätigt wurde, und am 21.&amp;amp;nbsp;November 1500 vom Bischof [[Heinrich von Höwen|Heinrich von Chur]] bestätigt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Agathakirche ==&lt;br /&gt;
Die Bergknappenkapelle ist der hl. [[Agatha von Catania]], der Schutzheiligen der Feinschmiede und Glockengießer, in Bezug auf den Kupfer- und Silberbau, geweiht. Sie steht in einer Höhe von {{Höhe|1430|AT}} m südseitig und etwas unterhalb des Kristbergsattels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1507 wurde die Kirche unter dem Baumeister Kasper Schop aus Bludenz umgestaltet und vergrößert. Es wird angenommen, dass dem bestehenden [[Langhaus (Kirche)|Langhaus]] mit [[Rundbogenportal]] westseitig eine Vorhalle vorgestellt wurde, als Schutz des Einganges vor Wind und Wetter. Das Langhaus hat nur südseitig zwei Fenster. Die [[Holztäfeldecke]] im Langhaus ist mit einem Mittelfeld flach und hat beidseitig eine Steilfläche. Ornamentbänder zeigen auf blauem Grund Tierkreiszeichen. Im Osten wurde ein rippengewölbter Chor beigefügt. Eine Gewölbekappe zeigt das [[Montafoner Wappen]], die gekreuzten päpstlichen Schlüssel. Angeblich haben die Silbertaler den später irregulären Papst Johannes&amp;amp;nbsp;XXIII., als er von Rom nach Konstanz reiste, über den Kristberg getragen, weil dieser nicht durch Braz reisen wollte, da dort die Pest war. Die Verbindung zum Langhaus bildet ein gotischer [[Spitzbogen]] aus rotem Sandstein. Südseitig am [[Chor (Architektur)|Chor]] steht eine mit massivem Mauerwerk errichtete [[Sakristei]], die dem bergseitigen Chor zusätzlichen Halt gibt und oben mit einem offenen [[Glockenstuhl]] mit drei Glocken abschließt. Beidseitig des Portals sind zwei Holzsäulen, in welche [[Hauszeichen|Haus-]] und [[Zunftzeichen|Werkzeugzeichen]] eingeschnitzt sind, die im Gebrauch waren, als wenige die Schrift kannten und die Höfe auch noch keine Hausnummern hatten. Bei der Restaurierung 1979/80 wurde im Fußboden ein Brett mit Hauszeichen und einem Lageplan von Stollen im Umkreis der Kirche gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gotische [[Hochaltar]] als [[Flügelaltar]] ist gedoppelt. Der untere Teil aus dem Jahre 1477 stammt aus der Nikolauskirche im Tale, der obere Teil ist aus 1470. Unten sind die Figuren des [[Nikolaus von Myra|hl. Nikolaus]], links [[Mauritius (Heiliger)|hl. Mauritius]], rechts [[Theodor von Sitten|hl. Theodul]] mit dem glockentragenden Teufel. Oben mittig wieder der hl. Theodul, seitig die hl. Agatha und die [[Maria Magdalena|hl. Magdalena]]. Die Seitenflügel zeigen wiederum die Heiligen als Bilder, auf der Rückwand des Altares ist ein Bild des [[Jüngstes Gericht|Jüngsten Gerichtes]]. Der Altar stand einst frei, und das Bild des Jüngsten Gerichtes diente der Andacht und der Vorbereitung auf die Beichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der linke [[Seitenaltar]] als Flügelaltar im [[Renaissance]]stil aus 1633 trägt eine Figur der hl. Agatha und gemalte Flügelbilder der [[Katharina von Alexandrien|hl. Katharina]], der [[Barbara von Nikomedien|hl. Barbara]] und drei Aufsatzfiguren. Der rechte Seitenaltar besteht aus zwei übereinander gedoppelten Flügelaltären und trägt die Figuren hl. Nikolaus, hl. Theodul, in der [[Predella]] Anbetung der [[Heilige drei Könige|Heiligen Drei Könige]] und in den Flügelinnenseiten Reliefs hl. Agatha, hl. Barbara.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Geläute besteht aus drei Glocken. Die erste Glocke hat keine Signatur und keine Jahresangabe und wird dem 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert zugeordnet. Die zweite Glocke goss 1687 [[Felix (Glockengießer)|Gabriel II. Felix]] in Feldkirch. Nachdem das vollständige Geläut der [[Pfarrkirche Silbertal]] 1916 [[Metallspende des deutschen Volkes|für die Waffenproduktion eingeschmolzen]] wurde, diente eine der beiden Glocken der Kristbergkirche als Provisorium in der Pfarrkirche, bis letztere 1923 neue Glocken erhielt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stand-montafon.at/130_Jahre_Pfarrkirche_Silbertal &amp;#039;&amp;#039;akustische Kirchenführung (mp3-Audio, ca. 13:30 Minuten lang) anläßlich des 130-jährigen Bestehens der Pfarrkirche Silbertal&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die dritte Glocke stiftete Martin Brugger und wurde 1965 von der [[Glockengießerei Grassmayr (Innsbruck)|Glockengießerei Grassmayr]] in Innsbruck gegossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Dehio Vorarlberg 1983]], Silbertal, Kirche hl. Agatha, auf dem Kristberg, S.&amp;amp;nbsp;381–382.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Jochen Hofmann, Christian Wolkersdorfer&lt;br /&gt;
   |Titel=Der historische Bergbau im Montafon&lt;br /&gt;
   |Verlag=Heimatschutzverein Montafon&lt;br /&gt;
   |Ort=Schruns&lt;br /&gt;
   |Datum=2013&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-902225-51-1&lt;br /&gt;
   |Online=http://www.wolkersdorfer.info/publication/pdf/Der%20historische%20Bergbau%20im%20Montafon.pdf&lt;br /&gt;
   |Format=PDF&lt;br /&gt;
   |KBytes=8300}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://kristberg.at/st_agatha_knappenkapelle.html Emil Scheibenstock: &amp;#039;&amp;#039;Die St. Agatha Bergknappenkapelle am Kristberg.&amp;#039;&amp;#039; Juli 2004.]&lt;br /&gt;
* [http://kristberg.at/Knappenfuehrung.htm &amp;#039;&amp;#039;Knappenführungen in der St. Agatha Bergknappenkapelle am Kristberg.&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [http://kristberg.at/st_agatha_knappenkapelle.html &amp;#039;&amp;#039;Die St. Agatha Bergknappenkapelle am Kristberg.&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=H7hi_jX8BEM&amp;amp;feature=related Geläute und Fotos zur Agathakapelle am Kristberg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=47.107780|EW=9.982900|type=landmark|region=AT-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Vorarlberg|Kristberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gotische Kirche|Kristberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gotisches Bauwerk in Vorarlberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kapelle in der Diözese Feldkirch|Silbertal, Agatha]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dekanat Montafon|Silbertal, Agatha]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Agathenkirche|Silbertal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal (Vorarlberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Silbertal]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;32 Fuß-Freak</name></author>
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