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	<title>Kristallisationsenthalpie - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kristallisationsenthalpie&amp;diff=68772&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;HuLe13 am 25. Januar 2023 um 07:43 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kristallisationsenthalpie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, veraltet auch als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kristallisationswärme&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erstarrungswärme&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gefrierwärme&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, wird freigesetzt, wenn ein [[Stoff (Chemie)|Stoff]] seinen [[Aggregatzustand]] von flüssig zu fest [[Phasenübergang|ändert]]. Aufgrund des [[Energieerhaltungssatz]]es ist die beim [[Kristallisation|Kristallisieren]] bzw. [[Erstarrung|Erstarren]] frei werdende [[Energie]] betragsmäßig gleich groß wie die für das [[Schmelzen]] des Stoffes aufzuwendende Energie ([[Schmelzenthalpie]]), jedoch mit entgegengesetztem Vorzeichen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;H_\text{kristallisation} = - H_\text{schmelz} &amp;lt; 0&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorzeichen beziehen sich dabei jeweils auf den Stoff, der im [[Offenes System (Thermodynamik)|offenen System]] seinen Aggregatzustand wechselt, ohne dass sich dabei seine [[Temperatur]] ändert ([[isothermer Prozess]]). Vielmehr ändern sich das [[Spezifisches Volumen|spezifische Volumen]] und/oder der [[Druck (Physik)|Druck]] als [[Thermodynamische Zustandsgröße|thermodynamische Zustandsgrößen]]. Das umgebende System erlebt dagegen genau die entgegengesetzte Energieänderung, weil es die vom erstarrenden Stoff abgegebene Energie in Form von Wärme aufnimmt (&amp;lt;math&amp;gt;Q_{\text{System}} &amp;gt; 0&amp;lt;/math&amp;gt;, s.&amp;amp;nbsp;u.). Hier wirkt sich die aufgenommene Energie als Zunahme der [[Thermische Energie|thermischen Energie]] und Anstieg der Temperatur aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Spezifische Größe|spezifische]] Kristallisationsenthalpie (und damit auch die spezifische Schmelzenthalpie), d.&amp;amp;nbsp;h. die auf die [[Masse (Physik)|Masse]] oder die [[Stoffmenge]] bezogene Enthalpie ist [[Stoffeigenschaft|stoffabhängig]] (Liste z.&amp;amp;nbsp;B. unter [[Schmelzenthalpie]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der einzige bekannte Stoff mit &amp;#039;&amp;#039;positiver&amp;#039;&amp;#039; Kristallisationsenthalpie in einem bestimmten Bereich ist das [[Helium]]-[[Isotop]] &amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;He, d.&amp;amp;nbsp;h., es gefriert unterhalb von 0,3&amp;amp;nbsp;[[Kelvin|K]] bei Wärme&amp;#039;&amp;#039;zufuhr&amp;#039;&amp;#039; ([[Pomerantschuk-Effekt]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Apfelblüte nach Frostschutzberegnung.jpg|mini|Eisumhüllte Apfelblüten nach Frostschutzberegnung. Die Kristallisationswärme hat das Erfrieren der frostempfindlichen Blüten verhindert]]&lt;br /&gt;
Praktisch lässt sich das Phänomen der Kristallisationsenthalpie bei der [[Unterkühlte Schmelze #Beispiel Wasser|Unterkühlung]] von [[Wasser]] beobachten: Wird Wasser erschütterungsfrei und langsam gekühlt, gefriert es bei 0&amp;amp;nbsp;[[Grad Celsius|°C]] &amp;#039;&amp;#039;nicht&amp;#039;&amp;#039;. Es lässt sich auf diese Weise bis auf einige Grad unter Null abkühlen (ohne „Anlagerungsstellen“ – ähnlich „[[Kondensationskeim]]en“ – ist sogar eine Unterkühlung bis −30&amp;amp;nbsp;°C möglich, bevor sich die Wasser[[molekül]]e in ein [[Kristallgitter]] einordnen). Dann kann beispielsweise eine [[Erschütterung]] die Kristallisation spontan auslösen. Durch die frei werdende Energie steigt die Temperatur auf 0&amp;amp;nbsp;°C.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kristallisationsenthalpie wird beispielsweise im [[Obstbau]] genutzt: Während der [[Frost|Nachtfröste]] im Frühling werden die Blüten mittels [[Frostschutzberegnung]] mit einem Wassernebel berieselt. Die beim Gefrieren des Wassers frei werdende Kristallisationsenthalpie hält die Eistemperatur bei 0&amp;amp;nbsp;°C und schützt folglich die im Eis eingeschlossenen Pflanzenteile vor Frostschäden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein anderer Anwendungsbereich der Kristallisationsenthalpie sind regenerierbare [[Wärmekissen|Handwärmer]]. Diese sind mit einer Salzlösung gefüllt, die unter Wärmeabgabe kristallisiert, wenn das Knicken eines in der Lösung befindlichen Metallplättchens eine Erschütterung bewirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4400447-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kristallisationsenthalpie}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Thermodynamik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemische Größe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Festkörperphysik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stoffeigenschaft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;HuLe13</name></author>
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