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	<title>Krista Sager - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Herzschlagstadt: Überarbeitung</title>
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		<updated>2026-01-18T00:38:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Überarbeitung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Krista-sager-2006 (cropped).jpg|mini|Krista Sager, 2006]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Krista Sager.JPG|mini|Krista Sager, 2009]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Krista Sager&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[28. Juli]] [[1953]] in [[Bremen]] als &amp;#039;&amp;#039;Krista Schuller&amp;#039;&amp;#039;) ist eine deutsche [[Politiker]]in der Partei [[Bündnis 90/Die Grünen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie war von 1997 bis 2001 [[Erster Bürgermeister#Zweiter Bürgermeister|Zweite Bürgermeisterin]] und [[Senat der Freien und Hansestadt Hamburg|Senatorin]] für Wissenschaft und Forschung der Freien und Hansestadt [[Hamburg]] und von 2002 bis 2005 gemeinsam mit [[Katrin Göring-Eckardt]] Vorsitzende der [[Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Deutschen Bundestag|Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen]], anschließend bis 2009 stellvertretende Fraktionsvorsitzende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Beruf ==&lt;br /&gt;
Nach dem Abitur in Bremen&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hamburger Abendblatt]], Ausgabe vom 3. September 2012, S. 8.&amp;lt;/ref&amp;gt; begann Sager 1972 ein [[Lehramtsstudium]] für Deutsch und Geschichte an Gymnasien in Hamburg, das sie 1979 mit dem 1. Staatsexamen abschloss. Anschließend hielt sie sich bis 1981 für einen Forschungsaufenthalt in Dänemark auf. Nach dem 2. Staatsexamen 1985 war sie bis 1989 Lehrerin in der Erwachsenenbildung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Munzinger|00000020870|Krista Sager||in: &amp;#039;&amp;#039;Internationales Biographisches Archiv&amp;#039;&amp;#039; 27/2013 vom 2. Juli 2013}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Krista Sager ist mit dem früheren [[Der Spiegel|Spiegel]]-Redakteur und ehemaligen [[Hamburger SV|HSV]]-Aufsichtsratvorsitzenden [[Manfred Ertel]] verheiratet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.abendblatt.de/hamburg/persoenlich/article107855503/Gruenen-Politikerin-Krista-Sager-heiratet-im-Hafen.html &amp;#039;&amp;#039;Grünen-Politikerin Krista Sager heiratet im Hafen&amp;#039;&amp;#039;]. Hamburger Abendblatt Abgerufen am 20. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.welt.de/welt_print/regionales/hamburg/article9748795/Nichts-ungesagt-lassen.html &amp;#039;&amp;#039;Nichts ungesagt lassen&amp;#039;&amp;#039;]. Welt Online, abgerufen am 20. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Tätigkeit ==&lt;br /&gt;
Nachdem sie während ihres Studiums politisch u.&amp;amp;nbsp;a. bis 1976 in der „Sozialistischen Studentengruppe“ des [[Kommunistischer Bund Westdeutschland|Kommunistischen Bundes Westdeutschland (KBW)]] aktiv und danach in Bürgerinitiativen gegen Atomkraft, für Umwelt und für Menschenrechte in der Türkei gewesen war, engagierte sich Sager ab 1982 bei der [[Bündnis 90/Die Grünen Hamburg|Grün-Alternative Liste (GAL)]], dem Hamburger Landesverband der Grünen. 1983 wurde sie Mitglied der Grünen und des GAL-Landesvorstandes in Hamburg. Von 1994 bis 1996 war sie zusammen mit [[Jürgen Trittin]] Sprecherin des Bundesvorstandes von Bündnis 90/Die Grünen. Von 1996 bis 1997 war sie GAL-Landesvorsitzende in Hamburg. Sie gehörte dem [[Parteirat]] der Grünen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1989 bis 1994, 1997 und von 2001 bis 2002 war sie Mitglied der [[Hamburgische Bürgerschaft|Hamburgischen Bürgerschaft]]. Dort war sie von 1991 bis 1993, 1993 bis 1994, 1997, und von 2001 bis 2002 Vorsitzende der Grünen Bürgerschafts[[Fraktion (Politik)|fraktion]]. Unter anderem war sie in dieser Zeit Sprecherin der Fraktion für Wirtschaft und Finanzen. 1993 war sie Spitzenkandidatin der GAL bei der Bürgerschaftswahl, bei der die Hamburger GAL 13,5 % errang. Bei den anschließenden gescheiterten Koalitionsverhandlungen mit der SPD unter dem damaligen Ersten Bürgermeister Henning Voscherau war sie Verhandlungsführerin der Grünen. 1997 war Krista Sager erneut Spitzenkandidatin der GAL, die ihr Ergebnis auf 13,9 % verbessern konnte – ein Ergebnis, das die Grünen erst [[Bürgerschaftswahl in Hamburg 2020|2020]] übertrafen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.munzinger.de/search/document?index=mol-00&amp;amp;id=00000020870&amp;amp;type=text/html&amp;amp;query.key=0EUtRiNF&amp;amp;template=/publikationen/personen/document.jsp&amp;amp;preview= Eintrag &amp;quot;Sager, Krista&amp;quot; in Munzinger Online/Personen - Internationales Biographisches Archiv], abgerufen am 28. Juli 2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Bildung der rot-grünen Koalition unter dem Ersten Bürgermeister [[Ortwin Runde]] ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]) wurde Sager am 12. November 1997 zur Zweiten Bürgermeisterin berufen; sie übernahm die Leitung der [[Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung|Behörde für Wissenschaft und Forschung]] und des Senatsamts für die Gleichstellung. In dieser Funktion führte sie Ziel- und Leistungsvereinbarungen auf der Basis mehrjähriger Globalbudgets ein, entwickelte ein Hochschulgesetz, das den Hochschulen mehr Autonomie zusichern sollte, und legte den Grundstein für das Zentrum für Marine und Atmosphärische Wissenschaften. In dieser Zeit wurde sie in den Senat der [[Max-Planck-Gesellschaft]] berufen. Als Gleichstellungssenatorin setzte sie die so genannte [[Hamburger Ehe]] für schwule und lesbische Paare als Vorläufer der späteren eingetragenen Lebenspartnerschaft durch. Nach dem Verlust der rot-grünen Mehrheit bei der Bürgerschaftswahl 2001 schied sie am 31. Oktober 2001 aus dem Senat aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 2002 bis 2013 war sie [[Mitglied des Deutschen Bundestages]]. Hier wurde sie im Oktober 2002 gemeinsam mit [[Katrin Göring-Eckardt]] zur Vorsitzenden der [[Fraktion (Deutscher Bundestag)|Bundestagsfraktion]] Bündnis 90/Die Grünen gewählt. Nach der [[Bundestagswahl 2005]] verzichtete sie auf eine Kandidatur für das Amt der Fraktionsvorsitzenden. Von 2005 bis 2009 war sie stellvertretende Fraktionsvorsitzende und politische Koordinatorin des Arbeitskreises Wissen &amp;amp; Generationen der grünen Bundestagsfraktion. Von 2009 bis 2013 war sie wissenschaftspolitische Sprecherin ihrer Fraktion und Obfrau im Bildungs- und Forschungsausschuss des Bundestages.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.deutschlandfunk.de/hauptverfahren-gegen-schavan-ist-gravierender-hinweis.694.de.html?dram:article_id=235157 Hauptverfahren gegen Schavan ist &amp;quot;gravierender Hinweis&amp;quot;], Deutschlandfunk, 23. Januar 2013, zuletzt abgerufen am 28. Juli 2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Krista Sager zog stets über die [[Landesliste]] Hamburg in den Deutschen Bundestag ein. Zur [[Bundestagswahl 2013]] trat sie nicht wieder an.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/bundestagswahl-2013-und-mit-uns-geht-die-zeit-12039437.html faz.net: Und mit uns geht die Zeit, Krista Sager]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mitgliedschaften ==&lt;br /&gt;
Sager ist unter anderem Mitglied im Senat der [[Max-Planck-Gesellschaft]], im Kuratorium des [[Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung]] (ISI) in Karlsruhe und im Stiftungsrat der [[Wissenschaftsstiftung Ernst Reuter#Wissenschaftsstiftung Ernst Reuter|Wissenschaftsstiftung Ernst Reuter]] in Berlin. Krista Sager ist außerdem Mitglied des Hamburger Fußballvereins [[FC St. Pauli]]. Sie gehört der Mitgliederversammlung der [[Heinrich-Böll-Stiftung]] an.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.boell.de/de/mitgliederversammlung Heinrich-Böll-Stiftung - Mitgliederversammlung]&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 2014 ist Sager Mitglied des Kuratoriums der [[Humboldt-Universität zu Berlin]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;hu-kur-aktuell&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://gremien.hu-berlin.de/de/kuratorium/mitglieder#anker6 |titel=Mitglieder des Kuratoriums |hrsg=Humboldt-Universität zu Berlin |datum=2023-10-05 |abruf=2024-01-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Präsidium der Humboldt-Universität zu Berlin |Titel=Rechenschaftsbericht 2019 gemäß §&amp;amp;nbsp;12 (5) der Verfassung der Humboldt-Universität zu Berlin |Seiten=2 |Online=https://www.hu-berlin.de/de/einrichtungen-organisation/leitung/strukturen_konzepte/rechenschaftsberichte/rechenschaftsbericht-2019/rechenschaftsbericht-des-praesidiums-2019 |Format=PDF |Abruf=2024-01-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie war darüber hinaus Mitglied des Hochschulrates der [[Johannes Gutenberg-Universität Mainz]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;hu-kur-aktuell&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;mainz&amp;quot;&amp;gt;Vgl. auch {{Internetquelle |url=https://organisation.uni-mainz.de/hochschulgremien/hochschulrat/ |titel=Hochschulrat |hrsg=Johannes Gutenberg-Universität Mainz |datum=2024-01-09 |abruf=2024-01-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und ist Mitglied des Stiftungsrates der [[Leuphana Universität Lüneburg]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;leuph&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.leuphana.de/universitaet/organisation/stiftungsrat.html |titel=Der Stiftungsrat: Beratung und Rechtsaufsicht |hrsg=Leuphana Universität Lüneburg |datum=2023-05-08 |abruf=2024-01-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und des Kuratoriums der [[Akademie der Wissenschaften in Hamburg]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;awh&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.awhamburg.de/akademie/gremien/kuratorium.html |titel=Kuratorium |hrsg=Akademie der Wissenschaften in Hamburg |abruf=2024-01-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Kürschners Volkshandbuch]]&amp;#039;&amp;#039; Deutscher Bundestag, 15. Wahlperiode, 94. Auflage, 2003, S. 205 (und folgende Aufl.); 16. Wahlperiode&lt;br /&gt;
* {{Munzinger|00000020870|Krista Sager||in: &amp;#039;&amp;#039;Internationales Biographisches Archiv&amp;#039;&amp;#039; 27/2013 vom 2. Juli 2013}}&lt;br /&gt;
* [[Irmela Hannover]], [[Cordt Schnibben]]: &amp;#039;&amp;#039;I can&amp;#039;t get no. Ein paar 68er treffen sich wieder und rechnen ab&amp;#039;&amp;#039;, Köln: [[Kiepenheuer &amp;amp; Witsch]] 2007, ISBN 978-3-462-03905-4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
*{{Abgeordnetenwatch|krista_sager-575-37912}}&lt;br /&gt;
* {{Biographie beim Deutschen Bundestag|Krista Sager}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=140297650|VIAF=103829063}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Sager, Krista}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KBW-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundestagsabgeordneter (Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorsitzender der Bündnis-90/Die-Grünen-Bundestagsfraktion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hamburger Senator (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Heinrich-Böll-Stiftung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1953]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaftsminister (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Sager, Krista&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Schuller, Krista (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Politikerin (Bündnis 90/Die Grünen), MdHB, MdB&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. Juli 1953&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bremen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Herzschlagstadt</name></author>
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