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	<title>Krinolinenmode - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Krinolinenmode&amp;diff=1079859&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Innobello am 5. Januar 2022 um 14:34 Uhr</title>
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		<updated>2022-01-05T14:34:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Menzel Knobelsdorff 1848.jpg|miniatur|Clara Schmidt von Knobelsdorff mit Kaschmirschal und Sonnenschirm; [[Adolph von Menzel]], 1848]]&lt;br /&gt;
Die Zeit der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Krinolinenmode&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; von 1842 bis etwa 1870 ist als durchgehende Epoche anzusehen, deren Anfang von der Einführung der [[Reifrock|Krinoline]] markiert wird. Der Unterrock bestand zunächst aus mit [[Rosshaar]] verstärktem Gewebe und löste das bis dahin übliche Tragen mehrerer Stoffunterröcke ab. Der Rock erhielt dadurch eine Kuppelform, die die Mode bis in die 1860er Jahre bestimmte. Die [[Silhouette (Mode)|Silhouette]] geht eigentlich auf die Mitte des 16. Jahrhunderts gebräuchlichen [[Reifrock|Reifröcke]] zurück, die schon in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts wieder vermehrt aufgetaucht waren.  Als Hut waren immer noch die [[Schute (Hut)|Schute]] und das [[Kapotte|Kapott]] aktuell; im Sommer konnte es auch ein breitrandiger Strohhut sein (siehe [[Florentinerhut]]). Die Frisuren wurden gegenüber dem Biedermeier wesentlich schlichter zu einem Nackenknoten ([[Haarknoten|Chignon]]) mit seitlichen [[Stöpsellocke|Korkenzieherlocken]] frisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Winterhalter Eugenie 1855.jpg|miniatur|rechts|300px|Kaiserin Eugénie von Frankreich mit ihren Hofdamen; [[Franz Xaver Winterhalter]], 1855]]&lt;br /&gt;
Die Verzierungen an den Kleidern hielten sich um 1840 noch in Grenzen, vielleicht etwas Stickerei, Falten und [[Biese (Kleidung)|Biesen]] an der Taille. Mit der Zeit nahm jedoch der Aufputz in Form von [[Spitze (Stoff)|Spitze]]n und [[Volant]]s wieder zu. Die Schultern waren schmal, und die halben Ärmel endeten in Spitzenmanschetten. Die immer offensichtlicher werdende Ähnlichkeit mit den Reifrockkleidern um 1750 und die vielfach verarbeiteten farbigen [[Seide]]nstoffe verliehen auch der Mode dieser Zeit den schon im Kunstgewerbe gebräuchlichen Beinamen „Zweites Rokoko“. [[Mantilla|Mantillen]] sowie Wiener- oder Kaschmirschals trugen zusätzlich zum lebhaften Erscheinungsbild bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pelz fand in dieser Zeit als Verbrämung des Capemantels sowie von kurzen Jacken statt. Der Capemantel begleitete die Krinolinenmode bis zu ihrem Höhepunkt, das pelzverbrämte Jäckchen noch darüber hinaus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nienholdt 1957/4&amp;quot;&amp;gt;Eva Nienholdt: &amp;#039;&amp;#039;Pelz in der Mode des 19. Jahrhunderts. Teil II.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Das Pelzgewerbe&amp;#039;&amp;#039; Nr. 4, 1957, Hermelin-Verlag Dr. [[Paul Schöps]], Berlin, Leipzig, S. 150.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Herrenmode wurde in dieser Zeit eintönig in Farbe und Form. Der im [[Biedermeier]] übliche [[Zylinder (Hut)|Zylinder]] war genauso wie der [[Frack]] nur noch bei feierlichen Anlässen zu sehen. Stattdessen trug man Jacketts in dunklen Farben mit Streifen- oder Karomustern; nur die Westen blieben anfangs noch bunt. Wichtig waren blendend weiße Kragen und Manschetten. Als Hut trat im Alltag die steife [[Melone (Hut)|Melone]] an die Stelle des Zylinders.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Bert Bilzer: &amp;#039;&amp;#039;Meister malen Mode&amp;#039;&amp;#039;; Georg Westermann Verlag, Braunschweig 1961, S. 77.&lt;br /&gt;
* [[Elisabeth Siewert]]: &amp;#039;&amp;#039;Unvergessene Menschen. Ein Roman aus der Krinolinenzeit.&amp;#039;&amp;#039; [[S. Fischer Verlag]], Berlin 1911.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kostümkunde 1845–1870| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Modestil]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Innobello</name></author>
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