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	<title>Krimschild - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Max-78: /* Literatur */ link</title>
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		<updated>2026-04-07T23:22:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Krimschild.png|mini|Krimschild in der stiftungsmäßigen Ausführung]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Krimschild&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein [[Abzeichen|Kampfabzeichen]] der deutschen [[Wehrmacht]] in Form eines [[Ärmelschild (Wehrmacht)|Ärmelschildes]], das während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] verliehen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund zur Schaffung dieser Auszeichnung ==&lt;br /&gt;
Die [[Heeresgruppe Süd]] eroberte vom Herbst 1941 bis Sommer 1942 die Halbinsel [[Krim]]. Nach Beendigung der Kampfhandlungen wurde schließlich am 25. Juli 1942 der Krimschild zur Erinnerung an die Kämpfe der [[11. Armee (Wehrmacht)|11. Armee]] unter dem Befehlshaber [[Generalfeldmarschall]] [[Erich von Manstein]] von [[Adolf Hitler]] gestiftet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stiftungsverordnung ==&lt;br /&gt;
{{annotiertes Bild&lt;br /&gt;
|image=Deutsches Reichsgesetzblatt 42T1 083 0487.jpg&lt;br /&gt;
| image-width = 270&lt;br /&gt;
| image-left = -15&lt;br /&gt;
| image-top = -10&lt;br /&gt;
| width = 220&lt;br /&gt;
| height = 350&lt;br /&gt;
|caption=Stiftungsdekret zum Krimschild ([[Reichsgesetzblatt]] 1942 Teil 1 Nr. 83 Seite 487)}}&lt;br /&gt;
Verordnung über die Stiftung des Krimschildes vom 25. Juli 1942&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Artikel 1: Zur Erinnerung an die heldenhaften Kämpfe um die Krim stifte ich den Krimschild.&lt;br /&gt;
* Artikel 2: Der Krimschild wird zur Uniform am linken Oberarm getragen.&lt;br /&gt;
* Artikel 3:&lt;br /&gt;
** (1) Der Krimschild wird verliehen als Kampfabzeichen an alle Wehrmachtangehörigen und der Wehrmacht unterstellten Personen, die in der Zeit vom 21. September 1941 bis 4. Juli 1942 an den Kämpfen um die Krim zu Lande, in der Luft und zu Wasser ehrenvoll beteiligt waren.&lt;br /&gt;
** (2) Die Verleihung vollzieht in meinem Namen Generalfeldmarschall von Manstein.&lt;br /&gt;
* Artikel 4: Der Beliehene erhält ein Besitzzeugnis.&lt;br /&gt;
* Artikel 5: Durchführungsbestimmungen erläßt der Chef des Oberkommandos der Wehrmacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verleihungsbedingungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Krimschlacht mit Zahl und Pfeilen.JPG|mini|Stiftungsrelevante Schlachten, die zur Verleihung des Krimschildes berechtigten]]&lt;br /&gt;
Der Krimschild konnte an alle Wehrmachtangehörigen und der Wehrmacht unterstellten Personen verliehen werden, die in der Zeit vom 21. September 1941 bis 4. Juli 1942 an den Kämpfen um die Krim, d.&amp;amp;nbsp;h. südlich der Landenge von [[Perekop (Armjansk)|Perekop]], zu Lande, in der Luft und zu Wasser „ehrenvoll“ teilgenommen und eine der folgenden Bedingungen erfüllt hatten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Teilnahme an einer [[Schlacht]]. Als Schlachten waren laut Stiftungsverordnung anerkannt:&lt;br /&gt;
# Durchbruchsschlacht bei Perekop vom 21. bis 30. September 1941&lt;br /&gt;
# Durchbruchsschlacht bei [[Juschun]] vom 18. bis 27. Oktober 1941&lt;br /&gt;
# Krim-Verfolgungskämpfe, Durchbruch [[Kertsch]] 28. Oktober bis 16. November 1941&lt;br /&gt;
# Erster Angriff auf [[Sewastopol]] 17. bis 31. Dezember 1941&lt;br /&gt;
# Schlacht bei [[Feodossija]] vom 15. bis 18. Januar 1942&lt;br /&gt;
# Abwehrkämpfe an der [[Parpatsch]]-Stellung vom 19. Januar bis 7. Mai 1942&lt;br /&gt;
# Wiedereroberung der Halbinsel Kertsch vom 8. bis 21. Mai 1942&lt;br /&gt;
# Einnahme von Sewastopol vom 7. Juni bis 4. Juli 1942&lt;br /&gt;
* Verwundung&lt;br /&gt;
* ununterbrochener Aufenthalt (südlich der Linie [[Henitschesk|Genischesk]]-[[Salkowo]]-Perekop) von drei Monaten auf der Krim (Orte inbegriffen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die abgebildete Karte der Halbinsel Krim zeigt die in der Stiftungsverordnung erwähnten Schlachten sowie die allgemeine Verleihungsgrenze des Krimschildes am oberen Bildrand. Die Verleihungsvorschläge für den Krimschild mussten bis zum 31. März 1943 dem [[Oberkommando des Heeres]] eingereicht und diese dann bis zum 1. Oktober 1943 abgeschlossen sein. Der Krimschild wurde auch Soldaten der [[Armata Română|rumänischen Streitkräfte]] verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verleihungspraxis ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Krimschild (57er).jpg|mini|Krimschild der 57er Version mit 16-mm-Anstecknadel]]&lt;br /&gt;
Die Verleihung vollzog „im Namen des Führers“ Generalfeldmarschall von Manstein. Der Beliehene erhielt zudem ein Besitzzeugnis. Die Verleihung des Ärmelschildes konnte auch [[postum]] erfolgen. In diesem Fall wurde der Krimschild mit Verleihungsurkunde den Hinterbliebenen zugesandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trageweise ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 101I-705-0262-06, Ukraine, von Manstein und Speidel.jpg|mini|Korrekte Trageweise des Krimschilds am linken Oberarm des Waffenrocks (Erich von Manstein)]]&lt;br /&gt;
Der Krimschild wurde, wie alle Ärmelschilde der Wehrmacht, zur Uniform am linken Oberarm getragen. Er konnte auch zu allen Uniformen der Partei und des Staates getragen werden. Zur bürgerlichen Kleidung durfte eine verkleinerte Form (16&amp;amp;nbsp;mm Nadel) des Krimschildes am linken Rockaufschlag getragen werden. Soldaten mit mehreren Ärmelschilden ([[Narvikschild]], [[Cholmschild]]) und des hier genannten Krimschilds trugen den ersten Schild ca. 7&amp;amp;nbsp;cm von der Armlochnaht des linken Oberärmels der Feldbluse und des Mantels entfernt. Der zweite Schild wurde 0,5&amp;amp;nbsp;cm unterhalb der Tuchunterlage des ersten Schildes angebracht. Inhaber von drei Schilden trugen den Cholm- und Krimschild &amp;#039;&amp;#039;nebeneinander&amp;#039;&amp;#039; und zwar 0,5&amp;amp;nbsp;cm unterhalb der Tuchunterlage des Narvikschildes und zwar den Cholm- &amp;#039;&amp;#039;vor&amp;#039;&amp;#039; dem Krimschild.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Trageweise mehrerer Ärmelschilde.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Uniformen-Markt]].&amp;#039;&amp;#039; Jg. 1943, Heft 1/2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verleihungszahlen ==&lt;br /&gt;
Die exakte Anzahl der Verleihungen, einschließlich der an Rumänen, ist nicht mehr bekannt, da die Unterlagen als verloren gelten. Es wird vermutet, dass zwischen 200.000 und 300.000 Ärmelschilde ausgegeben worden sind. Darunter zwei [[Vergolden|vergoldete]] Ärmelschilde für:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Generalfeldmarschall]] [[Erich von Manstein]]&lt;br /&gt;
* [[Marschall]] [[Ion Antonescu]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Material und Aussehen ==&lt;br /&gt;
Der Krimschild selbst wurde zumeist aus einfachem Eisenblech gestanzt, später auch aus Feinzink hergestellt. Der Schild hat gerundete Form, an seinem oberen Rand ist ein [[Reichsadler#Reichsadler in der Zeit des Nationalsozialismus|Reichsadler]] dargestellt. Unter den Schwingen des Adlers ist links die Jahreszahl &amp;lt;span style=&amp;quot;font-family:monospace;&amp;quot;&amp;gt;1941&amp;lt;/span&amp;gt; und rechts die Jahreszahl &amp;lt;span style=&amp;quot;font-family:monospace;&amp;quot;&amp;gt;1942&amp;lt;/span&amp;gt; zu sehen. Den Hauptteil des Schildes nimmt die erhaben gestanzte geografische Darstellung der Krim nebst seiner nördlichen Ausläufer (heutige Bezeichnung: [[Cherson]] und [[Saporischschja]]) ein. In das Relief der Krim ist das Wort &amp;lt;span style=&amp;quot;font-family:monospace;&amp;quot;&amp;gt;KRIM&amp;lt;/span&amp;gt; in Großbuchstaben schräg nach rechts unten verlaufend eingestanzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Laut [[Gesetz über Titel, Orden und Ehrenzeichen]] vom 26. Juli 1957 ist das Tragen der Auszeichnung in der Bundesrepublik Deutschland nur ohne nationalsozialistische Embleme gestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Doehle]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Auszeichnungen des Grossdeutschen Reichs. Orden, Ehrenzeichen, Abzeichen.&amp;#039;&amp;#039; 4. erweiterte Auflage. Erdmenger, Berlin 1943, S. 84 (Reprint-Ausgabe. Melchior-Verlag, Wolfenbüttel 2008, ISBN 978-3-939791-93-5 (&amp;#039;&amp;#039;Historische Bibliothek&amp;#039;&amp;#039;)).&lt;br /&gt;
* [[Hans-Ulrich Krantz]]: &amp;#039;&amp;#039;Orden und Ehrenzeichen der Bundesrepublik Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; Maximilian-Verlag, Köln u. a. 1958.&lt;br /&gt;
* [[Kurt-Gerhard Klietmann|Kurt-G. Klietmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Auszeichnungen des Deutschen Reiches 1936–1945. Eine Dokumentation ziviler und militärischer Verdienst- und Ehrenzeichen.&amp;#039;&amp;#039; 11. Auflage. Motorbuch-Verlag, Stuttgart 2004, ISBN 3-87943-689-4, S. 88 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Verordnung über die Stiftung des Krimschildes vom 25. Juli 1942, RGBl. Teil I, S. 487.&lt;br /&gt;
* Allgemeine Heeresmitteilung 1942, 20. Ausgabe, S. 383, Ziffer 717.&lt;br /&gt;
* Luftwaffenverordnungsblatt 1942, 33. Ausgabe S. 1115.&lt;br /&gt;
* Marineverordnungsblatt 1942, Heft 31, Seite 862, Ziffer 741.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Orden, Ehrenzeichen, Tätigkeits- und Verdienstauszeichnungen der Wehrmacht 1933–1945}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Orden und Ehrenzeichen (Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsch-Sowjetischer Krieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Orden und Ehrenzeichen (Zweiter Weltkrieg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte der Krim]]&lt;/div&gt;</summary>
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