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	<title>Krimnitz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T13:17:06Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Krimnitz&amp;diff=1866876&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Rheinlausitzer: einwohnerzahl aktualisiert</title>
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		<updated>2026-04-16T14:14:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;einwohnerzahl aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil              = Krimnitz&lt;br /&gt;
| Alternativname        = Kśimnice&lt;br /&gt;
| Gemeindeart           = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename          = Lübbenau/Spreewald&lt;br /&gt;
| Breitengrad           = 51/52/08/N&lt;br /&gt;
| Längengrad            = 13/55/07/E&lt;br /&gt;
| Bundesland            = DE-BB&lt;br /&gt;
| Höhe                  = 49&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug            = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                = 3.27&lt;br /&gt;
| Einwohner             = 197&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum = 2025-02-19&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle      = &amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.luebbenau-spreewald.de/texte/seite.php?id=434052 &amp;#039;&amp;#039;Ortsteile.&amp;#039;&amp;#039;] Stadt Lübbenau/Spreewald, abgerufen am 16. April 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum   = 1974-05-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1         = 03222&lt;br /&gt;
| Vorwahl1              = 03542&lt;br /&gt;
| Bild                  = Lübbenau Spreewald-Krimnitz Ortsansicht 02.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung     = Ortsansicht, das Gebäude „Lindenstraße 16“ (vorne) ist das älteste erhaltene Gebäude im Ort&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Krimnitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, {{OrtsnSorb|dsb|Kśimnice}}, ist ein Ortsteil der Stadt [[Lübbenau/Spreewald]] im Norden des [[Landkreis Oberspreewald-Lausitz|Landkreises Oberspreewald-Lausitz]] im Süden des Landes [[Brandenburg]]. Vor der Eingemeindung nach Lübbenau am 1. Mai 1974 war Krimnitz eine eigenständige Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Krimnitz liegt in der [[Niederlausitz]] nördlich des [[Naturpark Niederlausitzer Landrücken|Naturparks Niederlausitzer Landrücken]] und am westlichen Rand des [[Spreewald]]s. Zum Ortsteil gehört die historische Siedlung [[Grundschänke (Lübbenau/Spreewald)|Grundschänke]]. Der Ortsteil grenzt im Norden an [[Ragow (Lübbenau/Spreewald)|Ragow]], im Nordosten an das ortsteilfreie Kerngebiet von Lübbenau ([[Barzlin]]), im Osten und Süden an [[Zerkwitz]], im Südwesten an [[Groß Beuchow]] und im Westen an [[Klein Radden]]. Krimnitz zählt zum amtlichen [[Siedlungsgebiet der Sorben/Wenden]] in Brandenburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Krimnitz Kreuzstein-01.jpg|mini|Kreuzstein in Krimnitz]]&lt;br /&gt;
In einer Verkaufsurkunde vom 29. September 1315 wurde Krimnitz erstmals als &amp;#039;&amp;#039;Crimitz&amp;#039;&amp;#039; erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Rudolf Lehmann (Historiker)|Rudolf Lehmann]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Historisches Ortslexikon für die Niederlausitz.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Die Kreise Luckau, Lübben und Calau.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Klaus-D. Becker, Potsdam 2013, ISBN 978-3-941919-89-1, S. 306f.&amp;lt;/ref&amp;gt; In dieser Urkunde verkaufte Bodo der Ältere von [[Eulenburg (Adelsgeschlecht)|Ilenburg]] Ritter Christian, genannt Lange, die [[Herrschaft Lübbenau]]. Die altsorbischen Namensgrundform kann &amp;#039;&amp;#039;Kremenica&amp;#039;&amp;#039; gelautet haben, der Ortsname ist abgeleitet von dem niedersorbischen Wort &amp;#039;&amp;#039;kśemjeń&amp;#039;&amp;#039; und beschreibt eine „Ansiedlung auf Kieselsteinboden“.&amp;lt;ref&amp;gt;Arnošt Muka: &amp;#039;&amp;#039;Serbski zemjepisny słowničk.&amp;#039;&amp;#039; Nakł. Maćica Serbska, Budyšin 1927, S. 99 ([https://digital.slub-dresden.de/werkansicht/dlf/179480/115/0/ Digitalisat] der [[Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden|Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden]]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Um 1395 wurde der Ort als &amp;#039;&amp;#039;Crymicz&amp;#039;&amp;#039;, 1541 als &amp;#039;&amp;#039;Krymnitzsch&amp;#039;&amp;#039; und 1573 als &amp;#039;&amp;#039;Crimnitz&amp;#039;&amp;#039; erwähnt. Die Schreibweise &amp;#039;&amp;#039;Krimnitz&amp;#039;&amp;#039; setzte sich erst im 20. Jahrhundert durch. Die Nennung des niedersorbischen Ortsnamens war 1761 als &amp;#039;&amp;#039;Kschimize&amp;#039;&amp;#039; und 1843 als &amp;#039;&amp;#039;Kśimice&amp;#039;&amp;#039;. Krimnitz ist ein [[Sackgassendorf]], dessen historischer Ortskern entlang der „Lindenstraße“ verläuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1621 kam die gesamte Standesherrschaft Lübbenau in den Besitz der Grafen zu [[Lynar (Adelsgeschlecht)|Lynar]]. Nach dem [[Prager Frieden (1635)|Prager Frieden]] von 1635 kam Krimnitz zum [[Kurfürstentum Sachsen]]. Im Jahr 1706 lebten fünf Bauern, vier Halbbauern, zwei [[Kötter|Kossäten]] und sieben [[Büdner]] im Ort. Das Kurfürstentum wurde 1806 zum [[Königreich Sachsen]] erhoben, im Ergebnis des [[Wiener Kongress]]es kam Krimnitz mit der gesamten Niederlausitz an das [[Königreich Preußen]]. Bei der Gebietsreform von 1816 kam der Ort zum [[Landkreis Calau|Kreis Calau]] in der [[Provinz Brandenburg]]. Im Jahr 1818 hatte Krimnitz 156 Einwohner. Mitte des 19. Jahrhunderts umfasste die Gemarkung 372 Hektar Land. Bei der Volkszählung am 1. Dezember 1871 ermittelte man in Krimnitz 245 Einwohner in 58 Haushalten, von diesen Einwohnern waren 114 Männer und 131 Frauen; 57 Einwohner waren Kinder unter zehn Jahren. Alle Einwohner waren evangelisch-lutherischer Konfession, die Einwohner gingen zu Gottesdiensten seit jeher in die [[Dorfkirche Zerkwitz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gefallendenkmal Krimnitz 2019-07-28 (4).jpg|mini|Gefallenendenkmal in Krimnitz]]&lt;br /&gt;
Bei einem Dorfbrand im Jahr 1902 wurden zehn Gehöfte in Krimnitz zerstört.&amp;lt;ref name=&amp;quot;krausch&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Heinz-Dieter Krausch]] |Titel=Burger und Lübbenauer Spreewald: Ergebnisse der heimatkundlichen Bestandsaufnahme in den Gebieten von Burg und Lübbenau |Verlag=Akademie-Verlag |Ort= |Jahr=1981 |Seiten=59f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] kam Krimnitz zur [[Sowjetische Besatzungszone|Sowjetischen Besatzungszone]] und ab 1949 zur [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]]. Mit der Kreisreform im [[Land Brandenburg (1947–1952)|Land Brandenburg]] am 1. Juli 1950 schied Krimnitz mit weiteren Gemeinden aus dem Landkreis Calau, der in den Landkreis Senftenberg umgewandelt wurde, aus und wurde dem [[Landkreis Lübben (Spreewald)]] angegliedert. Im Jahr 1952 kamen die Orte an den neu gegründeten [[Kreis Calau]] im [[Bezirk Cottbus]]. Nördlich von Krimnitz wurde eine Jungviehanlage der [[Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft|LPG]] „Tierproduktion Klein Radden“ gebaut, südwestlich nahe der Grundschänke entstand eine neue Wohnsiedlung. Zum 1. Mai 1974 wurde Krimnitz gemeinsam mit [[Lehde (Lübbenau/Spreewald)|Lehde]] nach Lübbenau eingemeindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Deutsche Wiedervereinigung|Wiedervereinigung]] kam Krimnitz als Teil der Stadt Lübbenau zum Land Brandenburg und lag dort zunächst im Landkreis Calau. Dieser ging am 6. Dezember 1993 im neuen Landkreis Oberspreewald-Lausitz auf. Am 1. Mai 1999 wurde die neonazistische Organisation [[Kampfbund Deutscher Sozialisten]] in Krimnitz gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einwohnerentwicklung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;14&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| Einwohnerentwicklung in Krimnitz von 1875 bis 1971&amp;lt;ref name=&amp;quot;StatBB&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.statistik-berlin-brandenburg.de/Publikationen/Stat_Berichte/2015/SB_A01-99-08_2006u00_BB.pdf |titel=Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005 |titelerg=Landkreis Oberspreewald-Lausitz |hrsg=Landesbetrieb für Datenverarbeitung und Statistik Land Brandenburg |datum=2006-12 |abruf=2023-05-14 |format=PDF; 331&amp;amp;nbsp;kB}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr || Einwohner&lt;br /&gt;
! Jahr || Einwohner&lt;br /&gt;
! Jahr || Einwohner&lt;br /&gt;
! Jahr || Einwohner&lt;br /&gt;
! Jahr || Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1875 || 255&lt;br /&gt;
| 1910 || 197&lt;br /&gt;
| 1933 || 173&lt;br /&gt;
| 1946 || 220&lt;br /&gt;
| 1964 || 171&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1890 || 215&lt;br /&gt;
| 1925 || 185&lt;br /&gt;
| 1939 || 160&lt;br /&gt;
| 1950 || 218&lt;br /&gt;
| 1971 || 170&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Krimnitz zählt heute zum amtlichen sorbischen Siedlungsgebiet in Brandenburg. Laut preußischer Bevölkerungsstatistik waren Mitte des 19. Jahrhunderts noch knapp zehn Prozent der Einwohner [[Sorben]]. In [[Arnošt Muka]]s „Statistik der Lausitzer Sorben“ von 1884 taucht der Ort bereits nicht mehr auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Krimnitz Preussischer Rundsockelstein.jpg|mini|hochkant|Preußischer Meilenstein bei Krimnitz]]&lt;br /&gt;
Südlich von Krimnitz befindet sich an der Landesstraße 49 ein [[Meilenstein (Krimnitz)|Preußischer Meilenstein]], er gehört zu den [[Liste der Baudenkmale in Lübbenau/Spreewald|Baudenkmalen der Stadt Lübbenau]]. Des Weiteren befindet sich am Westrand des Ortes ein Kreuzstein aus rötlichem Granit auf dem ein gleicharmiges Kreuz eingemeißelt ist. Dieser wurde vermutlich im 15. Jahrhundert als [[Sühnestein]] aufgestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;krausch&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das seit 1998 am Ostersonntag durchgeführte [[Osterreiten|Zerkwitzer Osterreiten]] führt durch Krimnitz.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.luebbenau-spreewald.de/texte/seite.php?id=434052 &amp;#039;&amp;#039;Ortsteil Krimnitz.&amp;#039;&amp;#039;] Stadt Lübbenau/Spreewald, abgerufen am 14. Mai 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Krimnitz liegt an der Landesstraße 49 (ehemalige [[Bundesstraße 115]]) zwischen Lübbenau und Lübben. Die [[Bundesautobahn 13]] ist knapp anderthalb Kilometer entfernt, bis zu deren Anschlussstelle „Lübbenau“ sind es knapp drei Kilometer. Der Ort ist landwirtschaftlich geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Karl-Heinz Mehlan]] (1916–2003), Sozialhygieniker, wurde in Krimnitz geboren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Ernst Eichler (Linguist)|Ernst Eichler]] |Titel=Die Ortsnamen der Niederlausitz |Verlag=VEB Domowina-Verlag |Ort=Bautzen |Datum=1975 |ISBN=}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 1. Januar 1948 in den neuen Ländern |Verlag=Metzler-Poeschel |Ort=Stuttgart |Datum=1995 |ISBN=3-8246-0321-7 |Kommentar=erschienen im Auftrag des Statistischen Bundesamte}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Krimnitz/Kśimnice}}&lt;br /&gt;
* [https://www.luebbenau-spreewald.de/seite/434052/ortsteile.html Ortsteile von Lübbenau] auf der Website der Stadt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Lübbenau/Spreewald}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Lübbenau/Spreewald)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Oberspreewald-Lausitz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Niederlausitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Oberspreewald-Lausitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1315]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1974]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Rheinlausitzer</name></author>
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