<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Krimderode</id>
	<title>Krimderode - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Krimderode"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Krimderode&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-02T16:51:04Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Krimderode&amp;diff=933898&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Krimderode&amp;diff=933898&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-02-16T12:26:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Alternativname          = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart             = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename            = Nordhausen&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen              = Führt kein Wappen.svg&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Breitengrad             = 51/31/50/N&lt;br /&gt;
| Längengrad              = 10/46/50/E&lt;br /&gt;
| Nebenbox                = &lt;br /&gt;
| Bundesland              = DE-TH&lt;br /&gt;
| Höhe-Präfix             = &lt;br /&gt;
| Höhe                    = 197 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-von                = 195&lt;br /&gt;
| Höhe-bis                = 210&lt;br /&gt;
| Fläche                  = 2.979&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle           = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gindex&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/163857 |titel=Gemarkung Krimderode, Stadt Nordhausen |werk=GEOindex |abruf=2025-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner               = 580&lt;br /&gt;
| Einwohner-ca            = 1&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum   = 2022-05-15&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle        = &amp;amp;nbsp;[[Wohnsitz (Deutschland)|HW]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;EZ2022&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.citypopulation.de/de/germany/settlements/thuringen/nordhausen/16062041x0OPH__krimderode/ |titel=Krimderode: Stadtteil von Nordhausen |titelerg=(Aus 100 Meter-Gitter sowie Geometrien für &amp;quot;Ortslagen&amp;quot; berechnet) |werk=www.citypopulation.de - Population Statistics |hrsg=Online-Dienst für Statistiken |abruf=2026-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum     = 1950-07-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach       = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1           = 99734&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2           = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1                = 03631&lt;br /&gt;
| Vorwahl2                = &lt;br /&gt;
| Lagekarte               = NDH Krimderode.png&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung  = &lt;br /&gt;
| Poskarte                = &lt;br /&gt;
| Bild                    = Krimderode Ortskern.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung       = Historischer Ortskern vom Krimderode (2017)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Krimderode&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (frühere Schreibweise &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Crimderode&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;arnold 20&amp;quot;&amp;gt;Leni Arnold: &amp;#039;&amp;#039;Krimderode 1946 bis 1950&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Geschichte aus Stadt und Kreis Nordhausen&amp;#039;&amp;#039;. Nordhausen-Salza, Iffland, Bd. 35.2010, S. 20.&amp;lt;/ref&amp;gt;; [[Nordthüringisch|Mundart]] &amp;#039;&amp;#039;Crimderimde&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Stadtteil im Norden der Stadt [[Nordhausen]] in [[Thüringen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Krimderode befindet sich zwei Kilometer nördlich des Nordhäuser Stadtzentrums in den äußersten Südausläufern des [[Harz (Mittelgebirge)|Harzes]]; westlich liegt die [[Rüdigsdorfer Schweiz]]. Nachbarortschaften sind [[Niedersachswerfen]] im Norden, [[Rüdigsdorf (Nordhausen)|Rüdigsdorf]] im Osten, Nordhausen im Süden und im Südwesten [[Salza (Nordhausen)|Salza]]. Nordwestlich vom Ort liegt die Siedlung [[Obersalza]] und der [[Kohnstein]]. Durch Krimderode fließt die [[Zorge (Fluss)|Zorge]] mit dem Mühlgraben, in welche der [[Kappelbach (Zorge)|Kappelbach]] und der &amp;#039;&amp;#039;Krimderöder Bach&amp;#039;&amp;#039; [[Mündung (Gewässer)|münden]]. Der Ort liegt im [[Naturpark Südharz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Krimderode ist umgeben von den Erhebungen Hoffeberg und Kalgberg im Norden, Danielskopf (273&amp;amp;nbsp;m) im Osten sowie Sichelberg (263&amp;amp;nbsp;m) und Kuhberg (246&amp;amp;nbsp;m) im Südosten. Zwischen Sichelberg und Kuhberg entspringt der Orbach, der in die Zorge mündet. Am Fuße des Kuhberges liegt die &amp;#039;&amp;#039;Ellersiedlung&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Klein-Krimderode&amp;#039;&amp;#039;), die als Ortserweiterung von Krimderode in den 1930er Jahren entstand. Der Grenztriftweg am [[Wacker 90 Nordhausen|Albert-Kuntz-Sportpark]] bildet die Grenze zur Gemarkung von Nordhausen. Westlich der Ellersiedlung liegt das (alte) „Krimderöder Wehr“, heute ein [[Wehr (Wasserbau)|Steinwehr]] bzw. [[Sohlgleite]]. Direkt an der Bundesstraße 4, am Übergang des historischen Ortskerns zur Ellersiedlung befindet sich eine zweite, vermutlich jüngere Stauanlage. Die ursprünglich mit [[Schütz (Wasserbau)|Schützen]] ausgestattete Einrichtung ist seit einigen Jahren ein regelbares [[Schlauchwehr]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gegend um das Dorf ist sehr reich an [[Erdfall|Erdfällen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Krimderode Kirche.JPG|mini|Kirche [[St. Nicolai (Krimderode)|St. Nicolai]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Alte Burg.jpg|mini|Reste der Alten Burg hinter der Kirche St. Nicolai]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Zorge (Fluss)|Zorgedorf]] Krimderode ist zu unterscheiden von dem gleichnamigen Dorf, das einige Kilometer entfernt am &amp;#039;&amp;#039;Märschgraben&amp;#039;&amp;#039;, südöstlich vom &amp;#039;&amp;#039;Rodeberge&amp;#039;&amp;#039; bei [[Urbach (Landkreis Nordhausen)|Urbach]] lag und 1412 [[Wüstung|wüst]] wurde, was die Zuordnung von mittelalterlichen Dokumenten teilweise erschwert. Nach dem Nordhäuser Regionalhistoriker Ernst Günther Förstemann (1788–1859) wurde dieser Ort 891 als &amp;#039;&amp;#039;Criemhilterot&amp;#039;&amp;#039; urkundlich erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst Günther Förstemann: &amp;#039;&amp;#039;Kleine Schriften zur Geschichte der Stadt Nordhausen&amp;#039;&amp;#039;, Ferd. Förstemann, Nordhausen 1855. S. 69.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ferner ist er für 1268 als &amp;#039;&amp;#039;Cimilderode&amp;#039;&amp;#039; und 1281 als &amp;#039;&amp;#039;Crimolderode&amp;#039;&amp;#039; bezeugt.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Meyer: &amp;#039;&amp;#039;Die Wüstungen der Grafschaft Stolberg-Stolberg&amp;#039;&amp;#039;, Nordhausen 1871, S. 284.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Krimderode an der Zorge, im Jahr 1240 in einer Urkunde des Grafen Theoderich von Hohnstein erstmals erwähnt, war ehemals [[Reichsdorf]] und unterstand bis zum Kauf durch den &amp;#039;&amp;#039;Ritter von Bula&amp;#039;&amp;#039; im Jahr 1436 dem Reichsschulzen in Nordhausen. Um 1580 wohnten neben dem Gutsherren 26 Familien in 21 Häusern im Ort, 1648 waren es 10 Familien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der historische Ortskern von Krimderode liegt bei der um 1580 erbauten evangelisch-lutherischen [[St. Nicolai (Krimderode)|&amp;#039;&amp;#039;Kirche St. Nicolai&amp;#039;&amp;#039;]], die neben der „Alten Burg“ das älteste Gebäude des Dorfes ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Jürgen Grönke: &amp;#039;&amp;#039;Aus der Geschichte von Krimderode und Umgebung&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Nordhäuser Nachrichten. Südharzer Heimatblätter&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 13.2004, 4, S. 6–8&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Alte Burg befindet sich direkt hinter der Kirche und stammt aus der Zeit 1539/40. Aus dieser Bauphase sind die Keller mit den spätgotischen, spitzbogigen Portalen sowie das Massivmauerwerk auf der Süd- bzw. Ostseite erhalten. Um 1599 hatte es einen Umbau gegeben, dessen Umfang jedoch nicht nachvollziehbar ist. Die Alte Burg diente bis zum Brand 1609 als Wohnung der jeweiligen Lehnsbesitzer, u. a. der [[Wurmb (Adelsgeschlecht)|Familie Wurmb]]. Der letzte Nachkomme dieser Familien-Line starb am 18. Juni 1815 in der [[Schlacht bei Waterloo]]. Das Gasthaus des Ortes trug daher den Namen &amp;#039;&amp;#039;La Belle-Alliance&amp;#039;&amp;#039; (nach Napoleons Hauptquartier [[Belle-Alliance]]) und war ein beliebtes Ausflugsziel für Nordhäuser Bürger. Nach dem Brand von 1609 wurde durch den Lehnsbesitzer Oberst von Römer das Herrenhaus auf dem Gutshof errichtet. Die wieder aufgebaute Alte Burg diente von 1610 bis 1818 als Amtshaus mit Gericht und Gefängnis. Nach dem Brand von 1818, der das obere Stockwerk zerstört hatte, wurde das Haus an einen Krimderöde in Erbzins gegeben und vor allem als Wohnung genutzt. Ein unterirdischer Gang führte aus dem Keller in das Heilige Tal.&lt;br /&gt;
Nach Jahren des Zerfalls wurde die Alte Burg in den 1990er Jahren bis auf den Keller abgerissen, der heute Teil eines neu errichteten Wohnhauses ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 19. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Krimderode Gutshof.JPG|mini|Gutshof]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1825 entstand zwischen Krimderode und Nordhausen eine Kastanienallee, die 1843/45 mit einer Fahrstraße befestigt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Stadtarchiv Nordhausen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Chronik der Stadt Nordhausen. 1802 bis 1989&amp;#039;&amp;#039;. Geiger, Horb am Neckar 2003. S. 53.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Rittergut von „Grimderode“ (1836)&amp;lt;ref&amp;gt;Adolf Ziemann: &amp;#039;&amp;#039;Bibliothek der gesammten deutschen National-Literatur&amp;#039;&amp;#039;. Band 1, Basse, Quedlinburg 1835, S. 34.&amp;lt;/ref&amp;gt; hatte die Polizei die bürgerliche und hochnotpeinliche Gerichtsbarkeit im Ort. 1850 wurde die Gerichtsbarkeit aufgehoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen Niedersachswerfen und Krimderode lag der Hannoversche Zoll, der von den Nordhäuser Bürgern oft aufgesucht wurde, da hier Waren günstiger waren. Nach Aufhebung der Zollgrenzen im Jahr 1834 wurde das Gebäude durch den Grafen von Stolberg in ein Gasthaus umgebaut, in dem u. a. auch die Stände der Grafschaft Hohenstein tagten. 1848 hielt hier der spätere preußische Minister [[Johannes von Miquel]] Freiheitsreden. 1876 brannte der Zoll ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1885 gehörte das Dorf zum [[Kreis Ilfeld]] bzw. ab 1932 zum [[Landkreis Grafschaft Hohenstein]]. Durch die Zugehörigkeit zur preußischen [[Provinz Hannover]] stand die Kirchengemeinde zur hannoverschen Landeskirche ([[Konsistorialbezirk Ilfeld]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Ellermühle Krimderode.jpg|mini|Luftaufnahme von der Ellersiedlug (Klein-Krimderode) mit der Ellermühle (links)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1904 wurde bei der ehemaligen „Flehmühle“ die Gipsfabrik „Bruno Steuerlein“ gegründet, die sich in den folgenden Jahrzehnten von einer wassergetriebenen Gipsmühle zu einem größeren Industriebetrieb entwickelte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Beiträge 2001&amp;quot;&amp;gt;Hans-Jürgen Grönke: &amp;#039;&amp;#039;Aus der Geschichte der „Gipsfabrik Bruno Steuerlein“ in Krimderode – die Produktionsgebäude und ihre Funktionen bis zur Schließung des Betriebes&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Geschichte aus Stadt und Kreis Nordhausen (Band 26/2001)&amp;#039;&amp;#039;. S. 14–24.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Unternehmen wurde 1981 verstaatlicht, sieben Jahre später die Produktion eingestellt. Die Gipsfabrik verfiel in den folgenden Jahren und wurde 2000 bis auf das Verwaltungsgebäude (erbaut 1948) und den alten Schachtofen, der seitdem unter Denkmalschutz steht, abgerissen. Der Schachtofen wurde in den 1870er Jahren errichtet und gilt als ältestes Zeugnis der Gipsindustrie im Raum Nordhausen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Beiträge 2001&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Preisgünstiges Bauland, niedrige Grundsteuern und Mieten führten in den 1930er Jahren zu einer regen Bautätigkeit und Zuzügen, vor allem aus Nordhausen. So stieg die Zahl der Einwohner von 598 (1935) auf 1.080 (1939). Mitte März 1934 fanden Arbeiter in der Kiesgrube Tölle einige ur-geschichtliche [[Hockergrab|Hockergräber]].&amp;lt;ref&amp;gt;Stadtarchiv Nordhausen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Chronik der Stadt Nordhausen. 1802 bis 1989&amp;#039;&amp;#039;. Geiger, Horb am Neckar 2003. S. 347.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die ausgegrabenen Urnen wurden zunächst aus Unkenntnis zerschlagen; einige gelangen jedoch unbeschädigt in das städtische Museum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es namentlich drei jüdische Einwohner aus Krimderode/Crimderode bekannt&amp;lt;ref&amp;gt;[https://nordhausen-wiki.de/wiki/Liste_der_Juden_in_Nordhausen_1933_bis_1945 Liste der Juden in Nordhausen 1933 bis 1945], auf nordhausen-wiki.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bundesarchiv.de/gedenkbuch/ Das Gedenkbuch des Bundesarchivs für die Opfer der nationalsozialistischen Judenverfolgung in Deutschland (1933–1945)], auf bundesarchiv.de&amp;lt;/ref&amp;gt;; wohnhaft in der Rosenstraße 1 (in Kleinkrimderode). Eva Lichtenstein (geb. 13. Mai 1912 in Hamb) wurde zusammen mit ihrer Tochter Rosemarie (geb. am 10. Dezember 1937) am 9. Mai 1942 nach Weimar deportiert. Hier wurden Menschen aus vielen thüringischen Städten in einer Viehhalle zusammengetrieben um sie geschlossen am 10. Mai 1942 in einem Güterwagen nach Belzyce bei Lublin in Polen zu deportieren. Während die Mutter im dortigen Ghetto umgekommen ist, wurde die vierjährige Tochter weiter in das Konzentrations- und Vernichtungslager Majdanek verschleppt und ist dort umgekommen. Das Schicksal des Vaters Ferdinand Lichtenstein ist unbekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Manfred Schröter |Titel=Die Schicksale der Nordhäuser Juden 1933 bis 1945 |Auflage=1., überarbeitete und ergänzte Neuauflage |Verlag=Verlag Steffen Iffland |Ort=Nordhausen |Datum=2013 |ISBN=978-3-939357-13-1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weniger als einen Kilometer nordwestlich von Crimderode, am Fuße des Berges Kohnsteins, wurde Ende August 1943 das Außenlager Dora des KZ Buchenwald gegründet. Hier wurde eine Stollenanlage zur Raketenfabrik durch Häftlinge ausgebaut. Die sogenannte Vergeltungswaffe V2 sollte hier gebaut werden. Die Häftlinge litten unter katastrophalen Bedingungen. Ab Frühjahr 1944 entstand ein oberirdisches Barackenlager. Bis daher waren bereits mehr als 5000 Häftlingen an den katastrophalen Bedingungen in Folge von Hunger, Arbeit, Krankheit und Misshandlung umgekommen. Im Jahr 1944 entwickelte sich ein Netz von KZ-Außenlagern im Harz. Dieses wurde im Herbst 1944 zum selbstständigen [[KZ Mittelbau-Dora]] zusammengefasst, das im April 1945 aus 40 Außenlagern bestand. Die meisten Insassen mussten schwerste Zwangsarbeit auf Baustellen und in Fabriken leisten. Insgesamt verschleppte die SS zwischen August 1943 und April 1945 mehr als 60.000 Menschen aus fast allen Teilen des besetzten Europas in das KZ-Mittelbau-Dora.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Nordhausen im Nationalsozialismus. Ein historischer Wegweiser |Hrsg=Regine Heubaum |Verlag=[[Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora]] und in Zusammenarbeit mit dem Jugendsozialwerk Nordhausen  |Auflage=2 |Ort=Nordhausen/Weimar |Datum=2014 |ISBN=978-3-935598-19-4}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[KZ Mittelbau-Dora]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Besetzung von Nordhausen am 11. April 1945 durch US-Truppen kam es in der Umgebung des [[Kohnstein]]s zu Widerstand. So sprengte eine Nachhut aus Wehrmacht und Waffen-SS und einigen Angehörigen des Volkssturms unter Führung des Ortsgruppenleiters der NSDAP die Felsenböschung gegenüber dem Zorge-Wehr der Jericho-Mühle und blockierte so die Harzstraße. Anschließend ging sie &amp;#039;&amp;#039;Auf der Liethen&amp;#039;&amp;#039; oberhalb des Dorfes in Stellung und beschoss anrückende Infanterie. US-amerikanische Einheiten durchkämmten den Ort und forderten die Einwohner unter Drohungen auf, sich nach Rüdigsdorf zu begeben. Es kam zu starken Beschuss und auch Opfern unter den Bewohnern. Nachdem am späten Nachmittag die deutsche Stellung mit Jagdbombern angegriffen wurde, zog sich die Gruppe Richtung Harz zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;Jürgen Möller: &amp;#039;&amp;#039;Der Kampf um den Harz April 1945&amp;#039;&amp;#039;. Rockstuhl, Bad Langensalza 2011. S. 127.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Befreiung war das Lager zunächst unter amerikanischer Leitung und später unter sowjetischer. Ab Herbst 1945 diente das Lager ein Jahr zur Unterbringung für deutsche Vertriebene aus der Tschechoslowakei. Nach der Demontage der Produktionsanlagen sprengte die sowjetische Militärverwaltung die Stolleneingänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang 1946 nahm der Ort 400 [[Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–1950|Vertriebene]] aus den Ostgebieten auf. 1948 wurde Krimderode von einem verheerenden Hochwasser heimgesucht; der entstandene Schaden belief sich auf ca. 100.000 [[Reichsmark]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Anordnung der Thüringer Landesregierung wurde im März 1948 die Schreibweise des Ortsnamens – bis dahin mit dem Anfangsbuchstaben „C“ geschrieben – in „Krimderode“ abgeändert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;arnold 20&amp;quot; /&amp;gt; Diese Schreibweise war bereits 1939 im Gemeindeverzeichnis für das Deutsche Reich auf Grund der Volkszählung in Gebrauch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20. Oktober 1959 erhielt die Brücke zwischen Freiheits- und Nordhäuser Straße den Namen „Brücke der Freiheit“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Freiheitsstraße hatte die Mentor-Baukastenfabrik Hugo Fritsche KG ihren Sitz (1938–1968). Die von ihr hergestellten Baukästen reichten vom Kleinkind-Baukasten bis zu den Kästen für Großbauten. Sehr gefragt waren auch die Universal- und Dorfbaukästen. Der letztere war besonders in Westdeutschland gefragt.&amp;lt;ref&amp;gt;Stadtarchiv Nordhausen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Chronik der Stadt Nordhausen. 1802 bis 1989&amp;#039;&amp;#039;. Geiger, Horb am Neckar 2003. S. 490.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September 1971&amp;lt;ref&amp;gt;Stadtarchiv Nordhausen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Chronik der Stadt Nordhausen. 1802 bis 1989&amp;#039;&amp;#039;. Geiger, Horb am Neckar 2003. S. 509.&amp;lt;/ref&amp;gt; entstand im Ort eine Konsumverkaufsstelle, die bis Anfang 2000 bestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eingemeindung nach Nordhausen ===&lt;br /&gt;
Seit dem 1. Juli 1950 gehört Krimderode zum Gebiet der Stadt Nordhausen&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 1. Januar 1948 in den neuen Ländern&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Metzler-Poeschel, Stuttgart, 1995, ISBN 3-8246-0321-7, Herausgeber: Statistisches Bundesamt&amp;lt;/ref&amp;gt;; der Ort hatte zu dieser Zeit 1.670 Einwohner. Eine Eingemeindung wurde bereits seit Mitte der 1930er Jahre angestrebt und im August 1938 stimmten die Krimderöder Gemeinderäte dieser zu.&amp;lt;ref name=&amp;quot;arnold 7&amp;quot;&amp;gt;Leni Arnold: &amp;#039;&amp;#039;Krimderode 1946 bis 1950&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Geschichte aus Stadt und Kreis Nordhausen&amp;#039;&amp;#039;. Nordhausen-Salza, Iffland, Bd. 35.2010, S. 7.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Oberpräsident der Provinz Sachsen, [[Curt von Ulrich]], wies Anfang 1938 auf die Notwendigkeit der Eingemeindung von Salza und Krimderode bei einem Besuch in Nordhausen hin.&amp;lt;ref&amp;gt;Stadtarchiv Nordhausen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Chronik der Stadt Nordhausen. 1802 bis 1989&amp;#039;&amp;#039;. Geiger, Horb am Neckar 2003. S. 347.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Kriegsausbruch verhinderte die Eingemeindungspläne, die 1946 wieder aufgegriffen wurden; am 28. Februar 1946 beantragt die Stadt bei der Regierung des Landes Thüringen die Eingemeindung von Salza und Krimderode.&amp;lt;ref&amp;gt;Stadtarchiv Nordhausen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Chronik der Stadt Nordhausen. 1802 bis 1989&amp;#039;&amp;#039;. Geiger, Horb am Neckar 2003. S. 422.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der letzte Bürgermeister von Krimderode war der Sozialdemokrat Ernst Henneberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Krimderode hat keinen Ortschaftsrat und Ortsteil-Bürgermeister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
1546 errichtete die Kirchengemeinde das erste „Schulhäuschen“, 1902 wurde das Schulgebäude an der Zorge erbaut, das heute als Kindergarten dient. Im Jahr 1948 wurde der Grundstein für die 1952 eingeweihte [[Polytechnische Oberschule]] (POS) gelegt, die nahezu komplett aus Trümmern der Stadt Nordhausen erbaut wurde. Die Einwohner leisteten beim Bau über 20.000 freiwillige Arbeitsstunden. Am 20. Juni 1967 erhielt die Schule den Namen des ehemaligen Dora-Häftlings und Lagerarztes Dr. [[Jan Cespiva]].&amp;lt;ref&amp;gt;Stadtarchiv Nordhausen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Chronik der Stadt Nordhausen. 1802 bis 1989&amp;#039;&amp;#039;. Geiger, Horb am Neckar 2003. S. 500.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seit 2002 ist die Evangelische Grundschule Nordhausen im Schulgebäude untergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kindergarten Krimderode.jpg|Kindergarten „Märchenhaus“, erbaut 1902 als Dorfschule&lt;br /&gt;
Grundschule Krimderode.jpg|Evangelische Grundschule Nordhausen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gedenkstätte Mittelbau-Dora ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Flehmuellers Eiche Mai 2015 2.jpg|mini|Flehmüllers Eiche]]&lt;br /&gt;
In den 1960ern errichtete die SED-Kreisleitung die Mahn- und Gedenkstätte Mittelbau-Dora. Nach dem Ende der DDR wurde die [[KZ Mittelbau-Dora#KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora|Gedenkstätte Mittelbau-Dora]] neu konzipiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.nordhausen-im-ns.de/konzentrationslager-und-zwangsarbeit/mittelbau-dora 22KZ Mittelbau-Dora], auf nordhausen-im-ns.de, abgerufen am 16. Januar 2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flehmüllers Eiche ===&lt;br /&gt;
Landschaftsprägend ist die auf dem &amp;#039;&amp;#039;Liethberg&amp;#039;&amp;#039; (235&amp;amp;nbsp;m ü. [[Normalhöhennull|NHN]]) oberhalb von Krimderode stehende Eiche, die mit etwa 600 bis 1000 Jahren eines der ältesten Naturdenkmale im Südharz ist. 2015 hat der Brusthöhenumfang 7,25 Meter betragen, bei einer Höhe von 21 Meter.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Monumentale Eichen|Link=bundesl%C3%A4nder/th%C3%BCringen/krimderode/|Titel=Flehmüllerseiche |Zugriff=2017-01-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die als &amp;#039;&amp;#039;Flehmüllers Eiche&amp;#039;&amp;#039; bekannte Stieleiche stand in einem Wald, der seit 1829 allmählich gefällt wurde. 1840 beantragte der damalige Krimderöder Rittergutsbesitzer Drechsler beim Hochgräflichen Stolberg-Hohnsteinischen Consisorium den Erhalt der Eiche. Seit 1992 wird unter dem Baum – heute einfach Dicke Eiche genannt – im Juni das „Eichenfest“ veranstaltet. 1995 wurde in direkter Nachbarschaft eine ca. 15 Jahre alte Eiche gepflanzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Krimderöder Karneval Club ===&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Krimderöder Karneval Club&amp;#039;&amp;#039; ist einer der ältesten Karnevalsvereine des Landkreises Nordhausen.&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturdenkmale in Nordhausen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einwohner ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot; | 1600 || style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot; | 120&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vahlbruch&amp;quot;&amp;gt;Wilhelm Vahlbruch: &amp;#039;&amp;#039;Heimatbüchlein der Graffschaft Hohnstein im Kreis Ilfeld (Südharz)&amp;#039;&amp;#039;, Crimderode 1927. S. 24.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot; | 1817 || style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot; | 230&amp;lt;ref name=&amp;quot;Leopold&amp;quot;&amp;gt;Justus Ludwig Günther Leopold: &amp;#039;&amp;#039;Kirchen-, Pfarr- und Schul-Chronik...&amp;#039;&amp;#039;, Nordhausen, Weichelt, 1817. S. 105&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot; | 1900 || style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot; | 490&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vahlbruch&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot; | 1910 || style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot; | 592&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=M. W. Ehrenreich (Zusammensteller) |url=https://www.ulischubert.de/geografie/gem1900/gem1900.htm?hannover/ilfeld.htm |titel=Regierungsbezirk Hildesheim: Landkreis Ilfeld |werk=Gemeindeverzeichnis 1900 |hrsg=U. Schubert |sprache=de |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160304073021/http://www.ulischubert.de/geografie/gem1900/gem1900.htm?hannover/ilfeld.htm |archiv-datum=2016-03-04 |abruf=2026-01-11 |kommentar=Einwohner Dezember 1910}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot; | 1925 || style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot; | 601&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot; | 1933 || style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot; | 789&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot; | 1935 || style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot; | 598&amp;lt;ref name=&amp;quot;arnold 7&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot; | 1939 || style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot; | 1070&amp;lt;ref name=&amp;quot;arnold 7&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot; | 1950 || style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot; | 1670&amp;lt;ref&amp;gt;Landratsamt Nordhausen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Heute und einst – 2001: 9. Jahrbuch des Landkreises Nordhausen&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Neukirchner, Nordhausen 2002. Seite 54&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Krimderode liegt an der [[Bundesstraße 4]] und besitzt einen [[Bahnhof]] der [[Harzquerbahn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem [[Kaiserweg (Harz)]] und [[Karstwanderweg]] führen zwei Fernwanderwege durch den Ort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Margarete Aurin]] (1897–1989), Montessori-Pädagogin, Kindheit und Jugendzeit in Krimderode&lt;br /&gt;
* [[Gustav Drechsler (Agrarwissenschaftler)|Gustav Drechsler]] (1833–1890), Agrarwissenschaftler, lebte im Gutshof&lt;br /&gt;
* [[Alfred Jahn (Mediziner)|Alfred Jahn]] (1937–2024), Kinderchirurg, Kindheit und Jugendzeit in Krimderode&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Thimme]] (1868–1938), Historiker und Publizist, geboren in Krimderode&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurioses ==&lt;br /&gt;
„Wisselbeeren“ sind wilde Kirschen, die es im 18. Jahrhundert in und um Krimderode in großen Mengen gab und häufig als Kuchenbelag genutzt wurden, vor allem zur [[Kirchweih|Kirmes]]. Dies brachte den Einwohnern den [[Ortsneckname]]n &amp;#039;&amp;#039;Wisselbeerkönige&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Twisselbeerkönige&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Wisselbeerhengste&amp;#039;&amp;#039; ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Frauenprojekt an der Umweltakademie Nordthüringen e.V (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Erfrischendes aus der Region: Spitznamen aus dem Landkreis Nordhausen&amp;#039;&amp;#039;. Regionale-Verlag, Auleben 1999, S. 40.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Leni Arnold: &amp;#039;&amp;#039;Krimderode 1946 bis 1950&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Geschichte aus Stadt und Kreis Nordhausen&amp;#039;&amp;#039;. Nordhausen-Salza, Iffland, Bd. 35, 2010, S. 7–26.&lt;br /&gt;
* [[Hans-Jürgen Grönke]]: &amp;#039;&amp;#039;Aus der Geschichte von Krimderode und Umgebung&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Nordhäuser Nachrichten. Südharzer Heimatblätter&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 13, 2004, 4, S. 6–8.&lt;br /&gt;
* Wilhelm Vahlbruch: &amp;#039;&amp;#039;Heimatbüchlein der Graffschaft Hohnstein im Kreis Ilfeld (Südharz)&amp;#039;&amp;#039;. Crimderode 1927, S. 24.&lt;br /&gt;
* Wilhelm Vahlbruch: &amp;#039;&amp;#039;Sitten und Gebräuche in Crimderode&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Heimatland. Illustrierte Heimatblätter für die südlichen Vorlande des Harzes&amp;#039;&amp;#039;, 1904, S. 19–20. [https://nordhausen-wiki.de/index.php?title=Sitten_und_Gebr%C3%A4uche_in_Crimderode online]&lt;br /&gt;
* Wilhelm Vahlbruch: &amp;#039;&amp;#039;Das Dorf Crimderode in allerlei Kriegsnöten&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Heimatland. Illustrierte Heimatblätter für die südlichen Vorlande des Harzes&amp;#039;&amp;#039;, 1904, S. 51–54. [https://nordhausen-wiki.de/index.php?title=Das_Dorf_Crimderode_in_allerlei_Kriegsn%C3%B6ten online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.karstwanderweg.de/kirchen/krimderode/k_rode1.htm Informationen zur Kirche]&lt;br /&gt;
* [https://nordhausen-wiki.de/index.php?title=Kategorie:Krimderode NordhausenWiki: Artikel über Krimderode]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Nordhausen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4760743-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtteil von Nordhausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Nordhausen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1950]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
	</entry>
</feed>