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	<title>Kriegssense - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T02:47:09Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kriegssense&amp;diff=1206257&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Redaktor GLAM: Higher resolution version of image</title>
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		<updated>2025-04-14T10:29:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Higher resolution version of image&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Hieb- und Stichwaffen&lt;br /&gt;
|Bild = [[Datei:January insurgents (76846199) (cropped).jpg|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung =Polnische Aufständische mit Kriegssensen (Fotografie, 1863)&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Abschnitt allgemeine Angaben --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Waffenart = Sense&lt;br /&gt;
|Bezeichnungen = Kriegssense, Sturmsense&lt;br /&gt;
|Verwendung = Kriegswaffe, Werkzeug&lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = ca. 12. Jh&lt;br /&gt;
|Einsatzzeit = ca. 12. Jh. – 19. Jh.&lt;br /&gt;
|Ursprungsregion/Urheber = [[England]], Bauernheer&lt;br /&gt;
|Verbreitung = [[Europa]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Abschnitt Maße und Material --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Gesamtlänge = ca. 200 cm&lt;br /&gt;
|Klingenlänge = ca. 90 cm&lt;br /&gt;
|Klingenbreite = &lt;br /&gt;
|Klingenstärke = &lt;br /&gt;
|Gewicht = &lt;br /&gt;
|Griffstück = Holz, Leder, Metall&lt;br /&gt;
|Besonderheiten = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kriegssense&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sturmsense&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist eine [[Stangenwaffe]], die im Mittelalter entstanden ist und bis ins 19. Jahrhundert benutzt wurde. Sie besitzt eine flache, gekrümmte, [[säbel]]ähnliche Klinge, die am [[Krümmung|konvexen]] Rand verstärkt, oder wie die bäuerlichen [[Sense (Werkzeug)|Gras- und Getreidesensen]] am Rücken umgebogen ist. Die [[Konkave Linse#Verschiedene Linsenformen|konkaven]] Teile der Sense sind hingegen geschärft. Sie wurde von [[Infanterie]]formationen sowohl als Angriffs- als auch als Defensivwaffe verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im Mittelalter waren freie Bauern und Stadtbewohner im Kriegsfall zum Dienst an der Seite ihres Kriegsherrn verpflichtet. Militärische Ausrüstung wie etwa eine [[Rüstung (Schutzkleidung)|Rüstung]] oder [[Schwert]]er waren allerdings sehr kostspielig. Die Kriegssense ist eine einfache [[Bauernwaffen|Bauernwaffe]], die der Vorstellung der damaligen Bauern von einer Waffe am nächsten kam. Dies erklärt auch die große Verbreitung dieser Waffe. Als offensichtlich wurde, wie wirkungsvoll die Kriegssense im Kampf sein konnte, wurde sie schrittweise verbessert.&amp;lt;ref&amp;gt;Norbert Ohler: &amp;#039;&amp;#039;Krieg und Frieden im Mittelalter.&amp;#039;&amp;#039; Nikol, Hamburg 1997, ISBN 3-937872-02-7, S. 155 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im 12. Jahrhundert wurde in England eine Stangenwaffe beschrieben, die einer Sturmsense nahekommt. Allerdings ist eine derartige Typisierung nicht exakt nachgewiesen, da es sich bei dieser Waffe um ein Modell handelte, das damals verschiedenen Waffengattungen zugerechnet wurde. Teils wurde sie zu den [[Glefe]]n gezählt, teils auch in Frankreich und England [[Guisarme]] genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten „echten“ Sturmsensen traten in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts während der Bauernunruhen in [[Tirol]] auf, ebenso in den Aufständen der Tiroler der Jahre 1703, 1805 und dem [[Tiroler Volksaufstand|Tiroler Volksaufstand von 1809]] (berühmt vor allem der „Senseler“ [[Anton Reinisch]], der 15 Franzosen damit niedergestreckt haben soll), sowie in den [[Polen|polnischen]] [[Novemberaufstand|Aufständen von 1830/31]] und [[Januaraufstand|1863/64]]. In geringer Zahl dürften sie in den [[Burgunderkriege]]n von den Schweizern geführt worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Zweite Wiener Türkenbelagerung|Belagerung Wiens]] durch die Türken im Jahre 1683 verwendeten die Wiener Verteidiger eine Art Sturmsense, die sich bei der Verteidigung von [[Bresche]]n äußerst gut bewährte. Diese Sturmsense bestand aus einer 90 cm langen, flachen [[Spieß]]klinge, die an einem kurzen Schaft (Griffteil) befestigt war. Kurz vor der Befestigungs[[Tülle (Werkzeug)|tülle]] (Dille) breiteten sich beiderseits konkav aufwärts gerichtete, sensenähnliche Klingen aus, deren Spitzen 80 cm von der Spießklinge abstanden. Etwa in der Mitte dieser Sensenklingen waren quadratische Löcher angebracht, die dazu dienten, mehrere dieser Sensen mit Hilfe von Federbolzen zu verbinden, sodass eine ganze Reihe dieser Waffen praktisch eine Einheit bildeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gebrauch ==&lt;br /&gt;
Bei einem Angriff wurden so viele Sturmsensen wie benötigt miteinander verbunden. Möglichst viele Soldaten ergriffen die Schäfte und stürmten vor. Bei dieser Einsatzweise waren die Sturmsensen eine äußerst effektive Waffe. Am Ende der [[Bauernkrieg]]e wurde das Umschmieden einer Sense mit der [[Todesstrafe]] belegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 18. Jahrhundert führten die Mannschaften der Kriegsflotten an der unteren [[Donau]], die sogenannten Czaikisten, Sturmsensen auf ihren Schiffen mit, um sich gegen [[Enterung]] verteidigen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem verstärkten Gebrauch von [[Feuerwaffe]]n verloren die Sturmsensen ihre Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Pole weapons in Muzeum Zagłębia 03.JPG|Kriegssensen (erste und zweite von rechts)&lt;br /&gt;
 111th Escadrille Roundel.png|Wappen der polnischen 111. [[Schwadron]] mit Kriegssensen&lt;br /&gt;
 Kosy i piki.jpg|Kriegssensen (Illustration, 1794)&lt;br /&gt;
 Jan Matejko - Kościuszko at Racławice - MNK II-a-151 - National Museum Kraków.jpg|Eine Szene nach der [[Schlacht bei Racławice]] mit Kriegssensen in Bildmitte (Gemälde von [[Jan Matejko]], 1884)&lt;br /&gt;
 Sturmsense 1683 HGM.jpg|Sturmsense, 1683 gegen die Türken vor Wien eingesetzt ([[Heeresgeschichtliches Museum|HGM]])&lt;br /&gt;
 Le Vendéen.jpg|„Le Vendéen“ zur Zeit des [[Aufstand der Vendée|Aufstands der Vendée]] 1793 (Gemälde von Julien Le Blant, um 1880)&lt;br /&gt;
 Mort de Bara - Jean-Joseph Weerts.jpg|Tod von [[Joseph Bara]] im Aufstand der Vendée 1793 (Gemälde von [[Jean-Joseph Weerts]], 1883)&lt;br /&gt;
 Alfons_Siber_Anton_Reinisch_der_Senseler_von_Volders.jpg|Gedenktafel des „Senseler“ von Volders, [[Anton Reinisch]] (1797)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Wendelin Boeheim]]: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Waffenkunde. Das Waffenwesen in seiner historischen Entwickelung vom Beginn des Mittelalters bis zum Ende des 18. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Seemann, Leipzig 1890, S. 353–356 ([https://archive.org/details/handbuchderwaff00collgoog/page/353/mode/1up Digitalisat] im [[Internet Archive]]).&lt;br /&gt;
* [[Norbert Ohler]]: &amp;#039;&amp;#039;Krieg und Frieden im Mittelalter.&amp;#039;&amp;#039; Nikol, Hamburg 1997, ISBN 3-937872-02-7, S. 155 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Scythes (weapon)|Kriegssense}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stangenwaffe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Waffe (Mittelalter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Waffe (Frühe Neuzeit)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärische Klingenwaffe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Redaktor GLAM</name></author>
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