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	<title>Kriegsschule - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T18:04:59Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kriegsschule&amp;diff=701150&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wikitarisch: Gedenktafel Kriegsschule Kassel</title>
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		<updated>2026-04-30T12:38:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gedenktafel Kriegsschule Kassel&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt die Kriegsschule in Deutschland. Für die Kriegsschule in Österreich-Ungarn siehe [[k.u.k. Kriegsschule]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Waterlooplatz Kriegsschule 1896 2007.jpg|mini|Kriegsschule am [[Waterlooplatz]] in Hannover, links um 1896, rechts 2007 (nur noch mit Erdgeschoss infolge von Bombenangriffen im Zweiten Weltkrieg)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Danzig Kriegschule.JPG|mini|Kriegsschule Danzig]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Potsdam Luftbild Landtag Brandenburg Brauhausberg - Foto Wolfgang Pehlemann Wiesbaden Germany 2008 IMG 0028.jpg|mini|Die ehemalige [[Kriegsschule (Potsdam)|königliche Kriegsschule]] in [[Potsdam]] auf dem [[Brauhausberg]], bis 2014 Landtag des Bundeslandes [[Brandenburg]], Luftbild 2008]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lithuanian cadets in Kaunas 1925.jpg|mini|Kriegsschule Kaunas, Vorlesung, 1925]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kriegsschulen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; waren militärische [[Fachschule]]n, die in den verschiedenen [[Heer]]en unterschiedliche Bedeutung innehatten. So wurden diejenigen Schulen, die zur Heranbildung von [[Offizier]]en dienten, in Deutschland und [[Russisches Kaiserreich|Russland]] als Kriegsschulen bezeichnet. In [[Habsburgermonarchie|Österreich]], [[Frankreich]] und [[Italien]] waren Kriegsschulen demgegenüber solche, die zur Fortbildung der Offiziere dienten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Deutschland ==&lt;br /&gt;
=== {{Anker|Preußen}} Preußen ===&lt;br /&gt;
In [[Preußen]] wurden sie 1810 als Teil der [[Gerhard von Scharnhorst|Scharnhorstschen]] [[Preußische Heeresreform|Heeresreform]] durch den damaligen Oberstleutnant [[Gustav von Rauch (General)|Gustav von Rauch]] zunächst in [[Berlin]], [[Königsberg (Preußen)|Königsberg]] und [[Breslau]] eingerichtet. Bereits 1816 wurden sie in eine Allgemeine Kriegsschule ([[Preußische Kriegsakademie]]) zur Fortbildung und in eine Anzahl Brigadeschulen zur Heranbildung von Offizieren umgewandelt. Letztere erhielten später die Bezeichnung Divisionsschulen und endlich –&amp;amp;nbsp;unter Erweiterung auf das [[Deutsches Heer (Deutsches Kaiserreich)|gesamte deutsche Heer]]&amp;amp;nbsp;– wieder den Namen Kriegsschule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten beiden neuen Kriegsschulen wurden nach durchgreifender Umgestaltung 1859 in [[Potsdam]] und [[Erfurt]] eröffnet. Um 1910 bestanden im [[Deutsches Kaiserreich|Deutschen Reich]] Kriegsschulen in [[Kriegsschule (Potsdam)|Potsdam]], [[Głogów|Glogau]], [[Nysa|Neiße]], [[Kriegsschule Engers|Engers]], [[Hannover]] (am [[Waterlooplatz#Kriegsschule|Waterlooplatz]]), [[Kassel]], [[Anklam]] ([[Kriegsschule Anklam]]), [[Festung Metz|Metz]], [[Geschichte der Stadt Bad Hersfeld#Moderne|Hersfeld]] und [[Danzig]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweck der Kriegsschulen war die praktische und fachwissenschaftliche Ausbildung der [[Offizieranwärter]] aller [[Waffengattung]]en, die vor Zulassung zur Offiziersprüfung zum Besuch einer Kriegsschule verpflichtet waren. Dem Besuch der Kriegsschule musste eine sechsmonatige Dienstzeit bei der [[Militär|Truppe]] vorangehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Spitze der Schule stand ein [[Stabsoffizier]] als Direktor. Nach Abschluss eines Kurses, der 35 Wochen betrug, wurde die Offiziersprüfung vor der Obermilitärexaminationskommission abgelegt. Der Lehrplan umfasste [[Taktik (Militär)|Taktik]], Heeresorganisation, Waffenlehre, Befestigungslehre, Geländelehre, und Aufnehmen mit Planzeichnen, Militärgeschäftsstil und Dienstkenntnis. Außerdem wurden die Schüler in [[Exerzieren]], Schießen, [[Turnen]], [[Fechten]] und [[Reiten]] ausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Königreich Bayern ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 102-00287, München, Hitler-Ludendorff-Prozess in Kriegsschule.jpg|mini|Ehemalige Kriegsschule München, Februar 1924]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenktafel Kriegsschule Kassel Mahnmal.jpg|alternativtext=Gedenktafel Kriegsschule Kassel|mini|Gedenktafel Kriegsschule Kassel]]&lt;br /&gt;
Die [[Bayerische Armee]] unterhielt eine eigene Kriegsschule. Diese wurde am 1. November 1858 in [[München]] errichtet und bestand bis 1919.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Militär-Handbuch des Königreiches Bayern.&amp;#039;&amp;#039; München 1914.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Königreich Württemberg ===&lt;br /&gt;
Im [[Königreich Württemberg]] war die [[Kriegsschule Ludwigsburg]] von 1820 bis 1874 eine Offiziersbildungsanstalt des württembergischen Heeres.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Großherzogtum Mecklenburg-(Schwerin) ===&lt;br /&gt;
Das [[Großherzogtum Mecklenburg-Schwerin|Großherzogtum]] unterhielt zur Ausbildung seiner Offiziere eine Militärbildungsanstalt in [[Schwerin]].&lt;br /&gt;
Die Militärbildungsanstalt vereinte Kadetten- und Offiziersschule.&lt;br /&gt;
Nach Abschluss der Militärkonvention mit Preußen 1868 wurde die Anstalt aufgelöst. Die Ausbildung der mecklenburgischen Offiziere erfolgte danach an den preußischen Kadettenanstalten und Kriegsschulen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wehrmacht ===&lt;br /&gt;
Mit der [[Aufrüstung der Wehrmacht|Wiederaufrüstung]] wurden vier Kriegsschulen für die Offizierausbildung wieder eingerichtet und zwar in [[Dresden]], [[Hannover]], [[München]] und [[Potsdam]]; zusätzlich mit dem [[Anschluss Österreichs]] in [[Wiener Neustadt]] in der ehemaligen [[Theresianische Militärakademie|Theresianischen Militärakademie]], deren erster Kommandeur der spätere Generalfeldmarschall [[Erwin Rommel]] war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bundesrepublik Deutschland ===&lt;br /&gt;
Nach Gründung der [[Bundeswehr]] wurde die Ausbildung der [[Offizieranwärter (Bundeswehr)|Offizieranwärter]] des [[Heer (Bundeswehr)|Heeres]] an drei „Heeresoffizierschulen“ (HOS) aufgenommen: 1956 in [[Hannover]] ([[Heeresoffizierschule I]]) und in [[Husum]] ([[Heeresoffizierschule II]]; wurde 1958 nach [[Hamburg]] verlegt), 1958 in [[München]] ([[Heeresoffizierschule III]]). 1974 wurden die drei Anstalten zusammengelegt und ihre Aufgaben übernahm die nunmehrige „[[Offizierschule des Heeres]]“ (OSH) in Hannover, seit 1998 in [[Dresden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Andere Staaten ==&lt;br /&gt;
Ähnlich bezeichnete Schulen wie die [[k.u.k. Kriegsschule]] in [[Kaisertum Österreich|Österreich]] oder in  [[Russisches Kaiserreich|Russland]], der [[Tschechoslowakei]] ([[Vysoká škola válečná]]), [[Frankreich]] ([[École supérieure de guerre]]), [[Italien]] und im [[Vereinigtes Königreich von Großbritannien und Irland|Vereinigten Königreich]] dien(t)en nicht zur Offizierausbildung, sondern der Weiterbildung von Offizieren zu [[Generalstabsoffizier]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Preußisch-Österreichischer Krieg|Preußisch-Österreichischen Krieg 1866]] nahm sich [[Leopold II. (Belgien)|Leopold&amp;amp;nbsp;II.]] von Belgien die Berliner Kriegsschule zum Vorbild und verlagerte die Stabsoffiziersausbildung aus der [[Königliche Militärakademie (Brüssel)|Königlichen Militärakademie]] heraus in die dem Kriegsministerium unterstellte &amp;#039;&amp;#039;L&amp;#039;École de Guerre&amp;#039;&amp;#039; (französisch) / &amp;#039;&amp;#039;Krijgsschool&amp;#039;&amp;#039; (flämisch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Brockhaus Enzyklopädie von 1908&lt;br /&gt;
* {{Brockhaus-1895 |Lemma=Kriegsschulen |Band=10 |Seite=737 |SeiteBis=738 |retrobID=130230 |retrobWort=Kriegsschulen}}&lt;br /&gt;
* H.H. Podzun (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Deutsche Heer 1939, Gliederung, Standorte, Stellenbesetzung und Verzeichnis sämtlicher Offiziere am 3.1.1939.&amp;#039;&amp;#039; Bad Nauheim 1953.&lt;br /&gt;
* A. Nicolai: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Kriegsschule in Potsdam. Herausgegeben am Geburtstage Sr. Majestät des Kaisers 1904.&amp;#039;&amp;#039; Nachdruck Faksimile. Potsdam, ISBN 978-3-88372-048-7.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vorschrift H.Dv. 129, Dienstordnung für die Kriegsschulen, 1937&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsche Militärgeschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärische Ausbildungsstätte (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Münchner Militärgeschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wikitarisch</name></author>
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