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	<title>Kriegspiel - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kriegspiel&amp;diff=304173&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Derkoenig: BKH</title>
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		<updated>2026-02-15T22:13:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BKH&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Siehe=Kriegsspiel}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kriegspiel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (nicht zu verwechseln mit dem historischen [[Planspiel]] namens &amp;#039;&amp;#039;[[Kriegsspiel (Planspiel)|Kriegsspiel]]&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Schachvarianten|Schachvariante]], die um [[1890]] von dem [[England|Engländer]] [[Henry Michael Temple]] (* [[1860]]; † [[1928]])&amp;lt;ref name=&amp;quot;companion173&amp;quot;&amp;gt;[[David Hooper]], [[Kenneth Whyld]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Oxford Companion To Chess]].&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;!-- en:WP --&amp;gt; Oxford University Press, Oxford 1984, ISBN 0-19-217540-8, S.&amp;amp;nbsp;173 ({{Google Buch |BuchID=f9btAAAAMAAJ |Seite=&amp;lt;!-- 173 --&amp;gt; |Hervorhebung=Kriegspiel |Linktext=eingeschränkte Vorschau auf „Kriegspiel“ |KeinText=1}} und {{Google Buch |BuchID=f9btAAAAMAAJ |Seite=&amp;lt;!-- 173 --&amp;gt; |Hervorhebung=Kriegsspiel |Linktext=auf „Kriegsspiel“}}).&amp;lt;!-- erzeugt verschiedene Snippets; keine [[Dittographie]]! --&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; erfunden und von ihm in englische Schachkreise eingeführt wurde. Von dort verbreitete es sich und ist auch heute noch populär. Es ist auch als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Phantomschach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Geisterschach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mauerschach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird nach den normalen Zugregeln des [[Schach]]s gespielt, allerdings nutzen die beiden Spieler jeweils ein eigenes [[Schachbrett]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;companion173&amp;quot; /&amp;gt; und verwenden darauf nur die Figuren der eigenen Farbe. Ein [[Schiedsrichter]], der als einziger beide Bretter einsehen kann und über ein eigenes Brett verfügt&amp;lt;ref name=&amp;quot;companion173&amp;quot; /&amp;gt;, auf dem er die Züge beider Spieler ausführt, teilt dem Spieler mit, wenn er am Zug ist und ob der letzte Zug ein Schlagzug war. Bei Schlagzügen wird nur angegeben, auf welchem Feld das Schlagen stattgefunden hat –&amp;amp;nbsp;durch Entfernen der geschlagenen Figur auf dem Brett dessen, der die Figur verliert&amp;amp;nbsp;– nicht jedoch die schlagende Figur; der Schlagende erfährt nur, dass er geschlagen hat, nicht was. Der Schiedsrichter sagt auch ein eventuelles Schachgebot an und gibt –&amp;amp;nbsp;je nach Regelvariante&amp;amp;nbsp;– die Zusatzinformation, ob es von einem [[Springer (Schach)|Springer]], auf einer Linie oder auf der (vom [[König (Schach)|König]] aus gesehen) langen oder kurzen Diagonale gegeben wird. In einer weiteren Regelvariante darf ein Spieler den Schiedsrichter fragen, ob ein Schlagzug eines [[Bauer (Schach)|Bauern]] möglich ist. Ist das der Fall, muss der Spieler einen solchen Zug versuchen. Stellt sich ein vom Spieler vorgeschlagener Zug als nach den Schachregeln unerlaubt heraus, weist ihn der Schiedsrichter ohne weiteren Kommentar zurück. Die Spieler müssen also versuchen, die Züge des Gegners zu erraten bzw. aus den wenigen ihnen vorliegenden Informationen zu erschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da es kein offizielles Regelwerk gibt, ist es wichtig, sich vor der Partie auf die anzuwendenden Regelvarianten zu einigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da es beim Phantomschach nach normalen schachlichen Maßstäben zu groben Fehlern kommt, hat das Spiel sowohl für die Spieler als auch für Zuschauer einen großen Unterhaltungswert. Auch ist für das [[Schachmatt|Mattsetzen]] im Endspiel ein großer Materialvorteil notwendig. Für einige elementare Endspiele wurden Algorithmen entwickelt, mit denen eine perfekte Mattführung erreicht wird. So ist König und Turm gegen König in maximal 41 Zügen gewonnen.&amp;lt;ref&amp;gt;Paolo Ciancarini, Gian Piero Favini: &amp;#039;&amp;#039;Solving Kriegspiel endings with brute force: the case of KR vs. K.&amp;#039;&amp;#039; In: H.&amp;amp;nbsp;Jaap van den Herik, Pieter Spronck (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Advances in Computer Games. ACG 2009&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Lecture Notes in Computer Science]].&amp;#039;&amp;#039; Vol. 6048). Springer, Berlin/Heidelberg 2010, ISBN 978-3-642-12992-6, [[doi:10.1007/978-3-642-12993-3 13]] ({{Webarchiv |url=https://ilk.uvt.nl/icga/acg12/proceedings/Contribution111.pdf |text=uvt.nl |wayback=20161208103913}} [PDF; 356&amp;amp;nbsp;kB]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Im normalen Schachspiel benötigt man bei dieser Materialverteilung maximal 16 Züge bis zum Matt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist bekannt, dass der spätere [[Schachweltmeister]] [[Alexander Aljechin]] sich für das Spiel interessierte und 1926 ein Turnier in [[Scarborough]] gewann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1938 an schrieb [[Gerald Frank Anderson]] das erste Buch zum Kriegspiel, das 1958/59 publiziert wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;companion12&amp;quot;&amp;gt;David Hooper, Kenneth Whyld: &amp;#039;&amp;#039;[[Oxford Companion To Chess]].&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;!-- en:WP --&amp;gt; Oxford University Press, Oxford 1984, ISBN 0-19-217540-8, S.&amp;amp;nbsp;12 ({{Google Buch |BuchID=f9btAAAAMAAJ |Seite=&amp;lt;!-- 12 --&amp;gt; |Hervorhebung=1959 &amp;quot;Are There Any?&amp;quot;}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Blindschach]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gerald Frank Anderson: &amp;#039;&amp;#039;Are there any? A chess problem book.&amp;#039;&amp;#039; Printed by Stroud News and Journal, Stroud, Glos. [1959], {{OCLC|36200631}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|LCCN=sh94006665}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schachvariante]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Derkoenig</name></author>
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