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	<title>Kriegshammer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T04:24:25Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kriegshammer&amp;diff=316075&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Paintdog: /* Beschreibung */ Novaesium. Neusser Jahrbuch für Kunst, Kultur und Geschichte verlinkt</title>
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		<updated>2023-08-26T22:02:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Beschreibung: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Novaesium._Neusser_Jahrbuch_f%C3%BCr_Kunst,_Kultur_und_Geschichte&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Novaesium. Neusser Jahrbuch für Kunst, Kultur und Geschichte (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Novaesium. Neusser Jahrbuch für Kunst, Kultur und Geschichte&lt;/a&gt; verlinkt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Hieb- und Stichwaffen&lt;br /&gt;
|Bild =[[Datei:Indo-Persian war hammer.jpg|150px|]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Abschnitt allgemeine Angaben --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Waffenart = Streithammer&lt;br /&gt;
|Bezeichnungen = Schlachthammer, Kriegshammer, Marteau d’armes&lt;br /&gt;
|Verwendung = Kriegswaffe, Fußtruppen, Reitertruppen&lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = ca. 14. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|Einsatzzeit = bis 15. und 16. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|Ursprungsregion/Urheber = [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
|Verbreitung = [[Europa]], [[Nordafrika]], [[Naher Osten]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Abschnitt Maße und Material --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Gesamtlänge = &lt;br /&gt;
|Klingenlänge = &lt;br /&gt;
|Klingenbreite = &lt;br /&gt;
|Klingenstärke = &lt;br /&gt;
|Gewicht = ca. 1–1,4 kg&lt;br /&gt;
|Griffstück = Holz, Metall, ca. 50–175 cm&lt;br /&gt;
|Besonderheiten = heute nur noch als Deko- bzw. als Paradewaffe&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kriegshammer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (oder auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Streithammer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist ein im Kampf verwendeter, meist langstieliger [[Hammer]]. Er wurde bis ins 15. und 16. Jahrhundert in ganz Europa und auch im Nahen Osten verwendet und ist dazu gedacht, [[Rüstung (Schutzkleidung)|Rüstung]]en zu deformieren oder zu durchschlagen. Einige Versionen dieser [[Schlagwaffe]] sind mit Hammerköpfen ausgestattet, die den Körper [[Penetration (Militärtechnik)|penetrieren]] können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Der Streithammer entstand in Reaktion auf die fortschreitenden Verbesserungen der Rüstungen des späten Mittelalters. Gerade frühe Hämmer verfügten meist nur über eine oder zwei Schlagflächen, wirkten also mittels der Wucht der Hammerbahnen. Die Entwicklung aus dem Werkzeug des [[Hammer]]s ist hier offensichtlich. Entsprechende Objekte entwickelten auf ungepanzerte Körperstellen (gerade gegen Knochen) eine verheerende Wirkung, konnten aber auch Rüstungsteile deformieren. 1381 bewaffneten sich die [[Aufstand der Maillotins|rebellierenden Pariser Bürger]] mit eisernen Hämmern, was ihnen den Namen „&amp;#039;&amp;#039;Maillotins&amp;#039;&amp;#039;“ einbrachte&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wendelin Boeheim |Titel=Handbuch der Waffenkunde |Hrsg= |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag= |Ort=Leipzig |Datum=1890 |ISBN= |Seiten=363}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Exemplare des 15. und 16. Jhd. verfügen neben einer Hammerbahn meist über einen gegenseitig angebrachten, vierkantigen [[Schlagdorn]], dessen Aufgabe das Durchbrechen von Panzerungen war&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.the-exiles.org/Images/lejuepoleaxe/image11.gif |wayback=20110526000518 |text=Schädel eines Gefallenen aus der Schlacht von Towton (1461), der von einem Kriegshammer/Mordaxt eingeschlagen wurde. }}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Dieser kam in Frankreich schon um die Mitte des 14. Jhd. auf&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wendelin Boeheim |Titel=Handbuch der Waffenkunde |Hrsg= |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag= |Ort=Leipzig |Datum=1890 |ISBN= |Seiten=364–365}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem existierten gerade im Spätmittelalter zahlreiche Weiterentwicklungen des Kriegshammers. Hierzu zählt unter anderem der [[Luzerner Hammer]], eine zweihändig geführte [[Stangenwaffe]] mit langem Schaft und Stoßspitze&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wendelin Boeheim |Titel=Handbuch der Waffenkunde |Hrsg= |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag= |Ort=Leipzig |Datum=1890 |ISBN= |Seiten=365}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine bekannte Form des Kriegshammers ist der um die Mitte des 15. Jhd. aufgekommene [[Reiterhammer]]. Dieser verfügt über einen schnabelartig nach unten gebogenen Schlagdorn und ist zudem recht leicht und führig gestaltet. Im 15. Jhd. gestaltete sich der Dorn meist noch kurz, bei späteren Exemplaren verlängert er sich jedoch immer weiter&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Vladimir Dolínek, [[Jan Durdík]] |Titel=Historische Waffen |Hrsg= |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag=Werner Dausien |Ort=Hanau |Datum=1995 |ISBN= |Seiten=149–151}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Häufig weisen erhaltene Stücke einen Gürtelhaken zur Sattelbefestigung auf. Durch die Formgebung des Schlagdornes wurde der Reiterhammer zeitgenössisch auch als „Papagey“ bezeichnet. Schon im 16. Jhd., der Blütezeit des Reiterhammers, entwickelt sich dieser auch zu einem Würdenzeichen. So trugen ausgewählte Reitereinheiten [[Maximilian I. (HRR)|Kaiser Maximilians I.]] Reiterhämmer mit übermäßig langen Dornen. Bildquellen der [[Landsknecht]]szeit zeigen oftmals die [[Rottmeister]] mit dem sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Rottmeisterhammer&amp;#039;&amp;#039; als Symbol. Im Verlauf des 16. Jhd. verschwindet der Reiterhammer langsam, im 17. Jhd. findet er sich noch bei ungarischen Truppen, vor allem den [[Offizier]]en von [[Husaren]]einheiten&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wendelin Boeheim |Titel=Handbuch der Waffenkunde |Hrsg= |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag= |Ort=Leipzig |Datum=1890 |ISBN= |Seiten=366–367}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Heribert Seitz |Titel=Blankwaffen |Hrsg= |Sammelwerk= |Band=1 |Nummer= |Auflage= |Verlag=Klinkhardt &amp;amp; Biermann |Ort=Braunschweig |Datum=1965 |ISBN= |Seiten=408-411}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Üblicherweise bestand der Kopf eines Kriegshammers aus Eisen. Eine Sonderform bilden Hämmer, bei denen der Kopf aus Blei gegossen ist. Diese finden sich ab dem späten 14. Jhd. in schriftlichen Quellen und haben sich auch in Form von acht originalen Funden aus der [[Belagerung von Neuss]] 1474/75 erhalten. Bei diesen handelte es sich ehemals um kurzschäftige Schlagwaffen, die nach Ausweis burgundischer Inventare vor allem von [[Armbrust]]- und [[Handrohr|Büchsenschützen]] geführt wurden&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Carl Pause, Patrick Tarner |Titel=Waffen und Ausrüstungsgegenstände aus der Belagerung von Neuss 1474/75. Burgundische Kriegshämmer aus Blei |Hrsg= |Sammelwerk=[[Novaesium. Neusser Jahrbuch für Kunst, Kultur und Geschichte]] |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag= |Ort= |Datum=2020 |ISBN= |Seiten=40–53}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Streithämmer und Streitkolben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3826202120}}&lt;br /&gt;
* André Schulze (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Mittelalterliche Kampfesweisen.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Der Kriegshammer, Schild und Kolben. Talhoffers Fechtbuch anno domini 1467.&amp;#039;&amp;#039; von Zabern, Mainz 2007, ISBN 978-3-8053-3736-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|War hammers|Kriegshammer}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hieb- und Stichwaffe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schlag- und Stoßwaffe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Waffe (Mittelalter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hammer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Paintdog</name></author>
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