<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Kriebitzsch</id>
	<title>Kriebitzsch - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Kriebitzsch"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kriebitzsch&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-30T23:17:42Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kriebitzsch&amp;diff=74287&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sommerhitze: /* Einwohnerentwicklung */ Werte 2022 und 2023 korrigiert, Wert 2024 ergänzt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kriebitzsch&amp;diff=74287&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-10-12T09:04:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einwohnerentwicklung: &lt;/span&gt; Werte 2022 und 2023 korrigiert, Wert 2024 ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel| beschreibt die thüringische Gemeinde Kriebitzsch. Für den gleichnamigen deutschen Glasmaler siehe [[Johannes Kriebitzsch]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Kriebitzsch COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 51/1/27/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 12/20/23/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Kriebitzsch in ABG.png&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Thüringen&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Altenburger Land&lt;br /&gt;
|Verwaltungsgemeinschaft = Rositz&lt;br /&gt;
|Höhe              = 200&lt;br /&gt;
|PLZ               = 04617&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 03448, 034498 &amp;lt;small&amp;gt;(Zechau)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 16077022&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE KBT&lt;br /&gt;
|Gliederung        = Kerngemeinde; 2 [[Ortsteil]]e&lt;br /&gt;
|Straße            = Hauptstraße 26&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.vg-rositz.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=173557 www.vg-rositz.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Sven Verch&lt;br /&gt;
|Partei            = Parteilos&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kriebitzsch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Gemeinde im [[Thüringen|thüringischen]] [[Landkreis Altenburger Land]]. Sie gehört zur [[Verwaltungsgemeinschaft Rositz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kriebitzsch Gemeindegliederung.png|mini|links|Gemeindegliederung]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zechausee.jpg|mini|Restloch Zechau]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Erinnerung-zechau.jpg|mini|Erinnerungsstein in Zechau an die devastierten Orte Petsa und Leesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geographische Lage ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde wird dem &amp;#039;&amp;#039;[[Altenburg-Zeitzer Lösshügelland]]&amp;#039;&amp;#039; zugeordnet und ist stark durch die frühere Braunkohlenförderung ([[Meuselwitz-Altenburger Braunkohlerevier]]) geprägt. Der ehemalige [[Tagebau Zechau]] – gelegen zwischen [[Monstab]], [[Großröda]] und den drei Ortsteilen Kriebitzschs – bildet heute das [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiet]] &amp;quot;Restloch Zechau&amp;quot; mit großer ökologischer Bedeutung in der Bergbaulandschaft südlich von [[Leipzig]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.oekostation-borna-birkenhain.de/video_und_literaturbeispiele/literatur/nschutzbbau/tabelle_1.htm| wayback=20071006132624| text=Naturschutzrelevante Gebiete der Bergbaufolgelandschaft}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.altenburgerland.de/sixcms/detail.php?id=17022&amp;amp;_nav_id1=2590&amp;amp;_nav_id2=13638&amp;amp;_lang=de Natur- und Landschaftsschutzgebiete im Altenburger Land]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Hauptort Kriebitzsch liegt nur zwei Kilometer von der nächstgelegenen Stadt [[Meuselwitz]] entfernt. Die Kreisstadt [[Altenburg]] liegt fünf Kilometer südöstlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Angrenzende Gemeinden sind (im Uhrzeigersinn) die Stadt [[Meuselwitz]], [[Rositz]], [[Monstab]] und [[Starkenberg]] im Landkreis Altenburger Land sowie [[Elsteraue]] im sachsen-anhaltischen [[Burgenlandkreis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Zu Kriebitzsch gehören die Ortsteile [[Altpoderschau]] und [[Zechau]]. Die ehemaligen Orte &amp;#039;&amp;#039;[[Leesen]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Petsa]]&amp;#039;&amp;#039; fielen dem Braunkohleabbau ([[Tagebau Zechau]]) in den 1950er Jahren zum Opfer und wurden abgesiedelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Frühgeschichte ===&lt;br /&gt;
In der damaligen Sandgrube wurde im Jahr 1905 ein bronzezeitlicher Hortfund geborgen. In zwei Tongefäßen befanden sich zwölf Ösenhalsringe, zwei offene Armringe und eine Randaxt. Es könnte eine kultische Deponierung gewesen sein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Michael Köhler |Titel=Heidnische Heiligtümer |Verlag=Jenzig-Verlag |Datum=2007 |ISBN=978-3-910141-85-8 |Seiten=192}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 13. bis 19. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Die urkundliche Ersterwähnung von Kriebitzsch erfolgte 1216. Im Dorf erfolgte auf Anweisung des [[Kaiser]]s [[Friedrich I. (HRR)|Friedrich Barbarossa]] (1122–1190) der Bau der Kirche [[St. Veit (Kriebitzsch)|St. Veit]]. Kriebitzsch gehörte zum [[Wettiner|wettinischen]] [[Kreisamt Altenburg|Amt Altenburg]],&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=T_JCAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA80&amp;amp;lpg=PA80&amp;amp;dq=amt+gerstungen&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=f-SgULurg6&amp;amp;sig=3Ms_ZEMDt-A2G7RgJG3I1PvLqc4&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=MMngUqK0DI_Vsga9x4DgAQ&amp;amp;ved=0CCsQ6AEwADgK#v=onepage&amp;amp;q=amt%20gerstungen&amp;amp;f=false &amp;#039;&amp;#039;Das Amt Altenburg.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Geographie für alle Stände&amp;#039;&amp;#039;, S. 201 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=e38AAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA79&amp;amp;lpg=PA79&amp;amp;dq=%C3%A4mter+altenburg+und+ronneburg&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=xU41yut0bb&amp;amp;sig=3cGSJCbO6-6PVcEaYqG-kGra3uY&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0CC8Q6AEwAzgKahUKEwiRxtfhuYvJAhUGkCwKHaNpBC8#v=onepage&amp;amp;q=%C3%A4mter%20altenburg%20und%20ronneburg&amp;amp;f=false Die Orte des Amts Altenburg ab S.&amp;amp;nbsp;83].&amp;lt;/ref&amp;gt; welches ab dem 16. Jahrhundert aufgrund mehrerer Teilungen im Lauf seines Bestehens unter der Hoheit folgender [[Ernestinische Herzogtümer|Ernestinischer Herzogtümer]] stand: [[Herzogtum Sachsen (1547–1572)|Herzogtum Sachsen]] (1554 bis 1572), Herzogtum [[Sachsen-Weimar]] (1572 bis 1603), Herzogtum [[Sachsen-Altenburg]] (1603 bis 1672), [[Herzogtum Sachsen-Gotha-Altenburg]] (1672 bis 1826). Bei der Neuordnung der Ernestinischen Herzogtümer im Jahr 1826 kam der Ort wiederum zum Herzogtum Sachsen-Altenburg. Nach der Verwaltungsreform im Herzogtum Sachsen-Altenburg gehörte Kriebitzsch bezüglich der Verwaltung zum Ostkreis (bis 1900)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?altenburg/ostkreis.htm  |titel=Der Ostkreis des Herzogtums Sachsen-Altenburg im Gemeindeverzeichnis 1900 | offline=2025-07-29 | archiv-url=https://web.archive.org/web/20230409221439/http://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?altenburg/ostkreis.htm | archiv-datum=2023-04-09 | abruf=2025-07-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; bzw. zum [[Landratsamt Altenburg]] (ab 1900).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?altenburg/altenburg.htm  |titel=Das Landratsamt Altenburg im Gemeindeverzeichnis 1900 | offline=2025-07-18 | archiv-url=https://web.archive.org/web/20220701170527if_/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?altenburg/altenburg.htm | archiv-datum=2022-07-01 | abruf=2025-07-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Juristisch unterstand das Dorf seit 1879 dem [[Amtsgericht Altenburg]] und ab 1906 dem [[Amtsgericht Meuselwitz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeitraum des Braunkohleabbaus in und um Kriebitzsch ===&lt;br /&gt;
Der Braunkohleabbau um das im Zentrum des [[Meuselwitz-Altenburger Braunkohlerevier]]s liegende Kriebitzsch wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts begonnen. Durch die 1872 eröffnete [[Bahnstrecke Zeitz–Altenburg|Bahnstrecke Altenburg–Meuselwitz–Zeitz]], an der Kriebitzsch einen Bahnhof erhielt, erlebte der Braunkohleabbau einen Aufschwung, da mit der Bahn neue Absatzmärkte erschlossen werden konnten. In der Folgezeit entstanden [[Liste der Tiefbaugruben im Meuselwitz-Altenburger Braunkohlerevier|Tiefbaugruben]] um den gesamten Ort, dies waren u.&amp;amp;nbsp;a. die &amp;quot;Grube Ida Nr. 108&amp;quot; (1878 bis 1952), die &amp;quot;Grube Gertrud Nr. 131&amp;quot; (1899 bis 1959), die &amp;quot;Grube Agnes Nr. 109&amp;quot; (1872 bis 1952) und die &amp;quot;Grube Union Nr. 112&amp;quot; (1872 bis 1952). 1898 entstand durch Vereinigung des Gertrud-Schachtes mit dem Glückauf-Schacht bei Kriebitzsch die Aktiengesellschaft Zechau-Kriebitzscher Kohlenwerke „Glückauf“ mit Sitz in Zechau. Zeitweise waren in Kriebitzsch fünf [[Liste der Braunkohleveredlungsanlagen im Meuselwitz-Altenburger Braunkohlerevier|Brikettfabriken]] in Betrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Liste der Braunkohletagebaue im Meuselwitz-Altenburger Braunkohlerevier|Tagebau]] wurde die Kohle zunächst im südwestlich von Kriebitzsch liegenden &amp;quot;Tagebau Gertrud I&amp;quot; (1908 bis 1916) gefördert. Etwas später folgte der &amp;quot;Tagebau Gertrud II (Petsa)&amp;quot; (1914 bis 1932) südlich von Petsa. Der 1931 aufgeschlossene [[Tagebau Zechau|Tagebau Gertrud III (Zechau)]] im Gebiet der südlich von Kriebitzsch liegenden Gemeinde [[Zechau-Leesen]] überbaggerte zwischen 1943 und 1947 dessen Ortsteil Petsa und zwischen 1950 und 1952 den Ortsteil Leesen. Die Einwohner wurden größtenteils in eine eigens für sie errichtete Siedlung in Kriebitzsch umgesiedelt. Nachdem der Tagebau im Jahr 1959 am westlichen Ortsrand von Zechau wegen Auskohlung zum Stillstand gekommen war, entstand im Bereich von Leesen das heute renaturierte Restloch Zechau. Es ist heute [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiet]] mit großer ökologischer Bedeutung innerhalb der [[Bergbaufolgelandschaft]] südlich von Leipzig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Ab 1918 gehörte Kriebitzsch zum [[Freistaat Sachsen-Altenburg]], der 1920 im [[Land Thüringen (1920–1952)|Land Thüringen]] aufging. 1922 wurde der Ort dem [[Landkreis Altenburg]] angegliedert. Zur [[Zeit des Nationalsozialismus]] unterhielt die [[RWE Dea|Deutsche Erdoel-Actiengesellschaft (DEA)]] in Zechau ein Lager mit 96 [[Zwangsarbeiter]]n, in Kriebitzsch waren 12 untergebracht, die in der Bruderzeche H. Solf arbeiten mussten.&amp;lt;ref&amp;gt;Thüringer Verband der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten und Studienkreis deutscher Widerstand 1933-1945 (Hg.): Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu Stätten des Widerstandes und der Verfolgung 1933-1945, Reihe: Heimatgeschichtliche Wegweiser Band 8 Thüringen, Erfurt 2003, S. 20, ISBN 3-88864-343-0&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der zweiten Kreisreform in der [[DDR]] wurden 1952 die bestehenden Länder aufgelöst und die Landkreise neu zugeschnitten. Somit kam Kriebitzsch mit dem [[Kreis Altenburg]] an den [[Bezirk Leipzig]]. 1953 wurde eine [[Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft|LPG]] gegründet. In den 1980er Jahren war die Wiederaufnahme des Braunkohleabbaus geplant, welche aber nicht zur Ausführung kam. Dem geplanten „Tagebau Meuselwitz“ zwischen Meuselwitz und [[Rositz]] hätte das gesamte Gemeindegebiet von Kriebitzsch einschließlich der Ortsteile Altpoderschau und Zechau weichen müssen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.agreement-berlin.de/wp-content/uploads/2015/08/Mitteldeutschland_Doku-16_Altenburg-Meuselwitz.pdf Das Braunkohlerevier Altenburg/Meuselwitz, Publikation des LMBV]&amp;lt;/ref&amp;gt; 1990 wurde Kriebitzsch mit dem Kreis Altenburg wieder thüringisch, seit 1994 gehört der Ort zum Landkreis Altenburger Land.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eingemeindungen und Einwohnerentwicklung ==&lt;br /&gt;
=== Eingemeindungen ===&lt;br /&gt;
Altpoderschau wurde am 1. Januar 1973 eingemeindet, nachdem es mit [[Neupoderschau]] seit 1957 zur Gemeinde Poderschau zusammengefasst worden war. Am 1. August 1977 wurde Zechau mit den Fluren der ehemaligen Orte [[Leesen]] und [[Petsa]] eingemeindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float:right;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Jahresdiagramm&lt;br /&gt;
|Höhe = 200&lt;br /&gt;
|Breite = 400&lt;br /&gt;
|Maßstab = 8&lt;br /&gt;
|Intervall = 200&lt;br /&gt;
|Säulenbreite = 10&lt;br /&gt;
|Einheit = Einwohner&lt;br /&gt;
|Start = 1994&lt;br /&gt;
| 1994 = 1511&lt;br /&gt;
| 1995 = 1462&lt;br /&gt;
| 1996 = 1427&lt;br /&gt;
| 1997 = 1405&lt;br /&gt;
| 1998 = 1385&lt;br /&gt;
| 1999 = 1346&lt;br /&gt;
| 2000 = 1318&lt;br /&gt;
| 2001 = 1312&lt;br /&gt;
| 2002 = 1268&lt;br /&gt;
| 2003 = 1233&lt;br /&gt;
| 2004 = 1256&lt;br /&gt;
| 2005 = 1249&lt;br /&gt;
| 2006 = 1208&lt;br /&gt;
| 2007 = 1187&lt;br /&gt;
| 2008 = 1166&lt;br /&gt;
| 2009 = 1133&lt;br /&gt;
| 2010 = 1132&lt;br /&gt;
| 2011 = 1102&lt;br /&gt;
| 2012 = 1078&lt;br /&gt;
| 2013 = 1059&lt;br /&gt;
| 2014 = 1025&lt;br /&gt;
| 2015 = 1018&lt;br /&gt;
| 2016 = 990&lt;br /&gt;
| 2017 = 992&lt;br /&gt;
| 2018 = 999&lt;br /&gt;
| 2019 = 1005&lt;br /&gt;
| 2020 = 990&lt;br /&gt;
| 2021 = 1001&lt;br /&gt;
| 2022 = 1009&lt;br /&gt;
| 2023 = 997&lt;br /&gt;
| 2024 = 992&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Statistik nennt für Kriebitzsch ohne die später eingemeindeten Orte 1910 1686, 1925 1900, 1933 1827 und 1939 noch 1734 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entwicklung der Einwohnerzahl &amp;#039;&amp;#039;(Stand jeweils 31. Dezember)&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* 1994: 1.511&lt;br /&gt;
* 1995: 1.462&lt;br /&gt;
* 1996: 1.427&lt;br /&gt;
* 1997: 1.405&lt;br /&gt;
* 1998: 1.385&lt;br /&gt;
* 1999: 1.346&lt;br /&gt;
* 2000: 1.318&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* 2001: 1.312&lt;br /&gt;
* 2002: 1.268&lt;br /&gt;
* 2003: 1.233&lt;br /&gt;
* 2004: 1.256&lt;br /&gt;
* 2005: 1.249&lt;br /&gt;
* 2006: 1.208&lt;br /&gt;
* 2007: 1.187&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* 2008: 1.166&lt;br /&gt;
* 2009: 1.133&lt;br /&gt;
* 2010: 1.132&lt;br /&gt;
* 2011: 1.102&lt;br /&gt;
* 2012: 1.078&lt;br /&gt;
* 2013: 1.059&lt;br /&gt;
* 2014: 1.025&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* 2015: 1.018&lt;br /&gt;
* 2016: {{0}}990&lt;br /&gt;
* 2017: {{0}}992&lt;br /&gt;
* 2018: {{0}}999&lt;br /&gt;
* 2019: 1.005&lt;br /&gt;
* 2020: {{0}}990&lt;br /&gt;
* 2021: 1.001&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* 2022: 1.009&lt;br /&gt;
* 2023: {{0}}997&lt;br /&gt;
* 2024: {{0}}992&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;5&amp;quot; style=&amp;quot;font-size:90%;text-align:center;&amp;quot;| Datenquelle: Thüringer Landesamt für Statistik&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Seit der [[Kommunalwahlen in Thüringen 2024|Kommunalwahl vom 26. Mai 2024]] setzt sich der [[Gemeinderat (Deutschland)|Gemeinderat]] wie folgt zusammen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Freie Wählergemeinschaft (FWG) – 9 Sitze (77,2 %)&lt;br /&gt;
* Sozialdemokratische Wählervereinigung Kriebitzsch (SWV) – 3 Sitze (22,8 %)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Wahlbeteiligung]] lag bei 60,9 %.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://wahlen.thueringen.de/datenbank/wahl1/wahl.asp?wahlart=GW&amp;amp;wJahr=2024&amp;amp;zeigeErg=GEM&amp;amp;wknr=077&amp;amp;gemnr=77022 |titel=Gemeinderatswahl 2024 in Thüringen – endgültiges Ergebnis |hrsg=Thüringer Landesamt für Statistik |abruf=2025-08-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinderatswahl von 1994 gewann der zur Wählergemeinschaft gehörende Lutz Kipping mit 66,9 % der Stimmen im ersten Wahlgang. 1999 setzte sich Bernd Burkhardt von der [[Partei des Demokratischen Sozialismus|PDS]] mit 58,3 % im ersten Wahlgang durch. Die Wiederwahl erfolgte jeweils im ersten Wahlgang 2004 (96,2 %), 2010 (70,3 %) und am 5. Juni 2016 (73,5 %).&amp;lt;ref&amp;gt;[http://wahlen.thueringen.de/datenbank/wahl1/wahl.asp?wahlart=BM&amp;amp;wJahr=0000&amp;amp;zeigeErg=GEM&amp;amp;wknr=077&amp;amp;gemnr=77022 Ergebnisse der Bürgermeisterwahlen auf der Seite des Landeswahlleiter Thüringen], abgerufen am 31. Juli 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bürgermeisterwahl 2022 gewann Sven Verch (parteilos) in einer Stichwahl gegen Sven Gorlt (parteilos).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Haltepunkt Kriebitzsch (1).jpg|mini|Haltepunkt Kriebitzsch (2019)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche-Kriebitzsch.jpg|mini|Kirche in Kriebitzsch]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kriebitzsch Gedenkstein (01) 2005-04.jpg|mini|Denkmal für die 17 Toten des Grubenunglücks von 1921]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Über Kriebitzsch verläuft die [[Bundesstraße 180]] von [[Altenburg]] nach [[Zeitz]]. Die [[Landesstraße]] 2174 führt nach [[Wintersdorf (Meuselwitz)|Wintersdorf]], Kreis- und Gemeindestraßen erschließen die beiden südlichen Ortsteile Altpoderschau und Zechau. Die Gemeinde liegt im [[Mitteldeutscher Verkehrsverbund|Mitteldeutschen Verkehrsverbund]] und ist über mehrere täglich verkehrende Buslinien der [[THÜSAC Personennahverkehrsgesellschaft]] direkt mit Altenburg, Meuselwitz und Lucka verbunden. Die Linie 412 verkehrt bis nach Leipzig. Kriebitzsch besaß einen Haltepunkt an der mittlerweile stillgelegten [[Bahnstrecke Zeitz–Altenburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wasserver- und Abwasserentsorgung ===&lt;br /&gt;
Die Aufgaben der Wasserver- und Abwasserentsorgung hat die Gemeinde dem [[Zweckverband Wasserver- und Abwasserentsorgung Altenburger Land]] übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ansässige Unternehmen ===&lt;br /&gt;
Im Ortsteil Zechau befand sich eine Brikettfabrik. Sie wurde 1898/1899 erbaut und blieb bis 1991 in Betrieb.&lt;br /&gt;
Die Fabrik wurde teilweise ab Mitte 1993 als technisches Museum weiter genutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.braunkohlenstrasse.de/SZ/Zechau.html |titel=Technisches Museum Zechau |werk=Straße der Braunkohle |zugriff=2012-10-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Museum musste jedoch geschlossen werden und schließlich wurde die Fabrik 2003 vollständig abgerissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirche ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|St. Veit (Kriebitzsch)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Saalkirche ist in Teilen noch romanisch und hat einen polygonal geschlossenen Chor. Fünf Spitzbogenfenster wurden 1898 von der Naumburger [[Glasmalerei Wilhelm Franke|Werkstatt Wilhelm Franke]] geschaffen. Das Chorscheitelfenster zeigt Christus. Im Vierpass die Inschrift nach Lk2, 14; &amp;#039;&amp;#039;Ehre sei Gott in der Höhe.&amp;#039;&amp;#039; Die Chorfenstern sIII und sIV sind mit fensterabschließenden Rahmenbordüren eingefasst. Aufwendig gestaltete Glasmalereifenster mit Schmuckbordüren und Heckenrosen sowie verschiedene Schriftbänder. [[Domglas Naumburg]] ist Nachfolgefirma mit Archivunterlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Alban Köhler]] (* 1. März 1874 in Petsa; † 26. Februar 1947 in [[Niederselters]]), Radiologe&lt;br /&gt;
* [[Walter Libuda]] (* 24. Juni 1950 in Leesen), Objektkünstler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Lore-Christine Jaschke: &amp;#039;&amp;#039;Familienbuch Kriebitzsch (Landkreis Altenburger Land) 1809-1875.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig: [[Arbeitsgemeinschaft für mitteldeutsche Familienforschung|AMF]] 2010 (= Mitteldeutsche [[Ortsfamilienbuch|Ortsfamilienbücher]] der AMF 54)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.vg-rositz.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=173557 Gemeinde Kriebitzsch bei der Verwaltungsgemeinschaft Rositz]&lt;br /&gt;
* [https://www.vg-rositz.de/ Verwaltungsgemeinschaft Rositz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Altenburger Land&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Ortsteile von Kriebitzsch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4491582-2|VIAF=246275217}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Altenburger Land]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1216]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Ortsname slawischer Herkunft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sommerhitze</name></author>
	</entry>
</feed>