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	<title>Krickente - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Krickente&amp;diff=218919&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo</title>
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		<updated>2026-02-24T12:22:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Krickente&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Anas crecca&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Carl von Linné|Linnaeus]], 1758&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Eigentliche Enten&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Anas&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Schwimmenten&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Anatini&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Tribus&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = &lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Anatinae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Entenvögel&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Anatidae&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Gänsevögel&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Anseriformes&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Bild             = Eurasian teal.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Krickente (&amp;#039;&amp;#039;Anas crecca&amp;#039;&amp;#039;), Männchen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Eurasian Teal (Anas crecca) (W1CDR0001378 BD3).ogg|mini|Ruf der Krickente, aufgenommen auf [[Brownsea Island]], Dorset, England]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Krickente&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kriekente&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Der &amp;#039;&amp;#039;Duden&amp;#039;&amp;#039; verweist unter dem Lemma &amp;#039;&amp;#039;Krickente&amp;#039;&amp;#039; auf die „verwandte Form“ &amp;#039;&amp;#039;Kriekente&amp;#039;&amp;#039;: [https://www.duden.de/rechtschreibung/Krickente www.duden.de], abgerufen am 6. April 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wachtelente&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Anas crecca&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Vögel|Vogel]][[Art (Biologie)|art]] aus der [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Entenvögel]] und gehört zur [[Gattung (Biologie)|Gattung]] der [[Eigentliche Enten|Eigentlichen Enten]] (&amp;#039;&amp;#039;Anas&amp;#039;&amp;#039;). Krickenten zählen zu den zahlreichsten und am weitesten verbreiteten Entenarten Eurasiens. Es sind gesellige Enten, die leicht an ihrem kleinen Körperbau zu erkennen sind: Mit 35 bis 36 cm Länge ist sie in [[Europa]] und Nordamerika die kleinste Entenart.&amp;lt;ref&amp;gt;Christopher S. Smith: &amp;#039;&amp;#039;Field Guide to Upland Birds and Waterfowl.&amp;#039;&amp;#039; Wilderness Adventure Press, Belgrade (Montana) 2000, ISBN 1-885106-20-3, S. 66.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie ist damit kaum länger als eine [[Stadttaube]]. In Mitteleuropa ist sie ein verbreiteter und regional häufiger Brutvogel, der gebietsweise sogar ein Jahresvogel ist. Im Winterhalbjahr ist sie ein häufiger Durchzügler und [[Gastvogel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Krickente ist [[monotypisch]]. Die früher als Unterart der Krickente angesehene [[Carolinakrickente]] (&amp;#039;&amp;#039;Anas carolinensis&amp;#039;&amp;#039;) gilt heute als eigenständige Art.&amp;lt;ref name=&amp;quot;worldbirdnames&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Krickente.jpg|mini|Weibliche Krickente]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
=== Erscheinungsbild ausgewachsener Krickenten ===&lt;br /&gt;
Krickenten wiegen zwischen 250 und 400 g, wobei die Männchen etwas schwerer als die Weibchen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie bei vielen Entenvögeln üblich, zeigt sich auch bei der Krickente ein ausgeprägter [[Geschlechtsdimorphismus]]. Der Erpel hat einen leuchtend kastanienbraunen Kopf. Beiderseits zieht sich vom Auge ein breiter, glänzend grüner und bogenförmiger Streifen. Dieser reicht bis in den Nacken und ist von einem cremeweißen Rand eingefasst. Bei der Nordamerikanischen Krickente fehlt diese gelbweiße Konturlinie. Die Schnabelseiten sind bei beiden Geschlechtern orange bis grünlich gefärbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zur ähnlich kleinen [[Knäkente]] (&amp;#039;&amp;#039;Anas querquedula&amp;#039;&amp;#039;) ist die Brust bei beiden Geschlechtern hell gefärbt. Die Vorderbrust beim Männchen ist dabei gelblich mit einer dunkelbraunen Sprenkelung. Vom kastanienbraunen Vorderhals ist sie scharf abgesetzt. Beiderseits am schwarz gefiederten Hinterteil des Erpels leuchtet je ein buttergelbes Dreieck. Die auffälligen gelben Flecken sind ein wichtiges Arterkennungsmerkmal bei der Feldbeobachtung. Die hellgraue Rückenfärbung ist durch ein weißes Längsband unterbrochen. Ein schwarzes Längsband läuft parallel dazu. Die Körperseiten sind fein grauweiß gestreift. Bei beiden Geschlechtern ist der [[Spiegel (Gefieder)|Flügelspiegel]] leuchtend grün gefärbt und vorn breit weiß gerandet. Im [[Schlichtkleid]], das der Erpel nach der [[Mauser (Vögel)|Mauser]] trägt, ähnelt er dem Weibchen. Der Wechsel vom [[Prachtkleid]] zum Schlichtkleid liegt für die männlichen Tiere zwischen Juni und August. Zwischen September und November wechseln sie wieder ins Prachtkleid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Weibchen tragen im Gegensatz zum Männchen ganzjährig ein unauffällig bräunliches Gefieder, eine äußerliche Unterscheidung der Unterarten gilt bei weiblichen Vögeln als fast unmöglich. Bei den Weibchen sind der Rücken und der Schulterbereich dabei fast braunschwarz, während die Flanken graubraun sind. Das Gefieder auf der Körperoberseite ist grob schuppenartig gemustert. Am Kopf verlaufen ein heller Längsstreifen über dem Auge und ein dunkler, deutlich abgesetzter Längsstreifen durch das Auge. Die Wangen sind hell und die Kehle ist weißlich bis gelbbraun. Im Ruhekleid hat das Gefieder des Weibchens einen größeren Grauanteil. Das Jugendkleid entspricht dem Ruhekleid der weiblichen Altvögel. Bei schwimmenden weiblichen Krickenten ist der grüne Flügelspiegel im hinteren Körperbereich gewöhnlich sichtbar. Das kann als Unterscheidungsmerkmal zu den ähnlich gefärbten Weibchen der Knäkenten genutzt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;E. Rutschke: &amp;#039;&amp;#039;Die Wildenten Europas – Biologie, Ökologie, Verhalten.&amp;#039;&amp;#039; 1988, S. 191.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Balz]]ruf des Erpels ist ein helles „&amp;#039;&amp;#039;krrik&amp;#039;&amp;#039;“ oder „&amp;#039;&amp;#039;krílük&amp;#039;&amp;#039;“, das wesentlich häufiger zu hören ist als das „&amp;#039;&amp;#039;fibíb&amp;#039;&amp;#039;“ des [[Stockente|Stockerpels]]. Die Rufe des Weibchens sind deutlich heller und näselnder als die der Stockente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Anas carolinensis FWS.jpg|mini|Paar der Nordamerikanischen Krickente]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Anas crecca distribution map.png|mini|Verbreitungskarte der Krickente:&amp;lt;br /&amp;gt;{{Farblegende|#00FF00|Brutgebiet}}&lt;br /&gt;
{{Farblegende|#008000|Ganzjähriger Aufenthalt}}&lt;br /&gt;
{{Farblegende|#007FFF|Winterquartier}}]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Wasser schwimmt die Krickente meist mit eingezogenem Kopf und wirkt dadurch leicht gedrungen. Typisch für diese Art ist, dass sie fast senkrecht vom Wasser auffliegt. Außerhalb der Brutzeit ist sie sozial und bildet häufig artreine Trupps.&amp;lt;ref&amp;gt;H. G. Bauer u. a.: &amp;#039;&amp;#039;Das Kompendium der Vögel Mitteleuropas.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, 2005, S. 92.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erscheinungsbild der Dunenküken und Jungvögel ===&lt;br /&gt;
Die Dunenküken haben eine braune Kopfplatte. Braun sind außerdem der hintere Nacken, der Rücken und die Körperseiten. Gelbe Farbpartien finden sich an den Flügeln, an den Rückenseiten und am Rumpf. Die Körperunterseite ist cremeweiß. Die Brust, die Kehle und das Kinn sind blassgelb. Die Kopfseiten sind ein blasses Braun, das oberhalb des Auges nochmals heller ist. Über die Gesichtshälften verlaufen zwei schmale, parallele Farbstriche. Diese Farbstriche sind in ihrer Form etwas variabel. Bei einigen Dunenküken laufen sie hinter dem Auge zusammen und gelegentlich sind sie am Ende leicht nach unten gebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frisch geschlüpfte Dunenküken haben einen schwarzgrauen Oberschnabel mit einem braunen Nagel. Der Unterschnabel ist fleisch- oder cremefarben. Die Beine, Füße und Schwimmhäute sind schwarzgrau, wobei die Seiten der Beine etwas aufgehellt sind. Bei den heranwachsenden Krickenten färbt sich der Oberschnabel zunehmend zu einem hellen Blaugrau um. Die Beine und Füße verblassen zu einem bläulichen oder olivfarbenen Grau.&amp;lt;ref&amp;gt;Collin Harrison, Peter Castell: &amp;#039;&amp;#039;Field Guide Bird Nests, Eggs and Nestlings.&amp;#039;&amp;#039; überarbeitete Auflage. HarperCollins Publisher, 2002, ISBN 0-00-713039-2, S. 73.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
Die Krickente kommt im Norden Europas und [[Asien]]s vor. Ihr Verbreitungsgebiet umfasst damit den gesamten nördlichen und mittleren Teil der [[Paläarktis]] von Island bis an die sibirische Pazifikküste. Das Verbreitungsgebiet reicht südlich bis in die [[Alpen]] und den [[Kaukasus]]. Das Überwinterungsgebiet der europäisch-westasiatischen [[Population (Biologie)|Population]] erstreckt sich von Mittel- und Westeuropa bis [[Afrika]], die östlichen Populationen überwintern in [[Indien]] und Südostasien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Krickente ist überwiegend ein Zugvogel, allerdings ist sie in einigen Gebieten ihres Verbreitungsgebietes auch ein [[Teilzieher]]. Die Hauptüberwinterungsgebiete finden sich im Süden und Westen Europas, an den Küstengebieten Dänemarks und Mitteleuropas, im Alpenvorland, in Südosteuropa sowie in der Schwarzmeer- und Kaspiregion und Vorderasien.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bauer Seite 91&amp;quot;&amp;gt;H. G. Bauer u. a.: &amp;#039;&amp;#039;Das Kompendium der Vögel Mitteleuropas.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, 2005, S. 91.&amp;lt;/ref&amp;gt; Einzelne Krickenten bis größere Krickentengruppen ziehen auf ihrem Überwinterungszug auch in Gebiete, die südlich der Sahara liegen. So finden sich überwinternde Vögel beispielsweise im Senegal und im Tschadbecken. Der Abzug in die Überwinterungsgebiete kann schon im Juli beginnen, seinen Höhepunkt hat er in Europa im Oktober und November.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Mauserzug]] ist dagegen in West- und Mitteleuropa nur schwach entwickelt. Mauserquartiere in kleinerem Umfang finden sich beispielsweise in Dänemark, den Niederlanden und in Bayern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bauer Seite 91&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensraum ==&lt;br /&gt;
Der größte Teil der weltweiten Bestände der Krickenten lebt in den [[Borealer Nadelwald|borealen Nadelwaldzonen]] und in den [[Tundra|Strauchtundren]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur [[Brut]] ist die Krickente auf flache, nährstoffreiche Kleingewässer in [[Moor]]en und in der [[Tundra]] angewiesen. Sie bevorzugt dabei solche Gewässer, die eine gut entwickelte Ufervegetation haben. Genutzt werden auch Heide- und Moorseen, die vollständig vom Wald eingeschlossen sind. Sie brütet jedoch auch in den Überschwemmungsgebieten von Flusstälern, auf Inseln in größeren Teichgebieten sowie auf den Schäreninseln an der schwedischen und finnischen Ostseeküste.&amp;lt;ref&amp;gt;E. Rutschke: &amp;#039;&amp;#039;Die Wildenten Europas – Biologie, Ökologie, Verhalten.&amp;#039;&amp;#039; 1988, S. 193.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem [[Vogelzug|Zug]] rastet sie bevorzugt in [[Süßwasserwatt]]en, wo sie den durch die Flut aufgewühlten [[Schlick]] nach kleinen Ringelwürmern ([[Wenigborster]]n) durchkämmt. Sie ist dann auch häufig an Klärteichen, an der Meeresküste in Lagunen und im Wattenmeer zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Anas crecca m.jpg|mini|Männchen bei der Nahrungssuche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ernährung ==&lt;br /&gt;
Ähnlich wie die Stockente ist die Krickente in ihrer Nahrung wenig wählerisch. Sie nutzt das Nahrungsangebot der Schlick- und Uferzone. Je nachdem kann die pflanzliche oder tierische Komponente in ihrer Ernährung dominieren.&amp;lt;ref&amp;gt;E. Rutschke: &amp;#039;&amp;#039;Die Wildenten Europas – Biologie, Ökologie, Verhalten.&amp;#039;&amp;#039; 1988, S. 193.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Spätsommer kann man sie zumindest in Mitteleuropa sogar dabei beobachten, wie sie auf abgeernteten Stoppelfeldern nach Getreidekörnern sucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Nahrungssuche ist die kleine Ente auf höchstens 20 cm tiefes Wasser angewiesen. Mit ihrem kurzen Hals ist ihr erfolgreiches [[Gründeln]] in tieferen Gewässern nicht möglich. Im Winterquartier ruht sie häufig tagsüber und geht erst in der Nacht auf Nahrungssuche. Am Meer ist die Nahrungssuche gezeitenabhängig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fortpflanzung ==&lt;br /&gt;
Wie bei allen Mitgliedern der Gattung der Eigentlichen Enten finden sich auch bei der Krickente die Paare schon bis in den Spätwinter zusammen, der Erpel lässt sein „&amp;#039;&amp;#039;krrik&amp;#039;&amp;#039;“ auch dann noch hören, wenn er schon fest verpaart ist. Der Schwerpunkt der Balz beginnt, wenn die Krickenten zu den Brutrevieren zurückgekehrt sind. Zur Balz gehören Verfolgungsflüge, mit denen gegenüber anderen Brutpaaren die Reviere abgegrenzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Anas crecca MHNT.ZOO.2010.11.18.3.jpg|mini|Eier der Krickente]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Krickenten legen ihre Nester gut versteckt in der Ufervegetation entlang von Gewässern an. Gelegentlich lassen sich Nester finden, die in einiger Entfernung vom Wasser gebaut sind. Das Weibchen legt ab Ende April etwa acht bis zwölf Eier, die cremeweiß bis grünlich gefärbt sind.&amp;lt;ref&amp;gt;Collin Harrison, Peter Castell: &amp;#039;&amp;#039;Field Guide Bird Nests, Eggs and Nestlings.&amp;#039;&amp;#039; überarbeitete Auflage. HarperCollins Publisher, 2002, ISBN 0-00-713039-2, S. 72.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit dem Beginn der Legezeit führen Krickenten ein sehr unauffälliges Leben. Sie halten sich in dieser Zeit bevorzugt in der dichten Ufervegetation auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Nest besteht aus einer Mulde, die vorwiegend mit Gras und Dunen ausgekleidet ist. Es findet sich meist unter einem Grasbüschel oder einem Busch versteckt. Das Nest wird allein durch das Weibchen errichtet. Das Nistmaterial sammelt es sitzend vom Nest aus. Die Eiablage fällt in den südlichen Verbreitungsgebieten in den Zeitraum Ende März bis Anfang April. In ihren nördlicheren Verbreitungsgebieten beginnt die Eiablage erst Mitte Mai.&amp;lt;ref&amp;gt;Collin Harrison, Peter Castell: &amp;#039;&amp;#039;Field Guide Bird Nests, Eggs and Nestlings.&amp;#039;&amp;#039; überarbeitete Auflage. HarperCollins Publisher, 2002, ISBN 0-00-713039-2, S. 72.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es wird nur ein Gelege pro Jahr großgezogen. Ein Gelege besteht in der Regel aus acht bis elf Eiern. Sie sind von einer weißen Farbe mit einem gelblichen Stich.&amp;lt;ref&amp;gt;J. Gooders, T. Boyer: &amp;#039;&amp;#039;Ducks of Britain and the Northern Hemisphere.&amp;#039;&amp;#039; 1986, S. 47.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eier werden nur durch das Weibchen bebrütet. Es beginnt mit dem Brutgeschäft, nachdem das letzte Ei des Geleges gelegt wurde. Gegen Ende der Brutzeit, die etwa 21 bis 23 Tagen dauert, verlassen die Erpel ihre Weibchen zur Mauser. Von der Eiablage bis zum Flüggewerden der Jungen vergehen nur 53 Tage. Für die Aufzucht ist allein das Weibchen zuständig. Es hält sich mit den Küken bevorzugt in der dichten Ufervegetation auf. Erst wenn die Jungvögel ab etwa ihrem 44. Lebenstag flügge sind, sucht das Weibchen mit ihnen auch die freien Wasserflächen auf. Durchschnittlich werden vier bis fünf Junge pro Brut groß.&amp;lt;ref&amp;gt;J. Gooders, T. Boyer: &amp;#039;&amp;#039;Ducks of Britain and the Northern Hemisphere.&amp;#039;&amp;#039; 1986, S. 47.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bestand ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Anas crecca 638.JPG|mini|Männchen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der europäische Gesamtbestand wird für das Jahr 2000 auf etwa 900.000 bis 1,2 Millionen Brutpaare geschätzt. Davon leben etwa zwei Drittel im europäischen Teil Russlands und etwa 230.000 bis 380.000 Brutpaare in [[Fennoskandinavien]]. In Mitteleuropa wird der Bestand auf 7.600 bis 11.000 Brutpaare geschätzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bauer Seite 91&amp;quot; /&amp;gt; In Deutschland brüten zwischen 3.700 und 5.800 und in Österreich zwischen 70 und 120 Brutpaare (Zählung 1995–1999 beziehungsweise 1998 und 2002). In der Schweiz fehlt die Art weitgehend, dort brüten nur zwischen einem und drei Brutpaare.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bauer Seite 91&amp;quot; /&amp;gt; In der Roten Liste der Brutvögel Deutschlands von 2015 wird die Art in der Kategorie 3 als gefährdet geführt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Christoph Grüneberg, Hans-Günther Bauer, Heiko Haupt, Ommo Hüppop, Torsten Ryslavy, Peter Südbeck |Hrsg=Deutscher Rat für Vogelschutz |Titel=Rote Liste der Brutvögel Deutschlands, 5 Fassung |Sammelwerk=Berichte zum Vogelschutz |Band=52 |Datum=2015-11-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermutlich war der Brutvogelbestand in Mitteleuropa früher größer als heute, doch ist die Bestandsentwicklung für diese Art über längere Zeitabschnitte nicht dokumentiert. Der Bestandsrückgang wird indirekt überwiegend aus dem [[Habitatverlust]] und den Beeinträchtigungen an geeigneten Brutgewässern unter anderem durch Jagd und intensivierte Landwirtschaft geschlossen. Da die Art ausschließlich in Flachwasserbereichen nach Nahrung sucht, ist bei ihr die Beeinträchtigung durch die Aufnahme durch [[Schrotkugel|Bleischrot]] besonders groß. Die Art ist außerdem anfällig für [[Botulismus]].&amp;lt;ref&amp;gt;H. G. Bauer u. a.: &amp;#039;&amp;#039;Das Kompendium der Vögel Mitteleuropas.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, 2005, S. 92.&amp;lt;/ref&amp;gt; Insbesondere die Vernichtung ([[Torfstich|Abtorfung]] und [[Moorkultivierung|Kultivierung]]) der Moore dürfte auf die Population negative Auswirkungen gehabt haben. Dort, wo in [[Schutzgebiete in Natur- und Landschaftsschutz|Naturschutzgebieten]] die Wiedervernässung von Mooren durchgeführt wurde, konnte regional eine beträchtliche Zunahme des Brutbestandes sowie eine Wiederbesiedelung erreicht werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bauer Seite 91&amp;quot; /&amp;gt; Im Osten Europas, wo es verhältnismäßig wenig Habitatzerstörungen gab, ist der Bestand an Krickenten stabil bis stark zunehmend.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bauer Seite 91&amp;quot; /&amp;gt; Ein Forschungsteam, das im Auftrag der britischen Umweltbehörde und der [[RSPB]] die zukünftige Verbreitungsentwicklung von Vögeln auf Basis von Klimamodellen untersuchte, geht allerdings davon aus, dass es bei der Krickente bis zum Ende des 21. Jahrhunderts zu einem weiträumigen Verschwinden in West- und Mitteleuropa kommen wird. Das Verbreitungsgebiet wird sich nach dieser Prognose deutlich verkleinern und nach Norden verschieben. Als mitteleuropäische Verbreitungsschwerpunkte verbleiben nach diesen Modellen nur noch die Region der Alpen sowie die Küstenregionen von Belgien, Holland und Deutschland.&amp;lt;ref&amp;gt;Brian Huntley, Rhys E. Green, Yvonne C. Collingham, Stephen G. Willis: &amp;#039;&amp;#039;A Climatic Atlas of European Breeding Birds.&amp;#039;&amp;#039; Durham University, The RSPB and Lynx Editions, Barcelona 2007, ISBN 978-84-96553-14-9, S. 78.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zahlreichen auf dem Zug in Mitteleuropa rastenden Krickenten haben unter der Zerstörung der Süßwasserwatten zu leiden, da sie in weniger produktiven Flachgewässern weniger Fettreserven anlegen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zucht ==&lt;br /&gt;
Krickenten werden seit langem als [[Ziergeflügel]] gehalten. In Europa ist dies vor allem die hier heimische Unterart &amp;#039;&amp;#039;Anas crecca crecca&amp;#039;&amp;#039;. Die Haltung der anderen Unterarten gilt als problematisch, da es bei [[Gefangenschaftsflüchtling]]en zur Vermischung der Unterarten kommen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hans-Günther Bauer, [[Einhard Bezzel]], [[Wolfgang Fiedler (Biologe)|Wolfgang Fiedler]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Kompendium der Vögel Mitteleuropas: Alles über Biologie, Gefährdung und Schutz.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Nonpasseriformes – Nichtsperlingsvögel.&amp;#039;&amp;#039; Aula-Verlag Wiebelsheim, Wiesbaden 2005, ISBN 3-89104-647-2.&lt;br /&gt;
* Tom Bartlett: &amp;#039;&amp;#039;Ducks and geese.&amp;#039;&amp;#039; Crowood, Marlborough 1986–2002, ISBN 1-85223-650-7.&lt;br /&gt;
* John Gooders, Trevor Boyer: &amp;#039;&amp;#039;Ducks of Britain and the Northern Hemisphere.&amp;#039;&amp;#039; Dragon&amp;#039;s World, Surrey 1986, ISBN 1-85028-022-3.&lt;br /&gt;
* Hartmut Kolbe: &amp;#039;&amp;#039;Die Entenvögel der Welt.&amp;#039;&amp;#039; Ulmer, Stuttgart 1999, ISBN 3-8001-7442-1.&lt;br /&gt;
* Erich Rutschke: &amp;#039;&amp;#039;Die Wildenten Europas – Biologie, Ökologie, Verhalten.&amp;#039;&amp;#039; Aula Verlag, Wiesbaden 1988, ISBN 3-89104-449-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;worldbirdnames&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Frank Gill, David Donsker &amp;amp; Pamela Rasmussen (Hrsg.): [https://www.worldbirdnames.org/new/bow/waterfowl/ &amp;#039;&amp;#039;Screamers, ducks, geese, swans&amp;#039;&amp;#039;] in der IOC World Bird List Version 15.1.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Anas crecca|Krickente}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* {{IUCN|Year=2024.1|ID=22680321|ScientificName=Anas crecca|YearAssessed=2020|Assessor=BirdLife International|Download=2024-08-01}}&lt;br /&gt;
* {{Avibase|ID=BC6C3CCE5C1B5D9B|ScientificName=Anas crecca|CommonName=Krickente}}&lt;br /&gt;
* {{eBird.org |ID= gnwtea |Name= Krickente (&amp;#039;&amp;#039;Anas crecca&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* {{xeno-canto|ID=Anas-crecca|ScientificName=Anas crecca|Name=Krickente}}&lt;br /&gt;
* {{Encyclopedia of Life|ID=45510572|Name=Teal, Common Teal|Wissenschaftlich=Anas crecca}}&lt;br /&gt;
* Javier Blasco-Zumeta, Gerd-Michael Heinze: [http://blascozumeta.com/specie_files/01840_Anas_crecca_E.pdf Geschlechts- und Altersbestimmung] (PDF-Datei, englisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.vogelfedern.de/kre.htm Federn der Krickente]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Vogel des Jahres in Österreich}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Krickente}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Eigentliche Enten]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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