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	<title>Kreuzweingarten - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kreuzweingarten&amp;diff=548672&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Kuebi: /* Namen und Werke */ kein Vorname</title>
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		<updated>2025-02-28T12:12:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Namen und Werke: &lt;/span&gt; kein Vorname&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Kreuzweingarten&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Euskirchen&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50/36/39/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 6/47/28/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-NW&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 208 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-von               = 200&lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = 250&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 810&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2020-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;EinwohnerEuskirchen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1969-07-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 53881&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 02251&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Lage von Kreuzweingarten in Euskirchen.svg&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Heilig-Kreuz (Kreuzweingarten) (04).jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Kirche Heilig-Kreuz in der Ortsmitte von Kreuzweingarten&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kreuzweingarten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Stadtteil]] von [[Euskirchen]] und liegt im [[Erft]]tal im Süden der Stadt an der [[Liste der Landesstraßen im Regierungsbezirk Köln#L 194|L&amp;amp;nbsp;194]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1960er Jahren entstanden neue Wohngebiete, so auf dem Münsterberg, im unteren Teil des Hardtberges und in der Paffenhardt entlang der Straße zum Sportplatz. Später kamen Häuser an der Antweiler Straße, entlang des Mersbaches und im Erfttal hinzu. Der Ort lässt sich als idyllisch zwischen Euskirchen und [[Bad Münstereifel]] am Fuße der [[Eifel]] gelegen bezeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:GebertzhausKreuzweingarten 3212.jpg|mini|links|1659 erbautes Gebertz-Haus]]&lt;br /&gt;
[[Datei:FachwerkhausKreuzweingarten.jpg|mini|hochkant|Emondshaus von 1723]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zahlreiche Funde aus der Zeit der [[Kelten]] und [[Römisches Reich|Römer]], wie Einzelfunde und die Fundamente eines römischen [[Tempel]]s, weisen auf eine frühe Besiedelung von Kreuzweingarten hin. Oberhalb des Ortes verlief die [[Eifelwasserleitung|Römische Wasserleitung nach Köln]], der sogenannte Römerkanal, im Volksmund auch Düvelsoode oder Teufelsader genannt. Bei [[Rheder (Euskirchen)|Rheder]] überquerte der Kanal die [[Erft]]. In den Resten des Fundamentes einer ehemaligen [[Villa rustica|Römervilla]] fand man zwei bedeutsame [[Mosaik]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
893 wurde Kreuzweingarten als &amp;#039;&amp;#039;Vingarden&amp;#039;&amp;#039; im [[Prümer Urbar]] erstmals erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich Beyer: &amp;#039;&amp;#039;Urkundenbuch zur Geschichte der, jetzt die Preussischen Regierungsbezirke Coblenz und Trier bildenden mittelrheinischen Territorien.&amp;#039;&amp;#039; Aus den Quellen herausgegeben von Heinrich Beyer. Erster Band: Von den ältesten Zeiten bis zum Jahre 1169. Hölscher, Coblenz 1860, [http://www.dilibri.de/rlb/content/pageview/10064 S.&amp;amp;nbsp;176].&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Geschichte Kreuzweingartens war seitdem etwa 350&amp;amp;nbsp;Jahre lang dem Klösterlichen [[Lehnswesen]] von [[Bad Münstereifel|Münstereifel]] bzw. [[Prüm]] unterworfen, später dem [[Kurköln|Erzstift Köln]] bis zur [[Säkularisation]] durch die Franzosen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der alte Ortskern aus [[Fachwerkhaus|Fachwerk-]] und Bruchsteinhäusern beruht auf 10 im Jahre 893 und 26 im Jahre 1829 erwähnten Anwesen, zu denen auch die damalige Mühle Schorn zählte. Hinzu kamen etwa zu Beginn des 19. Jahrhunderts einige Einzelhäuser an der damaligen Münstereifeler Straße, die [[Villa]] des Fabrikanten Bernhard Becker und das sogenannte Jagdhaus oberhalb der Bahnstrecke. Gut erhalten und teilweise dokumentiert sind Gebertzhaus 1659, Schlösserhaus 1710 und Emondshaus 1723. Als ebenso alt galt das mittlerweile umgebaute Anwesen Emonds-Klein 1749, wo sich ein erhaltener Gebäudebalken aus dem Jahre 1638 fand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine zentrale Rolle spielte der Kapitels- oder [[Fronhof]]. Es wird davon ausgegangen, dass die Wirtschaftsbetriebe des Prümer Lehnshofes vom sogenannten Dederichshaus verwaltet wurden. Eng verwandt sind Geschichte von Pfarrhaus, Schlösserhaus, Fronhof und „Altes Brauhaus“. Letzterem kam etwa ab Mitte des 18. Jahrhunderts eine zentrale wirtschaftliche und soziale Bedeutung zu. Ab den 1950er und 1960er Jahren änderte sich das Erscheinungsbild des Dorfes. Der Modernisierung fielen einige Fachwerkhäuser, Scheunen und Stallgebäude zum Opfer. Die durchgreifendsten Maßnahmen waren die Begradigung der B 51, der Abriss des Trimbornhauses und des Wolfgartenanwesens mit Dederichswerkstatt. Schließlich schlossen sich auch die Baulücken, und neue Wohngebiete fügten sich an den alten Ortskern an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Umbenennung des Ortes ===&lt;br /&gt;
Am 31. März 1804 tauchte erstmals der Name &amp;#039;&amp;#039;Creutzweingarten&amp;#039;&amp;#039; in einer kirchlichen Bestätigungsurkunde für den damaligen Pfarrer Johann Joseph Müller auf, und im Jahre 1804 wird eine Sukkursale &amp;#039;&amp;#039;Kreutzweingarten&amp;#039;&amp;#039;, Patron H. Kreutz erwähnt. Am 7. Mai 1925 beantragte Pfarrer [[Nikola Reinartz]] zur Unterscheidung der 13 &amp;#039;&amp;#039;Weingarten&amp;#039;&amp;#039; in Europa die Umbenennung in &amp;#039;&amp;#039;Kreuz-Weingarten&amp;#039;&amp;#039;. Nach einer ersten Ablehnung seitens des preußischen Ministers des Inneren vom 9. Dezember 1925 wandte sich Pfarrer Reinartz an den Reichstagsabgeordneten [[Thomas Esser]], der sich erneut und ebenfalls erfolglos an den Minister des Inneren wandte. Am 9. September 1926 stellte Pfarrer Reinartz wieder einen Antrag. Nach der Zustimmung von Reichsbahn, Reichspost und Landrat kam vom Regierungspräsidenten am 9. Dezember 1926 die Genehmigung zur Abänderung des Ortsnamens (Quelle: H. Regh, Aus Weingarten wurde Kreuzweingarten). Am 29. Mai 1927 wurde der Name &amp;#039;&amp;#039;Kreuzweingarten&amp;#039;&amp;#039; offiziell und festlich übernommen (Quelle: N. Reinartz, Das Weingarten des Hl. Kreuzes, Festschrift zur Namens- und Weihefeier).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eingemeindung ===&lt;br /&gt;
Kreuzweingarten gehörte seit dem 19. Jahrhundert zur Gemeinde &amp;#039;&amp;#039;Weingarten-Rheder&amp;#039;&amp;#039; im Kreis Euskirchen, die 1934 in &amp;#039;&amp;#039;Kreuzweingarten-Rheder&amp;#039;&amp;#039; umbenannt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;demand&amp;quot;&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=euskirchen.html}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Juli 1969 wurde die Gemeinde [[Kreuzweingarten-Rheder]] nach Euskirchen eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Martin Bünermann |Titel=Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen |Verlag=Deutscher Gemeindeverlag |Ort=Köln |Datum=1970 |Seiten=86}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 31. Dezember 2017 hatte Kreuzweingarten 850 Einwohner.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.euskirchen.de/fileadmin/user_upload/PDF/zahlen_und_fakten/Einwohner2017.pdf |titel=Einwohnerzahlen Ortsteile |hrsg=Stadt Euskirchen |datum=2017-12-31 |format=PDF |abruf=2018-07-07 |kommentar=Hauptwohnsitze}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heilig-Kreuz-Kirche ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hlkreuzpfarrkirche.jpg|mini|hochkant|Heilig-Kreuz-Kirche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der Unterstellung unter das [[Abtei Prüm|Prümer Kloster]] hatte die [[Heilig Kreuz (Kreuzweingarten)|Heilig-Kreuz-Kirche]] in der Geschichte Kreuzweingartens einen hohen Stellenwert. Die Pfarre war mit [[Rheder (Euskirchen)|Rheder]], bisweilen mit [[Kalkar (Bad Münstereifel)|Kalkar]] und [[Billig]] verbunden. Die Verehrung eines [[Reliquie|Kreuzpartikel]] in der Heilig-Kreuz-Kirche wies den damaligen Ort Weingarten zum kleinen [[Wallfahrt]]sort aus und führte nach einer [[Volksabstimmung (Deutschland)|Volksabstimmung]] im Jahre 1925 und Genehmigung seitens des [[Preußisches Staatsministerium|Preußischen Staatsministeriums]] zur Umbenennung des Namens in Kreuz-Weingarten am Fest [[Christi Himmelfahrt]], dem 29. Mai 1927.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.woenge.de/woeng/artikel/reinartz-jonas-25jahre.html |titel=25 Jahre Kreuz-Weingarten |abruf=2021-05-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute bildet der Ort Kreuzweingarten mit dem Nachbarorten [[Rheder (Euskirchen)|Rheder]] und Billig eine [[Kirchengemeinde]] und gehört zum [[Seelsorge]]bereich Euskirchen Bleibach / Hardt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur ==&lt;br /&gt;
=== Namen und Werke ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kreuzweingarten Kirmesumzug 1950.jpg|mini|Kirmesumzug um 1950]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der [[Gemeinde]] ging der Geistliche Everhard Boßhammer 1594–1672 hervor, der als [[Vikar|Landvikar]] im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] bekannt wurde. Boßhammer errichtete in der Pfarrkirche einen Marienaltar und erweiterte die Kirche um den später nach ihm benannten Dechantsgang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer bedeutender Geistlicher Kreuzweingartens war [[Pfarrer]] und [[Heimatforscher]] [[Nikola Reinartz|Nikolaus Reinartz]], der mit zahlreichen Artikeln wesentlichen Anteil an der Heimatliteratur Kreuzweingartens und der [[Eifel]] hat. Seine Werke sprechen für sich. „Die alten Glasgemälde im [[Kreuzgang]] der [[Prämonstratenser]]-Abtei [[Kloster Steinfeld|Steinfeld]] in der Eifel und Ihre Stifter“ wurde Grundstein für die Literatur rund um die verschwundenen Steinfelder Kreuzgangfenster, die durch die französischen napoleonischen Besatzungstruppen im Zuge der Enteignung der kirchlichen Güter in alle Welt verkauft wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa ab den 1960er Jahren übernahm die [[Schützenbruderschaft]] die Patenschaft über das kulturelle Brauchtum Kreuzweingartens. Unter dem Motto „Glaube, Sitte, Heimat“ war der Verein heimatlich und denkmalpflegerisch tätig und führte zahlreiche Projekte durch, wie die Anlage des Hubertusweges, Restaurierungsarbeiten an Aufschlüssen des Römerkanals, Hochkreuz und [[Heidentempel]]. In Zusammenarbeit des Schützenpräsidenten Jakob Maria Bohnen mit dem [[Schriftsteller]], Heimatforscher und [[Archivar]] des Schützenvereins Hans Regh und dem Unternehmer und Heimatschriftsteller Karl Naske entstand das Werk „Kreuzweingarten-Rheder-Kalkar“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterstützung erhielten die dörflichen Initiativen durch den Pfarrer Peter Irrgang als Kirchenkundler, Herausgeber von Schriften und Autor von Veröffentlichungen: 750&amp;amp;nbsp;Jahre Rheder, 400. Geburtstag von Everhard Boßhammer, Festschrift zur Klagemauer, Festschrift zur [[Glockenweihe]], Pfarrkirche Heilig Kreuz zu Kreuzweingarten – Kirchenführer und [[Meditation]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wesentliche Ergänzung der Dorf- und Heimatdokumentation bilden die Beiträge von Hans Regh in verschiedenen Schriften. Besonders erwähnt seien Artikel zur Verkehrs-, Wirtschafts- und Heimatgeschichte, wie „Weingartener Gebäude 1829“, „Der Kapitelshof“, „Kapitelsmühle“ und „[[Postgeschichte]]“; später Beiträge rund um die Kirche Kreuzweingartens und die Geschichte des Nachbarortes [[Rheder (Euskirchen)|Rheder]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich der 1100-Jahr-Feier des Ortes im Jahre 1993 durchlebte Kreuzweingarten eine Renaissance des Kultur-, Dorf- und Vereinslebens. Ein historischer Arbeitskreis mit Jakob Maria Bohnen, Hermann Josef Kesternich, Friedericke Kuhl, Josef Lützeler, Hans Regh und Gabriele Rünger erarbeitete die zweite größere Heimatveröffentlichung „1100&amp;amp;nbsp;Jahre Wingarden“. Zur 200-jährigen Geschichte der Pfarre folgten Kirchenchronik und Kirchenführer von Hermann Josef Kesternich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Denkmale ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kreuzweingarten Geländemodell.jpg|mini|„Alter Burgberg“ in der 3D-Ansicht des digitalen Geländemodells]]&lt;br /&gt;
Auf einer Bergzunge bei Kreuzweingarten, die „Alter Burgberg“ genannt wird, liegt ein eisenzeitlicher Ringwall {{Coordinate|text=(50°36&amp;#039;40&amp;quot; N; 6°47&amp;#039;53&amp;quot; O)|NS=50/36/40|EW=6/47/53|type=landmark|elevation=260|name=Eisenzeitlicher Ringwall|region=DE-NW}}, der nach dem heutigen Kenntnisstand um die Zeitenwende von [[Eburonen]] bewohnt wurde. Das Wallsystem (Wälle und Gräben) umschließt eine ovale Fläche mit 350 m Länge und 180 m Breite. Nach Norden, Westen und Süden fällt hinter dem Wall das Gelände steil ab, im Gegensatz zum Osten, wo zur zusätzlichen Befestigung ein zweiter vorgelagerter Wall vorhanden war. Hier war auch der Eingang zu dieser Höhenbefestigung. Ausgrabungen in den 1920er Jahren konnten klären, dass die Wälle Mauerschalen aus Trockenmauerwerk hatten, die mit Erde verfüllt waren und durch Balken und waagerechte Hölzer weiter gefestigt wurden ([[Murus Gallicus]]). Außerdem wurden durch Pfostenspuren im Inneren der Anlage Häuser nachgewiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;Zu diesem Abschnitt vgl. Jürgen Kunow: &amp;#039;&amp;#039;Euskirchen-Kreuzweingarten: Eisenzeitlicher Ringwall&amp;#039;&amp;#039;. In: Heinz Günter Horn (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Römer in Nordrhein-Westfalen&amp;#039;&amp;#039;. Stuttgart: Konrad Theiss Verlag, 1987. S.&amp;amp;nbsp;425&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Eifelwasserleitung05.jpg|mini|hochkant|links|Röm. [[Eifelwasserleitung]] bei Kreuzweingarten]]&lt;br /&gt;
Der Aufschluss der römischen [[Eifelwasserleitung]] an der Straße „Am Römerkanal“ ist bekannt für seine mächtigen Kalksinterablagerungen. In der Nähe des Römerkanals können die rekonstruierten Grundmauern eines kleinen römischen Gebäudes, des sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Heidentempels&amp;#039;&amp;#039;, besichtigt werden. Vermutlich war es ein Tempel.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[Jürgen Kunow]]: &amp;#039;&amp;#039;Euskirchen-Kreuzweingarten: Römischer Tempel&amp;#039;&amp;#039;. In: Heinz Günter Horn (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Römer in Nordrhein-Westfalen&amp;#039;&amp;#039;. Stuttgart: Konrad Theiss Verlag, 1987. S.&amp;amp;nbsp;427&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nahe Kreuzweingarten befand sich der römische [[Belgica vicus|Vicus Belgica]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon 1839 stieß man in Kreuzweingarten auf die Überreste einer großen [[Villa Rustica]]. 1851, 1874 und 1881 fanden Ausgrabungen statt. Beeindruckend sind Reste von zwei Mosaiken.&amp;lt;ref&amp;gt;Zu diesem Abschnitt vgl. Jürgen Kunow: &amp;#039;&amp;#039;Euskirchen-Kreuzweingarten: Römischer Gutshof&amp;#039;&amp;#039;. In: Heinz Günter Horn (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Römer in Nordrhein-Westfalen&amp;#039;&amp;#039;. Stuttgart: Konrad Theiss Verlag, 1987. S.&amp;amp;nbsp;426&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Absatz|links}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;float-right&amp;quot; perrow=&amp;quot;2&amp;quot; widths=&amp;quot;220&amp;quot; style=&amp;quot;font-size:90%; text-align:center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
  Kreuzweingarten, Antweiler Str, Broicher Hof.jpg| Kreuzweingarten, Antweiler Str., Broicher Hof&lt;br /&gt;
  Hardtburg-NO2.jpg| Hardtburg – Nordost-Ansicht&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weitere Denkmale sind:&lt;br /&gt;
* Vorzeitlich: Grabenwerk zwischen Sportplatz und Abzweig Billig&lt;br /&gt;
* Dorfgeschichte: Pfarrkirche – [[Wegekreuz]] – Friedhofskreuze – [[Erftmadonna]] – Klagemauer&lt;br /&gt;
* Baudenkmale: Gebertzhaus – Altes Brauhaus – Schlösserhaus – [[Pastorat|Pfarrhaus]] – [[Fronhof]] – [[Villa|Villa Becker]]&lt;br /&gt;
* Nachbarschaftlich: Broicher Hof – Forsthaus Broich – [[Haus Maria Rast]] – [[Hardtburg]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Reine Listen mit Vereinsnamen sind unerwünscht!&lt;br /&gt;
Im Ortsartikel soll die Relevanz der aufgeführten Vereine dargestellt werden. Mindestens folgende Fragen sollen dabei beantwortet werden:&lt;br /&gt;
Was ist das Vereinsziel, welche Aktivitäten werden angeboten? Seit wann existiert der Verein? Wieviele Mitglieder hat er? Warum ist der Verein für den Ort bedeutend/relevant? (WP:FVS)&lt;br /&gt;
=== Vereinsleben ===&lt;br /&gt;
Es existieren mehrere Ortsvereine, meist in Gemeinschaft mit dem Nachbarort:&lt;br /&gt;
* Musikverein Kreuzweingarten-Rheder 1974 e.&amp;amp;nbsp;V. mit Sitz in Rheder&lt;br /&gt;
* St. Hubertus Schützenbruderschaft „Zum Hl. Kreuz“ Kreuzweingarten-Rheder e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* Turn- und Sportvereins Kreuzweingarten-Rheder 1924 e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* Kreuzweingartener Fußball Club Arminia Rheder 1997 e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* Kirchenchor&lt;br /&gt;
* Freiwillige Feuerwehr Löschgruppe Kreuzweingarten-Rheder-Billig&lt;br /&gt;
* 1. Schützenzug „Hochkreuz“&lt;br /&gt;
* 2. Schützenzug „Heinrich und Kunigunde“&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehrsanbindung ==&lt;br /&gt;
=== Schienenverkehr ===&lt;br /&gt;
[[Datei:RB23 HaltepunktKreuzweingarten.jpg|mini|Haltepunkt Kreuzweingarten]]&lt;br /&gt;
Der [[Haltepunkt]] Kreuzweingarten liegt an der [[Erfttalbahn|Erfttalstrecke]] (Euskirchen – [[Bad Münstereifel]]), auf der im [[Schienenpersonennahverkehr]] die [[Liste der SPNV-Linien in Nordrhein-Westfalen#Linien 20–29|RegionalBahn 23]] mit Durchbindung ab Euskirchen nach Bonn als S&amp;amp;nbsp;23 verkehrt. Durchgeführt wird der Schienenpersonennahverkehr von der [[DB Regio NRW]], die für die Voreifelbahn [[Alstom Coradia LINT#LINT 54|Diesel-Triebwagen der DB Baureihen 620 und 622]] in Ein- bis Zweifachtraktion einsetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Linie&lt;br /&gt;
! Verlauf&lt;br /&gt;
! Takt&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf SPNV NRW 2X|3}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Öffentlichen Schienenpersonennahverkehr gilt der Tarif des [[Verkehrsverbund Rhein-Sieg|Verkehrsverbundes Rhein-Sieg (VRS)]] und tarifraumüberschreitend der [[NRW-Tarif]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Busverkehr ===&lt;br /&gt;
Kreuzweingarten ist mit der Stadtbuslinie 877 der [[Stadtverkehr Euskirchen|SVE]] und der Regionalbuslinie 801 der [[Regionalverkehr Köln|RVK]] verbunden. Zusätzlich verkehren einzelne Fahrten der auf den Schülerverkehr ausgerichteten Linie 736.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#AADD55&amp;quot;| Linie&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#AADD55&amp;quot;| Betreiber&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#AADD55&amp;quot;| Verlauf&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf VRS|736|ZeigeBetreiber=ja}}&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf VRS|801|ZeigeBetreiber=ja}}&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf VRS|877|ZeigeBetreiber=ja}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Klaus Grewe]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Römerkanalwanderweg. Ein archäologischer Wanderführer&amp;#039;&amp;#039;. Textband. Herausgegeben vom Eifelverein 1988 in Zusammenarbeit mit dem Landschaftsverband Rheinland Rheinisches Amt für Bodendenkmalpflege. Verlag des Eifelvereins. S. 102ff.&lt;br /&gt;
* [[Waldemar Haberey]]: &amp;#039;&amp;#039;Die römischen Wasserleitungen nach Köln. Die Technik der Wasserversorgung einer antiken Stadt&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage. Rheinland-Verlag Bonn 1972 in Kommission bei Rudolf Habelt Verlag Bonn. S. 80ff.&lt;br /&gt;
* [[Heinz Günter Horn]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Römer in Nordrhein-Westfalen&amp;#039;&amp;#039;. Stuttgart: Konrad Theiss Verlag. 1987.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |url=https://www.euskirchen.de/stadtinfo/ortsteile/kreuzweingarten-rheder/&lt;br /&gt;
   |titel=Kreuzweingarten / Rheder: Kreisstadt Euskirchen&lt;br /&gt;
   |werk=euskirchen.de&lt;br /&gt;
   |hrsg=Kreisstadt Euskirchen&lt;br /&gt;
   |abruf=2021-05-22&lt;br /&gt;
   |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Geschichte des Ortes und der Umgebung:&lt;br /&gt;
* [http://www.woenge.de/ Historische Internetseiten und Dorfchronik Woenge.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.vorzeitkalender.de/ Der bäuerliche Vorzeitkalender am Eifelrand]&lt;br /&gt;
* [http://www.nikola-reinartz.de/ Leben und Werk des Pfarrers und Heimatforschers Nikola Reinartz]&lt;br /&gt;
* [http://www.wingarden.de/ Heimatforschung rund um Kreuzweingarten und Umgebung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;EinwohnerEuskirchen&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |url=https://www.euskirchen.de/fileadmin/user_upload/PDF/zahlen_und_fakten/Einwohnerzahl31-12-2020.pdf&lt;br /&gt;
 |titel=Einwohnerzahl Stand 31.12.2020: Hauptwohnsitze&lt;br /&gt;
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		<author><name>imported&gt;Kuebi</name></author>
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