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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Kreuzdipol</id>
	<title>Kreuzdipol - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T11:19:37Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kreuzdipol&amp;diff=288141&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-35006-56: /* Zirkulare Polarisation */ Grammatik korrigiert</title>
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		<updated>2026-01-14T01:14:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Zirkulare Polarisation: &lt;/span&gt; Grammatik korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:SatelliteAntenna-137MHz closeup.jpg|mini|hochkant=0.7|Kreuzdipol-Antenne (oben) mit darunterliegenden Reflektorstäben]]&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kreuzdipol&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Antenne, die aus zwei über Kreuz angeordneten [[Dipolantenne|Dipolen]] besteht. Sie wurde vom amerikanischen Ingenieur [[George Harold Brown]] als {{enS|turnstile antenna}} (wörtlich übersetzt „Drehkreuz-Antenne“) im Jahr 1935 patentiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pat2086976&amp;quot; /&amp;gt; Eine inzwischen veraltete deutsche Bezeichnung ist „Drehfeldantenne“.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Rehbock (Gerät)|Funkzielgerät FuZG&amp;amp;nbsp;64]]&amp;amp;nbsp;– Beschreibung und Bedienungsvorschrift.&amp;#039;&amp;#039; Werkschrift, [[Telefunkenwerk Zehlendorf|Telefunken]], November 1942, S.&amp;amp;nbsp;10, [https://www.cdvandt.org/FZG64.pdf PDF-Datei; 900&amp;amp;nbsp;kB] bei [[Arthur O. Bauer#CDVandT|CDV&amp;amp;T]], abgerufen am 9.&amp;amp;nbsp;August 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung ==&lt;br /&gt;
Der Kreuzdipol wird als Empfangsantenne für den Rundumempfang horizontal polarisierter Sender (zum Beispiel für [[UKW-Rundfunk]] im Frequenzbereich 87,5 bis 108 MHz) und als rundumstrahlende Sendeantenne für diese Anwendungen genutzt. Eine weitere Anwendung ist die Nutzung als Sendeantenne für horizontal polarisierte Wellen im Frequenzbereich 112 bis 117,975 MHz für das [[Ground Based Augmentation System|Ground Based Augmentation System (GBAS)]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.dlr.de/en/fl/imported-from-cxxl/dokumente/veroeffentlichungen/GBAS_EN_web.pdf/@@download/file/GBAS_EN_web.pdf |titel=Ground Based Augmentation System (GBAS) |werk=www.DLR.de |hrsg=Deutsches Zentrum für Luft und Raumfahrt - Institut für Flugführung |format=PDF |sprache=en |abruf=2025-12-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus kommt als Sende- und Empfangsantenne für [[Polarisation (Antennen)|zirkular polarisierte]] Wellen, z.&amp;amp;nbsp;B. in der Raumfahrt zum Einsatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Horizontale Polarisation ==&lt;br /&gt;
Für die [[terrestrische Übertragung]] werden Kreuzdipole als Rundstrahlantennen mit horizontaler Polarisation verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zirkulare Polarisation ==&lt;br /&gt;
Die zirkulare Polarisation entsteht durch eine um 90° phasenverschobene Speisung der Dipole zueinander. Diese [[Phasenverschiebung]] wird durch eine λ/4-Umwegleitung realisiert, d.&amp;amp;nbsp;h. durch ein Stück Hochfrequenzkabel (meist [[Koaxialkabel]]), dessen Länge unter Berücksichtigung des [[Verkürzungsfaktor]]s einem Viertel der Wellenlänge des Signals entspricht. Durch Vertauschen der direkt bzw. phasenverschoben angespeisten Dipole lässt sich die Drehrichtung der Polarisation umkehren (linkszirkular/rechtszirkular).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zirkulare Polarisierung hat Vorteile in der Satelliten- und Weltraumkommunikation, weil kein Polarisations[[Fading (Elektrotechnik)|fading]] auftritt, wenn beim Durchgang durch die [[Ionosphäre]] die Polarisationsrichtung der Wellen in unvorhersehbarer Weise gedreht wird (siehe &amp;#039;&amp;#039;[[Faraday-Effekt]]&amp;#039;&amp;#039;) oder das Raumfahrzeug sich (mit Antenne) dreht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine zirkular polarisierte Antenne kann auch linear polarisierte Wellen beliebiger Polarisationsrichtung empfangen, allerdings mit einem Verlust von konstant 3&amp;amp;nbsp;[[Dezibel|dB]] gegenüber der korrekten Zirkularpolarisation. Signale in der jeweils entgegengesetzt zirkularen Polarisation werden dagegen stark unterdrückt, sodass u.&amp;amp;nbsp;U. die unabhängige Nutzung der beiden Polarisationen im selben Frequenzbereich möglich wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausweitung des Prinzips ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kreuzdipolarp.jpg|mini|hochkant=0.7|Array aus sechs Kreuz-[[Yagi-Antenne]]n für den Empfang von Wettersatelliten. Jede der sechs Antennen beruht auf einem Kreuzdipol]]&lt;br /&gt;
Das Prinzip des Kreuzdipoles kann analog bei [[Yagi-Antenne]]n und [[LPDA|logarithmisch-periodischen Dipolantennen]] angewandt werden, um höhere Antennengewinne bzw. größere Bandbreiten zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kreuzdipole werden im Mittel- und Kurzwellenbereich eingesetzt, wenn es auf [[Brechungsindex#Polarisationsabhängige Absorption|spezielle Eigenschaften]] der [[Ionosphäre]] ankommt. Bei [[High Frequency Active Auroral Research Program|HAARP]] wird so mit &amp;#039;&amp;#039;linkem&amp;#039;&amp;#039; Drehsinn die Ionosphäre aufgeheizt,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.lois-space.net/Workshops/Vaxjo080616-18/Presentations/leyser.pdf |text=Radio frequency pumping of ionospheric plasma |wayback=20151217015737 |archiv-bot=2019-04-24 02:01:24 InternetArchiveBot}} (PDF; 14,6&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt; bei Rundfunksendern strahlt man mit &amp;#039;&amp;#039;rechtem&amp;#039;&amp;#039; Drehsinn vertikal nach oben ab, weil dann keine Energie durch [[Zyklotronresonanz]] verloren geht. Die Welle wird in einigen hundert Kilometern Höhe von der Ionosphäre [[Totalreflexion|reflektiert]] und kehrt mit vertauschtem Drehsinn zum Erdboden zurück, falls die Plasmafrequenz nicht überschritten wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Karl Rothammel]], [[Alois Krischke]]: &amp;#039;&amp;#039;Rothammels Antennenbuch&amp;#039;&amp;#039;. DARC Verlag, Baunatal, ISBN 3-88692-033-X, Kap. 23.2.1.8 – Kreuzdipol (Turnstile).&lt;br /&gt;
* Klaus Karg: &amp;#039;&amp;#039;Antennen und Strahlungsfelder&amp;#039;&amp;#039;, 10. Auflage, Springer Fachmedien-Verlag, Wiesbaden 2025, ISBN 978-3-658-49996-9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
Kreuzdipole als Mittelwellen-Sendeantenne in Europa:&lt;br /&gt;
* [http://www.waniewski.de/MW/Britz/britz_mw_kreuzdipol_6de.htm Berlin-Britz]&lt;br /&gt;
* [http://www.waniewski.de/MW/Arganda/index.htm in Spanien]&lt;br /&gt;
* [http://www.waniewski.de/MW/Mainflingen/index.htm Mainflingen in Hessen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;pat2086976&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Patent | Land = US | V-Nr = 2086976 | Titel = Antenna system | A-Datum = 1935-09-20 | V-Datum = 1937-07-13 | Erfinder = George H. Brown | Anmelder = RCA }}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lineare Antenne]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gruppenantenne]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[sv:Vändkorsantenn]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2025-35006-56</name></author>
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