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	<title>Kreuzbein - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T08:13:25Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kreuzbein&amp;diff=71101&amp;oldid=prev</id>
		<title>2A02:908:742:7AE0:F026:48DE:358F:4DD9: ,</title>
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		<updated>2025-01-14T15:27:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Braus 1921 50.png|mini|Kreuzbein und Steißbein, Anatomie des Menschen, Braus 1921]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gray241.png|mini|Kreuzbein und Becken eines Mannes von vorn.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gray 111 - Vertebral column-coloured.png|mini|Wirbelsäule des Menschen, Kreuzbein grün]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kreuzbein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Latein|lateinisch]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Os sacrum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, genannt auch &amp;#039;&amp;#039;Sakrum&amp;#039;&amp;#039;) ist ein [[Knochen]] der [[Landwirbeltiere]]. Beim erwachsenen Menschen ist es in etwa keilförmig. Es entwickelt sich durch Verschmelzung ([[Synostose]]) aus den ursprünglich einzelnen, zusammenwachsenden [[Wirbel (Anatomie)|Wirbeln]], den Kreuzwirbeln (Sakralwirbel). Beim Heranwachsenden findet diese Verschmelzung (vorher ein knorpeliger Verbund) bis zum Ende der Wachstumsphase statt. Das Kreuzbein umschließt den hinteren Abschnitt des [[Wirbelkanal]]s und bildet mit beiden [[Hüftbein]]en den [[Becken (Anatomie)|Beckengürtel]]. Kaudal (schwanzwärts) – also bei Tieren nach hinten und beim Menschen nach unten – schließt sich das [[Steißbein]] (&amp;#039;&amp;#039;Os coccygis&amp;#039;&amp;#039;) bzw. die [[Schwanzwirbel]]säule an. Das [[Kreuzbein-Steißbein-Gelenk]] kann auch als [[Synchondrose|Knorpelhaft]] ausgebildet sein und ab einem Alter von 30&amp;amp;nbsp;Jahren verknöchern.&amp;lt;ref&amp;gt;Walther Graumann, Dieter Sasse [[et al.]]: &amp;#039;&amp;#039;CompactLehrbuch Anatomie.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Bewegungsapparat.&amp;#039;&amp;#039; Schattauer Verlag, Stuttgart / New York 2004, ISBN 3-7945-2062-9, S.&amp;amp;nbsp;216.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirbelzahl ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anzahl der verwachsenen Wirbel variiert innerhalb der [[Säugetiere]] zwischen drei (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Hunde]]) und fünf ([[Mensch]], [[Pferde]]). Die einzelnen Wirbel sind durch Verwachsungslinien (&amp;#039;&amp;#039;Lineae transversae&amp;#039;&amp;#039;) noch zu erkennen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Salomon&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur | Autor=Franz-Viktor Salomon | Titel=Kreuzwirbel, Vetrebrae sacrales | Herausgeber=Franz-Viktor Salomon et al. | Sammelwerk=Anatomie für die Tiermedizin| Auflage=2. | Verlag=Enke | Ort=Stuttgart | Jahr=2008 | Seiten= 45–46 | ISBN=3-8304-1007-7 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei wenigen Menschen ist der obere ursprüngliche Kreuzbeinwirbel (S1) nicht wie üblich mit den anderen Kreuzbeinwirbeln verwachsen ([[Übergangswirbel|Lumbalisation]]). So scheinen diese Menschen sechs [[Lendenwirbel]] anstatt fünf zu haben. Dies hat auf jeden Fall eine größere Beweglichkeit der [[Wirbelsäule]] zur Folge und kann eine geringere Belastbarkeit der Wirbelsäule bedeuten, führt aber in der Regel nicht zu Beschwerden. In anderen Fällen ist der 5. Lendenwirbel ganz oder teilweise mit dem Kreuzbein verwachsen ([[Übergangswirbel|Sakralisation]]). Dies kann eine [[Skoliose]] und neurologische Schäden durch Verengung des Zwischenwirbellochs auslösen.&amp;lt;ref&amp;gt;Jochen Fanghänel et al.: &amp;#039;&amp;#039;Waldeyer – Anatomie des Menschen&amp;#039;&amp;#039;. Walter de Gruyter, 18. Aufl. 2009, ISBN 9783110911190, S. 637–638.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Austretende Nerven ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die aus dem Kreuzbein austretenden [[Spinalnerv]]en bilden zusammen mit Anteilen der aus den unteren Lendenwirbeln austretenden Nerven ein Geflecht – den [[Plexus lumbosacralis]]. Aus diesem Geflecht bilden sich Nerven, die vor allem das Becken und die Beine versorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anatomie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kreuzbein besitzt trotz der Verschmelzung immer noch alle Grundcharakteristika der Wirbel.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rohen&amp;quot;&amp;gt;Johannes W. Rohen, Elke Lütjen-Drecoll: &amp;#039;&amp;#039;Funktionelle Anatomie des Menschen: Lehrbuch der makroskopischen Anatomie nach funktionellen Gesichtspunkten.&amp;#039;&amp;#039; Schattauer Verlag, 2006, ISBN 9783794524402, S. 42.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ehemaligen [[Wirbel (Anatomie)#Dornfortsatz|Dornfortsätze]] bilden einen artlich in der Höhe differierenden Kamm, die &amp;#039;&amp;#039;Crista sacralis mediana&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rohen&amp;quot; /&amp;gt; Lediglich bei Pferden bleiben gewöhnlich die einzelnen, sehr langen Dornfortsätze (&amp;#039;&amp;#039;Processus spinosi&amp;#039;&amp;#039;) isoliert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Salomon&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach oben (bei Tieren vorn) liegt auf einem kleinen Fortsatz (&amp;#039;&amp;#039;Processus articularis cranialis&amp;#039;&amp;#039;) beidseitig je eine Gelenkfläche zum letzten Lendenwirbel. Die übrigen Gelenkfortsätze bilden bei einigen Arten (z. B. Mensch, Wiederkäuer) eine leistenartige Erhöhung (&amp;#039;&amp;#039;Crista sacralis intermedia&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Salomon&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Querfortsätze bilden bei allen Säugetieren eine breite Platte, die &amp;#039;&amp;#039;Pars lateralis&amp;#039;&amp;#039; („Seitenteil“). Der vordere Teil des Seitenteils ist bei Tieren zum Kreuzbeinflügel (&amp;#039;&amp;#039;Ala ossis sacri&amp;#039;&amp;#039;) vergrößert. Hier liegt bei allen Säugetieren (einschließlich Mensch) beidseitig eine ohrförmige Gelenkfläche (&amp;#039;&amp;#039;Facies auricularis&amp;#039;&amp;#039;), die mit der gleichnamigen Gelenkfläche des [[Darmbein]]s das jeweilige [[Iliosakralgelenk]] (Kreuz-Darmbein-Gelenk) bildet. Sie befestigen das [[Becken (Anatomie)|Becken]] am [[Rumpf (Anatomie)|Rumpf]]. Die Seitenkante der Pars lateralis wird als &amp;#039;&amp;#039;Crista sacralis lateralis&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Salomon&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pars lateralis teilt die Öffnungen für die [[Spinalnerv|Rückenmarksnerven]]. So finden sich jeweils rückenseitig davon die &amp;#039;&amp;#039;Foramina sacralia posteriora&amp;#039;&amp;#039; (Tiere: &amp;#039;&amp;#039;Foramina sacralia dorsalia&amp;#039;&amp;#039;), die den Dorsalästen der sakralen Rückenmarksnerven zum Austritt dienen, und beckenwärts die &amp;#039;&amp;#039;Foramina sacralia anteriora&amp;#039;&amp;#039; (Tiere: &amp;#039;&amp;#039;Foramina sacralia pelvina&amp;#039;&amp;#039;) für die entsprechenden Ventraläste.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rohen&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Salomon&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Unterseite gibt es am Vorderende des Kreuzbeins eine Erhebung, die als &amp;#039;&amp;#039;Promontorium&amp;#039;&amp;#039; (lateinisch für ‚Vorgebirge‘) bezeichnet wird. Es ist Teil der [[Linea terminalis]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rohen&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Salomon&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besonderheiten ==&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;Sacrum arcuatum&amp;#039;&amp;#039; wird ein besonders stark gebogenes Kreuzbein bezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bewegungsmöglichkeiten ==&lt;br /&gt;
Die Bewegung des &amp;#039;&amp;#039;Os sacrum&amp;#039;&amp;#039; wird als [[Nutation (Anatomie)|Nutation]] bzw. Gegennutation bezeichnet. Hierbei verlagert sich das &amp;#039;&amp;#039;Promontorium&amp;#039;&amp;#039; nach ventrokaudal (nach unten und vorn) und die untere Fläche (&amp;#039;&amp;#039;Apex ossis sacri&amp;#039;&amp;#039;), an die sich das [[Steißbein]] (&amp;#039;&amp;#039;Os coccygis&amp;#039;&amp;#039;) anschließt, nach dorsokranial (nach hinten und oben). So kommt es im Kreuzbein-Darmbein-Gelenk ([[Iliosakralgelenk]]) nicht nur zu einer Rotation, sondern auch zu einer Verschiebung der Flächen gegeneinander. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Cranio-Sacral-Therapie]] werden mehrere Bewegungsachsen postuliert, die &amp;#039;&amp;#039;obere transversale Achse&amp;#039;&amp;#039; (OTA), die &amp;#039;&amp;#039;mittlere transversale Achse&amp;#039;&amp;#039; (MTA) – Nutation und Gegennutation –, die &amp;#039;&amp;#039;untere transversale Achse&amp;#039;&amp;#039; (UTA), eine &amp;#039;&amp;#039;cranio-caudale Achse&amp;#039;&amp;#039; und eine rechte und linke &amp;#039;&amp;#039;diagonale Achse&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Human sacrum|Kreuzbein}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4165638-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirbel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Knochen des Rumpfes]]&lt;/div&gt;</summary>
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