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	<title>Kreosotbusch - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kreosotbusch&amp;diff=905266&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Yoursmile: +Wikt</title>
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		<updated>2026-03-09T04:51:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+Wikt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Kreosotbusch&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Larrea tridentata&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Augustin Pyrame de Candolle|DC.]]) [[Frederick Vernon Coville|Coville]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Larrea&lt;br /&gt;
| Taxon2_LinkName  = Larrea (Pflanze)&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Jochblattgewächse&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Zygophyllaceae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Jochblattartige&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Zygophyllales&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Eurosiden I&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Rosiden&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Bild             = Larrea tridentata 1.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Kreosotbusch (&amp;#039;&amp;#039;Larrea tridentata&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kreosotbusch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Larrea tridentata&amp;#039;&amp;#039;), im [[Englische Sprache|Englischen]] auch als &amp;#039;&amp;#039;Chaparral&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Greasewood&amp;#039;&amp;#039;, im [[Spanische Sprache|Spanischen]] als &amp;#039;&amp;#039;Gobernadora&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Hediondilla&amp;#039;&amp;#039; bekannt, ist eine Pflanzenart aus der [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Jochblattgewächse]] ([[Zygophyllaceae]]). Diese nordamerikanische Art wächst in den trockenen ([[Arides Klima|ariden]]) Regionen der südwestlichen [[Vereinigte Staaten|Vereinigten Staaten]] und [[Mexiko]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
Die Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Larrea (Pflanze)|Larrea]]&amp;#039;&amp;#039;, die den Kreosotbusch mit einschließt, wurde nach dem spanischen Geistlichen [[Juan Antonio Pérez Hernández de Larrea]] (1730–1803), Bischof von [[Valladolid]] und Patron der Naturwissenschaften, benannt. Die von [[Augustin Pyrame de Candolle]] verliehene Artbezeichnung &amp;#039;&amp;#039;tridentata&amp;#039;&amp;#039; stammt vom [[Lateinische Sprache|lateinischen]] &amp;#039;&amp;#039;tri&amp;#039;&amp;#039; (drei) und &amp;#039;&amp;#039;dens&amp;#039;&amp;#039; (Zahn) und verweist auf die (nur schwer als dreigezähnt zu erkennenden) Blüten- und Staubblattschuppen. Der Name Kreosotbusch rührt vom [[Kreosot]]geruch, der die gesamte Pflanze umgibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Der Kreosotbusch ist ein [[Immergrüne Pflanze|immergrüner]] und dornloser [[Strauch]], der gewöhnlich 1 bis 3, manchmal bis zu 4&amp;amp;nbsp;Meter Höhe erreicht.&amp;lt;ref&amp;gt;Philip A. Munz, David D. Keck: &amp;#039;&amp;#039;A California flora.&amp;#039;&amp;#039; Berkeley &amp;amp; Los Angeles: University of California Press, 1959, 1104 S.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine [[Baum|Stämme]] wachsen meist aufrecht mit zahlreichen Verzweigungen, können aber auch in Bodennähe treiben. Sie sind anfangs rötlich gefärbt, werden aber mit der Zeit grau. Die [[Knoten (Botanik)|Nodien]] sind dunkler gefärbt und verdickt. Die kurz gestielten, gegenständigen [[Blatt (Pflanze)|Laubblätter]] sind zweizählig, es ist nur ein Paar sitzende und verwachsene [[Fiederblättchen]] vorhanden. Die dicklichen, ledrigen und fleischigen, eiförmigen bis elliptischen oder lanzettlichen Fiederblättchen werden zwischen 7 und 18 Millimeter lang und zwischen 4 und 8,5 Millimeter breit. Sie besitzen einen ganzen Rand, eine rundspitzige bis spitze oder bespitzte Blattspitze, sind harzhaltig und riechen stark nach Kreosot. Es sind kleine [[Nebenblätter]] vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zwittrigen und gestielten [[Blüte]]n gehen aus alleinstehenden Achselknospen&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas H. Kearney, Robert H. Peebles, John Thomas Howell, Elizabeth McClintock: &amp;#039;&amp;#039;Arizona flora.&amp;#039;&amp;#039; 2nd Edition, Berkeley, CA: University of California Press, 1960, 1085 S.&amp;lt;/ref&amp;gt; hervor, sie sind [[radiärsymmetrisch]], propellerartig verdreht, fünfzählig und können eine Größe bis zu 25 Millimeter erreichen. Die fünf eiförmigen, behaarten [[Kelchblätter]] sind frei. Die fünf [[Kronblätter]] sind gelb mit kurzem [[Nagel (Botanik)|Nagel]]. Es sind zwei Kreise mit je fünf [[Staubblätter]]n vorhanden. Die Staubfäden haben am Grund größere, gezähnte Schuppen, Anhängsel. Der behaarte, kurz gestielte [[Fruchtknoten]] ist oberständig. Der 4 bis 6&amp;amp;nbsp;mm lange, konische [[Griffel (Botanik)|Griffel]] ist auch noch an der jungen Frucht erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Larrea tridentata 6.jpg|mini|Früchte des Kreosotbusches]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Creosote fruit (8274556017).jpg|mini|Spaltfrüchte]]&lt;br /&gt;
Die kurzstengelige, fünfteilige, -samige [[Spaltfrucht]] ist kugelförmig mit einem Durchmesser von 4,5–5,5 Millimeter, sie trägt eine lange und weiß-silbrige Behaarung.&amp;lt;ref&amp;gt;Janice C. Beatley: &amp;#039;&amp;#039;Effects of rainfall and temperature on the distribution and behavior of Larrea tridentata (creosote-bush) in the Mojave Desert of Nevada.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Ecology.&amp;#039;&amp;#039; 55, 1974, 245–261.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Chromosomenzahl]] beträgt 2n = 26, 52 oder 78.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IPCN&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Taxonomie ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Larrea tridentata&amp;#039;&amp;#039; ist die anerkannte wissenschaftliche Bezeichnung des Kreosotbuschs. Infrataxa sind nicht vorhanden,&amp;lt;ref&amp;gt;James C. Hickman: &amp;#039;&amp;#039;The Jepson manual: Higher plants of California.&amp;#039;&amp;#039; Berkeley, CA: University of California Press, 1993, 1400 S.&amp;lt;/ref&amp;gt; es existieren aber (irreführenderweise) mehrere Synonym- bzw. Varietätsbezeichnungen. Die nächstverwandte Art ist &amp;#039;&amp;#039;[[Larrea divaricata]]&amp;#039;&amp;#039;, die in [[Südamerika]] ([[Argentinien]]) beheimatet ist. Die Gattung &amp;#039;&amp;#039;Larrea&amp;#039;&amp;#039; enthält ferner die Arten &amp;#039;&amp;#039;[[Larrea ameghinoi]], [[Larrea cuneifolia]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Larrea nitida]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
Das Verbreitungsgebiet des Kreosotbuschs ist bis auf den Norden Nevadas nahezu identisch mit der geologischen [[Basin and Range Province]]. Er findet sich auf US-amerikanischer Seite in den Bundesstaaten [[Arizona]], [[Kalifornien]], [[Nevada]], [[New Mexico]] und [[Texas]], auf mexikanischer Seite in den Bundesstaaten [[Aguascalientes (Bundesstaat)|Aguascalientes]], [[Baja California Norte]], [[Baja California Sur]], [[Chihuahua (Bundesstaat)|Chihuahua]], [[Coahuila]], [[Durango (Bundesstaat)|Durango]], [[Guanajuato (Bundesstaat)|Guanajuato]], [[Hidalgo (Bundesstaat)|Hidalgo]], [[Nuevo León]], [[Querétaro (Bundesstaat)|Querétaro]], [[San Luis Potosí (Bundesstaat)|San Luis Potosí]], [[Sonora (Bundesstaat)|Sonora]], [[Tamaulipas]] und [[Zacatecas (Bundesstaat)|Zacatecas]] – reicht also bis kurz vor [[Mexiko-Stadt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökosysteme und Assoziationen ==&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Kreosotbuschgemeinschaft&amp;#039;&amp;#039; ist eine charakteristische [[Pflanzengesellschaft]] in der [[Sonora-Wüste]]. Aber auch in der [[Mojave-Wüste]] und in der [[Chihuahua-Wüste]] stellt der Kreosotbusch die dominante bzw. kodominante Pflanzenart. Folglich ist er in folgenden [[Ökosystem]]en von großer Bedeutung:&lt;br /&gt;
* im Wüstenstrauch-Ökosystem&lt;br /&gt;
* im texanischen Savannenökosystem&lt;br /&gt;
* im Strauchsteppenökosystem des US-amerikanischen Südwestens und&lt;br /&gt;
* im Ökosystem der Wüstengrünlandgebiete&lt;br /&gt;
Ferner geht der Kreosotbusch folgende Pflanzenassoziationen ein (nach [[August William Kuchler|A. W. Kuchler]]):&lt;br /&gt;
* mit &amp;#039;&amp;#039;[[Ambrosia dumosa]]&amp;#039;&amp;#039; in der Mohave-Wüste&lt;br /&gt;
* mit &amp;#039;&amp;#039;[[Ambrosia deltoidea]]&amp;#039;&amp;#039; in der Sonora-Wüste und&lt;br /&gt;
* mit &amp;#039;&amp;#039;[[Flourensia cernua]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Larrea tridentata 2.jpg|mini|Kreosotbusch (&amp;#039;&amp;#039;Larrea tridentata&amp;#039;&amp;#039;)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Umweltfaktoren und Standort ==&lt;br /&gt;
Der Kreosotbusch ist eine Dürre tolerierende Pflanze (jährliche Niederschlagsmenge 100 bis 300 Millimeter), selbst bei einem negativen [[Wasserpotential]] von −50&amp;amp;nbsp;[[Bar (Einheit)|Bar]] ist er noch voll funktionstüchtig und kann sogar noch bis −120&amp;amp;nbsp;Bar überleben. Darüber hinaus ist er recht hohen Temperaturschwankungen ausgesetzt (−5&amp;amp;nbsp;°C im Winter und 47&amp;amp;nbsp;°C im Sommer).&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas L. Ackerman, Sam A. Bamberg: &amp;#039;&amp;#039;Phenological studies in the Mojave Desert at Rock Valley (Nevada Test Site).&amp;#039;&amp;#039; In: Helmut Lieth: &amp;#039;&amp;#039;Phenology and seasonality modeling.&amp;#039;&amp;#039; New York: Springer-Verlag, 1974, 215–226, (Ecological studies; Analysis and synthesis, Volume 8).&amp;lt;/ref&amp;gt; Er gedeiht auf [[Schwemmkegel]]n, auf sanften Hängen, in Talböden, auf Sanddünen und in [[Trockental|Arroyos]].&amp;lt;ref&amp;gt;Tony L. Burgess, David K. Northington: &amp;#039;&amp;#039;Desert vegetation in the Guadalupe Mountains region.&amp;#039;&amp;#039; In: Roland H. Wauer, David H. Riskind: &amp;#039;&amp;#039;Transactions of the symposium on the biological resources of the Chihuahuan Desert region.&amp;#039;&amp;#039; United States and Mexico, 17–18 October 1974, Alpine, TX, Transactions and Proceedings Series No. 3. Washington, DC, U.S. Department of the Interior, National Park Service, 229–242.&amp;lt;/ref&amp;gt; Normalerweise steigt er nicht höher als 1500&amp;amp;nbsp;Meter, in den [[San Gabriel Mountains]] wurde er jedoch ausnahmsweise auf über 1700&amp;amp;nbsp;Meter angetroffen (Maximalhöhe 2004 Meter). Das Bodensubstrat ist gut durchlüftet, kann kalkhaltig, sandig oder [[Alluvialboden|alluvialen]] Ursprungs sein und wird oft von einem verfestigten [[Caliche]]-Horizont aus Kalziumkarbonat unterlagert.&amp;lt;ref&amp;gt;David E. Brown: &amp;#039;&amp;#039;Chihuahuan desertscrub.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Biotic communities of the American Southwest-United States and Mexico. Desert Plants.&amp;#039;&amp;#039; 4(1–4), 1982, 169–179.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vermehrung und Wurzelsystem ==&lt;br /&gt;
Neben der sexuellen Vermehrung durch Samen kann sich der Strauch auch [[Vegetative Vermehrung|vegetativ]] über ausknospende erdbedeckte Zweige oder Seitenwurzeln fortpflanzen. Das Wurzelsystem des Kreosotbuschs besteht aus einer bis zu 80 Zentimeter langen [[Pfahlwurzel]] und bis zu 3&amp;amp;nbsp;Meter langen Seitenwurzeln. Letztere durchziehen den umgebenden Boden so effektiv, dass die Pflanze in der Lage zu sein scheint, jeden Wassertropfen in der näheren Umgebung aufzusaugen. Keine andere Pflanze kann in der Nähe überleben. Selbst die eigenen [[Sämling]]e verlieren den Kampf um das Wasser, was die sexuelle Vermehrung schwierig macht. Deshalb löst die Pflanze ihr Vermehrungsproblem durch die Bildung neuer Stämme aus den umgebenden Seitenwurzeln, anstatt den Boden in der Nähe mit Samen zu kolonisieren. Wenn sich der Busch ausbreitet, sterben die inneren Stämme ab. Das hat zur Folge, dass sich der Kreosotbusch zu einem immer größeren Ring ausdehnt und immer weiter wächst.&amp;lt;ref&amp;gt;Geoffrey A. Levin: &amp;#039;&amp;#039;How plants survive in the desert.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Environment Southwest.&amp;#039;&amp;#039; 1988, Summer: 20–25.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:King Clone.jpg|mini|Der Kreosotbuschring King Clone]]&lt;br /&gt;
Der Kreosotbusch kann so ein durchschnittliches Alter von 625 bis 1250 Jahren erreichen. Ein solcher Klon-Ring wird auf 11.700 Jahre geschätzt, der [[King Clone]] im [[Lucerne Valley]] in der [[Mojavewüste]] [[Kalifornien]]s.&amp;lt;ref&amp;gt;Frank C. Vasek: &amp;#039;&amp;#039;Creosote bush: long-lived clones in the Mojave Desert.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;American Journal of Botany.&amp;#039;&amp;#039; 67(2), 1980, 246–255.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Volksmedizinische Verwendung ==&lt;br /&gt;
Bereits die [[Nordamerikanische Kulturareale#Südwesten|Indianer des amerikanischen Südwestens]] hatten verschiedene Verwendungszwecke für das Kraut des Kreosotbusches, sie benutzten es z.&amp;amp;nbsp;B. als Sonnenschutzmittel und bei Blutvergiftung und Lebererkrankung. In der Naturheilkunde findet es sich als &amp;#039;&amp;#039;Chaparral&amp;#039;&amp;#039; in Kräutertees und wird volksmedizinisch beispielsweise in der [[Rheuma]]therapie,  bei Harnröhrenentzündung, Magenbeschwerden, [[Hämorrhoiden]], [[Diabetes mellitus|Diabetes]], [[Bluthochdruck]] und [[Bronchitis]] sowie zur Kräftigung der [[Gebärmutter]] zur Verbesserung der Empfängnis verwendet. Eine Wirksamkeit ist für keines der Anwendungsgebiete belegt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HHPP&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Hagers Handbuch der Pharmazeutischen Praxis.&amp;#039;&amp;#039; Drogen &amp;#039;&amp;#039;L–Z&amp;#039;&amp;#039;, Springer, 1998, S. 45 ff, {{Google Buch| BuchID=XGXnVRiu3zoC| Seite=PA46}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Untersuchungen haben eine stark oxidationshemmende Wirkung bestätigt, die auf den Gehalt  an [[Nordihydroguajaretsäure]] (Abkürzung &amp;#039;&amp;#039;NDGA&amp;#039;&amp;#039;, {{enS|Nordihydroguaiaretic acid}}) in den Blättern des Kreosotstrauches zurückzuführen ist. NDGA wirkt weiterhin [[analgetisch]], [[Enzymhemmung|enzymhemmend]], antidiabetisch und  anti[[Tumor|tumoral]]. Wegen der antitumoralen Wirkung der NDGA wurden Kreosotbuschzubereitungen zeitweise als Krebstherapeutika angesehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HHPP&amp;quot; /&amp;gt; Nachdem die Anwendung von Kreosotbuschzubereitungen in Verbindung mit Leber- und Nierenschäden gebracht wurde,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Teusch&amp;quot;&amp;gt;E. Teuscher: &amp;#039;&amp;#039;Biogene Arzneimittel.&amp;#039;&amp;#039; 5. Auflage, Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, 1997, ISBN 3-8047-1482-X, S. 174.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;C. Schlatter: [http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=30764 &amp;#039;&amp;#039;Nebenwirkung Leberschaden&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Pharmazeutische Zeitung.&amp;#039;&amp;#039; Ausgabe 35/2009.&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde die Verwendung von NDGA als Lebensmittelzusatzstoff ([[Antioxidans]]) in vielen Ländern stark eingeschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Creosote gall.JPG|mini|Von &amp;#039;&amp;#039;Asphondylia aurinila&amp;#039;&amp;#039; verursachter „Gallapfel“]]&lt;br /&gt;
Die parasitäre Mücke &amp;#039;&amp;#039;[[Asphondylia aurinila]]&amp;#039;&amp;#039; führt beim Kreosotbusch zur Bildung von größeren [[Pflanzengalle]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kreosotbusch ist sehr empfindlich gegenüber Feuer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;IPCN&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Tropicos|ID=34600049|WissName=Larrea tridentata|ProjektID=9}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Larrea tridentata|Kreosotbusch (&amp;#039;&amp;#039;Larrea tridentata&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [http://www.fs.fed.us/database/feis/plants/shrub/lartri/all.html &amp;#039;&amp;#039;FEIS-Eintrag&amp;#039;&amp;#039;] bei Fire Effects Information System, US Forest Service.&lt;br /&gt;
* [http://ucjeps.berkeley.edu/cgi-bin/get_JM_treatment.pl?Larrea%20tridentata &amp;#039;&amp;#039;Steckbrief&amp;#039;&amp;#039;] bei University and Jepson Herbaria Home Page - UC Berkeley.&lt;br /&gt;
* [http://www.avogel.ch/de/pflanzenlexikon/larrea_mexicana.php &amp;#039;&amp;#039;Vogel Pflanzenlexikon&amp;#039;&amp;#039;].&lt;br /&gt;
* [http://swbiodiversity.org/seinet/taxa/index.php?taxon=2671&amp;amp;clid=4543 &amp;#039;&amp;#039;Larrea tridentata&amp;#039;&amp;#039;] bei SEINet (viele Bilder).&lt;br /&gt;
* [http://beta.semanticfna.org/Larrea_tridentata &amp;#039;&amp;#039;Larrea tridentata&amp;#039;&amp;#039;] bei Flora of North America.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jochblattartige]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mojave-Wüste]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Yoursmile</name></author>
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