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	<title>Krenland - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Maximilian Birke: t</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;t&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Positionskarte | 1= Deutschland Bayern |maptype=relief| label= Krenland&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp; | position= left | lat= 49/39/30/N | long= 11/01/40/E | region= DE-BY | type= landmark | mark=Cercle rouge 50%.svg | marksize= 20 | caption= Krenland (auf der Karte von Bayern) | float= right | width= 280 | dim=50000 }}&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=49.64973|EW=11.05406|type=landscape|region=DE-BY|dim=5000|elevation=279}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Krenland&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine lokale [[Landschaft]]sbezeichnung im [[Regnitz]]tal zwischen [[Forchheim]] und [[Erlangen]]. Schon im 15. Jahrhundert erfolgte hier eine Spezialisierung auf den [[Anbau (Landwirtschaft)|Anbau]] von [[Gewürzpflanze|Gewürz-]] und [[Heilpflanze]]n, namensgebend für diese Region wurde der [[Meerrettich]] (süddt.: &amp;#039;&amp;#039;Kren&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.oberfranken-west.de/custom/lek4/textband/kap6/kap66/kap663/kap663.htm |titel=Ziele für die einzelnen Teilräume: H 100.1 |hrsg=Regionaler Planungsverband Oberfranken-West |datum= |abruf=2025-04-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der [[Markgraf]] [[Johann (Brandenburg-Kulmbach)|Johann von Brandenburg-Kulmbach]] (der Alchimist genannt) soll den Krenanbau hier und im [[Knoblauchsland]] besonders gefördert haben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Karin Weber, Andreas Otto Weber |url=http://www.landesgeschichte.phil.uni-erlangen.de/aktuelles/HEFTTEXT.htm |titel=Rundgänge durch Dorf und Flur: Essen und Trinken in früherer Zeit |hrsg=[[Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg]], Department Geschichte, Lehrstuhl für Bayerische und Fränkische Landesgeschichte |datum=2001-09-09 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20120509022537/http://www.landesgeschichte.phil.uni-erlangen.de/aktuelles/HEFTTEXT.htm |archiv-datum=2012-05-09 |abruf=2010-03-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste schriftliche Erwähnung des Krenanbaus in [[Franken (Region)|Franken]] stammt aus dem 1650 erschienenen Buch &amp;#039;&amp;#039;Die Nymphe Noris&amp;#039;&amp;#039;. Dort wird er bei der Beschreibung des Knoblauchslands unter den angebauten Gemüsearten aufgezählt. Der erste Nachweis des Anbaus im Raum Baiersdorf stammt aus dem Reisetagebuch von Johann Michael Füssel und bezieht sich auf das Jahr 1788. Anfang des 19. Jahrhunderts hatte der Krenanbau um Baiersdorf bereits eine große wirtschaftliche Bedeutung. In der [[Maximilian von Montgelas|Montgelas]]-Statistik 1811/12 steht: „Im Ort Baiersdorf wurde ferner gebaut: 12 [[Alte Maße und Gewichte#Raummaße|Metz]] Obst, der Erlös à 50 [[Gulden|fl.]] p. M., 8 Metz [[Weberkarde|Kardeln]], der Erlös à 50 fl. p. M., 751 Metz Meerrettich, der Erlös p. M. zu 70 fl. für 5250 fl.“ Von der Mitte des 19. Jahrhunderts an nahm der Krenanbau langsam immer mehr zu. Nach Eröffnung der [[Bahnstrecke Nürnberg–Bamberg]] im Jahre 1844 und des [[Ludwig-Donau-Main-Kanal]]s 1846 konnte der produzierte Meerrettich günstig abtransportiert werden. Für 1894 wurde die Gesamtmenge des im Umland von Nürnberg und Fürth produzierten Krens auf 50.000 [[Zentner]] geschätzt. Etwa 30.000 Zentner wurden von den Großhändlern jährlich per Bahn versandt, 10.000 Zentner wurden nach Österreich verschifft. Etwa ab 1870 wurde ein Teil der Ernte von [[Hausierer]]n und [[Krenweiberl]]n im ganzen süddeutschen Raum verkauft. Der Erste und der Zweite Weltkrieg führten zu einem zeitweiligen Rückgang des Meerrettich-Anbaus, da er durch die staatlichen Festpreise weniger lukrativ wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Günter Heinritz |Titel=Die „Baiersdorfer“ Krenhausierer |Verlag=Fränkische Geographische Gesellschaft |Ort=Erlangen |Datum=1971 |ISBN=3-920405-28-5 |Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Baiersdorf]] gab es bis 2020 ein [[Meerrettich-Museum]], das auch die Bedeutung des Meerrettichanbaus in der Region darstellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Landkreis Erlangen-Höchstadt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Landkreis Forchheim)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region in Bayern]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Maximilian Birke</name></author>
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