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	<title>Krenal - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T17:27:37Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Krenal&amp;diff=500336&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;APPERbot: Bot: Artikel hat keine Einzelnachweise, leeren Abschnitt mit &lt;references entfernt</title>
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		<updated>2025-05-09T02:58:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Artikel hat keine Einzelnachweise, leeren Abschnitt mit &amp;lt;references entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Krenal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von [[Altgriechische Sprache|altgriechisch]] κρήνη, &amp;#039;&amp;#039;krḗnē&amp;#039;&amp;#039;, „Quelle“) wird die [[Quelle|Quellregion]] eines Gewässers im Sinn eines [[Limnologie|limnologischen]] [[Fließgewässertyp]]s bezeichnet; seine Lebensraumgemeinschaft ist das [[Krenon]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gelegentlich wird unterschieden zwischen der eigentlichen Quell&amp;#039;&amp;#039;region&amp;#039;&amp;#039;, dem Eukrenal, und dem Quell&amp;#039;&amp;#039;bach&amp;#039;&amp;#039;, dem Hypokrenal. Mündungswärts schließt sich das [[Rhithral]] an, die [[Bach]]region, gefolgt vom [[Potamal]], der [[Fluss]]region.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kennzeichen ==&lt;br /&gt;
Das Krenal wird charakterisiert durch:&lt;br /&gt;
* eine im Tages- wie im Jahresverlauf nur wenig schwankende Wassertemperatur. Quellen mit Speisung aus tieferem [[Grundwasser]] weisen eine konstante Temperatur auf, die der Jahresdurchschnittstemperatur des jeweiligen Orts entspricht. In großen Teilen [[Mitteleuropa]]s sind dies Temperaturen um 10&amp;amp;nbsp;°C oder knapp darüber.&lt;br /&gt;
* einen geringen [[Nährstoff]]gehalt. Dies gilt heute meist nur noch für Quellen mit bewaldetem Einzugsgebiet. Die meisten Quellen mit viel [[Ackerland]] im Einzugsgebiet weisen aufgrund der [[Düngung]] erhöhte [[Nitrate|Nitratgehalte]] auf.&lt;br /&gt;
* eine auf kleinstem Raum wechselnde [[Fließgeschwindigkeit]]&lt;br /&gt;
* eine niedrige [[Sauerstoffsättigung]], da Quellwasser zu Tage tretendes Grundwasser ist. Im Verlauf des Baches kann der Sauerstoffgehalt jedoch aufgrund starker [[Turbulente Strömung|Turbulenz]] und [[Wechselsprung|schießendem Abfluss]] deutlich ansteigen. In der Regel sind bereits Quellbäche sauerstoffgesättigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die [[Erosion (Geologie)|Erosion]] im Krenal stärker ist als die [[Sedimentation]], verläuft das Gewässer meist innerhalb eines schmalen [[Kerbtal]]es. Auch sind Quellen an Steilhängen meist in den Hang eingesenkt; möglicherweise durch [[Kammeis]]bildung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Einfluss des Gewässers auf seine Umgebung ist hier gering, eine [[Flussaue|Aue]] hat sich noch nicht ausgebildet. An den Ufern des Krenal finden sich einzelne [[Erlen (Botanik)|Erlen]] oder [[Eschen (Pflanzengattung)|Eschen]], ansonsten durchfließt dieser Gewässertyp in Mitteleuropa den [[Vegetationszone|zonalen]] [[Buchen]]wald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fauna ==&lt;br /&gt;
Die [[Fauna]] des Krenal ist artenärmer als die des [[Rhithral]], aber ebenso durch charakteristische Arten geprägt: Manche der hier vorkommenden Arten sind besonders an die geringen Sommertemperaturen angepasst; teils handelt es sich um Arten mit Hauptverbreitungsgebiet im hohen Norden oder in den [[Alpen]], „boreoalpine“ Arten. Teilweise deutet man ihr mitteleuropäisches Vorkommen als Relikte seit dem [[Eiszeitalter]]. Besonders reich an Quellarten ist die Familie der [[Köcherfliegen]].&lt;br /&gt;
Typische Krenalarten sind z.&amp;amp;nbsp;B.&lt;br /&gt;
* [[Köcherfliegen]]: Fam. Rhyacophilidae: &amp;#039;&amp;#039;[[Rhyacophila bonaparti]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Rhyacophila hirticornis]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Rhyacophila philopotamoides]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Rhyacophila laevis]]&amp;#039;&amp;#039;. Fam. Glossosmatidae: Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Synagapetus]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Agapetus fuscipes]]&amp;#039;&amp;#039;. Fam. Hydropsychidae: &amp;#039;&amp;#039;[[Hydropsyche fulvipes]]&amp;#039;&amp;#039;. Fam. Lepidostomatidae: &amp;#039;&amp;#039;[[Crunoecia irrorata]]&amp;#039;&amp;#039;. Fam. Ptilocolepidae: &amp;#039;&amp;#039;[[Ptilocolepus granulatus]]&amp;#039;&amp;#039;. Fam. Leptoceridae: &amp;#039;&amp;#039;[[Adicella filicornis]]&amp;#039;&amp;#039;. Fam. Limnephilidae: &amp;#039;&amp;#039;[[Apatania fimbriata]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Drusus discolor]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Drusus trifidus]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Micropterna nycterobia]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Potamophylax nigricornis]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Parachiona picicornis]]&amp;#039;&amp;#039;. Fam. Psychomyiidae: Arten der Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Tinodes]]&amp;#039;&amp;#039;. Fam. Philopotamidae: Arten der Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Wormaldia]]&amp;#039;&amp;#039;. Fam Polycentropodidae: &amp;#039;&amp;#039;[[Plectrocnemia brevis]]&amp;#039;&amp;#039;. Fam. Beraeidae: &amp;#039;&amp;#039;[[Beraea pullata]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Beraea maurus]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Ernodes articularis]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Muscheln]]: &amp;#039;&amp;#039;Pisidium casertanum&amp;#039;&amp;#039; ([[Erbsenmuscheln]]).&lt;br /&gt;
* [[Schnecken]]: [[Quellschnecken]] (&amp;#039;&amp;#039;Bythinella&amp;#039;&amp;#039;), z.&amp;amp;nbsp;B. die [[Rhönquellschnecke]] und &amp;#039;&amp;#039;[[Bythiospeum]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Steinfliegen]]: Arten der Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Protonemura]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Nemoura]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Leuctra]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Strudelwürmer]]:  &amp;#039;&amp;#039;Crenobia alpina&amp;#039;&amp;#039; ([[Alpenstrudelwurm]]), &amp;#039;&amp;#039;[[Polycelis felina]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Krenal weist in der Regel keine [[Fische]] auf. Einzige typische Wirbeltierart ist der [[Feuersalamander]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flora ==&lt;br /&gt;
Die [[Flora]] der Quellgewässer ist aufgrund der niedrigen Sommertemperaturen meist artenärmer als die anderer Gewässertypen, umfasst aber eine Reihe hoch spezialisierter Arten, die beinahe ausschließlich hier wachsen: Viele Quellen im Wald sind stark beschattet und weisen beinahe gar keinen Pflanzenwuchs auf; eigentliche [[Wasserpflanze]]n fehlen ihnen ganz. Typische Arten an Waldquellen und Quellbächen sind z. B. [[Gegenblättriges Milzkraut]], [[Wechselblättriges Milzkraut]] und [[Bach-Quellkraut]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonnte [[Sickerquelle]]n im Grünland weisen eine artenreiche Flora mit zahlreichen bemerkenswerten Pflanzenarten auf, wenn sie nicht durch Intensivnutzung entwertet worden sind wie z. B. durch übermäßige Düngung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Pflanzensoziologie|pflanzensoziologischen]] System bilden die Quellfluren die Klasse „Montio-Cardaminetea“; typische und charakteristische Arten sind z. B. [[Bitteres Schaumkraut]] und [[Bach-Sternmiere]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kalkquellen mit [[Quelltuff]]bildung sind besonders reich an [[Moose]]n, vor allem &amp;#039;&amp;#039;[[Palustriella commutata]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Cratoneuron filicinum]]&amp;#039;&amp;#039;. Weitere typische Quellmoose gehören etwa zu den Gattungen &amp;#039;&amp;#039;Philonotis&amp;#039;&amp;#039; (z.&amp;amp;nbsp;B. &amp;#039;&amp;#039;[[Philonotis fontana]]&amp;#039;&amp;#039;) und &amp;#039;&amp;#039;[[Pellia]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Siehe auch [[Kalk-Quellmoos]], [[Kalkquellmoor bei Diesenbach]], [[Kalkquellmoor mit Bruchwaldstreifen nördlich Mühlthal]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Josef Blab: &amp;#039;&amp;#039;Grundlagen des Biotopschutzes für Tiere&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schriftenreihe für Landschaftspflege und Naturschutz.&amp;#039;&amp;#039; Heft 24). Herausgegeben von der Bundesforschungsanstalt für Naturschutz und Landschaftsökologie. 2. Auflage, erweiterte Neubearbeitung. Kilda-Verlag, Greven 1986, ISBN 3-88949-115-4, S. 1–250&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Leonie Jedicke, Eckhard Jedicke |Titel=Farbatlas Landschaften und Biotope Deutschlands |Verlag=Ulmer |Ort=Stuttgart |Datum=1992 |ISBN=3-8001-3320-2 |Seiten=1–320}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Jürgen Schwoerbel]] |Titel=Einführung in die Limnologie |Reihe=Uni-Taschenbücher |BandReihe=31 |Auflage=6., überarbeitete |Verlag=Fischer |Ort=Stuttgart |Datum=1987 |ISBN=3-437-20395-9 |Seiten=1–269}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Dietrich Uhlmann]], Wolfgang Horn |Titel=Hydrobiologie der Binnengewässer. Ein Grundriss für Ingenieure und Naturwissenschaftler |Reihe=UTB für Wissenschaft. Biologie, Geologie, Geographie |BandReihe=2206 |Verlag=Ulmer |Ort=Stuttgart |Datum=2001 |ISBN=3-8252-2206-3 |Seiten=1–528}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Limnologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biotoptyp]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;APPERbot</name></author>
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