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	<title>Kreissynode - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T12:55:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kreissynode&amp;diff=754274&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Abkürzung korrigiert, Kleinkram</title>
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		<updated>2023-01-04T16:46:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Abkürzung korrigiert, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kreissynode&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kirchenkreissynode&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kirchenkreistag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist das oberste Entscheidungsorgan in  [[Evangelische Kirche|evangelischen Kirchen]] auf übergemeindlicher Ebene. Zusammensetzung, Leitung und Aufgaben variieren je nach [[Landeskirche]]. Als evangelische [[Synode (evangelische Kirchen)|Synoden]] bestehen sie jedoch immer aus [[Ordination|ordinierten]] (Pfarrern) und nicht-ordinierten Personen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kreis- bzw. Kirchenkreissynoden bestehen in Deutschland in denjenigen Landeskirchen, in denen die Körperschaften, in denen mehrere [[Kirchengemeinde]]n zusammengefasst sind, als [[Kirchenkreis]]e bezeichnet werden. Es sind z.&amp;amp;nbsp;B. die [[Evangelische Landeskirche Anhalts]], die [[Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz]], die [[Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers]], die [[Evangelische Kirche in Mitteldeutschland]], die [[Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland]] und die [[Evangelische Kirche in Württemberg]]. In anderen Landeskirchen, in denen die den Kirchenkreisen entsprechenden Körperschaften [[Dekanat]] oder Kirchenbezirk heißen, werden die Synoden als Dekanats- bzw. Bezirkssynoden bezeichnet. In den Landeskirchen [[Evangelische Landeskirche in Baden|Baden]] und [[Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern|Bayern]], in denen  der Kirchenkreis die Ebene oberhalb der Dekanate bzw. Kirchenbezirke ist, gibt es auf dieser Ebene keine Synoden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Evangelische Kirche im Rheinland ==&lt;br /&gt;
In der Evangelischen Kirche im Rheinland setzt sich die Kreissynode zusammen aus den im Kirchenkreis tätigen [[Pfarrer|Pfarrstelleninhabern]], den Synodalabgeordneten der Kirchengemeinden (einer je Pfarrstelle), bis zu 15 vom [[Kreissynodalvorstand]] berufenen Mitgliedern und den Vorsitzenden der kreiskirchlichen Fachausschüsse (Art. 99 KO&amp;lt;ref&amp;gt;[[Kirchenordnung]] der Evangelischen Kirche im Rheinland vom 10. Januar 2003 ([https://www.kirchenrecht-ekir.de/pdf/3060.pdf PDF-Datei]).&amp;lt;/ref&amp;gt;). Bei sehr großen Kreissynoden besteht aber die Möglichkeit, die Zahl der Synodalen zu begrenzen, indem jede Gemeinde nur eine bestimmte Anzahl an Pfarrstelleninhabern und Synodalabgeordneten entsendet (Art. 99a KO). Die Kreissynode wird alle vier Jahre nach der Wahl der Presbyterien ([[Kirchengemeindeleitung]]en) neu gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie hat sich mindestens einmal jährlich zu versammeln (Art. 101 KO), auch wenn in der Regel die meisten Kreissynoden halbjährlich tagen. Die Tagung soll mit einem Abendmahlsgottesdienst beginnen. Zur Tagung ist die Kirchenleitung einzuladen; deren Vertreter sind berechtigt, Anträge zu stellen; zudem ist ihnen auf Verlangen jederzeit das Wort zu erteilen (Art. 102). Die Kreissynode tagt in der Regel öffentlich, sofern keine vertraulichen Angelegenheiten beraten werden (Art. 104 KO).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kreissynode ist das eigentliche Leitungsorgan des Kirchenkreises (Art. 97 KO). Sie wählt aus ihrer Mitte den Kreissynodalvorstand, der in ihrem Auftrag den Kirchenkreis leitet (Art. 114 KO). Zum Kreissynodalvorstand gehört auch der [[Superintendent]], welcher den Vorsitz in Kreissynode und Kreissynodalvorstand führt (Art. 120 KO).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den weiteren Aufgaben der Kreissynode gehören u.&amp;amp;nbsp;a.: Errichtung kreiskirchlicher Pfarrstellen und Stellen für andere Mitarbeitende, Erledigung der Vorlagen von Kreissynodalvorstand und Kirchenleitung, Beschluss über Anträge von Kirchengemeinden und Fachausschüssen, Wahl der Mitglieder der Fachausschüsse, Beschluss der kreiskirchlichen Kollekten, Aufsicht über das Rechnungswesen der Gemeinden und Verbände, Feststellung des kreiskirchlichen Haushaltsplanes und Entlastung der Jahresrechnungen, Beschluss über die kreiskirchlichen Umlagen, Wahl der Abgeordneten zur [[Landessynode]] (Art. 98 KO).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Evangelische Kirche von Westfalen|Evangelischen Kirche von Westfalen]] sind die rechtlichen Regelungen aufgrund der gemeinsamen Verfassungstradition seit der [[Rheinisch-Westfälische Kirchenordnung|Rheinisch-Westfälischen Kirchenordnung]] sehr ähnlich.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Kirchenordnung]] der Evangelischen Kirche von Westfalen vom 14. Januar 1999, Art. 84–111 ([https://www.kirchenrecht-westfalen.de/pdf/5732.pdf PDF-Datei]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*Helmut Geck (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kirchenkreise – Kreissynoden – Superintendenten&amp;#039;&amp;#039;, Münster 2004&lt;br /&gt;
*Helmut Geck (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kirchenkreisgeschichte und große Politik. Epochenjahre deutscher Geschichte im Spiegel rheinischer und westfälischer Kreissynodalprotokolle (1918/19 – 1932/33 – 1945/46)&amp;#039;&amp;#039;, Berlin, Münster 2006&lt;br /&gt;
*Helmut Geck (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Kirchenkreis in der presbyterial-synodalen Ordnung&amp;#039;&amp;#039;, Berlin, Münster 2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4756690-5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Evangelische Kirche in Deutschland)|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchenkreis|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelische Synode|!]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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