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	<title>Kreiselkompass - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-25T22:08:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kreiselkompass&amp;diff=20333&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2026-02-18T09:19:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Kreiselkompass Schnitt Anschütz.jpg|mini|Kreiselkompass der Firma Anschütz; geschnitten]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kreiselkompass&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Kompass]], der sich nach dem [[Meridian (Geographie)|Meridian]] ausrichtet und so die Nord-Süd-Richtung anzeigt. Durch seine horizontale Aufhängung ist er kein freier, sondern ein [[gefesselter Kreisel]]. Als solcher wirkt er &amp;#039;&amp;#039;[[Meridian (Geographie)|meridiansuchend]]&amp;#039;&amp;#039;, benötigt aber zwei bis vier Stunden für die Ausrichtung (Einschwingdauer). Da ein kurs- und geschwindigkeitsabhängiger Fahrtfehler bei der Kursanzeige zu berücksichtigen ist, werden Kreiselkompasse vor allem auf langsamfahrenden [[Schiff]]en eingesetzt. Sie arbeiten unabhängig vom [[Erdmagnetfeld]] und zeigen daher nicht die magnetische, sondern die wahre (astronomische) Nordrichtung an.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich Meldau: &amp;#039;&amp;#039;Der Anschütz-Kreiselkompaß, Selbsteuer und Kursschreiber.&amp;#039;&amp;#039; Arthur Geist Verlag, Bremen 1935.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der bei Kleinflugzeugen oft eingesetzte [[Kurskreisel]] ist hingegen ein [[freier Kreisel]], nur wird er oft mit dem Kreiselkompass verwechselt. Mit freien Kreiseln arbeiten auch die modernen &amp;#039;&amp;#039;inertialen&amp;#039;&amp;#039; oder [[Trägheitsnavigationssystem]]e. Sie liefern jedoch neben der Richtung auch eine genaue [[Positionsbestimmung]], indem die Beschleunigungen des Flugzeugs dreidimensional integriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktionsprinzip ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kreiselkompass Aufhängung.svg|mini|Abb. 1: Aufbau eines Kreiselkompasses, schematisch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kreiselkompass besteht aus einem schnell [[Kreiselmotor|rotierenden Kreisel]]. Dieser ist gewöhnlich so in einer [[Kardanische Aufhängung|kardanischen Aufhängung]] angeordnet, dass ein [[Drehmoment]] auf ihn einwirkt, solange seine Rotationsachse nicht nach Norden weist. Vereinfacht kann man sich diese Anordnung wie in nebenstehender Abb. 1 als Pendel vorstellen. Parallel zur Erdoberfläche kann sich der Kreisel frei ausrichten; in der Senkrechten wirkt die Schwerkraft, die die Drehachse des Kreisels in die Horizontale zu bringen sucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kreiselkompassprinzip Gelfert.png|mini|Abb. 2: Funktionsprinzip eines Kreiselkompasses]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Erläuterung der Funktionsweise betrachte Abb. 2. Die Schemazeichnung zeigt, vom Südpol aus betrachtet, einen Kreiselkompass, der sich auf dem Äquator befindet. Zunächst befinde sich der Kreisel in Punkt 1, und es stehe seine Rotationsachse &amp;#039;&amp;#039;s-n&amp;#039;&amp;#039; parallel zur Erdoberfläche. Dabei rotiere der Kreisel so, dass sein [[Drehimpuls]] &amp;lt;math&amp;gt;\vec{L}&amp;lt;/math&amp;gt; von &amp;#039;&amp;#039;s&amp;#039;&amp;#039; nach &amp;#039;&amp;#039;n&amp;#039;&amp;#039; zeige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Erdrotation bewegt sich der Kreisel nun vom Punkt 1 zum Punkt 2. Gemäß der [[Drehimpulserhaltung]] behält die Achse ihre Richtung im Raum auch bei Bewegung zum Punkt 2, d.&amp;amp;nbsp;h. sie zeigt nun von der Erdoberfläche aufwärts. Aufgrund der Aufhängung des Kreisels wirkt auf diesen die Erdanziehung, die die Kreiselachse entlang der mit &amp;#039;&amp;#039;D&amp;#039;&amp;#039; bezeichneten Pfeile zu kippen sucht. Auf den Kreisel wirkt so ein Drehmoment &amp;lt;math&amp;gt;\vec{M}&amp;lt;/math&amp;gt;, das in die Zeichenebene hinein gerichtet wird. Entsprechend dem [[Drallsatz]] (&amp;lt;math&amp;gt;\tfrac{\mathrm{d}}{\mathrm{d}t}\vec{L} = \vec{M}&amp;lt;/math&amp;gt;) kippt dieses Drehmoment die Kreiselachse in die Zeichenebene hinein (&amp;#039;&amp;#039;s&amp;#039;&amp;#039; hin zum Betrachter, also zum Südpol, &amp;#039;&amp;#039;n&amp;#039;&amp;#039; vom Betrachter weg, also zum Nordpol).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das einwirkende Drehmoment &amp;lt;math&amp;gt;\vec{M}&amp;lt;/math&amp;gt; gerät der Kreisel in [[Präzession]] um die Senkrechte, d.&amp;amp;nbsp;h. um die Achse 2&amp;amp;nbsp;–&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;A&amp;#039;&amp;#039;. Durch Dämpfung kommt die Präzession zum Stillstand, wenn die aufrichtende Kraft &amp;#039;&amp;#039;D&amp;#039;&amp;#039; und damit das Drehmoment &amp;lt;math&amp;gt;\vec{M}&amp;lt;/math&amp;gt; verschwinden. Das ist genau dann der Fall, wenn die Kreiselachse &amp;#039;&amp;#039;s&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;–&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;n&amp;#039;&amp;#039; (d.&amp;amp;nbsp;h., &amp;lt;math&amp;gt;\vec{L}&amp;lt;/math&amp;gt;) parallel zur Erdoberfläche steht und nach Norden weist („meridiansuchender Kreisel“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fahrtfehler ===&lt;br /&gt;
Bewegungen des Kreisels entlang eines [[Meridian (Geographie)|Meridians]] verursachen den sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Fahrtfehler&amp;#039;&amp;#039;, der Kreisel zeigt nicht mehr genau nach Norden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Veranschaulichung nehme man an, die Kreiselachse stehe parallel zur Erdoberfläche in Richtung von Süd nach Nord. Wird der Kreisel nun entlang eines Meridians nach Norden bewegt, bewirkt die Drehimpulserhaltung analog zu obenstehender Erläuterung, dass die Kreiselachse nun Richtung Norden von der Erdoberfläche wegzeigt und auf den Kreisel die Schwerkraft wirkt, die Achse wieder in die Ebene zu zwingen sucht. Das dadurch auf den Kreisel wirkende Drehmoment &amp;lt;math&amp;gt;\vec{M}&amp;lt;/math&amp;gt; zeigt Parallel zur Erdoberfläche nach Westen; nach dem Drallsatz &amp;lt;math&amp;gt;\tfrac{\mathrm{d}}{\mathrm{d}t}\vec{L} = \vec{M}&amp;lt;/math&amp;gt; wandert &amp;lt;math&amp;gt;\vec{L}&amp;lt;/math&amp;gt; also aus der Nordrichtung Richtung Westen aus. Sobald &amp;lt;math&amp;gt;\vec{L}&amp;lt;/math&amp;gt; nicht nach Norden zeigt, stellt sich wieder wie oben beschrieben ein rückstellendes Drehmoment ein. Ein Gleichgewicht stellt sich ein, wenn beide einander aufheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Fahrtfehler&amp;#039;&amp;#039;, d.&amp;amp;nbsp;h. der Winkel, den &amp;lt;math&amp;gt;\vec{L}&amp;lt;/math&amp;gt; und die Nordrichtung bei diesem Gleichgewicht einschließen, hängt ab von der geographischen Breite φ (genauer: cos φ) und der Geschwindigkeit, mit der der Kreisel entlang des Meridians bewegt wird. Eine Geschwindigkeit entlang des Meridians von 20&amp;amp;nbsp;km/h (10,8&amp;amp;nbsp;[[Knoten (Einheit)|kn]]) verursacht einen Fahrtfehler von lediglich 0,5°. Bei 150&amp;amp;nbsp;km/h steigt er auf 5°. Bewegt sich der Kreisel mit der Rotationsgeschwindigkeit der Erde am Äquator von 1600&amp;amp;nbsp;km/h entlang eines Meridians, beträgt er 45°.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grenzen ===&lt;br /&gt;
In der Nähe der Pole versagt der Kreiselkompass, weil die Drehachse der Erde fast senkrecht aus der Oberfläche hinaus zeigt und das auf die Horizontalebene projizierte Drehmoment sehr klein wird. Diese Probleme führten zur Entwicklung von &amp;#039;&amp;#039;Drei-Kreisel-Kompassen&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Kreiselkompass ist empfindlich gegenüber Beschleunigungen (z. B. wenn ein Schiff Fahrt aufnimmt oder seinen Kurs ändert). Die dadurch entstehenden Anzeigefehler können durch die sogenannte [[Schuler-Kompensation|Schuler-Abstimmung]] weitgehend beseitigt werden (Näheres siehe [[Schuler-Periode]]). Die Untersuchungen dazu gehen auf [[Maximilian Schuler]] zurück. Für sich schnell ändernde Beschleunigungen, wie sie beim [[Querachse#Wasserfahrzeuge|Stampfen]] oder Schlingern eines Schiffes auftreten, sind andere Abstimmungen sinnvoll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein moderner Kreiselkompass erreicht eine dynamische Ausrichtgenauigkeit von weniger als 0,5°, besser als ein optischer [[Faserkreisel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Léon Foucault]] experimentierte 1851 mit einem von [[Johann Gottlieb Friedrich von Bohnenberger]] 1810 entwickelten [[Gyroskop]]&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Jörg F. Wagner; Helmut Sorg; Alfons Renz: &amp;#039;&amp;#039;The machine of Bohnenberger&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;GeoBit&amp;#039;&amp;#039; 10 (2005), 4 GIS, S. 19–24: Jörg F. Wagner; Helmut Sorg; Alfons Renz: &amp;#039;&amp;#039;The machine of Bohnenberger&amp;#039;&amp;#039;. In: European journal of navigation. The leading journal for systems, services and applications, Bd. 3 (2005), 4, S. 69–77; Alfons Renz: &amp;#039;&amp;#039;Bohnenbergers Gyroskop. Eine typisch Tübinger Erfindung&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Tübinger Blätter&amp;#039;&amp;#039; 93 (2007), S. 27–34.&amp;lt;/ref&amp;gt; und entdeckte dessen Bestreben, sich parallel zum [[Meridian (Geographie)|Meridian]] auszurichten, wenn die Achse in die Waagerechte gezwungen wurde. Er sprach in diesem Zusammenhang von einem „Meridiankreisel“. Um 1900 suchten [[August Föppl]] und andere nach technischen Lösungen für einen schnelldrehenden Kreisel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1876 erhielt [[William Thomson, 1. Baron Kelvin|William Thomson]] ein Patent auf einen Kompass.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Jobst Broelmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Entstehung des Kreiselkompasses als Navigationshilfe für militärische und zivile Nutzung.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Roland G. Foerster]] &amp;amp; [[Heinrich Walle]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Militär und Technik. Wechselbeziehungen zu Staat, Gesellschaft und Industrie im 19. und 20. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Mittler, Herford 1992, ISBN 3-8132-0368-9, S. 221.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Schüler [[John Perry (Ingenieur)|John Perry]] erhielt 1919 ein US-Patent für einen Kreiselkompass.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gyrocompass memorial in Kiel.jpg|mini|Kreiselkompass-Denkmal in Kiel, [[Albert Einstein]] und [[Hermann Anschütz-Kaempfe]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1904 erhielt [[Hermann Anschütz-Kaempfe]] ein Patent auf das technische Prinzip eines &amp;#039;&amp;#039;Kreiselkompasses.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Patent| Land=DE| V-Nr=182855 | Titel=Kreiselapparat| A-Datum=1904-03-27| V-Datum=1907-04-02| Erfinder=Hermann Anschütz-Kaempfe}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Anschütz-Kaempfe studierte zu diesem Zeitpunkt Medizin und Kunstgeschichte. Seine Bekanntschaft mit dem österreichischen Polarforscher [[Julius von Payer]] brachte ihn auf die Idee, den [[Nordpol]] mit einem [[U-Boot]] zu unterqueren. Anschütz-Kaempfe bemühte sich intensiv, Lösungen für die technischen Anforderungen einer solchen Fahrt zu finden. Herkömmliche [[Magnetkompass]]e sind in einem U-Boot unbrauchbar, da die Eisenhülle das Erdmagnetfeld abschirmt. Erste Versuche mit Prototypen des neuen Kompasses führte er am 11. März 1904 auf dem Dampfer &amp;#039;&amp;#039;Schleswig&amp;#039;&amp;#039; in der [[Ostsee]] durch. Seit 1908 wurde der &amp;#039;&amp;#039;Kreiselkompass&amp;#039;&amp;#039; von der deutschen Marine eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig entwickelten andere Erfinder die Idee, ein Gyroskop in einem Kompass einzusetzen. So ließ sich [[Elmer Ambrose Sperry]] 1909 einen Kreiselkompass patentieren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Patent| Land=US| V-Nr=1242065 | Titel=Ship&amp;#039;s Gyroscopic Compass Set| A-Datum=1909-09-25| V-Datum=1917-10-02| Erfinder=E. A. Sperry| Anmelder=Sperry Gyroscope Co}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Sperry 1914 Kreiselkompass-Systeme an die [[Kaiserliche Marine]] verkaufen wollte, kam es zum Patentstreit zwischen Anschütz-Kaempfe und Sperry vor dem [[Kaiserliches Patentamt|Kaiserlichen Patentamt]] in Berlin, zu dem 1914 [[Albert Einstein]] vom Patentamt Bern als Gutachter hinzugezogen wurde. Er sprach sich zunächst gegen Anschütz-Kaempfe aus. Seine Begründung: in der Patentschrift würde nur auf das Foucaultsche Pendel Bezug genommen, nicht aber auf den „Meridiankreisel“. Nach Meinung Einsteins hatte sich Anschütz-Kaempfe zu wenig mit den Untersuchungen Foucaults zum Gyroskop auseinandergesetzt, als dass er der Erfinder hätte sein können.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Dieter Lohmeier]] &amp;amp; Bernhardt Schell (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Einstein, Anschütz und der Kieler Kreiselkompaß. Der Briefwechsel zwischen Albert Einstein und Hermann Anschütz-Kaempfe und andere Dokumente.&amp;#039;&amp;#039; Überarbeitete 2. Auflage. Raytheon Marine, Kiel 2005, ISBN 3-00-016598-3.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Einstein den Patentanmelder Anschütz-Kaempfe und dessen Arbeitsweise kennengelernt hatte, änderte er seine Meinung. Es entwickelte sich eine persönliche Freundschaft zwischen den beiden. In einem weiteren Patentverfahren, in dem Anschütz-Kaempfe die Firma Kreiselbau GmbH wegen der Erfindung des [[Künstlicher Horizont|künstlichen Horizonts]] für Flugzeuge anging, bat Einstein 1918 das Gericht um Entlassung als Gutachter. Fortan tauschte Einstein mit Anschütz-Kaempfe Ideen zum Kreiselkompass aus, welche zu einer Reihe entscheidender Verbesserungen führten und die in die verbreitete Bauform mit einer zwei Kreisel enthaltenden, schwimmenden Kugel mündeten, ein vollständig versiegeltes Kreiselsystem, das gegen Manipulationen geschützt und gegen Störungen weitgehend unempfindlich ist. Für dieses wurde Anschütz-Kaempfe 1922 ein Patent zuerkannt,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Patent | Land = DE | V-Nr = 394667 | Typ = Patent | Titel = Kreiselapparat für Meßzwecke | A-Datum = 1922-02-18 | V-Datum = 1924-05-08 | Erfinder = | Anmelder = Anschütz &amp;amp; Co. GmbH| Kommentar = }}&amp;lt;/ref&amp;gt; in dem auch Einsteins Anteil an der Erfindung genannt ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Bernd Sorge: &amp;#039;&amp;#039;Einstein, Anschütz und der Kieler Kreiselkompass.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Vermessung Brandenburg.&amp;#039;&amp;#039; Heft 2/2007, S. 114–116 ([https://geobasis-bb.de/sixcms/media.php/9/vbb_207.pdf PDF; 72&amp;amp;nbsp;kB]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von Anschütz gegründete Firma gleichen Namens existierte bis 1994, bevor sie von dem amerikanischen Unternehmen [[Raytheon]] übernommen wurde. Bis 2022 firmierte sie unter dem Namen Raytheon Anschütz GmbH. Seit 2023 ist das Unternehmen im Besitz der [[DMB Dr. Dieter Murmann Beteiligungsgesellschaft]] mbH und firmiert wieder eigenständig unter dem Namen Anschütz GmbH.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.anschuetz.com/who-we-are/history/ |titel=History {{!}} Anschütz |abruf=2023-11-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Gyrocompasses|Kreiselkompasse}}&lt;br /&gt;
* [https://www.deutsches-museum.de/sammlungen/meisterwerke/meisterwerke-iv/pendel/ Thema Pendel und Kreiselkompass auf der Website des Deutschen Museums]&lt;br /&gt;
* [https://maritime.org/doc/fleetsub/elect/chap17.htm Ausführliche englischsprachige Erklärung zur Funktionsweise]&lt;br /&gt;
* [https://www.physik.wissenstexte.de/kreiselkompass.htm Anschauliche Erklärung der Ausrichtung des Kreiselkompasses]&lt;br /&gt;
* {{TIBAV |12511 |Linktext=Kreiselkompass |Herausgeber=IWF |Jahr=2003 |DOI=10.3203/IWF/C-14831 }}&lt;br /&gt;
* archive.org: &amp;#039;&amp;#039;Admiralty manual of navigation, 1914&amp;#039;&amp;#039;, Kapitel XXVII (S. 360–372): [https://archive.org/details/manualofnavigati00grea/page/360/mode/2up?view=theater &amp;#039;The Gyro-Compass&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Avionik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Navigationsgerät]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geodätisches Instrument]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kreiselinstrument]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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