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	<title>Kreischa - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T02:50:21Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kreischa&amp;diff=175754&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie (https://www.duden.de/rechtschreibung/e__V_), Kleinigkeiten.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kreischa&amp;diff=175754&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-07-30T08:20:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie (https://www.duden.de/rechtschreibung/e__V_), Kleinigkeiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Wappen            = Wappen Kreischa.svg&lt;br /&gt;
| Breitengrad       = 50/57//N&lt;br /&gt;
| Längengrad        = 13/46//E&lt;br /&gt;
| Lageplan          = Kreischa in PIR.svg&lt;br /&gt;
| Bundesland        = Sachsen&lt;br /&gt;
| Landkreis         = Sächsische Schweiz-Osterzgebirge&lt;br /&gt;
| Höhe              = 257&lt;br /&gt;
| PLZ               = 01731&lt;br /&gt;
| Vorwahl           = 035206&lt;br /&gt;
| Gemeindeschlüssel = 14628220&lt;br /&gt;
| LOCODE            = DE KSC&lt;br /&gt;
| Gliederung        = 14 Ortsteile&lt;br /&gt;
| Straße            = Dresdner Straße 10&lt;br /&gt;
| Website           = [https://www.kreischa.de/ www.kreischa.de]&lt;br /&gt;
| Bürgermeister     = Frank Schöning&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Kreischa Ausschnitt 1054.jpg|mini|Blick auf Kreischa]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kreischa&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] im [[Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge]] in [[Sachsen]] und ist südlich von [[Dresden]] im Tal des [[Lockwitzbach]]es gelegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Zur Gemeinde gehören die [[Ortsteil]]e:&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste |breite=20em |anzahl=3 |liste=&lt;br /&gt;
* [[Babisnau]]&lt;br /&gt;
* [[Bärenklause]]&lt;br /&gt;
* [[Brösgen]]&lt;br /&gt;
* [[Gombsen]]&lt;br /&gt;
* [[Kautzsch (Kreischa)|Kautzsch]]&lt;br /&gt;
* [[Kleba (Kreischa)|Kleba]]&lt;br /&gt;
* [[Kleincarsdorf]]&lt;br /&gt;
* Kreischa&lt;br /&gt;
* [[Lungkwitz]]&lt;br /&gt;
* [[Quohren (Kreischa)|Quohren]]&lt;br /&gt;
* [[Saida (Kreischa)|Saida]]&lt;br /&gt;
* [[Sobrigau]]&lt;br /&gt;
* [[Theisewitz]]&lt;br /&gt;
* [[Wittgensdorf (Kreischa)|Wittgensdorf]]&lt;br /&gt;
* [[Zscheckwitz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wüstungen ===&lt;br /&gt;
Auf Kreischaer Flur liegen die möglicherweise identischen [[Wüstung]]en &amp;#039;&amp;#039;Olberndorf&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Pfütze&amp;#039;&amp;#039;. Olberndorf hatte Anteil an den Fluren von [[Röhrsdorf (Dohna)|Röhrsdorf]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{HOV|Olberndorf|Olberndorf}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Pfütze hatte neben Röhrsdorf auch an den Fluren von Wittgensdorf, Großborthen und Gombsen Anteil. Die [[Rittergut|Rittergüter]] von Röhrsdorf und [[Borthen]] übten die [[Grundherrschaft]] aus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{HOV|Pfütze|Pfütze}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geologie ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Quohrener bach, kreischa 1.jpg|mini|Lauf des Quohrener Baches am Kurpark]]&lt;br /&gt;
Der Landschaftsraum von Kreischa gehört der nordöstlichen Abdachung des Erzgebirges an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=R. Beck, Kurt Pietzsch |Hrsg=Sachsen, Finanzministerium; Sachsen, Geologische Landesuntersuchung |Titel=Erläuterungen zur geologischen Spezialkarte des Königreichs Sachsen. Blatt Kreischa |Nummer=82 |Auflage=2. |Verlag=G.&amp;amp;nbsp;A. Kaufmanns Buchhandlung |Ort=Dresden |Datum=1917 |Seiten=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gemeinde befindet sich im [[Döhlener Becken]] dessen [[Rotliegend]]-Sedimente die Gneise des östlichen Erzgebirges von der Elbtalkreide trennen. Die Rotliegend-Schichten enthalten [[Steinkohle]]&amp;amp;shy;flöze, die jedoch nach heutigen Maßstäben nicht lohnend abbaubar sind. In der Vergangenheit wurde jedoch, wenngleich in wesentlich geringerem Ausmaß als im benachbarten Freital, auch in der Gegend um Kreischa Steinkohlebergbau betrieben. Davon zeugen der ehemalige &amp;#039;&amp;#039;Cotta-Schacht&amp;#039;&amp;#039; zwischen Kleinkarsdorf und Quohren sowie der &amp;#039;&amp;#039;Dippold-Schacht&amp;#039;&amp;#039; an der Hornschänke. In einigen alten Mauern des Kirchgrundstückes und am Lungkwitzer Gut sind rötliche, geschichtete [[Sandstein]]e des Rotliegend verbaut worden, die in der Umgebung gebrochen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geomorphologie ===&lt;br /&gt;
Bei Kreischa mündet das Quohrener Wasser, das die Hauptachse des Ortes bildet, in den [[Lockwitzbach]]. Die Talungen, die diese beiden Gewässer ausgeräumt haben, werden zusammen mit dem flachwelligen Areal in der Umgebung von Kreischa als „[[Kreischaer Becken]]“ bezeichnet. Die südöstliche Grenze des [[Becken (Geomorphologie)|Beckens]] wird von einem Höhenrücken nahe der [[Karsdorfer Verwerfung]]slinie mit dem [[Wilisch (Berg)|Wilischberg]] ([[Basalt]]) gebildet. Das Naturdenkmal [[Babisnauer Pappel]] markiert in etwa den nördlichen Rand des Beckens. Das Kreischaer Becken wird durch den Lockwitzbach und seine Zuflüsse durch den Lockwitzgrund zur [[Elbe]] hin entwässert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima ===&lt;br /&gt;
Kreischa liegt mit seinem [[Humides Klima|humiden Klima]] in der [[Gemäßigte Zone|kühl-gemäßigten Klimazone]]. Die Gemeinde befindet sich im Übergangsbereich zwischen dem feuchten atlantischen und dem trockenen [[Kontinentalklima]]. Nach der [[Klimaklassifikation]] von Köppen-Geiger zählt Kreischa zum &amp;#039;&amp;#039;gemäßigten Ozeanklima&amp;#039;&amp;#039; ([[Cfb-Klima]]). Dabei bleibt die mittlere Lufttemperatur des wärmsten Monats unter 22&amp;amp;nbsp;°C und die des kältesten Monats über −3&amp;amp;nbsp;°C.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Niederschlagsmenge beträgt im durchschnittlichen Jahresmittel 610&amp;amp;nbsp;mm, wobei ein Übergewicht im Sommer zu verzeichnen ist. Der Juli ist mit 80&amp;amp;nbsp;mm der niederschlagreichste Monat. Im Februar fällt mit durchschnittlich 33&amp;amp;nbsp;mm der wenigste Niederschlag. Über das gesamte Jahr ergibt sich eine [[Jahresmitteltemperatur|mittlere Temperatur]] von 8,3&amp;amp;nbsp;°C. Der Juli ist mit durchschnittlich 17,7&amp;amp;nbsp;°C, aus klimatologischer Sicht, der wärmste Monat im Jahresverlauf. Im Januar sind die niedrigsten Temperaturen mit durchschnittlich −1,4&amp;amp;nbsp;°C zu verzeichnen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Climate-data&amp;quot;&amp;gt;{{Climate-data|page=europa/deutschland/sachsen/kreischa-164302/|linktext=Climate-Data.org: Klima &amp;amp; Wetter in Kreischa}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Klimatabelle&lt;br /&gt;
| TABELLE =&lt;br /&gt;
| QUELLE =&amp;lt;ref name=&amp;quot;Climate-data&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Überschrift =&lt;br /&gt;
| Ort = Kreischa&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- durchschnittliche Höchsttemperatur für den jeweiligen Monat in °C --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| hmjan = 1.0&lt;br /&gt;
| hmfeb = 2.5&lt;br /&gt;
| hmmär = 6.9&lt;br /&gt;
| hmapr = 12.3&lt;br /&gt;
| hmmai = 17.6&lt;br /&gt;
| hmjun = 21.0&lt;br /&gt;
| hmjul = 22.6&lt;br /&gt;
| hmaug = 22.3&lt;br /&gt;
| hmsep = 18.1&lt;br /&gt;
| hmokt = 12.6&lt;br /&gt;
| hmnov = 6.2&lt;br /&gt;
| hmdez = 2.4&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- durchschnittliche Niedrigsttemperatur für den jeweiligen Monat in °C --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| lmjan = −3.7&lt;br /&gt;
| lmfeb = −3.3&lt;br /&gt;
| lmmär = −0.4&lt;br /&gt;
| lmapr = 3.2&lt;br /&gt;
| lmmai = 7.6&lt;br /&gt;
| lmjun = 11.1&lt;br /&gt;
| lmjul = 12.8&lt;br /&gt;
| lmaug = 12.4&lt;br /&gt;
| lmsep = 9.5&lt;br /&gt;
| lmokt = 5.7&lt;br /&gt;
| lmnov = 1.3&lt;br /&gt;
| lmdez = −1.8&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- durchschnittliche Temperatur für den jeweiligen Monat in °C --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| avjan = −1.4&lt;br /&gt;
| avfeb = −0.4&lt;br /&gt;
| avmär = 3.2&lt;br /&gt;
| avapr = 7.7&lt;br /&gt;
| avmai = 12.6&lt;br /&gt;
| avjun = 16.0&lt;br /&gt;
| avjul = 17.7&lt;br /&gt;
| avaug = 17.3&lt;br /&gt;
| avsep = 13.8&lt;br /&gt;
| avokt = 9.1&lt;br /&gt;
| avnov = 3.7&lt;br /&gt;
| avdez = 0.3&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- durchschnittliche Niederschlagsmenge für den jeweiligen Monat in mm --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| nbjan = 35&lt;br /&gt;
| nbfeb = 33&lt;br /&gt;
| nbmär = 38&lt;br /&gt;
| nbapr = 46&lt;br /&gt;
| nbmai = 59&lt;br /&gt;
| nbjun = 72&lt;br /&gt;
| nbjul = 80&lt;br /&gt;
| nbaug = 68&lt;br /&gt;
| nbsep = 48&lt;br /&gt;
| nbokt = 43&lt;br /&gt;
| nbnov = 43&lt;br /&gt;
| nbdez = 45&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schutzgebiete ===&lt;br /&gt;
* Landschaftsschutzgebiet „Lockwitztal und Gebergrund“&lt;br /&gt;
* Landschaftsschutzgebiet „Dippoldiswalder Heide und Wilisch“&lt;br /&gt;
* FFH-Gebiet „Lockwitzgrund und Wilisch“: Das 309&amp;amp;nbsp;ha große europäische Schutzgebiet umfasst das Tal des Lockwitzbaches und seiner Zuflüsse Wilischbach und Hirschbach in zwei getrennten Teilbereichen. Die Lebensräume sind größtenteils bewaldete Hänge mit vielfältigen Laubholzbeständen, offenen Felsbildungen und im Norden auch Streuobstwiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bfn.de/0316_steckbriefe.html?&amp;amp;tx_n2gebiete_pi1%5Bbundeslandffh%5D%5B0%5D=SN&amp;amp;tx_n2gebiete_pi1%5Bdetail%5D=ffh&amp;amp;tx_n2gebiete_pi1%5Bsearchffh%5D=Suche%20starten&amp;amp;tx_n2gebiete_pi1%5Bsitecode%5D=DE5048301&amp;amp;tx_n2gebiete_pi1%5Bspid%5D=4624 |titel=Steckbriefe der Natura 2000 Gebiete: 5048-301 Lockwitzgrund und Wilisch (FFH-Gebiet) |hrsg=Bundesamt für Naturschutz (BfN) |datum=2015 |sprache=de |abruf=2017-08-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Durch Kreischa führen die [[Liste der Staatsstraßen in Sachsen bis zur S 199#S 36|sächsischen Staatsstraßen&amp;amp;nbsp;36]] und [[Liste der Staatsstraßen in Sachsen bis zur S 199#S 183|183]]. Nächster Autobahnanschluss ist „Heidenau/Sa.“ an der [[Bundesautobahn&amp;amp;nbsp;17]]. Die nächste Bahnstation befindet sich mit [[Bahnhof Dresden-Niedersedlitz|Dresden-Niedersedlitz]] im Netz der [[S-Bahn Dresden]]. Bis 1977 verband die [[Lockwitztalbahn]] Kreischa mit dem Bahnhof. [[Regionalverkehr Sächsische Schweiz-Osterzgebirge]] und [[Dresdner Verkehrsbetriebe]] betreiben die gemeinsame Buslinie 86/386/162. Diese verbindet Kreischa im 20-Minuten-Takt mit dem S-Bahnhof Dresden-Dobritz und Prohlis. Die Linie 386 verläuft ab Kreischa nach [[Glashütte (Sachsen)|Glashütte]], die Linie 162 weiter nach [[Freital]], während die Linie 86 in Kreischa endet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Siegelmarke Gemeinde Kreischa.jpg|mini|[[Siegelmarke]] der Gemeinde Kreischa]]&lt;br /&gt;
Im Jahre 1282 fand sich die erste urkundliche Erwähnung des Ortes im Namen eines &amp;#039;&amp;#039;Heinricus de Kryschowe&amp;#039;&amp;#039;. Der Ortsname kann von [[altslawisch]]en Wurzeln als „Dorf des Krummen, Lahmen“ interpretiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dorf Kreischa bestand ursprünglich aus den Ortsteilen&lt;br /&gt;
* Niederkreischa, ein [[Reihendorf]] mit Gutsblöcken und Blockparzellen&lt;br /&gt;
* Mittelkreischa, ein einreihiges [[Waldhufendorf]]&lt;br /&gt;
* Oberkreischa, ebenfalls ein einreihiges Waldhufendorf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1378 gehörte der Ort zum &amp;#039;&amp;#039;castrunm&amp;#039;&amp;#039; Dresden, um 1440 wohl an der Grenze der [[Kurfürstentum Sachsen#Staats- und Verwaltungsorganisation|Pflege]] [[Dohna]] und der Pflege Dresden. Im Jahr 1539 wurde die erste (lutherische) Kirchgemeinde in Kreischa erwähnt. Im Jahr 1547 ist die Grundherrschaft auf zwei Rittergüter Oberkreischa und Unterkreischa aufgeteilt. Von 1547 bis 1856 gehörte Oberkreischa (1620: „Gros Kreuscha“) zum [[Amt Dresden]], das vormals dohnaische Unterkreischa („Klein Kreuscha“) sowie der zum Rittergut [[Zehista]] gehörige Grund zum [[Amt Pirna]].&lt;br /&gt;
Im Jahr 1834 erhielt der Ort Marktrechte. Im Jahr 1856 gehörte Kreischa zum Gerichtsamtsbezirk Dippoldiswalde und von 1875 bis 1952 zur [[Amtshauptmannschaft Dippoldiswalde]].&lt;br /&gt;
In dieser Zeit entwickelte sich der Ort zur Sommerfrische und zum Luftkurort vor den Toren Dresdens. Durch den [[Lockwitzgrund]] wurde eine Überlandstraßenbahn, die „[[Lockwitztalbahn]]“, gebaut, die von 1904 bis 1977 in Betrieb war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1952 wurden Kreischa und die heutigen Ortsteile Teil des [[Kreis Freital|Kreises Freital]] (später [[Landkreis Freital|Landkreis]]). Eingemeindet wurden 1973 die Gemeinden Gombsen, Kleincarsdorf, Lungkwitz, Quohren und Theisewitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1994 wurden die Gemeinden [[Bärenklause-Kautzsch]] und Sobrigau eingemeindet und Kreischa wurde Teil des neugebildeten [[Weißeritzkreis]]es. Im Jahre 2001 wurde die evangelische Kirchgemeinde Kreischa in das Kirchspiel Possendorf-Kreischa integriert. Im Jahre 2008 wurde die Gemeinde Kreischa Teil des neugebildeten Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Blasonierung = Gespalten von Grün und Gold; im rechten Feld auf einen dreimal von Silber und Blau geteilten Wellenschildfuß ein aus der Spaltung hervorkommender silberner Fächer; im linken Feld eine schwarze, in Form eines linken Oberständers auslaufende, rechte Pfahlflanke links begleitet von einem schwarzen Pappelblatt.&lt;br /&gt;
|Quelle = {{Internetquelle |url=http://www.kreischa.de/inhalte/kreischa/_inhalt/information_service/rathaus/ortsrecht/wappensatzung.pdf |titel=Wappensatzung Kreischa |titelerg=§&amp;amp;nbsp;2 Abs.&amp;amp;nbsp;2 |hrsg=kreischa.de |datum=2004-12-13 |seiten=4 |format=PDF |abruf=2017-11-21}}&lt;br /&gt;
|Begründung = Das Wasser (Wellenschildfuß) repräsentiert die fischreiche und landschaftsprägende [[Lockwitzbach|Lockwitz]], die Quelle (Fächer) den „Schlafbrunnen“, dessen Wasser heilende Wirkung besitzen soll. Weit über die Ortsgrenzen von Kreischa hinaus ist die [[Babisnauer Pappel]] sichtbar, eine deutsche Schwarzpappel (es gibt nur zwei genetisch reine Schwarzpappeln im Dresdner Raum)‚ welche 1808 als Grenzbaum gepflanzt wurde. Die Fällung der Pappel wurde 1884 durch den Kauf des Gebirgsvereins verhindert. 1937 wurde sie unter Naturschutz gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Darstellung des Baumes (als Deichsel) geht auf eine kabbalistische, altgermanische und astrologische Grundbedeutung zurück. Diese ist angelehnt an der des Wappens der [[Carlowitz (Adelsgeschlecht)|von Carlowitz]] (Rittergutbesitzer und Adelsgeschlecht), dessen Farben Schwarz auf silbernem Grund sind. Die Farben schwarz-golden stehen für die Nähe zu Dresden und grün-silbern spiegeln die Sachsenfarben wider.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.kreischa.de/inhalte/kreischa/_inhalt/unsere_gemeinde/wappen/wappen |titel=Wappen Gemeinde Kreischa |hrsg=kreischa.de |abruf=2017-11-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung der Einwohnerzahl ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;display:flex; flex-flow:row wrap; gap:1em; align-items:flex-start;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohnerzahl&amp;lt;ref&amp;gt;{{HOV|Kreischa_(1)|Kreischa}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1547 ||style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| 33 [[besessene Mann]], 11 [[Gärtner]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1764 ||style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| 10 besessene Mann, 16 Gärtner, 57 [[Häusler]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1834 || {{0}}872&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1871 || 1410&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1890 || 1708&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1910 || 2079&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1925 || 2154&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 || 2165&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1946 || 2659&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1950 || 2687&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1964 || 2210&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&amp;lt;ref&amp;gt;{{Regionalregister Sachsen|idReg=21630|Abruf=2023-04-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1990 || 3199&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1995 || 3755&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2000 || 4433&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2005 || 4478&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2010 || 4418&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2015 || 4509&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2020 || 4533&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
{{Wahldiagramm&lt;br /&gt;
|LAND           = DE&lt;br /&gt;
|TITEL          = Gemeinderatswahl 2024&lt;br /&gt;
|TITEL2         = &amp;lt;small&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wahlbeteiligung:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 75,6 % (2019: 75,2 %)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|JAHRALT        = 2019&lt;br /&gt;
|JAHRNEU        = 2024&lt;br /&gt;
|GUV            = ja&lt;br /&gt;
|PARTEI1        = FBK&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS1      = 53.1&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT1   = 53.7&lt;br /&gt;
|FARBE1         = 2323DF&lt;br /&gt;
|ANMERKUNG1     = Freie Bürgervertretung Kreischa e. V.&lt;br /&gt;
|PARTEI2        = AfD&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS2      = 35.5&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT2   = 28.8&lt;br /&gt;
|PARTEI3        = CDU&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS3      = 5.8&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT3   = 10.3&lt;br /&gt;
|PARTEI4        = LINKE&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS4      = 5.7&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT4   = 7.2&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Sitzverteilung&lt;br /&gt;
|float          = left&lt;br /&gt;
|Land           = DE&lt;br /&gt;
|Beschriftung   = Sitze&lt;br /&gt;
|Überschrift    = Gemeinderat ab 2024&lt;br /&gt;
|   Linke|FBK|CDU|AfD&lt;br /&gt;
|  FBK Farbe    = 2323DF&lt;br /&gt;
|Linke          = 1&lt;br /&gt;
|FBK            = 9&lt;br /&gt;
|CDU            = 1&lt;br /&gt;
|AfD            = 5&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Kreischa Rathaus (1) 2006-06-27.jpg|mini|hochkant=0.8|Das Rathaus (ehemaliges Herrenhaus)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Seit der [[Kommunalwahlen in Sachsen 2024|Gemeinderatswahl am 9. Juni 2024]] verteilen sich die 16 Sitze des Gemeinderates folgendermaßen auf die einzelnen Gruppierungen:&lt;br /&gt;
* Freie Bürgervertretung Kreischa e.&amp;amp;nbsp;V. (FBK): 9 Sitze&lt;br /&gt;
* AfD: 5 Sitze&lt;br /&gt;
* CDU: 1 Sitz&lt;br /&gt;
* Linke: 1 Sitz&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+letzte Gemeinderatswahlen&lt;br /&gt;
! rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; |Liste&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |[[Kommunalwahlen in Sachsen 2024|2024]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Referat Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit |url=https://wahlen.sachsen.de/gemeinderatswahlen-2024-wahlergebnisse.php?landkreis=14628&amp;amp;gemeinde=14628220&amp;amp;_ptabs=%7B%22%23tab-sitzverteilung%22%3A1%7D |titel=Wahlergebnisse |werk=sachsen.de |sprache=de |abruf=2024-08-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |[[Kommunalwahlen in Sachsen 2019|2019]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Referat Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit |url=https://wahlen.sachsen.de/gemeinderatswahlen-2019-wahlergebnisse.php?landkreis=14628&amp;amp;gemeinde=14628220&amp;amp;_ptabs=%7B%22%23tab-sitzverteilung%22%3A1%7D |titel=Wahlergebnisse |werk=sachsen.de |sprache=de |abruf=2024-08-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |[[Kommunalwahlen in Sachsen 2014|2014]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Referat Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit |url=https://wahlen.sachsen.de/gemeinderatswahlen-2014-wahlergebnisse.php?landkreis=14628&amp;amp;gemeinde=14628220&amp;amp;_ptabs=%7B%22%23tab-sitzverteilung%22%3A1%7D |titel=Wahlergebnisse |werk=sachsen.de |sprache=de |abruf=2024-08-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Sitze&lt;br /&gt;
! in %&lt;br /&gt;
! Sitze&lt;br /&gt;
! in %&lt;br /&gt;
! Sitze&lt;br /&gt;
! in %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| Freie Bürgerbewegung Kreischa e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 53,1&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 53,7&lt;br /&gt;
| 11&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 54,6&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| [[AfD Sachsen|AfD]]&lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 35,5&lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 28,8&lt;br /&gt;
| –&lt;br /&gt;
| –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| [[CDU Sachsen|CDU]]&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 5,8&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 10,3&lt;br /&gt;
| {{0}}5&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 27,8&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| [[Die Linke Sachsen|Linke]]&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 5,7&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 7,2&lt;br /&gt;
| {{0}}1&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 14,1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| [[FDP Sachsen|FDP]]&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 3,6&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Wahlbeteiligung&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |75,6 %&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |75,2 %&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |58,5 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Bürgermeister Frank Schöning wurde am 12. Juni 2022 mit 94,2 % der Stimmen wiedergewählt.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+letzte Bürgermeisterwahlen&lt;br /&gt;
!Wahl&lt;br /&gt;
!Bürgermeister&lt;br /&gt;
!Vorschlag&lt;br /&gt;
!Wahlergebnis (in %)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bürgermeisterwahlen in Sachsen 2022#Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge|2022]]&lt;br /&gt;
|rowspan=&amp;quot;4&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| Frank Schöning&lt;br /&gt;
|rowspan=&amp;quot;4&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| FBK&lt;br /&gt;
|94,2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bürgermeisterwahlen in Sachsen 2015#Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge|2015]]&lt;br /&gt;
| 96,6&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bürgermeisterwahlen in Sachsen 2008#Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge|2008]]&lt;br /&gt;
| 82,2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bürgermeisterwahlen in Sachsen 2001#Weißeritzkreis|2001]]&lt;br /&gt;
| 63,5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bürgermeisterwahlen in Sachsen 1994#Weißeritzkreis|1994]]&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| Günther Schmidt&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| FBV e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
| 73,8&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Städtepartnerschaften ===&lt;br /&gt;
Kreischa pflegt partnerschaftliche Beziehungen zu&lt;br /&gt;
* [[Loffenau]] (Landkreis Rastatt) in Baden-Württemberg, seit 1990&lt;br /&gt;
* [[Háj u Duchcova]] (Nordböhmen) in der Tschechischen Republik, seit 2005&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kreischa Bavaria (2) 2006-06-27.jpg|mini|Klinik Bavaria]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Institut für Dopinganalytik und Sportbiochemie Dresden in Kreischa 20170416 121531a.jpg|mini|Institut für Dopinganalytik und Sportbiochemie Dresden in Kreischa (2017)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Größter Arbeitgeber am Ort ist die [[Klinik Bavaria]]. Von überregionaler Bekanntheit ist zudem das [[Institut für Dopinganalytik und Sportbiochemie]], ein [[World Anti-Doping Agency|WADA]]-anerkanntes [[Dopingtest|Dopingkontrolllabor]], das aus dem &amp;#039;&amp;#039;Zentralinstitut mit Rehabilitationszentrum und Dopingkontrolllabor&amp;#039;&amp;#039; (siehe auch: [[Sportmedizinischer Dienst der DDR]]) hervorgegangen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturdenkmale in Kreischa}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Kreischa Hausmannplatz (1) 2006.JPG|mini|Der Haußmannplatz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
* Herrenhaus des ehemaligen &amp;#039;&amp;#039;Rittergutes Oberkreischa&amp;#039;&amp;#039;: um 1840/50 durch Umbau im klassizistischen Stil entstanden, heute Sitz der Gemeindeverwaltung und Bibliothek&lt;br /&gt;
* Evangelische &amp;#039;&amp;#039;[[Kirche Kreischa|Pfarrkirche Kreischa]]&amp;#039;&amp;#039;: Das romanische Gotteshaus wurde nach kunsthistorischer Forschung bereits nach 1150 errichtet und 1516 umgebaut. Der saalartige Grundriss und die starke Verbreitung derartiger Kirchen während der Kolonisierungsphase in der Markgrafenschaft Meißen lässt auf das hohe Alter der Pfarrkirche schließen. Etliche Architekturelemente deuten auf eine romanische Entstehungszeit. Die romanische Prägung wurde durch eine Reihe von Umbaumaßnahmen verändert. Der achteckige Turmaufsatz mit Schweifkuppe gibt dem Sakralbau ein barockes Äußeres.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hans Joachim Kessler |Hrsg=Gemeinde Kreischa |Titel=Kreischa: Rehabilitation zwischen Vergangenheit und Gegenwart |Datum=2004 |Seiten=47}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gänselieselbrunnen&amp;#039;&amp;#039; Kreischa: 1911 zu Ehren von Ferdinand Haußmann (Besitzer des Kreischaer Rittergutes, Gemeinderat und Ortsrichter) errichtet, Bronzeplastik von Bildhauer [[Max Dittert]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Altes Sanatorium&amp;#039;&amp;#039; Kreischa&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Schloss und Stiftsgut Lungkwitz]]&amp;#039;&amp;#039;: aus einer alten Wasserburg hervorgegangene Anlage, Schloss 1619–1621 erbaut, nach längerem Leerstand erfolgte die Sanierung, welche im November 2014 fertiggestellt wurde. Das Objekt ist heute ein Wohnkomplex.&lt;br /&gt;
* Der alte Gasthof „Zum Erbgericht“ am Haußmannplatz in der Ortsmitte von Kreischa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreischaer Parkanlage ===&lt;br /&gt;
Die Kreischaer Parkanlage im Umfeld des historischen Herrenhauses, dem heutigen Rathaus, wurde von Gräfin Fredericke von Reinhold zwischen 1786 und 1825 angelegt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hermine Hofmann |Hrsg=[[Reiner Groß]] |Titel=Von Strohhüten, Zigarren und Fremden : Kreischa in Geschichte und Geschichten: Ein Heimatbuch |Verlag=Druckerei und Verlagshaus Blume |Ort=Kreischa |Datum=2015 |Seiten=276 f}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Es befinden sich unter anderem zwei Büsten im Kurpark: die [[Robert Schumann|Robert-Schumann]]-Büste wurde 1997 durch den &amp;#039;&amp;#039;Kunst- und Kulturverein „Robert Schumann“ Kreischa e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; errichtet, die [[Peter Schreier|Peter-Schreier]]-Büste aus Bronze von Bildhauer [[Hans Kazzer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Naturdenkmäler ===&lt;br /&gt;
* [[Babisnauer Pappel]] (Baum)&lt;br /&gt;
* [[Wilisch (Berg)|Wilisch]] (Berg, 476 Meter)&lt;br /&gt;
* [[Quohrener Kipse]] (Berg, 452 Meter)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Siehe auch|Liste der Naturdenkmale in Kreischa}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Kreischa, church.jpg|Evangelische Pfarrkirche&lt;br /&gt;
 Kreischa, gaenselieselbrunnen 2.jpg|Der Gänselieselbrunnen&lt;br /&gt;
 EDA 3431a.jpg|Babisnauer Pappel&lt;br /&gt;
 Lungkwitz EDA 4523.jpg|Schloss Lungkwitz&lt;br /&gt;
 Peter-Schreier-Büste.jpg|Peter-Schreier-Büste im Kurpark&lt;br /&gt;
 Robert-Schumann-Büste.JPG|Robert-Schumann-Büste im Kurpark&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sport ==&lt;br /&gt;
Weltbekannt wurde Kreischa durch sein 1992 gegründetes &amp;#039;&amp;#039;Institut für [[Doping]]analytik und Sportchemie Kreischa&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
Bereits während der [[DDR]] war Kreischa nationales Zentrum für Sportchemie. 1990 wird die Rechtsträgerschaft auf die Gemeinde Kreischa übertragen. Mit Inkrafttreten des deutschen Einigungsvertrages wurde der Sportmedizinische Dienst aufgelöst. Am 4. Oktober 1990 ging auf Beschluss der Gemeindevertretung das Zentralinstitut in die [[Klinik Bavaria]] über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Institut firmiert nach Neuorientierung&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.idas-kreischa.de/12.html] IDAS Dresden&amp;lt;/ref&amp;gt; wieder als Dopingkontrolllabor, [[An-Institut]] der [[TU Dresden]] und akkreditiertes Dopingkontrolllabor der [[WADA]]. Institutsdirektor ist Detlef Thieme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rudolf Presl&amp;#039;&amp;#039;, langjähriger Geschäftsführer der &amp;#039;&amp;#039;Kreischaer Klinik&amp;#039;&amp;#039; (Die Gemeinde Kreischa verlieh ihm wegen seiner Verdienste um die Gemeinde am 12. Juli 2012 die [[Ehrenbürger]]schaft.)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.kreischa.de/inhalte/kreischa/_inhalt/information_service/kreischaer_bote/bote_2012/bote_august.pdf#4 |titel=1. Ehrenbürgerschaft der Gemeinde Kreischa an Herr Rudolf Presl verliehen |werk=Kreischaer Bote |datum=2012-08-02 |seiten=4 |format=PDF; 4,8&amp;amp;nbsp;MB |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20170301092916/http://www.kreischa.de/inhalte/kreischa/_inhalt/information_service/kreischaer_bote/bote_2012/bote_august.pdf#4 |archiv-datum=2017-03-01 |abruf=2017-03-01 |archiv-bot=2022-03-10 23:35:00 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Matthias Weigel: &amp;#039;&amp;#039;Rudolf Presl ist Kreischas erster Ehrenbürger.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Sächsische Zeitung]], 3. August 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Hofmann (Theologe, 1825)|Rudolf Hugo Hofmann]] (1825–1917), Theologe und Geheimer Kirchenrat&lt;br /&gt;
* [[Eberhard Schiffel]] (1922–2007), Ingenieur und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
* [[Claus Weselsky]] (* 1959), Gewerkschaftsführer, wuchs in Kreischa auf und lebte dort bis 1990&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Führer für Kreischa und seine Umgebung.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Oswald Neubert. Kreischa 1914&lt;br /&gt;
* Rat der Gemeinde Kreischa (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kreischa – unsere Heimat gestern und heute. 700 Jahre Geschichte in Geschichten 1282–1982.&amp;#039;&amp;#039; Kreischa 1983&lt;br /&gt;
* {{BKD|2|45|51|Kreischa}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Autor=Friedrich Bartels | Titel=Wasserheilanstalt Bad Kreischa bei Dresden, gegründet 1839 | URN=nbn:de:bsz:14-db-id19189730916 |Kommentar= um 1905 }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons}}&lt;br /&gt;
* [https://www.kreischa.de/ Offizielle Website der Gemeinde]&lt;br /&gt;
* {{SächsBib |GND=4340744-4 |TEXT=Literatur über}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Ortsteile der Gemeinde Kreischa&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4340744-4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1282]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kategorie:Region Dresden]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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