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	<title>Kreis Wimpfen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;L. aus W.: Kategorie genauer</title>
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		<updated>2025-03-24T08:48:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kategorie genauer&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Grossherzogtum Hessen 1832-1850 Karte 32.jpg|mini|Lageplan der hessischen Exklaven Wimpfen, Helmhof, Finkenhof und Zimmerhöferfeld]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kreis Wimpfen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein [[Kreis (Hessen-Darmstadt)|Kreis]] im [[Großherzogtum Hessen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Kreis Wimpfen&amp;#039;&amp;#039; lag in der [[Starkenburg (Provinz)|Provinz Starkenburg]] des Großherzogtums. Der hinsichtlich Fläche und Bevölkerung ungewöhnlich kleine Kreis bestand aus mehreren hessischen [[Exklave]]n südlich des zentralen Staatsgebietes, die vom [[Großherzogtum Baden]] umschlossen waren. Kreisstadt war [[Bad Wimpfen|Wimpfen]]. Das ehemalige Kreisgebiet gehört heute zu [[Baden-Württemberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Vorgeschichte ===&lt;br /&gt;
Seit 1821 war die Verwaltung dieser Exklaven im [[Landratsbezirk Wimpfen]] organisiert. 1832 kam es zu einer Gebietsreform, bei der jeweils mehrere Landratsbezirke zu einem Kreis zusammengefasst wurden. Wimpfen wurde dabei dem [[Kreis Lindenfels]] zugeordnet.&amp;lt;ref&amp;gt; [https://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10510160_00572.html &amp;#039;&amp;#039;Verordnung die Bildung von Kreisen in den Provinzen Starkenburg und Oberhessen betreffend&amp;#039;&amp;#039;] vom 6. Juni 1832. In: [[Großherzoglich Hessisches Regierungsblatt]] Nr. 74 vom 5. September 1832, S. 561–563 (562). &amp;lt;/ref&amp;gt; Wegen seiner randlichen Lage ordnete die Regierung aber gleichzeitig an, dass Wimpfen „zunächst“ separat weiter verwaltet werden sollte: Der „Landrat“ erhielt den Titel „Kreisrat“ und der Bezirk blieb faktisch selbständig.&amp;lt;ref&amp;gt; [https://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10510160_00574.html &amp;#039;&amp;#039;Bekanntmachung die Kreisverwaltung in den Landrathsbezirken Wimpfen und Vöhl betreffend&amp;#039;&amp;#039;] vom 20. August 1832. In: Großherzoglich Hessisches Regierungsblatt Nr. 74 vom 5. September 1832, S. 564. &amp;lt;/ref&amp;gt; Dieses Konstrukt ging in der [[Märzrevolution]] 1848 unter, als flächendeckend im Großherzogtum einzig Regierungsbezirke als mittlere Ebene zwischen der Staatsregierung und den Gemeinden eingerichtet wurden.&amp;lt;ref&amp;gt; [https://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10510176_00224.html &amp;#039;&amp;#039;Gesetz, die Organisation der dem Ministerium des Innern untergeordneten Verwaltungsbehörden betreffend&amp;#039;&amp;#039;] vom 31. Juli 1848. In: Großherzoglich Hessisches Regierungsblatt Nr. 38 vom 3. August 1848, S. 217–225 (219).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gründung ===&lt;br /&gt;
Als Produkt der Märzrevolution wurde diese Gebietsreform nach dem Sieg der restaurativen Kräfte in der [[Reaktionsära]] 1852 wieder rückgängig gemacht. Hinsichtlich Wimpfen wurde dabei die Konsequenz aus der „halben“ Kreisreform von 1832 gezogen und ein selbständiger „Kreis Wimpfen“ gebildet.&amp;lt;ref&amp;gt; [https://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10510180_00234.html &amp;#039;&amp;#039;Verordnung die Eintheilung des Großherzogthums in Kreise betreffend&amp;#039;&amp;#039;] vom 12. Mai 1852. In: [[Großherzoglich Hessisches Regierungsblatt]] Nr. 30 vom 20. Mai 1852, S. 224–228 (226).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auflösung ===&lt;br /&gt;
Am 1. Juli 1874 wurde der Kreis Wimpfen aufgelöst und dem Kreis Heppenheim eingegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt; [https://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb11177465_00299.html &amp;#039;&amp;#039;Verordnung die Eintheilung des Großherzogthums in Kreise betreffend&amp;#039;&amp;#039; vom 11. Juni 1874]. In: &amp;#039;&amp;#039;Großherzoglich Hessisches Regierungsblatt&amp;#039;&amp;#039; Nr. 28 vom 12. Juni 1874, S. 247–250.&amp;lt;/ref&amp;gt; Letzter Kreisrat war [[Friedrich Daniel Carl Fuhr]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://arcinsys.hessen.de/arcinsys/detailAction.action?detailid=v797402 &amp;#039;&amp;#039;Fuhr, Friedrich Daniel Carl&amp;#039;&amp;#039;]. In: [[Hessisches Staatsarchiv Darmstadt]]: Bestand S 1. In: [[Arcinsys]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gliederung ==&lt;br /&gt;
1852 hatte der Kreis Wimpfen 4046 Einwohner.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hessen&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur| Autor = Philipp A. F. Walther| Titel = Das Großherzogthum Hessen nach Geschichte, Land, Volk, Staat und Oertlichkeit| Verlag = Verlag der Hofbuchhandlung von G. Jonghaus| Ort = Darmstadt| Jahr = 1854| Seiten = 365| Online = {{Google Buch | BuchID = AZAAAAAAcAAJ | Seite = 365| Linktext = S. 365 }}}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er bestand aus fünf separaten hessische Exklaven:&lt;br /&gt;
* der heutigen Stadt [[Bad Wimpfen]] mit den beiden Teilstädten Wimpfen am Berg und Wimpfen im Tal, dem Dorf [[Hohenstadt (Bad Wimpfen)|Hohenstadt]] und dem [[Wohnplatz]] [[Fleckinger Mühle]],&lt;br /&gt;
* dem Dorf [[Helmhof]] mit dem Wimpfener Forst, heute Teil von [[Neckarbischofsheim]],&lt;br /&gt;
* dem Gehöft [[Hochhausen (Haßmersheim)#Sehenswürdigkeiten|Finkenhof]], heute Teil von [[Haßmersheim]],&lt;br /&gt;
* dem unbewohnten Zimmerhöferfeld, heute Teil von [[Bad Rappenau]] und&lt;br /&gt;
* dem hessischen Anteil am hessisch-[[Großherzogtum Baden|badischen]] [[Kondominat]] [[Kürnbach]], heute eine Gemeinde im [[Landkreis Karlsruhe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kreisräte ==&lt;br /&gt;
Als Kreisräte amtierten&amp;lt;ref&amp;gt;Schnitzer.&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
* 1832–1836 [[Friedrich Hallwachs (Kreisrat)|Friedrich Hallwachs]]&lt;br /&gt;
* 1836–1848 [[Ferdinand von Stein (Verwaltungsbeamter)|Ferdinand von Stein]]&lt;br /&gt;
Von 1848 bis 1852 bestanden keine [[Kreis (Hessen-Darmstadt)|Kreise]] im Großherzogtum Hessen. Deren Aufgaben nahmen größere [[Regierungsbezirk (Großherzogtum Hessen)|Regierungsbezirke]] wahr, für den Bereich des Landratsbezirks Wimpfen wurde der [[Regierungsbezirk Erbach]] zuständig.&lt;br /&gt;
* 1852–1870 [[Friedrich Gustav Spamer]]&lt;br /&gt;
* 1870–1874 [[Friedrich Daniel Carl Fuhr]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Paul Schnitzer: &amp;#039;&amp;#039;Verwaltungsbeamte im Gebiet des heutigen Kreises Bergstraße seit 1821&amp;#039;&amp;#039;. In: Geschichtsblätter Kreis Bergstraße 6. Laurissa, Lorsch 1973, S. 7–56 (47–50).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Landkreise im Großherzogtum Hessen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kreis (Starkenburg, Provinz)|Wimpfen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kreis (Großherzogtum Hessen)|Wimpfen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Bad Wimpfen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gerichtsgründung 1852]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1874]]&lt;/div&gt;</summary>
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