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	<title>Kreis Sternberg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kreis_Sternberg&amp;diff=735121&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;L. aus W.: Kategorie genauer</title>
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		<updated>2025-03-26T21:12:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kategorie genauer&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Weitere Kreise dieses Namens sind unter [[Landkreis Sternberg]] zu finden.}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Kreis Sternberg im Bezirk Schwerin.png|mini|250px|Lage des Kreises Sternberg&amp;lt;br /&amp;gt;im Bezirk Schwerin]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Warnow durchbruchstal.jpg|mini|Warnow-Durchbruchstal bei Sternberg]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kreis Sternberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein Kreis im [[Bezirk Schwerin]] in der [[DDR]]. Ab dem 17. Mai 1990 bestand er als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Landkreis Sternberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; fort. Sein Gebiet gehört heute zu den Landkreisen [[Landkreis Ludwigslust-Parchim|Ludwigslust-Parchim]] und [[Landkreis Nordwestmecklenburg|Nordwestmecklenburg]] in [[Mecklenburg-Vorpommern]]. Der Sitz der Kreisverwaltung befand sich in [[Sternberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Das Kreisgebiet umfasste einen Großteil des jetzt [[Sternberger Seenlandschaft]] genannten Gebietes. Die Landschaft war von Seen, Wäldern (ein Viertel des Kreisgebietes) und Hügeln (bis 83&amp;amp;nbsp;m&amp;amp;nbsp;ü.&amp;amp;nbsp;[[Normalnull|NN]]) sowie den beiden Flüssen [[Warnow (Fluss)|Warnow]] und [[Mildenitz (Fluss)|Mildenitz]] geprägt. Zu den größeren Seen im Kreis Sternberg zählten der [[Großer Wariner See|Große Wariner See]], der [[Groß Labenzer See]], der [[Großer Sternberger See|Große Sternberger See]] und der [[Kleinpritzer See]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fläche und Einwohnerzahl ===&lt;br /&gt;
Die Fläche des Kreises betrug 493 km², das entsprach 5,7 % der Fläche des Bezirks Schwerin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einwohnerzahl betrug im Jahr 1985 etwa 23.300. Das waren 3,9 % der Einwohner des Bezirks. Die Bevölkerungsdichte belief sich auf 47 Einwohner je km².&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbarkreise ===&lt;br /&gt;
Der kleinste Kreis im Bezirk Schwerin, was die Fläche und die Einwohnerzahl betraf, grenzte im Nordwesten an den [[Kreis Wismar-Land]], im Westen und Südwesten an den [[Kreis Schwerin-Land]], im Süden an den [[Kreis Parchim]], im Südosten an den [[Kreis Lübz]], im Osten an den [[Kreis Güstrow]] und im Nordosten an den [[Kreis Bützow]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der mecklenburgische Kreis Sternberg entstand bei der Auflösung der Länder am 25. Juli 1952 aus dem Südostteil des alten [[Landkreis Wismar|Landkreises Wismar]] und gehörte dem neu gebildeten Bezirk Schwerin an.&amp;lt;ref name=Metzler-Poeschel&amp;gt;{{Literatur | Herausgeber=Statistisches Bundesamt | Titel = Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern | Jahr = 1995 | Verlag = Metzler-Poeschel | Ort = Stuttgart | ISBN = 3-8246-0321-7 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Kreis kam am 3. Oktober 1990 in das neu gegründete Land [[Mecklenburg-Vorpommern]] innerhalb des Beitrittsgebietes zur [[Bundesrepublik Deutschland]]. Am 12. Juni 1994 wurde der Kreis (seit dem 17. Mai 1990 als Landkreis bezeichnet&amp;lt;ref&amp;gt;Durch &amp;#039;&amp;#039;[[Gesetz über die Selbstverwaltung der Gemeinden und Landkreise in der DDR]] (Kommunalverfassung) vom 17. Mai 1990&amp;#039;&amp;#039;, im [[Gesetzblatt der Deutschen Demokratischen Republik|Gesetzblatt der DDR]] 1990, Band I, S. 255, [https://ddrgbl.mkrst.net/data/DDR-GBl%201990%20I.pdf Online (PDF)].&amp;lt;/ref&amp;gt;) aufgelöst und geteilt: der Großteil fiel an den [[Landkreis Parchim]], die fünf Gemeinden &amp;#039;&amp;#039;Bibow, Groß Labenz, Jesendorf, Ventschow&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Warin&amp;#039;&amp;#039; kamen an den neu gegründeten [[Landkreis Nordwestmecklenburg]].&amp;lt;ref name=Metzler-Poeschel/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Land- und Forstwirtschaft spielten die Hauptrolle im Kreis Sternberg, der Tourismus war dagegen von untergeordneter Bedeutung. Agrar-Großbetriebe waren in Warin und Sternberg ansässig, die industrielle Tierproduktion in Wilhelmshof und Kobrow (Schweinemast), in Borkow und Kuhlen (Rindermast) sowie in Warin (Fischzucht). In Dabel und Sternberg gab es holzverarbeitende Betriebe. Die Baustoffindustrie in Blankenberg und Ventschow nutzte die nahegelegenen Kies- und Tonvorkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Dabel]] war [[Nationale Volksarmee|NVA]]-Standort (u.&amp;amp;nbsp;a. 5. Artillerieregiment).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptverkehrsachsen im Kreis waren die [[Bundesstraße 104|F 104]] und die [[Bundesstraße 192|F 192]], das Kreisgebiet mit den umliegenden größeren Städten verband. Die Hauptbahnlinie &amp;#039;&amp;#039;Schwerin-Rostock&amp;#039;&amp;#039; durchquerte den Kreis im Norden, in Blankenberg kreuzte die Nebenbahnlinie von &amp;#039;&amp;#039;Wismar&amp;#039;&amp;#039; über &amp;#039;&amp;#039;Warin, Brüel&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Sternberg&amp;#039;&amp;#039; nach &amp;#039;&amp;#039;Goldberg&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sternberg Stadtmauer.jpg|Stadtmauer um die Sternberger Altstadt&lt;br /&gt;
Sternberg Haus 1.jpg|Fachwerkhaus in Sternberg&lt;br /&gt;
Bruel Rathaus.jpg|Rathaus in [[Brüel]]&lt;br /&gt;
Bruel Kirche 2.jpg|Kirche in Brüel&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Städte und Gemeinden ==&lt;br /&gt;
Der Landkreis Sternberg hatte am 3. Oktober 1990 21 Gemeinden, davon drei Städte:&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;250&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* [[Bibow]]&lt;br /&gt;
* [[Blankenberg]]&lt;br /&gt;
* [[Borkow]]&lt;br /&gt;
* [[Brüel]], Stadt&lt;br /&gt;
* [[Dabel]]&lt;br /&gt;
* [[Groß Görnow]]&lt;br /&gt;
* [[Groß Labenz]]&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;250&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* [[Hohen Pritz]]&lt;br /&gt;
* [[Jesendorf]]&lt;br /&gt;
* [[Kobrow]]&lt;br /&gt;
* [[Kuhlen-Wendorf|Kuhlen]]&lt;br /&gt;
* [[Langen Jarchow]]&lt;br /&gt;
* [[Mustin (Mecklenburg)|Mustin]]&lt;br /&gt;
* [[Sternberg|Pastin]]&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;250&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* [[Sternberg]], Stadt&lt;br /&gt;
* [[Ventschow]]&lt;br /&gt;
* [[Warin]], Stadt&lt;br /&gt;
* [[Weitendorf (bei Brüel)|Weitendorf b.Brüel]]&lt;br /&gt;
* [[Kuhlen-Wendorf|Wendorf]]&lt;br /&gt;
* [[Witzin]]&lt;br /&gt;
* [[Zahrensdorf]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ehemalige Gemeinden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*[[Büschow]], am 1. Juli 1961 zu Jesendorf&lt;br /&gt;
*[[Golchen (Brüel)|Golchen]], am 1. Januar 1974 zu Brüel&lt;br /&gt;
*[[Groß Raden]], am 1. Januar 1970 zu Sternberg&lt;br /&gt;
*[[Gustävel]], am 1. Januar 1957 zu Müsselmow&lt;br /&gt;
*[[Holzendorf (Dabel)|Holzendorf]], am 1. April 1973 zu Dabel&lt;br /&gt;
*[[Jülchendorf]], am 1. Januar 1973 zu Weitendorf&lt;br /&gt;
*[[Kaarz]], am 1. Juli 1961 zu Weitendorf&lt;br /&gt;
*[[Kukuk (Hohen Pritz)|Kukuk]], am 1. Januar 1974 zu Hohen Pritz&lt;br /&gt;
*[[Mankmoos]], am 1. September 1973 zu Warin&lt;br /&gt;
*[[Müsselmow]], am 1. Juli 1972 zu Wendorf&lt;br /&gt;
*[[Neperstorf]], am 1. Januar 1960 zu Jesendorf&lt;br /&gt;
*[[Neuhof (Ventschow)|Neuhof]], am 1. Januar 1978 zu Ventschow&lt;br /&gt;
*[[Nisbill]], am 1. Januar 1957 zu Warin&lt;br /&gt;
*[[Sülten]], am 1. Juli 1961 zu Weitendorf&lt;br /&gt;
*[[Thurow (Brüel)|Thurow]], am 1. Juli 1976 zu Brüel&lt;br /&gt;
*[[Wamckow]], am 1. Juli 1961 zu Dabel&lt;br /&gt;
*[[Zaschendorf (Kuhlen-Wendorf)|Zaschendorf]], am 1. Januar 1957 zu Kuhlen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kfz-Kennzeichen ==&lt;br /&gt;
Den Kraftfahrzeugen (mit Ausnahme der Motorräder) und Anhängern wurden von etwa 1974 bis Ende 1990 dreibuchstabige Unterscheidungszeichen, die mit dem Buchstabenpaar &amp;#039;&amp;#039;BU&amp;#039;&amp;#039; begannen, zugewiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|9783935131117|Seite=301}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die letzte für Motorräder genutzte Kennzeichenserie war &amp;#039;&amp;#039;BT 77-01&amp;#039;&amp;#039; bis &amp;#039;&amp;#039;BT 90-00&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|9783935131117|Seite=551}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang 1991 erhielt der Landkreis das Unterscheidungszeichen &amp;#039;&amp;#039;STB&amp;#039;&amp;#039;. Es wurde bis zum 11. Juni 1994 ausgegeben. Seit dem 1. August 2013 ist es im [[Landkreis Ludwigslust-Parchim]] erhältlich. ([[Kennzeichenliberalisierung]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Kreise und Stadtkreise im Bezirk Schwerin}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=2023129-5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger Landkreis in Mecklenburg-Vorpommern|Sternberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kreis (DDR)|Sternberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Landkreis Nordwestmecklenburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Landkreis Ludwigslust-Parchim)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bezirk Schwerin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verwaltungseinheitsgründung 1952|Sternberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1994|Landkreis Sternberg]]&lt;/div&gt;</summary>
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