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	<title>Kreis Parchim - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kreis_Parchim&amp;diff=1256989&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;L. aus W.: Kategorie genauer</title>
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		<updated>2025-03-26T21:10:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kategorie genauer&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Für den Landkreis Parchim (1933–1952) in Mecklenburg siehe  [[Landkreis Parchim (1933–1952)]]; für den Landkreis Parchim ab 1994 siehe [[Landkreis Parchim]].}}{{Infobox Kreis der DDR&lt;br /&gt;
| Bezirk            = Schwerin&lt;br /&gt;
| Kreisstadt        = Parchim&lt;br /&gt;
| Fläche            = 677.00&lt;br /&gt;
| Einwohner         = 39500&lt;br /&gt;
| Stand             = 1985-12-31&lt;br /&gt;
| Kfz-Kennzeichen   = B &amp;lt;small&amp;gt;(1953–1990)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;PCH &amp;lt;small&amp;gt;(1991–1994)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Lagekarte         = Parchim&lt;br /&gt;
| Sortierung        = Parchim&lt;br /&gt;
| Gliederung        = 24 Gemeinden&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Kreis Parchim im Bezirk Schwerin.png|mini|250px|Lage des Kreises Parchim&amp;lt;br /&amp;gt;im Bezirk Schwerin]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Parchim town hall.jpg|mini|Rathaus in [[Parchim]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ruhner Berg FF-Stein.jpg|mini|FF-Stein (Trigonometrischer Punkt) auf dem [[Ruhner Berge|Ruhner Berg]]]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kreis Parchim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein Kreis des [[Bezirk Schwerin|Bezirks Schwerin]] in der [[DDR]]. Ab dem 17. Mai 1990 bestand er als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Landkreis Parchim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; fort. Sein Gebiet gehört heute zum [[Landkreis Ludwigslust-Parchim]] in [[Mecklenburg-Vorpommern]]. Der Sitz der Kreisverwaltung befand sich in [[Parchim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Das Kreisgebiet war im Nordwesten durch die [[Lewitz]], einer nach der Eiszeit durch Schmelzwasser ausgespülten Senke mit weiten Wiesen- und Ackerflächen, und im Süden durch einen [[Endmoräne]]nzug, die [[Ruhner Berge]] geprägt. Der &amp;#039;&amp;#039;Ruhner Berg&amp;#039;&amp;#039; war mit seinen 177&amp;amp;nbsp;Metern Höhe über dem Meeresspiegel der höchste Berg im Bezirk Schwerin. Weitere Erhebungen sind der &amp;#039;&amp;#039;Lange Berg&amp;#039;&amp;#039; (125&amp;amp;nbsp;m) beim Parchimer Ortsteil [[Kiekindemark]] und der &amp;#039;&amp;#039;Tempelberg&amp;#039;&amp;#039; (83&amp;amp;nbsp;m) bei [[Friedrichsruhe|Frauenmark]]. Die tiefsten Lagen befanden sich innerhalb der Lewitz am Ufer der [[Elde]] (ca.&amp;amp;nbsp;40&amp;amp;nbsp;m&amp;amp;nbsp;ü.&amp;amp;nbsp;NN).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Gemarkung des ehemaligen Kreises verläuft die [[Nordsee-Ostsee-Wasserscheide]]. Während die [[Müritz-Elde-Wasserstraße]], dies ist der kanalisierte Verlauf der Elde, deren ursprüngliches Flussbett in Teilen in Form von Seitenarmen erhalten ist, sowie die bei [[Ziegendorf]] entspringende [[Löcknitz (Elbe)|Löcknitz]] über die [[Elbe]] in die Nordsee entwässern, mündet die [[Warnow (Fluss)|Warnow]], deren Quelle sich bei [[Grebbin]] befindet, in die Ostsee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem eher seenarmen Gebiet sind der [[Treptowsee]] bei [[Siggelkow|Redlin]] und der [[Wockersee]] in Parchim nennenswert. Südlich von Parchim befinden sich größere Waldflächen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fläche und Einwohnerzahl ===&lt;br /&gt;
Die Fläche des Kreises betrug 677 km². Das entsprach 7,8 % der Fläche des Bezirks Schwerin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einwohnerzahl betrug im Jahr 1985 etwa 39.500. Das waren 6,6 % der Einwohner des Bezirks. Die Bevölkerungsdichte belief sich auf 58 Einwohner je km².&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbarkreise ===&lt;br /&gt;
Der Kreis Parchim grenzte im Norden an den [[Kreis Sternberg]], im Osten an den [[Kreis Lübz]], im Süden an den [[Kreis Perleberg]], im Südwesten an den [[Kreis Ludwigslust]], im Nordwesten an den Kreis Schwerin-Land und im Südosten an den zum [[Bezirk Potsdam]] gehörenden [[Kreis Pritzwalk]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der mecklenburgische Kreis Parchim entstand am 25. Juli 1952 aus dem alten [[Landkreis Parchim (1933–1952)|Landkreis Parchim]] unter Abtretung der Osthälfte, die den neuen [[Kreis Lübz]] bildete, und gehörte dem neu gebildeten Bezirk Schwerin an.&amp;lt;ref name=Metzler-Poeschel&amp;gt;{{Literatur | Herausgeber=Statistisches Bundesamt | Titel = Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern | Jahr = 1995 | Verlag = Metzler-Poeschel | Ort = Stuttgart | ISBN = 3-8246-0321-7 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 1.&amp;amp;nbsp;Januar 1974 wechselte die Gemeinde [[Möllenbeck (Landkreis Ludwigslust-Parchim)|Möllenbeck]] aus dem Kreis Parchim in den [[Kreis Ludwigslust]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. Mai 1990 wurde aus dem Kreis der Landkreis Parchim.&amp;lt;ref&amp;gt;Durch &amp;#039;&amp;#039;[[Gesetz über die Selbstverwaltung der Gemeinden und Landkreise in der DDR]] (Kommunalverfassung) vom 17. Mai 1990&amp;#039;&amp;#039;, im [[Gesetzblatt der Deutschen Demokratischen Republik|Gesetzblatt der DDR]] 1990, Band I, S. 255, [https://ddrgbl.mkrst.net/data/DDR-GBl%201990%20I.pdf Online (PDF)].&amp;lt;/ref&amp;gt; Er kam am 3. Oktober 1990 in das neu gegründete Land [[Mecklenburg-Vorpommern]] innerhalb des Beitrittsgebiets zur [[Bundesrepublik Deutschland]]. Am 12. Juni 1994 wurde der Landkreis aufgelöst und zusammen mit dem Landkreis Lübz sowie Teilen der Landkreise [[Kreis Sternberg|Sternberg]] und [[Kreis Schwerin-Land|Schwerin]] zum neuen [[Landkreis Parchim]].&amp;lt;ref name=Metzler-Poeschel/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Weite Teile wurden bei mittlerer Bodengüte landwirtschaftlich, vor allem für den Anbau von Roggen, Gerste und Kartoffeln genutzt. Neben dem Hydraulikwerk, der Geflügelzucht und der Konservenfabrik waren in Parchim Betriebe zur Produktion von Möbelstoffen und Gasbeton vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Kreis Parchim führte die [[Bundesstraße 191|Fernverkehrsstraße&amp;amp;nbsp;191]] von [[Ludwigslust]] nach [[Lübz]]. Die [[Bundesstraße 321|F&amp;amp;nbsp;321]] verband den Kreis mit [[Schwerin]] und [[Pritzwalk]]. Seit 1982 verlief ein Teilstück der [[Bundesautobahn 24|Transitautobahn Hamburg–Berlin]] durch das Kreisgebiet mit den Anschlussstellen &amp;#039;&amp;#039;Parchim&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Suckow&amp;#039;&amp;#039;. In Höhe [[Stolpe (Mecklenburg)|Stolpe]] existierte schon zu DDR-Zeiten eine Autobahnraststätte. Nach dem Abzug der russischen Streitkräfte wurde der [[Flughafen Schwerin-Parchim]] privat genutzt und seither für die zivile Luftfahrt ausgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Rundholz.jpg|Rundholz bei [[Friedrichsruhe|Frauenmark]]&lt;br /&gt;
Kirche Suckow.jpg|Dorfkirche in [[Suckow (Ruhner Berge)|Suckow]]&lt;br /&gt;
Wetterstation Marnitz.jpg|Wetterstation in [[Marnitz]]&lt;br /&gt;
Parchim Kaiserl Postamt.jpg|[[Kaiserliches Postamt (Parchim)|Kaiserliches Postamt]] in Parchim&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Städte und Gemeinden ==&lt;br /&gt;
Der Ort [[Ruhn]] bei [[Marnitz]] fiel 1982 wüst und wurde abgetragen. Zum 18. Juli 1992 wechselten die Ortsteile Pampin und Platschow der brandenburgischen Gemeinde [[Berge (Prignitz)|Berge]] zur Gemeinde [[Ziegendorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am  3. Oktober 1990 besaß der Landkreis Parchim die folgenden Gemeinden&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;250&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* [[Damm (Parchim)|Damm]]&lt;br /&gt;
* [[Domsühl]]&lt;br /&gt;
* [[Friedrichsruhe]]&lt;br /&gt;
* [[Grebbin]]&lt;br /&gt;
* [[Groß Godems]]&lt;br /&gt;
* [[Groß Niendorf (Zölkow)|Groß Niendorf]]&lt;br /&gt;
* [[Herzberg (Obere Warnow)|Herzberg]]&lt;br /&gt;
* [[Herzfeld (Karrenzin)|Herzfeld]]&lt;br /&gt;
* [[Karrenzin]]&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;250&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* [[Klinken]]&lt;br /&gt;
* [[Marnitz]]&lt;br /&gt;
* [[Matzlow-Garwitz]]&lt;br /&gt;
* [[Mestlin]]&lt;br /&gt;
* [[Parchim]], Stadt&lt;br /&gt;
* [[Raduhn]]&lt;br /&gt;
* [[Rom (Mecklenburg)|Rom]]&lt;br /&gt;
* [[Severin (Domsühl)|Severin]]&lt;br /&gt;
* [[Siggelkow]]&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;250&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* [[Spornitz]]&lt;br /&gt;
* [[Stolpe (Mecklenburg)|Stolpe]]&lt;br /&gt;
* [[Stralendorf (Rom)|Stralendorf]]&lt;br /&gt;
* [[Suckow (Ruhner Berge)|Suckow]]&lt;br /&gt;
* [[Tessenow]]&lt;br /&gt;
* [[Ziegendorf]]&lt;br /&gt;
* [[Zölkow]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ehemalige Gemeinden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*[[Darze (Rom)|Darze]], am 7. Juli 1966 zu Stralendorf&lt;br /&gt;
*[[Drefahl (Ziegendorf)|Drefahl]], am 1. Januar 1974 zu Ziegendorf &lt;br /&gt;
*[[Dütschow]], am 1. Januar 1974 zu Spornitz&lt;br /&gt;
*[[Garwitz]], am 11. Oktober 1965 zu Matzlow-Garwitz&lt;br /&gt;
*[[Klein Niendorf]], am 1. Juli 1966 zu Rom&lt;br /&gt;
*[[Klein Pankow]], am 1. Januar 1957 zu Redlin&lt;br /&gt;
*[[Matzlow]], am 11. Oktober 1965 zu Matzlow-Garwitz&lt;br /&gt;
*[[Möllenbeck (Landkreis Ludwigslust-Parchim)|Möllenbeck]], am 1. Januar 1974 zum [[Kreis Ludwigslust]]&lt;br /&gt;
*[[Neuhof (Parchim)|Neuhof]], am 1. Januar 1957 zu Parchim&lt;br /&gt;
*[[Pampin]], am 1. Mai 1973 zu Berge&lt;br /&gt;
*[[Redlin (Siggelkow)|Redlin]], am 1. Februar 1974 zu Siggelkow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kfz-Kennzeichen ==&lt;br /&gt;
Den Kraftfahrzeugen (mit Ausnahme der Motorräder) und Anhängern wurden von etwa 1974 bis Ende 1990 dreibuchstabige Unterscheidungszeichen, die mit den Buchstabenpaaren &amp;#039;&amp;#039;BK&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;BL&amp;#039;&amp;#039; begannen, zugewiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|9783935131117|Seite=301}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die letzte für Motorräder genutzte Kennzeichenserie war &amp;#039;&amp;#039;BT 00–01&amp;#039;&amp;#039; bis &amp;#039;&amp;#039;BT 10–40&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|9783935131117|Seite=551}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang 1991 erhielt der Landkreis das Unterscheidungszeichen &amp;#039;&amp;#039;PCH&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Kreise und Stadtkreise im Bezirk Schwerin}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=279778-1|VIAF=123781934}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger Landkreis in Mecklenburg-Vorpommern|Parchim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kreis (DDR)|Parchim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Landkreis Ludwigslust-Parchim)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bezirk Schwerin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verwaltungseinheitsgründung 1952|Parchim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1994|Landkreis Parchim]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;L. aus W.</name></author>
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