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	<title>Kreis Konitz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kreis_Konitz&amp;diff=108942&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Eriosw: /* Städte und Gemeinden */</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Städte und Gemeinden&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kreis Konitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein [[Preußen|preußischer]] [[Landkreis]], der in unterschiedlichen Abgrenzungen zwischen 1772 und 1920 bestand. Er lag in dem Teil von [[Westpreußen]], der nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] aufgrund der Bestimmungen des [[Versailler Vertrag]]s 1920 wegen der Einrichtung eines [[Polnischer Korridor|Polnischen Korridors]] an die [[Zweite Polnische Republik]] abgetreten werden musste. Seine Kreisstadt war [[Chojnice|Konitz]]. Von 1939 bis 1945 war der Kreis  unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Landkreis Konitz&amp;#039;&amp;#039; als Teil des neu eingerichteten Reichsgaus [[Danzig-Westpreußen]] nochmals errichtet. Heute liegt das ehemalige Kreisgebiet in der [[Polen|polnischen]] [[Woiwodschaft Pommern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kreis Konitz bis 1818.jpg|mini|Der Kreis Konitz in den Grenzen von 1772 bis 1818]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Landkreis Konitz 1914.jpg|mini|Der Kreis Konitz auf einer Landkarte von 1914]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Prusy Zachodnie de.svg|mini|Die Provinz Westpreußen 1919 {{Farblegende|#FFAAAA|Regierungsbezirk Danzig}}&lt;br /&gt;
{{Farblegende|#AACCFF|Regierungsbezirk Marienwerder}}]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwaltungsgeschichte ==&lt;br /&gt;
Das Gebiet des Kreises Konitz kam durch die [[erste polnische Teilung]] 1772 zu [[Preußen]]. Bis 1818 umfasste der Kreis den gesamten südlichen Teil von [[Pommerellen]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Johann Friedrich Goldbeck |Titel=Volständige Topographie des Königreichs Preussen |Band=2 |Ort=Marienwerder |Datum=1789 |Seiten=70 ff. |Online=[https://books.google.de/books?id=SQw_AAAAcAAJ&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA70 Digitalisat]}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch die preußische Provinzialbehörden-Verordnung vom 30. April 1815 und ihre Ausführungsbestimmungen kam das Gebiet zum neuen [[Regierungsbezirk Marienwerder]] der neuen [[Provinz Westpreußen]]. Im Rahmen einer umfassenden Kreisreform im Regierungsbezirk Marienwerder wurde zum 1. April 1818 aus dem Gebiet des alten Kreises Konitz drei Kreise gebildet, der [[Kreis Schlochau]], der [[Kreis Schwetz]] und der nunmehr deutlich kleinere Kreis Konitz. Dieser umfasste nun die Städte Konitz und [[Tuchola|Tuchel]], das Amt Tuchel, einen Teil des Amtes Friedrichsbruch und 159 adlige Güter.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Max Töppen |Titel=Historisch-comparative Geographie von Preussen |Verlag=Justus Perthes |Ort=Gotha |Datum=1858 |Seiten=355 |Online=[https://books.google.de/books?id=x6Fqa3hq6D0C&amp;amp;pg=PA355 Digitalisat]}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sitz des [[Landratsamt]]es war die Stadt Konitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom 3. Dezember 1829 bis zum 1. April 1878 waren Westpreußen und Ostpreußen zur [[Provinz Preußen]] vereinigt, die seit dem 1. Juli 1867 zum [[Norddeutscher Bund|Norddeutschen Bund]] und seit dem 1. Januar 1871 zum [[Deutsches Kaiserreich|Deutschen Reich]] gehörte. Durch das stetige Anwachsen der Bevölkerung im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert erwiesen sich mehrere Kreise in Westpreußen als zu groß und eine Verkleinerung erschien erforderlich. Vor diesem Hintergrund entstand 1875 aus Teilen des Kreises Konitz der neue [[Kreis Tuchel]]. Zum 1.&amp;amp;nbsp;April 1882 wurden die Landgemeinden Gotthelp und Pustki aus dem [[Landkreis Preußisch Stargard|Kreis Preußisch Stargard]] in den Kreis Konitz umgegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der Bestimmungen des [[Versailler Vertrag]]s musste das Kreisgebiet am 10.&amp;amp;nbsp;Januar 1920 zum Zweck der Einrichtung des [[Polnischer Korridor|Polnischen Korridors]] auf preußischem Territorium zur [[Ostsee]]küste hin an die [[Zweite Polnische Republik]] abgetreten werden. Im Deutschen Reich verblieben lediglich zwei kleine Exklaven des Kreises Konitz mit den Gutsbezirke Klein Jenznick, Mankau und Platendienst, die am 1. Dezember 1919 in den Kreis Schlochau umgegliedert wurden. In Polen bestand das Kreisgebiet als &amp;#039;&amp;#039;[[Powiat Chojnicki]]&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Konitzer Kreis&amp;#039;&amp;#039;) fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem deutschen [[Überfall auf Polen]] und der Annexion des Territoriums durch das Deutsche Reich wurde das Kreisgebiet zum 26.&amp;amp;nbsp;November 1939 als &amp;#039;&amp;#039;Landkreis Konitz&amp;#039;&amp;#039; dem  [[Regierungsbezirk Danzig]] im neugebildeten [[Reichsgau Danzig-Westpreußen]] zugeordnet. Nach der Besetzung im Frühjahr 1945 durch die [[Rote Armee]] wurde der Landkreis Konitz seitens der [[sowjetisch]]en Besatzungsmacht bis auf militärische Sperrgebiete der [[Volksrepublik Polen]] zur Verwaltung überlassen. Die einheimische deutsche Bevölkerung wurde in der Folgezeit von der polnischen Administration aus dem Kreisgebiet [[Flucht und Vertreibung aus den deutschen Ostgebieten|vertrieben]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Landräte ===&lt;br /&gt;
* 1772–1774{{0|00}}[[Werner Ernst von Lettow]] &amp;lt;small&amp;gt;(1738–1789)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1774–1787{{0|00}}[[Carl Christoph Ludwig von Weiher]] &amp;lt;small&amp;gt;(~1750–1787)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1787–1792{{0|00}}[[Dionysius von Dorpowski]] &amp;lt;small&amp;gt;(?–?)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1793–1820{{0|00}}[[Joseph von Wollschlaeger]] &amp;lt;small&amp;gt;(1756–?)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1822–1828{{0|00}}[[Johann Eduard von Schleinitz]] &amp;lt;small&amp;gt;(1798–1869)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1828–1829{{0|00}}Schnell&lt;br /&gt;
* 1829–1832{{0|00}}Hyazinth von Kossokowski&lt;br /&gt;
* 1832–1837{{0|00}}[[Wilhelm von Tettau (Jurist)|Wilhelm von Tettau]] &amp;lt;small&amp;gt;(1801–1894)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1837–1838{{0|00}}von Burow (&amp;#039;&amp;#039;vertretungsweise&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* 1838–1849{{0|00}}[[Adolf von Gerhardt]] &amp;lt;small&amp;gt;(1803–1879)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1848{{0|0000000}}[[Hermann von Schmidt (Landrat)|Hermann von Schmidt]] &amp;lt;small&amp;gt;(1811–1873)&amp;lt;/small&amp;gt; (&amp;#039;&amp;#039;kommissarisch&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* 1849–1851{{0|00}}Hermann von Schmidt (&amp;#039;&amp;#039;kommissarisch&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* 1851–1852{{0|00}}Ottomar Runge (&amp;#039;&amp;#039;kommissarisch&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* 1852–1873{{0|00}}Otto vom Besser&lt;br /&gt;
* 1873–1879{{0|00}}[[Oskar Wehr (Politiker)|Oskar Wehr]] &amp;lt;small&amp;gt;(1837–1901)&amp;lt;/small&amp;gt; (&amp;#039;&amp;#039;kommissarisch&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* 1879–1882{{0|00}}Ernst Otto Boldt&lt;br /&gt;
* 1882–1887{{0|00}}[[Victor von Koerber]] &amp;lt;small&amp;gt;(1851–1918)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1887–1890{{0|00}}[[Conrad von Rosenstiel]] &amp;lt;small&amp;gt;(1851–1910)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1890–1894{{0|00}}[[Georg Kautz]]&lt;br /&gt;
* 1894–1897{{0|00}}[[Konrad Finck von Finckenstein]] &amp;lt;small&amp;gt;(1860–1916)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1897–1901{{0|00}}[[Heinrich von Zedlitz und Neukirch]] &amp;lt;small&amp;gt;(1863–1943)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1901–1916{{0|00}}[[Ernst Kreidel]] &amp;lt;small&amp;gt;(1863–1916)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1917–1919{{0|00}}Werner Fuhrmann &amp;lt;small&amp;gt;(* 1879)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kommunalverfassung ===&lt;br /&gt;
Der Kreis Konitz gliederte sich vor der Abtretung an Polen in die Stadt Konitz, in Landgemeinden und selbstständige [[Gutsbezirk]]e. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wahlen ===&lt;br /&gt;
Im Deutschen Reich bildete der Kreis Konitz zusammen mit dem Kreis Tuchel den [[Liste der Reichstagswahlkreise des Deutschen Kaiserreichs#Provinz Westpreußen|Reichstagswahlkreis &amp;#039;&amp;#039;Marienwerder 6&amp;#039;&amp;#039;]]. Dieser Wahlkreis wurde bei allen Reichstagswahlen zwischen [[Reichstagswahl 1871|1871]] und [[Reichstagswahl 1912|1912]] von Kandidaten der [[Polnische Fraktion|Polnischen Fraktion]] gewonnen:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://zhsf.gesis.org/ParlamentarierPortal/biorabkr.htm |wayback=20150106011602 |text=Datenbank der Reichstagsabgeordneten |archiv-bot=2019-04-24 01:13:11 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*[[Reichstagswahl 1871|1871]]{{0|00}}[[Albert Ludwig von Haza-Radlitz]]&lt;br /&gt;
*[[Reichstagswahl 1874|1874]]{{0|00}}[[Anton von Donimirski (Politiker, 1846)|Anton von Donimirski]]&lt;br /&gt;
*[[Reichstagswahl 1877|1877]]{{0|00}}[[Leon von Czarlinski]]&lt;br /&gt;
*[[Reichstagswahl 1878|1878]]{{0|00}}Leon von Czarlinski&lt;br /&gt;
*[[Reichstagswahl 1881|1881]]{{0|00}}Leon von Czarlinski&lt;br /&gt;
*[[Reichstagswahl 1884|1884]]{{0|00}}[[Wladislaus von Wolszlegier]]&lt;br /&gt;
*[[Reichstagswahl 1887|1887]]{{0|00}}[[Adam von Janta Polczynski]]&lt;br /&gt;
*[[Reichstagswahl 1890|1890]]{{0|00}}Wladislaus von Wolszlegier&lt;br /&gt;
*[[Reichstagswahl 1893|1893]]{{0|00}}Wladislaus von Wolszlegier&lt;br /&gt;
*[[Reichstagswahl 1898|1898]]{{0|00}}Wladislaus von Wolszlegier&lt;br /&gt;
*[[Reichstagswahl 1903|1903]]{{0|00}}Wiktor Kulerski&lt;br /&gt;
*[[Reichstagswahl 1907|1907]]{{0|00}}Wiktor Kulerski&lt;br /&gt;
*[[Reichstagswahl 1912|1912]]{{0|00}}Leon von Czarlinski&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
=== Übersicht nach offiziellen Statistiken ===&lt;br /&gt;
Im Folgenden eine Übersicht&amp;lt;ref&amp;gt;Leszek Belzyt: &amp;#039;&amp;#039;Sprachliche Minderheiten im preußischen Staat 1815–1914.&amp;#039;&amp;#039; Marburg 1998. S.&amp;amp;nbsp;107.&amp;lt;/ref&amp;gt; mit offiziellen Angaben zu Einwohnerzahl, Konfessionen und Sprachgruppen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass der Kreis 1875 verkleinert wurde und die Zahlen über diesen Zeitpunkt hinweg nicht vergleichbar sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right; background:#FFFFFF;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background:#BBCCFF;&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1821&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1831&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1852&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1861&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1871&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || / || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1890&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1900&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1910&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center; background:#BBCCFF;&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| 26.433 || 35.050  || 54.334 || 62.083 || 70.817 || / || 52.483 || 57.952 || 63.723&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background:#BBCCFF;&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Evangelische&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Katholiken&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Juden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| 5.640&amp;lt;br /&amp;gt;20.191&amp;lt;br /&amp;gt;602 || 6.913&amp;lt;br /&amp;gt;27.224&amp;lt;br /&amp;gt;913 || 12.182&amp;lt;br /&amp;gt;40.255&amp;lt;br /&amp;gt;1.897 || 13.999&amp;lt;br /&amp;gt;45.902&amp;lt;br /&amp;gt;2.182 || 15.601&amp;lt;br /&amp;gt;53.021&amp;lt;br /&amp;gt;2.193 || /&amp;lt;br /&amp;gt;/&amp;lt;br /&amp;gt;/ || 10.547&amp;lt;br /&amp;gt;40.974&amp;lt;br /&amp;gt;953 || 11.213&amp;lt;br /&amp;gt;46.080&amp;lt;br /&amp;gt;648 || 11.529&amp;lt;br /&amp;gt;51.728&amp;lt;br /&amp;gt;434&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background:#BBCCFF;&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;deutschsprachig&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;zweisprachig&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;polnischsprachig*&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;amp;nbsp; || 12.262&amp;lt;br /&amp;gt;-&amp;lt;br /&amp;gt;22.788 || 24.012&amp;lt;br /&amp;gt;-&amp;lt;br /&amp;gt;30.322 || 28.343&amp;lt;br /&amp;gt;-&amp;lt;br /&amp;gt;33.740 || &amp;amp;nbsp; || /&amp;lt;br /&amp;gt;/&amp;lt;br /&amp;gt;/ || 24.454&amp;lt;br /&amp;gt;909&amp;lt;br /&amp;gt;27.106 || 26.214&amp;lt;br /&amp;gt;640&amp;lt;br /&amp;gt;31.087 || 28.032&amp;lt;br /&amp;gt;753&amp;lt;br /&amp;gt;34.917&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter „polnischsprachig“ fallen hier auch die [[Kaschubische Sprache|Kaschubischsprachigen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprachen ===&lt;br /&gt;
Hinsichtlich der Sprachgruppen sind Einschränkungen zu machen, was die Aussagekraft der Angaben angeht.&amp;lt;ref&amp;gt;Leszek Belzyt: &amp;#039;&amp;#039;Sprachliche Minderheiten im preußischen Staat 1815–1914&amp;#039;&amp;#039;. Marburg 1998. S.&amp;amp;nbsp;7 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; In den Jahren 1831, 1852 und 1861 sind unter „deutschsprachig“ alle Personen gefasst, die die deutsche Sprache beherrschten, also auch viele mit der Muttersprache Polnisch. Auch wegen anderer methodischer Ungenauigkeiten sind die Angaben zu den Polnischsprachigen für diese Jahre nur als Mindestwert anzusehen. In den Jahren 1890, 1900 und 1910 wurde die Muttersprache erhoben. Allerdings waren auch hier trotz allgemein verbesserter Methodik mögliche Fehlerquellen enthalten. Vor dem Hintergrund der damaligen Auseinandersetzung zwischen dem deutschen Staat und der polnischen Nationalbewegung neigten die eingesetzten Zählkräfte und Behörden vor Ort manchmal dazu, gewisse „Korrekturen“ zuungunsten der polnischen Sprachgruppe vorzunehmen. Die sogenannten Zweisprachigen etwa sind in der Regel gänzlich jener Gruppe zuzurechnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch für die Sprachzählung unter den Schulkindern, die in den preußischen Kreisen zwischen 1886 und 1911 fünfjährlich durchgeführt wurde, können diese Einschränkungen nicht ausgeschlossen werden. Andererseits kann sie als zweiter Bezugspunkt helfen die sprachlichen Verhältnisse zu klären. Die Angaben der Jahre 1891, 1901 und 1911 für den Kreis Konitz&amp;lt;ref&amp;gt;Leszek Belzyt: &amp;#039;&amp;#039;Sprachliche Minderheiten im preußischen Staat 1815–1914&amp;#039;&amp;#039;. Marburg 1998. S.&amp;amp;nbsp;107.&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right; background:#FFFFFF;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background:#BBCCFF;&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1891&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1901&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1911&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center; background:#BBCCFF;&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schulkinder&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| 10.177 || 11.617 || 12.718&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background:#BBCCFF;&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;deutschsprachig&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;zweisprachig&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;polnischsprachig&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| 4.411&amp;lt;br /&amp;gt;236&amp;lt;br /&amp;gt;5.530 || 4.717&amp;lt;br /&amp;gt;411&amp;lt;br /&amp;gt;6.489 || 4.799&amp;lt;br /&amp;gt;511&amp;lt;br /&amp;gt;7.406&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Errechnet man für die absoluten Werte der Volkszählungen und Schulkinderzählungen die Prozentsätze, ergibt sich folgendes Bild (zu bedenken ist wieder die Verkleinerung des Kreises 1875):&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right; background:#FFFFFF;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background:#BBCCFF;&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1831&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1852&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1861&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || / || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1890/91&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1900/01&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1910/11&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background:#BBCCFF;&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;deutschspr. lt. Volkszählung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;deutschspr. lt. Schulkinderzählung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| ? ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| ? ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| ? || / || 46,6 %&amp;lt;br /&amp;gt;43,3 % || 45,2 %&amp;lt;br /&amp;gt;40,6 % || 44,0 %&amp;lt;br /&amp;gt;37,7 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background:#BBCCFF;&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;zweispr. lt. Volkszählung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;zweispr. lt. Schulkinderzählung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| ? ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| ? ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| ? || / || 1,7 %&amp;lt;br /&amp;gt;2,3 % || 1,1 %&amp;lt;br /&amp;gt;3,5 % || 1,2 %&amp;lt;br /&amp;gt;4,0 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background:#BBCCFF;&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;polnischspr. lt. Volkszählung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;polnischspr. lt. Schulkinderzählung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| 65,0 %+&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;nbsp; || 55,8 %+&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;nbsp; || 54,3 %+&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;nbsp; || / || 51,6 %&amp;lt;br /&amp;gt;54,3 % || 53,6 %&amp;lt;br /&amp;gt;57,3 % || 54,8 %&amp;lt;br /&amp;gt;58,2 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit ergibt sich unter gebotener Hinzuzählung der Zweisprachigen zu den Polnischsprachigen, dass vor dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] zwischen 56 und 62 % der Bevölkerung des Kreises Konitz Polnisch oder Kaschubisch als Muttersprache hatten und dieser Anteil noch im Steigen begriffen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Städte und Gemeinden ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1910 umfasste der Kreis Konitz die Stadt Konitz sowie 68 Landgemeinden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?westpreussen/konitz.htm |titel=Landkreis Konitz |titelerg=Gemeindeverzeichnis 1900 |hrsg=Uli Schubert |werk=gemeindeverzeichnis.de |offline=2026-02-19 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20230421190525if_/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?westpreussen/konitz.htm |archiv-datum=2023-04-21 |abruf=2026-02-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste |breite=8em |anzahl=4 |abstand= |liste=&lt;br /&gt;
* Alt Juncza&lt;br /&gt;
* Annafeld&lt;br /&gt;
* Bielawi&lt;br /&gt;
* Blumfelde&lt;br /&gt;
* Bonk&lt;br /&gt;
* Borsk&lt;br /&gt;
* [[Brusy|Bruß]]&lt;br /&gt;
* Czapiewitz&lt;br /&gt;
* Czarniß&lt;br /&gt;
* Czarnowo&lt;br /&gt;
* [[Czersk]]&lt;br /&gt;
* Czyczkowo&lt;br /&gt;
* [[Ciechocin (Chojnice)|Deutsch Cekzin]]&lt;br /&gt;
* Döringsdorf&lt;br /&gt;
* Frankenhagen&lt;br /&gt;
* Gildon&lt;br /&gt;
* Glowczewitz&lt;br /&gt;
* Görsdorf&lt;br /&gt;
* Gotthelp&lt;br /&gt;
* [[Gockowice|Götzendorf]]&lt;br /&gt;
* Granau&lt;br /&gt;
* Groß Kladau&lt;br /&gt;
* Gurki&lt;br /&gt;
* Harmsdorf&lt;br /&gt;
* Hennigsdorf&lt;br /&gt;
* Hutta&lt;br /&gt;
* [[Karsin|Karschin]]&lt;br /&gt;
* Klaskawa&lt;br /&gt;
* Klein Chelm&lt;br /&gt;
* Klein Glisno&lt;br /&gt;
* Klein Konitz&lt;br /&gt;
* Klonia&lt;br /&gt;
* Königlich Neukirch&lt;br /&gt;
* [[Chojnice|Konitz]], Stadt&lt;br /&gt;
* Kossabude&lt;br /&gt;
* [[Krojanty|Krojanten]]&lt;br /&gt;
* Kruschin&lt;br /&gt;
* Kurcze&lt;br /&gt;
* Legbond&lt;br /&gt;
* Lendy&lt;br /&gt;
* Lichnau&lt;br /&gt;
* Long&lt;br /&gt;
* Lossini&lt;br /&gt;
* Lottyn&lt;br /&gt;
* Lubna&lt;br /&gt;
* Lubnia&lt;br /&gt;
* Malachin&lt;br /&gt;
* Mentschikal&lt;br /&gt;
* Miedzno&lt;br /&gt;
* Mockrau&lt;br /&gt;
* Mosnitz&lt;br /&gt;
* [[Charzykowy|Müskendorf]]&lt;br /&gt;
* [[Odry (Czersk)|Odry]]&lt;br /&gt;
* [[Orlik (Brusy)|Orlik]]&lt;br /&gt;
* Ossowo&lt;br /&gt;
* Osterwick&lt;br /&gt;
* Rittel&lt;br /&gt;
* Rolbick&lt;br /&gt;
* Schlagenthin&lt;br /&gt;
* Schönberg&lt;br /&gt;
* [[Swornegacie|Schwornigatz]]&lt;br /&gt;
* Skoszewo&lt;br /&gt;
* Weitsee&lt;br /&gt;
* Wielle&lt;br /&gt;
* Wildau&lt;br /&gt;
* Windorp&lt;br /&gt;
* Wissokasaborska&lt;br /&gt;
* Zalesie&lt;br /&gt;
* Zappendowo&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gutsbezirke ==&lt;br /&gt;
Zum Kreis gehörten außerdem folgende  42  [[Gutsbezirk]]e (Stand vom 1. Januar 1908):&amp;lt;ref&amp;gt;[http://territorial.de/dawp/konitz/gem1908.htm Gemeindeverzeichnis Kreis Konitz] – territorial.de (Rolf Jehke, 2002):&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste |breite=8em |anzahl=4 |abstand= |liste=&lt;br /&gt;
*		Adlig Neukirch	&lt;br /&gt;
*		Bachhorst, Forst&lt;br /&gt;
*		Blumfelde	&lt;br /&gt;
*		Butzendorf	&lt;br /&gt;
*		Czernitza &lt;br /&gt;
*		Czersk (=Ciß) &lt;br /&gt;
*		Dombrowo	&lt;br /&gt;
*		Eibenfelde	&lt;br /&gt;
*		Eibenrode	&lt;br /&gt;
*		Gersdorf&lt;br /&gt;
*		Götzendorf	&lt;br /&gt;
*		Groß Chelm	&lt;br /&gt;
*		Groß Paglau	&lt;br /&gt;
*		Iserau	&lt;br /&gt;
*		Jägerthal, Oberförsterei&lt;br /&gt;
*		Jakobsdorf	&lt;br /&gt;
*		Jesiorken	&lt;br /&gt;
*		Kaszuba	&lt;br /&gt;
*		Klein Jenznick	&lt;br /&gt;
*		Klein Paglau	&lt;br /&gt;
*		Krojanten	&lt;br /&gt;
*		Laska	&lt;br /&gt;
*		Lesno	&lt;br /&gt;
*		Lottyn	&lt;br /&gt;
*		Luttom	&lt;br /&gt;
*		Mankau	&lt;br /&gt;
*		Neuhof	&lt;br /&gt;
*		Peplin	&lt;br /&gt;
*		Platendienst&lt;br /&gt;
*		Powalken	&lt;br /&gt;
*		Prussi	&lt;br /&gt;
*		Rakelwitz	&lt;br /&gt;
*		Rittel, Oberförsterei	&lt;br /&gt;
*		Schönfeld	&lt;br /&gt;
*		Steinberg	&lt;br /&gt;
*		Wörth	&lt;br /&gt;
*       Zabno&lt;br /&gt;
*		Zandersdorf	&lt;br /&gt;
*		Zbenin	&lt;br /&gt;
*		Zoldan	&lt;br /&gt;
*		[[Żukowo (Powiat Kartuski)|Zuckau]]	&lt;br /&gt;
*		[[Nadleśnictwa Przymuszewo|Zwangshof, Forst]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Landkreis Konitz im besetzten Polen 1939–1945 ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Koschneiderei 1926.gif|mini|Konitz (oben) und die Koschneiderei 1926]]&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsgeschichte ===&lt;br /&gt;
Nach dem [[Überfall auf Polen]] wurde der [[Powiat Chojnicki|Powiat Konitz]] mit neuer Bürokratie in den Landkreis Konitz umgewandelt, der dem [[Regierungsbezirk Danzig (Danzig-Westpreußen)|besatzungsamtlichen Regierungsbezirk Danzig]] zugeordnet wurde. Die Städte Heiderode und Konitz wurden der im Altreich gültigen [[Deutsche Gemeindeordnung]] vom 30.&amp;amp;nbsp;Januar 1935 unterstellt, welche die Durchsetzung des [[Führerprinzip]]s auf Gemeindeebene vorsah. Die übrigen Gemeinden waren in [[Amtsbezirk (Preußen)|Amtsbezirk]]en zusammengefasst, Gutsbezirke gab es nicht mehr. Zuletzt wurde noch am 1.&amp;amp;nbsp;April 1944 den 11 Gemeinden in der „[[Koschneiderei]]“ (Amtsbezirk Osterwick, Kr. Konitz) die Deutsche Gemeindeordnung verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landräte ===&lt;br /&gt;
* 1939–1940{{0|00}}Förster (&amp;#039;&amp;#039;kommissarisch&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* 1940–1943{{0|00}}Artur Jäger (&amp;#039;&amp;#039;kommissarisch&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsnamen ===&lt;br /&gt;
Angesichts der ethnisch gemischten Bevölkerung trugen viele Orte sowohl polnische wie auch deutsche Namen (z. B. Angowice = Hennigsdorf), von denen einer – je nach gerade gültiger staatlicher Zugehörigkeit des Kreises – jeweils als offizielle Bezeichnung galt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Wiedereingliederung in das Deutsche Reich 1939 galten nach unveröffentlichtem Erlass vom 29.&amp;amp;nbsp;Dezember 1939 vorläufig die bisher vor 1918/1920 gültigen Ortsnamen weiter. Mittels der &amp;#039;&amp;#039;Anordnung betreffend Änderung von Ortsnamen&amp;#039;&amp;#039; des Reichstatthalters in Danzig-Westpreußen vom 25. Juni 1942 wurden mit Zustimmung des Reichsministers des Innern alle Ortsnamen eingedeutscht. Dabei wurden sämtliche Ortsnamen lautlich angeglichen oder übersetzt, zum Beispiel:&lt;br /&gt;
* Chotzenmühl → Holzmühl&lt;br /&gt;
* Ciß → Eibenort&lt;br /&gt;
* Czersk → Heiderode&lt;br /&gt;
* Dombrowo → Eichenfier&lt;br /&gt;
* Gurki: Görken, Kr. Konitz&lt;br /&gt;
* Karschin → Karschen&lt;br /&gt;
* Lesno → Leisten, Kr. Konitz&lt;br /&gt;
* Lubna → Lubben&lt;br /&gt;
* [[Orlik (Brusy)|Orlik]] → Arnsnest&lt;br /&gt;
* [[Schwornigatz]] → Schwarnegast&lt;br /&gt;
* Zappendowo → Zappen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Königlich Preußisches Statistisches Landesamt:   &amp;#039;&amp;#039;Gemeindelexikon der Regierungsbezirke Allenstein, Danzig, Marienwerder, Posen, Bromberg und Oppeln. Auf Grund der Volkszählung vom 1. Dezember 1910 und anderer amtlicher Quellen&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1912, Heft III: &amp;#039;&amp;#039;Regierungsbezirk Marienwerder&amp;#039;&amp;#039;, [https://books.google.de/books?id=tJdPhIkLJ7AC&amp;amp;pg=RA2-PA30 S. 30–35, &amp;#039;&amp;#039;Kreis Konitz&amp;#039;&amp;#039;.] &lt;br /&gt;
* {{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=dan_konitz.html}}&lt;br /&gt;
* [[Gustav Neumann (Geograph)|Gustav Neumann]]: &amp;#039;&amp;#039;Geographie des Preußischen Staats.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, Band 2, Berlin 1874, S. 55, Ziffer 10 ([https://books.google.de/books?id=mx5fAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA55 books.google.de]).&lt;br /&gt;
* Königliches Statistisches Bureau: &amp;#039;&amp;#039;Die Gemeinden und Gutsbezirke der Provinz Preussen und ihre Bevölkerung.  Nach den Urmaterialien der allgemeinen Volkszählung vom  1. December 1871 bearbeitet und zusammengestellt&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1874, [https://books.google.de/books?id=sYlgAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA472 S. 472–483.]&lt;br /&gt;
*  [[Emil Jacobson]]: &amp;#039;&amp;#039;Topographisch-statistisches Handbuch für den Regierungsbezirk Marienwerder.&amp;#039;&amp;#039; Danzig 1868, S. 30–53, Ortsverzeichnis ([http://books.google.de/books?id=cQMrAQAAMAAJ&amp;amp;pg=RA1-PA30 books.google.de]).&lt;br /&gt;
*   A. C. A. Friedrich: &amp;#039;&amp;#039;Historisch-geographische Darstellung Alt- und Neu-Polens&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1839, [https://books.google.de/books?id=pE5KAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA614 S. 614–615.]&lt;br /&gt;
*  [[Johann Friedrich Goldbeck]]: &amp;#039;&amp;#039;Volständige Topographie des Königreichs Preussen&amp;#039;&amp;#039;.  Teil II: &amp;#039;&amp;#039;Topographie von West-Preussen&amp;#039;&amp;#039;, Kantersche Hofbuchdruckerei,  Marienwerder 1789, [http://books.google.de/books?id=SQw_AAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA70 S. 70–78.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://territorial.de/dawp/konitz/konitz.htm Territoriale Entwicklung, Übersicht der Gemeinden und Amtsbezirke]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Kreise in Westpreußen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=119882-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger Landkreis in Westpreußen|Konitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Powiat Chojnicki]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verwaltungseinheitsgründung 1772|Konitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1920]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verwaltungseinheitsgründung 1939|Konitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1945]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Eriosw</name></author>
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