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	<title>Kreis Jauer - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Khatschaturjan: /* Norddeutscher Bund/Deutsches Reich */</title>
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		<updated>2026-04-16T18:31:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Norddeutscher Bund/Deutsches Reich&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Schlesien Kr Jauer - Bolkenhain.png|mini|Der Kreis Jauer in den Grenzen bis 1932]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kreis Jauer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein [[Preußen|preußischer]] [[Landkreis]] in [[Schlesien]], der bis auf eine kurze Unterbrechung in den 1930er Jahren von 1742 bis 1945 bestand. Sein früheres Territorium liegt heute in der [[Wojewodschaft Niederschlesien]] in Polen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Nach der Eroberung des größten Teils von Schlesien durch [[Preußen]] im Jahre 1741 wurden durch die königliche [[Kabinettsorder]] vom 25. November 1741 in [[Niederschlesien]] die preußischen Verwaltungsstrukturen eingeführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gehrke&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Roland Gehrke |Titel=Landtag und Öffentlichkeit: Provinzialständischer Parlamentarismus in Schlesien 1825-1845 |Verlag=Böhlau Verlag |Ort=Köln |Datum=2009 |Seiten=45 |ISBN=978-3-412-20413-6 |Online=[https://books.google.de/books?id=U76KRR8uWdYC&amp;amp;pg=PA45&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Teildigitalisat]}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dazu gehörte die Einrichtung der [[Kriegs- und Domänenkammer]]n in [[Breslau]] und [[Glogau]] sowie deren Gliederung in [[Landkreis|Kreise]] sowie die Einsetzung von [[Landrat (Deutschland)|Landräten]] zum 1. Januar 1742.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ordre1741&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Königliche Akademie der Wissenschaften |Titel=Denkmäler der Preußischen Staatsverwaltung im 18. Jahrhundert |TitelErg=Akten vom 31. Mai 1740 bis Ende 1745 |Sammelwerk=[[Acta Borussica]] |Band=6,2 |Verlag=Paul Parey |Ort=Berlin |Datum=1901 |Kapitel=&amp;#039;&amp;#039;Königliche Ordre zur Bestellung von Landräthen in Niederschlesien&amp;#039;&amp;#039; |Seiten=259 |Online=[https://archive.org/details/bub_gb_P3Y5AQAAIAAJ/page/n265 Digitalisat]}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Fürstentum Jauer]], einem der schlesischen Teilfürstentümer, wurden aus alten schlesischen [[Weichbild#Weichbilder in Schlesien|Weichbildern]] die preußischen [[Landkreis|Kreise]] [[Landkreis Hirschberg|Hirschberg]], Jauer und Löwenberg-Bunzlau gebildet. Als erster Landrat des Kreises Jauer wurde George Wilhelm von Reibnitz eingesetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;starke&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=W. F. C. Starke |Titel=Beiträge zur Kenntniß der bestehenden Gerichtsverfassung und der neusten Resultate der Justizverwaltung in dem Preussischen Staate |Verlag=Carl Heymann |Ort=Berlin|Datum=1839|Seiten=290 |Kapitel=Kreiseinteilung des preußischen Herzogtums Schlesien im 18. Jahrhundert|Online=[https://books.google.de/books?id=rdVDAAAAcAAJ&amp;amp;lpg=PA289&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA290#v=onepage&amp;amp;f=false Digitalisat]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;landräte&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|9783598232299}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kreis Jauer unterstand zunächst der [[Kriegs- und Domänenkammer]] Glogau. Bei der Einrichtung von vier schlesischen Regierungsbezirken im Zuge der [[Preußische Reformen|Stein-Hardenbergischen Reformen]] wurde der Kreis 1815 dem [[Regierungsbezirk Reichenbach]] der [[Provinz Schlesien]] zugeordnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Verordnung zur Eintheilung des preußischen Staats nach seiner neuen Begrenzung |Datum=1815 |Online=[https://www.dilibri.de/rlb/periodical/pageview/182608 Digitalisat] }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Rahmen von Grenzregulierungen zwischen den Regierungsbezirken [[Regierungsbezirk Liegnitz|Liegnitz]] und [[Regierungsbezirk Reichenbach|Reichenbach]] wurden die Dörfer Peiswitz und Riemberg am 1. Januar 1817 aus dem Kreis Jauer in den [[Kreis Goldberg|Kreis Goldberg-Haynau]] umgegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;Roman Kamionka: &amp;#039;&amp;#039;Die Reorganisation der Kreiseinteilung Schlesiens in der Stein-Hardenbergschen Reformperiode&amp;#039;&amp;#039;, Breslau 1934&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem der Regierungsbezirk Reichenbach bereits 1820 wieder aufgelöst worden war, wurde der Kreis Jauer dem Regierungsbezirk Liegnitz zugeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Norddeutscher Bund/Deutsches Reich ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Malitsch Sammlung Duncker.jpg|mini|Schloss Malitsch um 1860, Sammlung [[Alexander Duncker]]]]&lt;br /&gt;
Seit dem 1. Juli 1867 gehörte der Kreis zum [[Norddeutscher Bund|Norddeutschen Bund]] und ab dem 1. Januar 1871 zum [[Deutsches Reich|Deutschen Reich]]. Zum 8. November 1919 wurde die Provinz Schlesien aufgelöst. Aus den Regierungsbezirken Breslau und Liegnitz wurde die neue [[Provinz Niederschlesien]] gebildet. Zum 30. September 1928 fand im Kreis Jauer entsprechend der Entwicklung im übrigen Preußen eine Gebietsreform statt, bei der alle [[Gutsbezirk]]e aufgelöst und benachbarten Landgemeinden zugeteilt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://polona.pl/item-view/8bc178dc-7d4d-40ec-8a68-43b4d63ac994?page=1 Amtsblatt der Regierung in Liegnitz 1928, Nr. 39, S. 206 ff.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 1. Oktober 1932 wurde der Kreis Jauer aufgelöst. Die vier Gemeinden Haasel, Hänchen, Laasnig und Prausnitz wechselten in den [[Kreis Goldberg]], während alle übrigen Gemeinden zum [[Landkreis Liegnitz]] kamen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Verordnung über die Neugliederung von Landkreisen vom 1. August 1932|TitelErg= |Hrsg=Preußisches Staatsministerium |Sammelwerk=Preußische Gesetzessammlung |Ort=Berlin |Datum=1932 |Kapitel=Kreisreform im Regierungsbezirk Liegnitz|Seiten=257 |Online=[https://wiki-de.genealogy.net/Preu%C3%9Fen/Gesetzessammlung/1932/Nr._43/257 Digitalisat]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Walther Hubatsch]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Grundriß zur deutschen Verwaltungsgeschichte 1815–1945.&amp;#039;&amp;#039; Reihe A: &amp;#039;&amp;#039;Preußen.&amp;#039;&amp;#039; Band 4: Dieter Stüttgen: &amp;#039;&amp;#039;Schlesien.&amp;#039;&amp;#039; Johann-Gottfried-Harder-Institut, Marburg/Lahn 1976, ISBN 3-87969-116-9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Oktober 1933 wurde aus den folgenden Bestandteilen ein neuer, deutlich größerer Kreis Jauer gebildet:&lt;br /&gt;
*Alle Gemeinden des alten Kreises Jauer bis auf Haasel, Hänchen, Laasnig und Prausnitz&lt;br /&gt;
*Alle Gemeinden des 1932 aufgelösten [[Kreis Bolkenhain|Kreises Bolkenhain]]&lt;br /&gt;
*Die Gemeinden Ketschdorf und Seitendorf des 1932 aufgelösten [[Kreis Schönau|Kreises Schönau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Einführung des [[Preußisches Gemeindeverfassungsgesetz|preußischen Gemeindeverfassungsgesetzes]] vom 15. Dezember 1933 sowie der [[Deutsche Gemeindeordnung|Deutschen Gemeindeordnung]] vom 30. Januar 1935 wurde zum 1. April 1935 das [[Führerprinzip]] auf Gemeindeebene durchgesetzt. Am 1. April 1934 wechselten die Landgemeinden [[Stare Bogaczowice|Alt Reichenau]] und [[Chwaliszów|Quolsdorf]] aus dem Kreis Jauer in den [[Landkreis Waldenburg (Schles)|Landkreis Waldenburg]]. Am 1. April 1936 wurden die Gemeinden [[Marciszów|Merzdorf]], [[Ciechanowice|Rudelstadt]] und [[Sędzisław|Ruhbank]] aus dem Kreis Jauer in den Kreis Landeshut umgegliedert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. April 1938 wurden die preußischen Provinzen Niederschlesien und Oberschlesien zur neuen Provinz Schlesien zusammengeschlossen. Zum 18. Januar 1941 wurde die Provinz Schlesien aufgelöst. Aus den Regierungsbezirken Breslau und Liegnitz wurde die neue Provinz Niederschlesien gebildet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Frühjahr 1945 wurde das Kreisgebiet von der [[Rote Armee|Roten Armee]] besetzt. Im Sommer 1945 wurde das Kreisgebiet von der [[sowjetisch]]en Besatzungsmacht gemäß dem [[Potsdamer Abkommen]] unter [[Volksrepublik Polen|polnische]] Verwaltung gestellt. Im Kreisgebiet begann daraufhin der Zuzug polnischer Zivilisten. In der Folgezeit wurde die deutsche Bevölkerung größtenteils aus dem Kreisgebiet [[Flucht und Vertreibung aus den deutschen Ostgebieten|vertrieben]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einwohnerentwicklung == &lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; &lt;br /&gt;
! Jahr &lt;br /&gt;
! Einwohner &lt;br /&gt;
! Quelle &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1795 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 23.884|| &amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Georg Hassel |Titel=Statistischer Umriss der sämtlichen europäischen Staaten |TitelErg=Die statistische Ansicht und Specialstatistik von Mitteleuropa. |Verlag=Vieweg |Ort=Braunschweig |Datum=1805 |Seiten=36 |Online=[https://books.google.de/books?id=le9KAAAAcAAJ&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=RA2-PA36#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Digitalisat] }}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1819 || align=&amp;quot;right&amp;quot; |23.874|| &amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Beiträge zur Statistik des preußischen Staats |Hrsg=Statistisches Bureau zu Berlin |Verlag=Duncker &amp;amp; Humblot |Ort=Berlin |Datum=1821 |Kapitel=Schlesien |Seiten=94 |Online=[https://books.google.de/books?id=EQk_AAAAcAAJ&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA94#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Digitalisat] }}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1846 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 31.045|| &amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Königliches Statistisches Bureau |Titel=Mittheilungen des Statistischen Bureau&amp;#039;s in Berlin, Band 2 |TitelErg=Einwohnerzahlen der Kreise |Datum= |Online=[https://books.google.de/books?id=QgMpAQAAIAAJ&amp;amp;pg=PA322#v=onepage&amp;amp;f=false Digitalisat]}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1871 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 33.601|| &amp;lt;ref&amp;gt;[https://opacplus.bsb-muenchen.de/Vta2/bsb11182550/bsb:BV014917049?lang=de&amp;amp;view=default&amp;amp;c=default&amp;amp;allDigIds=false&amp;amp;queries=%7C Die Gemeinden und Gutsbezirke des Preussischen Staates und ihre Bevölkerung 1871]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1885 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 35.118|| &amp;lt;ref&amp;gt;[https://obc.opole.pl/dlibra/docmetadata?id=616 Gemeindelexikon für die Provinz Schlesien 1885]&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1900 || align=&amp;quot;right&amp;quot; |35.398|| &amp;lt;ref name=&amp;quot;gvz&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?schlesien/schlesien1900.htm |titel=Provinz Schlesien |titelerg=Gemeindeverzeichnis 1900 |hrsg=Uli Schubert |werk=gemeindeverzeichnis.de |offline=2026-02-13 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20240227010410if_/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?schlesien/schlesien1900.htm |archiv-datum=2024-02-27 |abruf=2026-02-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1910 || align=&amp;quot;right&amp;quot; |36.143|| &amp;lt;ref name=&amp;quot;gvz&amp;quot;/&amp;gt; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1925 || align=&amp;quot;right&amp;quot; |34.487|| &amp;lt;ref name=&amp;quot;demand&amp;quot;&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=jauer.html}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 58.717|| &amp;lt;ref name=&amp;quot;demand&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Landräte ==&lt;br /&gt;
: 1742–1765{{0|00}}[[George Wilhelm von Reibnitz]]&lt;br /&gt;
: 1765–1780{{0|00}}[[Wilhelm Diprand von Richthofen]]&lt;br /&gt;
: 1780–1791{{0|00}}[[Carl Friedrich Wilhelm von Reibnitz]]&lt;br /&gt;
: 1791–1802{{0|00}}[[Johann Christian von Normann]]&lt;br /&gt;
: 1809–1813{{0|00}}[[Joseph Bernhard August Gebel]]&lt;br /&gt;
: {{0|0000}}–1821{{0|00}}von Engelmann&lt;br /&gt;
: 1821–1831{{0|00}}Carl von Hugo&lt;br /&gt;
: 1831–1839{{0|00}}Karl von Richthofen &amp;lt;small&amp;gt;(1787–1841)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
: 1839–1851{{0|00}}[[Karl von Czettritz]]&lt;br /&gt;
: 1851–1888{{0|00}}Guido von Skal&lt;br /&gt;
: 1888–1896{{0|00}}Carl von Richthofen&lt;br /&gt;
: 1896–1923{{0|00}}[[Constantin von Geyso]]&lt;br /&gt;
: 1923–1927{{0|00}}[[Hans Heinz von Wangenheim]]&lt;br /&gt;
: 1927–1932{{0|00}}Heinrich Lorenz&lt;br /&gt;
: 1933–1934{{0|00}}Claus von Bismarck&lt;br /&gt;
: 1934–1942{{0|00}}[[Karl Christian zur Lippe-Weißenfeld]]&lt;br /&gt;
: 1943{{0|0000000}}Hermann Zwicker&lt;br /&gt;
: 1943–1944{{0|00}}Ernst Langer&lt;br /&gt;
: 1944–{{0|000000}}Otto Ernst Bartel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kommunalverfassung ==&lt;br /&gt;
Der Kreis Jauer gliederte sich seit dem 19. Jahrhundert in Städte, Landgemeinden und [[Gutsbezirk]]e. Mit Einführung des [[Preußisches Gemeindeverfassungsgesetz|preußischen Gemeindeverfassungsgesetzes]] vom 15. Dezember 1933 gab es ab dem 1. Januar 1934 eine einheitliche Kommunalverfassung für alle preußischen Gemeinden. Mit Einführung der [[Deutsche Gemeindeordnung|Deutschen Gemeindeordnung]] vom 30. Januar 1935 trat zum 1. April 1935 im Deutschen Reich eine einheitliche Kommunalverfassung in Kraft, wonach die bisherigen &amp;#039;&amp;#039;Land&amp;#039;&amp;#039;gemeinden nun als &amp;#039;&amp;#039;Gemeinden&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet wurden. Eine neue Kreisverfassung wurde nicht mehr geschaffen; es galt weiterhin die Kreisordnung für die Provinzen [[Provinz Ostpreußen|Ost]]- und [[Provinz Westpreußen|Westpreußen]], [[Provinz Brandenburg|Brandenburg]], [[Provinz Pommern|Pommern]], [[Provinz Schlesien|Schlesien]] und [[Provinz Sachsen|Sachsen]] vom 19. März 1881.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeinden ==&lt;br /&gt;
Der Kreis umfasste zuletzt drei Städte und 71 Landgemeinden:&amp;lt;ref name=&amp;quot;demand&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;terri&amp;quot;&amp;gt;[http://www.territorial.de/ndschles/jauer/landkrs.htm Territoriale Veränderungen in Deutschland]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|valign=top |&lt;br /&gt;
* Alt Jauer&lt;br /&gt;
* Alt Röhrsdorf&lt;br /&gt;
* Arnoldshof&lt;br /&gt;
* Baritsch&lt;br /&gt;
* Bersdorf&lt;br /&gt;
* [[Kwietniki|Blumenau]]&lt;br /&gt;
* Bohrauseifersdorf&lt;br /&gt;
* [[Bolków|Bolkenhain]], Stadt&lt;br /&gt;
* [[Bronów (Dobromierz)|Börnchen]]&lt;br /&gt;
* [[Żarek|Bremberg]]&lt;br /&gt;
* Dätzdorf&lt;br /&gt;
* Dittersdorf&lt;br /&gt;
* Dornberg&lt;br /&gt;
* Einsiedel&lt;br /&gt;
* Falkenberg&lt;br /&gt;
* [[Gostków (Stare Bogaczowice)|Giesmannsdorf]]&lt;br /&gt;
*Girlachsdorf&lt;br /&gt;
* [[Grobla (Paszowice)|Gräbel]]&lt;br /&gt;
* Groß Neudorf&lt;br /&gt;
|valign=top |&lt;br /&gt;
* Halbendorf&lt;br /&gt;
* [[Jugowa|Hausdorf]]&lt;br /&gt;
* Hennersdorf&lt;br /&gt;
* [[Męcinka|Herrmannsdorf]]&lt;br /&gt;
* [[Snowidza|Hertwigswaldau]]&lt;br /&gt;
* Herzogswaldau&lt;br /&gt;
* [[Dobromierz|Hohenfriedeberg]], Stadt&lt;br /&gt;
* Hohenhelmsdorf&lt;br /&gt;
* [[Pietrzyków (Dobromierz)|Hohenpetersdorf]]&lt;br /&gt;
* Jägendorf&lt;br /&gt;
* Jakobsdorf b. Jauer&lt;br /&gt;
* [[Jawor|Jauer]], Stadt&lt;br /&gt;
* Kalthaus&lt;br /&gt;
* Kauder&lt;br /&gt;
* [[Kaczorów (Bolków)|Ketschdorf]]&lt;br /&gt;
* [[Kłonice|Klonitz]]&lt;br /&gt;
* Kolbnitz&lt;br /&gt;
* Kunzendorf am Großhau&lt;br /&gt;
* [[Pogwizdów (Paszowice)|Langhelwigsdorf]]&lt;br /&gt;
|valign=top |&lt;br /&gt;
* [[Lipa (Bolków)|Leipe]]&lt;br /&gt;
* Lobris&lt;br /&gt;
* Malitsch&lt;br /&gt;
* Merzdorf b. Jauer&lt;br /&gt;
* Mochau&lt;br /&gt;
* [[Jaskulin|Möhnersdorf]]&lt;br /&gt;
* Moisdorf&lt;br /&gt;
* Neu Reichenau&lt;br /&gt;
* [[Sady Dolne|Nieder Baumgarten]]&lt;br /&gt;
* Nimmersath&lt;br /&gt;
* [[Sady Górne|Ober Baumgarten]]&lt;br /&gt;
* Ober Hohendorf&lt;br /&gt;
* [[Roztoka (Dobromierz)|Ober Rohnstock]]&lt;br /&gt;
* [[Jastrowiec|Oberlauterbach]]&lt;br /&gt;
* [[Piotrowice Świdnickie|Peterwitz]]&lt;br /&gt;
* [[Paszowice|Poischwitz]]&lt;br /&gt;
* Polkau&lt;br /&gt;
* [[Pomocne|Pombsen]]&lt;br /&gt;
* [[Mściwojów|Profen]]&lt;br /&gt;
|valign=top |&lt;br /&gt;
* [[Godziszowa|Reppersdorf]]&lt;br /&gt;
* [[Roztoka (Dobromierz)|Rohnstock]]&lt;br /&gt;
* [[Słup (Męcinka)|Schlaup]]&lt;br /&gt;
* Schweinhaus&lt;br /&gt;
* Seckerwitz&lt;br /&gt;
* Seichau&lt;br /&gt;
* [[Mysłów (Bolków)|Seitendorf]]&lt;br /&gt;
* Semmelwitz&lt;br /&gt;
* Simsdorf&lt;br /&gt;
* Streckenbach&lt;br /&gt;
* Thomasdorf&lt;br /&gt;
* Triebelwitz&lt;br /&gt;
* [[Wiadrów|Wederau]]&lt;br /&gt;
* Weidenwerder&lt;br /&gt;
* Willmannsdorf&lt;br /&gt;
* [[Wolbromek|Wolmsdorf]]&lt;br /&gt;
* Würgsdorf&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Bis 1938 verloren die folgenden Gemeinden ihre Eigenständigkeit:&lt;br /&gt;
* Nieder Kunzendorf, am 1. Oktober 1936 zu Kunzendorf am Großhau&lt;br /&gt;
* Nieder Poischwitz, 1922 zu Poischwitz&lt;br /&gt;
* Ober Kunzendorf, am 1. Oktober 1936 zu Kunzendorf am Großhau&lt;br /&gt;
* Schollwitz, am 1. April 1937 zu Simsdorf&lt;br /&gt;
* Schweinz, am 1. April 1939 Hohenfriedberg&lt;br /&gt;
* Siebenhuben, am 30. September 1928 zu Jakobsdorf&lt;br /&gt;
* Wiesau, am 1. November 1935 zu Alt Röhrsdorf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortsnamen ==&lt;br /&gt;
in den Jahren 1936/1937 wurden die Namen von zwei Gemeinden geändert:&lt;br /&gt;
* Skohl → Weidenwerder&lt;br /&gt;
* Tschirnitz → Dornberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Bruno Bräuer]] (1893–1947), aus Willmannsdorf, General der Fallschirmtruppe im Zweiten Weltkrieg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Gustav Neumann (Geograph)|Gustav Neumann]]: &amp;#039;&amp;#039;Geographie des Preußischen Staats.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, Band 2, Berlin 1874, [https://books.google.de/books?id=mx5fAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA214 S. 214, Ziffer 2.]&lt;br /&gt;
* Königliches Statistisches Bureau: &amp;#039;&amp;#039;Die Gemeinden und Gutsbezirke der Provinz Schlesien und ihre Bevölkerung. Nach den Urmaterialien der allgemeinen Volkszählung vom 1. Dezember 1871.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1874, S. 234–237({{Google Buch |BuchID=_MtjAAAAcAAJ |Seite=234 |Hervorhebung=207 997 |Linktext=Faksimile}}).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schlesisches Güter-Adreßbuch. Verzeichniß sämmtlicher Rittergüter und selbständigen Guts- und Forstbezirke, sowie solcher größeren Güter, welche innerhalb des Gemeindeverbandes mit einem Reinertrag von etwa 1500 Mark und mehr zur Grundsteuer veranlagt sind&amp;#039;&amp;#039;. Fünfte Ausgabe, Wilhelm Gottlob Korn, Breslau 1894, S. 265–273 ([https://books.google.de/books?id=G0wRAQAAIAAJ&amp;amp;pg=PA265 Online]).&lt;br /&gt;
* {{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=jauer.html|name=Provinz Schlesien – Landkreis Jauer}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Landkreis Jauer}}&lt;br /&gt;
* [https://books.google.de/books?id=c-EAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA375 Beschreibung des Kreises Jauer aus dem Jahre 1792]&lt;br /&gt;
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== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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{{Navigationsleiste Kreise in Schlesien}}&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger Landkreis in Schlesien|Jauer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Powiat Jaworski]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verwaltungseinheitsgründung 1742|Jauer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1932]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verwaltungseinheitsgründung 1933|Jauer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1945]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Khatschaturjan</name></author>
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