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	<title>Kreis Greifenhagen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Khatschaturjan: /* Preußen */</title>
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		<updated>2026-04-16T18:58:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Preußen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kreis Greifenhagen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war bis 1945 ein [[Preußen|preußischer]] [[Landkreis]] in [[Provinz Pommern|Pommern]]. Seine Kreisstadt war die Stadt [[Gryfino|Greifenhagen]]. Bis 1939 lag der Kreis vollständig in [[Hinterpommern]], bevor er um ein zu [[Vorpommern]] gehörendes Gebiet westlich der [[Oder]] vergrößert wurde. Nach Einstellung der Kampfhandlungen am Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurde der östliche Teil des Kreisgebiets – militärische Sperrgebiete ausgenommen – seitens der [[sowjetisch]]en Besatzungsmacht der [[Volksrepublik Polen]] zur Verwaltung  unterstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Der Kreis in seiner Ausdehnung von 1939 bis 1945 hatte eine Fläche von 1454&amp;amp;nbsp;km². Das Kreisgebiet lag beiderseits der [[Oder]] südlich von Stettin. Der Süden war geprägt von den ertragreichen Ackerböden des [[Banie|Bahner Landes]], und im Nordosten bestimmten die Buchen- und Kiefernwälder der Buchheide die Landschaft. Das ehemalige [[Kreis Randow|Randower Kreisgebiet]] westlich der Oder bestand aus der fruchtbaren Randower Hochfläche, begrenzt von den Sumpfgebieten des [[Randow]]grabens. Bei [[Gryfino|Greifenhagen]] mündet der Fluss [[Thue (Fluss)|Thue]] in die Oder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] gehörten zum Kreis die fünf Städte [[Gryfino|Greifenhagen]] (1939: 9855 Einw.), [[Gartz (Oder)]] (4158), [[Banie|Bahn]] (2587), [[Widuchowa|Fiddichow]] (2496) und [[Penkun]] (1892) sowie 105 Landgemeinden und ein gemeindefreier [[Gutsbezirk]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;demand&amp;quot; /&amp;gt; Mit 36 Prozent waren die meisten Beschäftigten in der Land- und Forstwirtschaft tätig. Nennenswerte Industrie war nur in der Kreisstadt Greifenhagen ansässig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute liegt der Ostteil des ehemaligen Kreises in der polnischen [[Woiwodschaft Westpommern]]. Die in [[Deutschland]] verbliebenen Teile des Kreises gehören heute zum [[Landkreis Vorpommern-Greifswald]] in [[Mecklenburg-Vorpommern]] und zum [[Landkreis Uckermark]] in [[Brandenburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kreis Greifenhagen 1794.jpg|mini|Der Kreis Greifenhagen im 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pommern Kr Greifenhagen.png|mini|Der Kreis Greifenhagen von 1818 bis 1939]]&lt;br /&gt;
[[Datei:greifenhgkreis2.jpg|mini|Der Kreis Greifenhagen von 1939 bis 1945]]&lt;br /&gt;
[[Datei:greifenhgkreis.jpg|mini|Lage in Pommern von 1939 bis 1945]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwaltungsgeschichte ==&lt;br /&gt;
=== Preußen ===&lt;br /&gt;
Das Gebiet des späteren Kreises Greifenhagen gehörte seit dem 12. Jahrhundert zum Herrschaftsbereich der pommerschen Herzöge. Als Grenzgebiet zu [[Mark Brandenburg|Brandenburg]] waren die südlichen Bereiche lange Zeit zwischen den beiden Herrschaftsgebieten Gegenstand von Grenzkriegen. Nach dem [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] kam das Gebiet zu [[Schwedisch-Pommern]] und später mit dem [[Frieden von Stockholm (1720)|Frieden von Stockholm]] von 1720 zum [[Preußen|preußischen]] [[Hinterpommern|Herzogtum Hinterpommern]]. In Hinterpommern wurde 1723/24 eine Kreisreform durchgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Königliche Akademie der Wissenschaften |Titel=Denkmäler der Preußischen Staatsverwaltung im 18. Jahrhundert |TitelErg=Behördenorganisation und allgemeine Staatsverwaltung |Sammelwerk=[[Acta Borussica]] |Band=4 |Verlag=Paul Parey |Ort=Berlin |Datum=1908 |Kapitel=&amp;#039;&amp;#039;Neueintheilung und Verminderung der hinterpommerschen Kreise 1723/24&amp;#039;&amp;#039; |Seiten=171 |Online=[https://archive.org/stream/bub_gb_U3Q5AQAAIAAJ#page/n181/mode/2up Digitalisat]}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Zahl der Kreise und zugehörigen Landräte wurde fühlbar reduziert, um die starke territoriale Zersplitterung zu verringern, die durch die komplizierten adligen Besitzstände in Hinterpommern entstanden war. Der Kreis Greifenhagen umfasste nunmehr die Städte [[Banie|Bahn]], [[Widuchowa|Fiddichow]] und [[Gryfino|Greifenhagen]], die königlichen Ämter Fiddichow und [[Swobnica#Geschichte|Wildenbruch]] sowie eine Reihe von adligen Dörfern und [[Rittergut|Gütern]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Johann Ernst Fabri |Titel=Geographie für alle Stände |Verlag=Schwickertscher Verlag |Ort=Leipzig |Datum=1793 |Kapitel=Kap. Preußisch Vorpommern |Seiten=439 |Online=[https://books.google.de/books?id=uUthAAAAcAAJ&amp;amp;lpg=PR11&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA439#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Digitalisat]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Fritz Curschmann, Ernst Rubow |Hrsg=Landesgeschichtliche Forschungsstelle der Provinz Pommern |Titel=Pommersche Kreiskarte Blatt 3 |TitelErg=Die pommerschen Kreise vor und nach 1818 |Sammelwerk=Historischer Atlas von Pommern |Datum=1935 |Online=[http://zbc.ksiaznica.szczecin.pl/dlibra/doccontent?id=9728&amp;amp;from=PIONIER%20DLF Digitalisat]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Provinzialbehörden-Verordnung vom 30. April 1815 wurde der Kreis Greifenhagen Teil des [[Regierungsbezirk Stettin|Regierungsbezirks Stettin]] in der [[Provinz Pommern]]. Bei der Kreisreform von 1818 im Regierungsbezirk Stettin wurde der Kreis Greifenhagen um Teile des [[Kreis Pyritz|Kreises Pyritz]], darunter das Amt Kolbatz, vergrößert:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Amtsblatt der Königlichen Preußischen Regierung zu Stettin: Verordnung zur neuen Kreiseintheilung vom 18. Januar 1818 |Nummer=4 |Datum=1818 |Seiten=37 |Online=[https://books.google.de/books?id=nSw_AAAAcAAJ&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA37#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Digitalisat]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Ortschafts-Verzeichniß des Regierungs-Bezirks Stettin nach der neuen Kreis-Eintheilung |Band=ca. 1818 |Verlag=Struck |Ort=Stettin |Datum= |Online=[https://books.google.de/books?id=t7ECAAAAcAAJ&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PP15#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Digitalisat]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kreis Greifenhagen umfasste 1871 drei Städte, 80 Landgemeinden und 38 [[Gutsbezirk]]e.&amp;lt;ref name=&amp;quot;vz1871&amp;quot; /&amp;gt; Zum 30. September 1928 fand im Kreis wie im übrigen Preußen eine Gebietsreform statt, bei der alle Gutsbezirke bis auf einen aufgelöst und benachbarten Landgemeinden zugeteilt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.digitale-bibliothek-mv.de/viewer/image/PPN799111309_1928/328/ Amtsblatt der Preußischen Regierung zu Stettin 1928, Sonderbeilage zu Stück 39]&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit Einführung des [[Preußisches Gemeindeverfassungsgesetz|preußischen Gemeindeverfassungsgesetzes]] vom 15. Dezember 1933 sowie der [[Deutsche Gemeindeordnung|Deutschen Gemeindeordnung]] vom 30. Januar 1935 wurde zum 1. April 1935 das [[Führerprinzip]] auf Gemeindeebene durchgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 15.&amp;amp;nbsp;Oktober 1939 fand im Raum Stettin eine umfassende Gebietsreform statt:&lt;br /&gt;
* Die Gemeinden Buchholz, Hökendorf, Mühlenbeck und [[Żydowce|Sydowsaue]] schieden aus dem Kreis Greifenhagen aus und wurden in den Stadtkreis [[Stettin]] eingegliedert.&lt;br /&gt;
* Der [[Kreis Randow]] wurde aufgelöst. Sein südlicher Teil kam zum Kreis Greifenhagen, der damit erstmals auf das Oderufer übergriff. Dies betraf die Städte [[Gartz (Oder)|Gartz a./Oder]] und [[Penkun]] sowie die Gemeinden [[Barnisław|Barnimslow]], [[Blumberg (Casekow)|Blumberg]], [[Casekow]], Damitzow, Friedrichsthal i. Pom., [[Geesow]], [[Glasow (Vorpommern)|Glasow]], [[Grünz]], [[Hohenholz (Krackow)|Hohenholz]], [[Hohenreinkendorf]], [[Hohenselchow]], [[Jamikow]], [[Kołbaskowo|Kolbitzow]], [[Krackow]], [[Kummerow (Schwedt/Oder)|Kummerow]], [[Kunow (Schwedt/Oder)|Kunow]], [[Ladenthin]], [[Lebehn]], [[Luckow (Casekow)|Luckow]], [[Mescherin]], [[Nadrensee]], [[Pargowo|Pargow]], [[Petershagen (Casekow)|Petershagen]], [[Groß Pinnow|Pinnow]], [[Pomellen]], [[Rosow]], [[Moczyły|Schillersdorf]], [[Smolęcin (Kołbaskowo)|Schmellenthin]], [[Schönfeld (Uckermark)|Schönfeld]], [[Kamieniec (Kołbaskowo)|Schöningen]], [[Schönow (Schwedt/Oder)|Schönow]], [[Sommersdorf (Penkun)|Sommersdorf]], Storkow, [[Tantow]], [[Wartin]], Wollin und [[Woltersdorf (Casekow)|Woltersdorf]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;demand&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== SBZ und DDR ===&lt;br /&gt;
Der östliche Teil des Kreis, darunter der gesamte Altkreis von vor 1939, militärische Sperrgebiete ausgenommen, wurde nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] seitens der [[sowjetisch]]en Besatzungsmacht der [[Volksrepublik Polen]] zu Verwaltung unterstellt. In der Folgezeit wurden die einheimischen Bewohner des östlichen Kreisgebiets von der polnischen Administration [[Flucht und Vertreibung aus den deutschen Ostgebieten|vertrieben]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem westlich der [[Oder-Neiße-Linie]] liegenden Gebiet, das bis 1939 zum Kreis Randow gehört hatte, wurde ein neuer &amp;#039;&amp;#039;[[Landkreis Randow]]&amp;#039;&amp;#039; gebildet, der bei der [[Kreisreformen in der DDR|DDR-Kreisreform von 1950]] endgültig aufgelöst und auf den [[Landkreis Angermünde]], den [[Kreis Pasewalk|Landkreis Pasewalk]] und den [[Landkreis Prenzlau]] aufgeteilt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einwohnerentwicklung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
! Quelle&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1797 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 16.092 || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Georg Hassel |Titel=Statistischer Umriss der sämtlichen europäischen Staaten |TitelErg=Die statistische Ansicht und Specialstatistik von Mitteleuropa. |Verlag=Vieweg |Ort=Braunschweig |Datum=1805 |Seiten=44 |Online=[https://books.google.de/books?id=le9KAAAAcAAJ&amp;amp;pg=RA2-PA44&amp;amp;f=false#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Digitalisat]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1816 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 18.501 || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Christian Gottfried Daniel Stein |Titel=Handbuch der Geographie und Statistik des preußischen Staats |Verlag=Vossische Buchhandlung |Ort=Berlin |Datum=1819 |Kapitel=Der Regierungsbezirk Stettin |Seiten=225 |Online=[https://books.google.de/books?id=AdpLAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA225#v=onepage&amp;amp;f=false Digitalisat] |Abruf=2016-05-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1846 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 43.811 || &amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Königliches Statistisches Bureau |Titel=Mittheilungen des Statistischen Bureau&amp;#039;s in Berlin, Band 2 |TitelErg=Einwohnerzahlen der Kreise |Datum= |Seiten=315 |Online=[https://books.google.de/books?id=QgMpAQAAIAAJ&amp;amp;pg=PA315#v=onepage&amp;amp;f=false Digitalisat]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1871 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 53.162 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;vz1871&amp;quot;&amp;gt;[http://kpbc.umk.pl/dlibra/docmetadata?id=72306&amp;amp;from=publication Die Gemeinden und Gutsbezirke der Provinz Pommern und ihre Bevölkerung 1871]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1890 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 50.737 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;demand&amp;quot;&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=greifenhagen.html|name=Kreis Greifenhagen}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1900 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 48.258 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;demand&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1910 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 47.827 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;demand&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1925 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 52.273{{FN|1}} || &amp;lt;ref&amp;gt;Statistisches Landesamt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Gemeindelexikon für den Freistaat Preußen. Provinz Pommern. Nach dem endgültigen Ergebnis der Volkszählung vom 16. Juni 1925 und anderen amtlichen Quellen unter Zugrundelegung des Gebietsstandes vom 1. Oktober 1932&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1932, S. XXVIII.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1933 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 55.281 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;demand&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 57.794 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;demand&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{FNZ|1|davon 101.436 Evangelische, 3632 Katholiken, 957 Freikirchliche und 260 Juden}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Landräte ===&lt;br /&gt;
* vor 1723–1740{{0}}{{0}}[[Alexander Magnus von Kunow]] &amp;lt;small&amp;gt;(1694–1740)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1740–1742{{0}}{{0}}[[Gustav Eberhard von Greiffenpfeil]] &amp;lt;small&amp;gt;(~1700–1775)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1742–1752{{0}}{{0}}[[Daniel Levin Andreas von der Schulenburg]] &amp;lt;small&amp;gt;(1690–1752)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1752–1773{{0}}{{0}}[[Joachim Abraham von Oesterling]] &amp;lt;small&amp;gt;(1724–1783)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1774–1832{{0}}{{0}}[[Franz von Steinaecker (Landrat, 1750)|Franz von Steinaecker]] &amp;lt;small&amp;gt;(1750–1832)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1832–1851{{0}}{{0}}[[Karl von Steinaecker (Landrat)|Karl von Steinaecker]] &amp;lt;small&amp;gt;(1778–1854)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1851–1866{{0}}{{0}}[[Karl Tessmar]]&lt;br /&gt;
* 1866–1883{{0}}{{0}}[[Johann Ludwig Coste]] &amp;lt;small&amp;gt;(1809–1886)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1883–1885{{0}}{{0}}Andersen&lt;br /&gt;
* 1885–1890{{0}}{{0}}[[Georg Scheller (Regierungspräsident)|Georg von Scheller]] &amp;lt;small&amp;gt;(1851–1937)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1890–1900{{0}}{{0}}[[Maximilian Breyer]]&lt;br /&gt;
* 1900–1930{{0}}{{0}}[[Gustav Köhler (Landrat)|Gustav Köhler]] &amp;lt;small&amp;gt;(† 1947)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1930–1934{{0}}{{0}}[[Wilhelm Kleibömer]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.heimatkreis-greifenhagen.de/index.php/kreisgeschichte Heimatkreis Greifenhagen: Kreisgeschichte]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1934–1935{{0}}{{0}}[[Erich Mehliß]] &amp;lt;small&amp;gt;(1899–1972)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1935–1938{{0}}{{0}}[[Ludwig Förster (Landrat)|Ludwig Förster]] &amp;lt;small&amp;gt;(1899–1965)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1938–1939{{0}}{{0}}[[Walter Hachtmann]]&lt;br /&gt;
* 1940–1945{{0}}{{0}}[[Richard von Winterfeld (Landrat)|Richard von Winterfeld]] &amp;lt;small&amp;gt;(1884–1965)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reichstagswahl 1933 ===&lt;br /&gt;
In [[Hinterpommern]], insbesondere in den von der Landwirtschaft geprägten Gebieten waren die Menschen konservativ eingestellt. Trotz der Nähe zur Großstadt Stettin machte der Kreis Greifenhagen keine Ausnahme. Das zeigt das Ergebnis der letzten [[Reichstagswahl März 1933|Reichstagswahl 1933]], als allerdings schon unter dem Eindruck der verstärkten Nazipropaganda die linken Parteien [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] und [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] zusammen nur 22 Prozent (deutschlandweit 31 %) der Wählerstimmen erhielten. Insgesamt sah das Wahlergebnis vom März 1933 im Kreis folgendermaßen aus:&lt;br /&gt;
[[Datei:greifenhgwahl.jpg|zentriert|380px|Wahlergebnisse vom März 1933]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kommunalverfassung ===&lt;br /&gt;
Der Kreis Greifenhagen gliederte sich in Städte, in Landgemeinden und – bis zu deren nahezu vollständiger Auflösung im Jahr 1928 – in selbstständige Gutsbezirke. Mit Einführung des [[Preußisches Gemeindeverfassungsgesetz|preußischen Gemeindeverfassungsgesetzes]] vom 15. Dezember 1933 gab es ab dem 1. Januar 1934 eine einheitliche Kommunalverfassung für alle preußischen Gemeinden. Mit Einführung der [[Deutsche Gemeindeordnung|Deutschen Gemeindeordnung]] vom 30. Januar 1935 trat zum 1. April 1935 im Deutschen Reich eine einheitliche Kommunalverfassung in Kraft, wonach die bisherigen &amp;#039;&amp;#039;Land&amp;#039;&amp;#039;gemeinden nun als &amp;#039;&amp;#039;Gemeinden&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet wurden. Eine neue Kreisverfassung wurde nicht mehr geschaffen; es galt weiterhin die Kreisordnung für die Provinzen Ost- und Westpreußen, Brandenburg, Pommern, Schlesien und Sachsen vom 19. März 1881.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Amtsbezirke, Städte und Gemeinden ==&lt;br /&gt;
=== Amtsbezirke ===&lt;br /&gt;
Die Landgemeinden des Kreises waren in den 1930er Jahren in 20 [[Amtsbezirk (Preußen)|Amtsbezirke]] gegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://kreis-greifenhagen.de/ |text=Informationssystem Pommern: Kreis Greifenhagen |wayback=20130114214253 |archiv-bot=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Städte des Kreises waren amtsfrei.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;column-count:3;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Amtsbezirk Belkow]]&lt;br /&gt;
* [[Amtsbezirk Borin]]&lt;br /&gt;
* [[Amtsbezirk Brusenfelde]]&lt;br /&gt;
* [[Amtsbezirk Buddenbrock-Kronheide]]&lt;br /&gt;
* [[Amtsbezirk Eichwerder]]&lt;br /&gt;
* [[Amtsbezirk Garden]]&lt;br /&gt;
* [[Amtsbezirk Heinrichsdorf]]&lt;br /&gt;
* [[Amtsbezirk Hohenkrug]]&lt;br /&gt;
* [[Amtsbezirk Hökendorf]]&lt;br /&gt;
* [[Amtsbezirk Klebow]]&lt;br /&gt;
* [[Amtsbezirk Kolbatz]]&lt;br /&gt;
* [[Amtsbezirk Liebenow]]&lt;br /&gt;
* [[Amtsbezirk Mühlenbeck]]&lt;br /&gt;
* [[Amtsbezirk Nipperwiese]]&lt;br /&gt;
* [[Amtsbezirk Roderbeck]]&lt;br /&gt;
* [[Amtsbezirk Rosenfelde]]&lt;br /&gt;
* [[Amtsbezirk Selchow]]&lt;br /&gt;
* [[Amtsbezirk Sinzlow]]&lt;br /&gt;
* [[Amtsbezirk Steinwehr]]&lt;br /&gt;
* [[Amtsbezirk Wildenbruch]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Städte und Gemeinden 1939 ===&lt;br /&gt;
Vor der Gebietsreform von 1939 im Raum Stettin umfasste der Altkreis Greifenhagen drei Städte, 72 Gemeinden und einen gemeindefreien Gutsbezirk.&amp;lt;ref name=&amp;quot;demand&amp;quot; /&amp;gt; Das gesamte Gebiet lag östlich der Oder und fiel 1945 vollständig an Polen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;column-count:3;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Banie|Bahn]], Stadt&lt;br /&gt;
* [[Bartkowo|Bartikow]]&lt;br /&gt;
* [[Steklinko|Bayershöhe]]&lt;br /&gt;
* [[Bielkowo (Kobylanka)|Belkow]]&lt;br /&gt;
* [[Binowo|Binow]]&lt;br /&gt;
* [[Borzym (Gryfino)|Borin]]&lt;br /&gt;
* [[Jęczydół|Brenkenhofswalde]]&lt;br /&gt;
* [[Stare Brynki|Brünken]]&lt;br /&gt;
* [[Dębogóra (Widuchowa)|Brusenfelde]]&lt;br /&gt;
* [[Płonia (Stettin)|Buchholz]]&lt;br /&gt;
* [[Krajnik|Buddenbrock]]&lt;br /&gt;
* [[Dobropole Gryfińskie|Dobberphul]]&lt;br /&gt;
* [[Daleszewo|Ferdinandstein]]&lt;br /&gt;
* [[Widuchowa|Fiddichow]], Stadt&lt;br /&gt;
* [[Gardno (Gryfino)|Garden]]&lt;br /&gt;
* [[Sosnowo (Banie)|Gebersdorf]]&lt;br /&gt;
* [[Górnowo|Gornow]]&lt;br /&gt;
* [[Gryfino|Greifenhagen]], Stadt&lt;br /&gt;
* [[Żarczyn (Widuchowa)|Groß Schönfeld]]&lt;br /&gt;
* [[Nieznań|Heidchen]]&lt;br /&gt;
* [[Babinek (Banie)|Heinrichsdorf]]&lt;br /&gt;
* [[Dębina (Stare Czarnow)|Hofdamm]]&lt;br /&gt;
* [[Klęskowo|Hökendorf]]&lt;br /&gt;
* [[Strzelczyn|Jädersdorf]]&lt;br /&gt;
* [[Polesiny|Jägersfelde]]&lt;br /&gt;
* [[Jezierzyce (Stettin)|Jeseritz]]&lt;br /&gt;
* [[Reptowo (Kobylanka)|Karolinenhorst]]&lt;br /&gt;
* [[Krzywin (Widuchowa)|Kehrberg]]&lt;br /&gt;
* [[Kłodowo|Kladow]]&lt;br /&gt;
* [[Chlebowo (Gryfino)|Klebow]]&lt;br /&gt;
* [[Mielenko Gryfinski|Klein Möllen]]&lt;br /&gt;
* [[Chwarstnica|Klein Schönfeld]]&lt;br /&gt;
* [[Czarnówko (Widuchowa)|Klein Zarnow]]&lt;br /&gt;
* [[Kołbacz|Kolbatz]]&lt;br /&gt;
* [[Kołowo|Kolow]]&lt;br /&gt;
* [[Kartno (Stare Czarnowo)|Kortenhagen]]&lt;br /&gt;
* [[Krzypnica|Kranzfelde]]&lt;br /&gt;
* [[Zórawie|Kronheide]]&lt;br /&gt;
* [[Kobylanka (Powiat Stargardzki)|Kublank]]&lt;br /&gt;
* [[Kunowo (Banie)|Kunow]]&lt;br /&gt;
* [[Dołgie (Gryfino)|Langenhagen]]&lt;br /&gt;
* [[Lubanowo|Liebenow]]&lt;br /&gt;
* [[Dłusko Gryfiński|Linde]]&lt;br /&gt;
* [[Lubicz (Widuchowa)|Lindow]]&lt;br /&gt;
* [[Baniewice|Marienthal]]&lt;br /&gt;
* [[Marwice (Widuchowa)|Marwitz]]&lt;br /&gt;
* [[Żabnica (Gryfino)|Mönchkappe]]&lt;br /&gt;
* [[Morzyczyn (Kobylanka)|Moritzfelde]]&lt;br /&gt;
* [[Śmierdnica|Mühlenbeck]]&lt;br /&gt;
* [[Nowe Czarnowo|Neu Zarnow]]&lt;br /&gt;
* [[Piaseczno (Banie)|Neuendorf]]&lt;br /&gt;
* [[Stare Czarnowo|Neumark]]&lt;br /&gt;
* [[Ognica (Gmina Widuchowa)|Nipperwiese]]&lt;br /&gt;
* [[Pacholęta|Pakulent]]&lt;br /&gt;
* [[Rekowo (Kobylanka)|Reckow]]&lt;br /&gt;
* [[Radziszewo (Gryfino)|Retzowsfelde]]&lt;br /&gt;
* [[Rynica|Roderbeck]]&lt;br /&gt;
* [[Parnica (Banie)|Rohrsdorf]]&lt;br /&gt;
* [[Rurka (Chojna)|Rörchen]]&lt;br /&gt;
* [[Rożnowo (Banie)|Rosenfelde]]&lt;br /&gt;
* [[Żelewo|Seelow]]&lt;br /&gt;
* [[Żelechowo|Selchow]]&lt;br /&gt;
* [[Żelisławiec|Sinzlow]]&lt;br /&gt;
* [[Motaniec|Spaldingsfelde]]&lt;br /&gt;
* [[Steklno|Stecklin]]&lt;br /&gt;
* [[Kamienny Jaz|Steinwehr]]&lt;br /&gt;
* [[Strzeszów (Trzcińsko-Zdrój)|Stresow]]&lt;br /&gt;
* [[Żydowce|Sydowsaue]]&lt;br /&gt;
* [[Grzybno (Chojna)|Thänsdorf]]&lt;br /&gt;
* [[Lisie Pole|Uchtdorf]]&lt;br /&gt;
* [[Wirów (Gryfino)|Wierow]]&lt;br /&gt;
* [[Swobnica|Wildenbruch]]&lt;br /&gt;
* [[Czepino|Wintersfelde]]&lt;br /&gt;
* [[Sobieradz (Gryfino)|Woltersdorf]]&lt;br /&gt;
* [[Wełtyń|Woltin]]&lt;br /&gt;
* Forst Buchheide, Gutsbezirk&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gebietsreform 1939 ===&lt;br /&gt;
Am 15. Oktober 1939 kamen die zwei Städte Gartz und Penkun sowie 37 weitere Gemeinden aus dem aufgelösten Kreis Randow zum Kreis Greifenhagen hinzu. Dieses Gebiet lag westlich der Oder und gehörte historisch zu [[Vorpommern]]. Bis auf sechs Gemeinden im sogenannten [[Powiat Policki|Stettiner Zipfel]] verblieb dieses Gebiet 1945 in Deutschland.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;column-count:3;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Barnisław|Barnimslow]]{{FN|1}}&lt;br /&gt;
* [[Blumberg (Casekow)|Blumberg]]&lt;br /&gt;
* [[Casekow]]&lt;br /&gt;
* [[Damitzow]]&lt;br /&gt;
* [[Friedrichsthal (Gartz (Oder))|Friedrichsthal]]&lt;br /&gt;
* [[Gartz (Oder)|Gartz a./Oder]], Stadt&lt;br /&gt;
* [[Geesow]]&lt;br /&gt;
* [[Glasow (Vorpommern)|Glasow]]&lt;br /&gt;
* [[Grünz]]&lt;br /&gt;
* [[Hohenholz (Krackow)|Hohenholz]]&lt;br /&gt;
* [[Hohenreinkendorf]]&lt;br /&gt;
* [[Hohenselchow]]&lt;br /&gt;
* [[Jamikow]]&lt;br /&gt;
* [[Kołbaskowo|Kolbitzow]]{{FN|1}}&lt;br /&gt;
* [[Krackow]]&lt;br /&gt;
* [[Kummerow (Schwedt/Oder)|Kummerow]]&lt;br /&gt;
* [[Kunow (Schwedt/Oder)|Kunow]]&lt;br /&gt;
* [[Ladenthin]]&lt;br /&gt;
* [[Lebehn]]&lt;br /&gt;
* [[Luckow (Casekow)|Luckow]]&lt;br /&gt;
* [[Mescherin]]&lt;br /&gt;
* [[Nadrensee]]&lt;br /&gt;
* [[Pargowo|Pargow]]{{FN|1}}&lt;br /&gt;
* [[Penkun]], Stadt&lt;br /&gt;
* [[Petershagen (Casekow)|Petershagen]]&lt;br /&gt;
* [[Groß Pinnow|Pinnow]]&lt;br /&gt;
* [[Pomellen]]&lt;br /&gt;
* [[Rosow]]&lt;br /&gt;
* [[Moczyły|Schillersdorf]]{{FN|1}}&lt;br /&gt;
* [[Smolęcin (Kołbaskowo)|Schmellenthin]]{{FN|1}}&lt;br /&gt;
* [[Schönfeld (Uckermark)|Schönfeld]]&lt;br /&gt;
* [[Kamieniec (Kołbaskowo)|Schöningen]]{{FN|1}}&lt;br /&gt;
* [[Schönow (Schwedt/Oder)|Schönow]]&lt;br /&gt;
* [[Sommersdorf (Penkun)|Sommersdorf]]&lt;br /&gt;
* [[Storkow (Penkun)|Storkow]]&lt;br /&gt;
* [[Tantow]]&lt;br /&gt;
* [[Wartin]]&lt;br /&gt;
* [[Wollin (Penkun)|Wollin]]&lt;br /&gt;
* [[Woltersdorf (Casekow)|Woltersdorf]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{FNZ|1|1945 zu Polen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vor 1939 aufgelöste Gemeinden ===&lt;br /&gt;
* [[Klucz (Stettin)|Klütz]], am 1. April 1934 zu Sydowsaue&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsnamen ===&lt;br /&gt;
Das anlautende &amp;#039;&amp;#039;C&amp;#039;&amp;#039; wurde 1910 in den folgenden Ortsnamen ersetzt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Carolinenhorst → Karolinenhorst&lt;br /&gt;
* Cladow → Kladow&lt;br /&gt;
* Colbatz → Kolbatz&lt;br /&gt;
* Colow → Kolow&lt;br /&gt;
* Cranzfelde → Kranzfelde&lt;br /&gt;
* Cunow → Kunow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Der Kreis Greifenhagen wurde 1846 von der Strecke Stettin – Stargard der [[Bahnstrecke Berlin–Szczecin|Berlin-Stettiner Eisenbahn]]-Gesellschaft nur am Nordrand gestreift &amp;gt;111.0&amp;lt;. Erst seit 1877 durchzog ihn entlang der Oder die Hauptlinie Stettin – Küstrin der [[Breslau-Schweidnitz-Freiburger Eisenbahn|Breslau-Schweidnitz-Freiburger Eisenbahn-Gesellschaft]] &amp;gt;122.0&amp;lt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die östlich davon gelegenen Teile des Kreises wurden von den Kleinbahnstrecken der AG [[Greifenhagener Bahnen|Greifenhagener Kreisbahnen]] erschlossen, an der der Kreis maßgeblich beteiligt war. Den Anfang machte 1895 die Verbindung von der Kreisstadt nach der Kleinstadt Bahn und weiter bis Wildenbruch im Süden &amp;gt;113.h&amp;lt;. Von ihr zweigte 1898 in Klein Schönfeld eine Linie nach der Nachbarkreisstadt [[Pyrzyce|Pyritz]] ab &amp;gt;113.h²&amp;lt;. Gleichzeitig erreichte eine Strecke von [[Zdroje (Stettin)|Finkenwalde]] bei Stettin die Gemeinde Neumark &amp;gt;113.i&amp;lt;. Von dort schloss man 1905 die Lücke nach Woltersdorf an der Pyritzer Linie &amp;gt;113.h³&amp;lt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferner war der Kreis durch die Fernstraße von Stettin nach Landsberg ([[Reichsstraße 113]]) erschlossen. Dazu kam die Oder als wichtige Wasserstraße. An der nördlichen Kreisgrenze verlief ab 1936 die [[Bundesautobahn 11|Reichsautobahn Berlin – Stettin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Die Zahlen in &amp;gt;&amp;lt; beziehen sich auf das Deutsche [[Kursbuch]] 1939).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* Aus Steinwehr stammt der Schauspieler [[Peter van Eyck]] (1913–1969).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ortschaftsverzeichnis des Regierungs-Bezirks Stettin nach der neuen Kreis-Eintheilung vom Jahr 1817 nebst alphabetischem Register.&amp;#039;&amp;#039; Stettin 1817, gedruckt bei Carl Wilhelm Struck. – VII. &amp;#039;&amp;#039;Greifenhagensche  Kreis&amp;#039;&amp;#039; ({{Google Buch |BuchID=t7ECAAAAcAAJ |SeitenID=PP62 |Linktext=Volltext}}).&lt;br /&gt;
* [[Gustav Neumann (Geograph)|Gustav Neumann]]: &amp;#039;&amp;#039;Geographie des Preußischen Staats.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, Band 2, Berlin 1874,  S. 118–119, Ziffer 7 ({{Google Buch |BuchID=mx5fAAAAcAAJ |Seite=118 |Linktext=Volltext}}).&lt;br /&gt;
*  [[Heinrich Berghaus]]: &amp;#039;&amp;#039;Landbuch des Herzogthums Stettin, von Kamin und Hinterpommern; oder des Verwaltungs-Bezirks der Königl. Regierung zu Stettin&amp;#039;&amp;#039;. Bearbeitet von Heinrich Berghaus. Zweiten Teils dritter Band: &amp;#039;&amp;#039;Kreise Greifenhagen und Piritz&amp;#039;&amp;#039;. Anklam 1868, S. 1–396 ({{Google Buch |BuchID=jcoAAAAAcAAJ |Seite=1 |Linktext=Volltext}}).&lt;br /&gt;
* Königliches Statistisches Bureau: &amp;#039;&amp;#039;Die Gemeinden und Gutsbezirke der Provinz Pommern und ihre Bevölkerung. Nach den Urmaterialien der allgemeinen Volkszählung vom 1. December 1871 bearbeitet und zusammengestellt.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1874, S. 32–39 ({{Google Buch |BuchID=VP0_AQAAMAAJ |SeitenID=RA1-PA32 |Linktext=Volltext}}).&lt;br /&gt;
* Königliches Finanzministerium: &amp;#039;&amp;#039;Die Ergebnisse der Grund- und Gebäudesteuerveranlagung im Regierungsbezirk Stettin&amp;#039;&amp;#039;: 4. &amp;#039;&amp;#039;Kreis Greifenhagen&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1866, S. 1–27 ({{Google Buch |BuchID=Ar0_AAAAYAAJ |SeitenID=RA5-PA1 |Linktext=Volltext}}).&lt;br /&gt;
* Karl Friedrich Kohlhoff, Friedrich Kohlkoff (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Heimatbuch des Kreises Greifenhagen.&amp;#039;&amp;#039; C. Kundler &amp;amp; Sohn, Greifenhagen 1925, {{URN|nbn:de:gbv:9-g-5274259}}.&lt;br /&gt;
* Rose: &amp;#039;&amp;#039;Die Ortsnamen, insbesondere die slawischen, des Kreises Greifenhagen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Monatsblätter der Gesellschaft für Pommersche Geschichte und Alterthumskunde&amp;#039;&amp;#039;.  Elfter Jahrgang, Stettin 1997, No. 10, S. 145–152 ({{Google Buch |BuchID=jmh1nhj05DQC |Seite=145 |Linktext=Volltext}}). No. 11, S. 161–174 ({{Google Buch |BuchID=jmh1nhj05DQC |Seite=161 |Linktext=Volltext}}).&lt;br /&gt;
* {{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=greifenhagen.html|name=Kreis Greifenhagen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Landkreis Greifenhagen}}&lt;br /&gt;
* [http://territorial.de/pommern/greifenh/landkrs.htm Landkreis Greifenhagen] Verwaltungsgeschichte und die Landräte auf der Website territorial.de (Rolf Jehke), Stand 18. Juli 2014.&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://kreis-greifenhagen.de/ |text=Informationssystem Pommern: Kreis Greifenhagen |wayback=20130114214253 |archiv-bot=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Kreise in der Provinz Pommern}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4281189-2|VIAF=243559705}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger Landkreis in Pommern|Greifenhagen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger Landkreis in Mecklenburg-Vorpommern|Greifenhagen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger Landkreis in Brandenburg|Greifenhagen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Landkreis Vorpommern-Greifswald)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Landkreis Uckermark)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Powiat Gryfiński]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1945]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Khatschaturjan</name></author>
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